Die finnische Malerei als Ausdruck der politischen Kultur Finnlands


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001

28 Seiten


Gratis online lesen

Inhalt

1. Begriffsklärung
1.1 Malerei
1.2 Politische Kultur

2. Das Verhältnis von politischer Kultur und Malerei Zweiter Teil: Finnland

3. Einführung

4. Politik, Malerei und Elite - Finnland um die Mitte des 19. Jahrhunderts

5. Das „Erwachen“ der Massen - Finnland und das „Goldene Zeitalter“

6. Ideologisierung von Politik und Malerei
6.1 Finnlands Unabhängigkeit und der Weg zum souveränen Staat
6.2 Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

7. Politik und Malerei als „Allgemeingut“ – Triumph des Pluralismus in den 1960er und 1970er Jahren

8. Schlußbetrachtungen

Literaturverzeichnis

1. Begriffsklärung

Erster Teil: Theoretischer Rahmen

Da schon Finnland an sich für viele Europäer ein „terra incognita“ ist, scheint es angebracht, zunächst einmal die Begriffe zu klären, um die es in dieser Arbeit geht, sozusagen als retten- der Strohhalm hinsichtlich der schwierigen und umfassenden Frage, inwieweit sich die politi- sche Kultur Finnlands in der Malerei Finnlands manifestiert. Die Definition der wissenschaft- lichen Termini stellt einen wichtigen Ausgangspunkt für die empirische Untersuchung dar. Von daher folgt nun eine Definition der Begriffe „Malerei“ und „Politische Kultur“. Und auch der Frage, inwieweit Malerei und politische Kultur sich wechselseitig bedingen, wird erst einmal theoretisch nachgegangen.

1.1 Malerei

Was unter Malerei zu verstehen ist, läßt sich recht gut abgrenzen: Malerei ist die Kunst, deren einziger Bereich im Unterschied zur Architektur und Bildhauerei die Fläche ist. Allein mit den gestaltenden Elementen der Farbe und Linie kann Dimensionalität erzeugt werden, wobei die Linie – wie im Fall des Impressionismus – auch fehlen kann. Fehlt die Farbe oder ist sie von zweitrangiger Bedeutung, handelt es sich nicht um Malerei, sondern um eine Zeichnung oder Grafik. Malerei kann entweder einen Inhalt gestalten und als darstellende Kunst fungie- ren oder sie wirkt rein dekorativ, d.h. sie ist völlig ungegenständlich oder sie bildet Gegen- ständliches nur zu dekorativen Zwecken ab. Der Übergang zwischen diesen zwei Bereichen ist allerdings fließend. Eine wichtige Funktion in der Malerei hat die Farbe, die eine symboli- sche Bedeutung haben kann. Wichtige Gattungen der Malerei sind die Historienmalerei, die Ereignisse der Geschichte oder auch im weitesten Sinne sagenhafte und dichterische Inhalte darstellt, die Landschaftsmalerei und die Genremalerei, die den Alltag von Vertretern eines bestimmten Standes, z. B. des Bauernmilieus, schildert (Jahn 1995:527f.). Diese drei Gattun- gen nehmen in der finnischen Malerei eine herausragende Rolle ein.

1.2 Politische Kultur

Der Begriff Kultur kommt aus dem Lateinischen. Damit war zunächst die Pflege des Acker- baus gemeint, erst allmählich wandelte sich die Bedeutung des Begriffs. Heute versteht man unter Kultur die „Pflege des Geistes“. Der Bedeutungswandel macht in besonderer Weise die Entwicklung Finnlands deutlich, das sich als Agrarland erst nach und nach seiner kulturellen Identität bewußt wurde.

Ein Problem des Kulturbegriffes ist dessen Abgrenzbarkeit. Im Prinzip kann „alles“ zur Ana- lyse einer Kultur herangezogen werden, weil es kein überzeugendes Ausschlußkriterium gibt.

Nun könnte man sagen, daß es sich beim Begriff der politischen Kultur doch um einen klar zu umreißenden Terminus handelt, weil er sich auf den Bereich der Politik beschränkt. Aber auch die Politik ist genauso wie die Kunst nur ein Subsystem einer übergeordneten Kultur (Hillmann 1994:460). Will man die politische Kultur eines Landes betrachten, muß auch auf geschichtliche Traditionen, Wertauffassungen und Mentalitäten des Volkes zurückgegriffen werden, denn nur so wird verständlich, warum eine Nation auf eine bestimmte Weise politisch handelt.

Das Erkenntnisinteresse der politischen Kulturforschung ist es dann auch, die geschriebenen und ungeschriebenen Ideen, Einstellungen und Werte zu untersuchen, die das politische Han- deln der Gesellschaftsmitglieder regulieren (Fenner 1998:565).

Hinsichtlich der Mikroebene der politischen Kultur kann zwischen verschiedenen Orientie- rungen des Individuums gegenüber dem politischen System differenziert werden:

1) seinen Einstellungen gegenüber den Regierungsstrukturen
2) seinen Einstellungen gegenüber anderen im politischen System
3) seinen Einstellungen zur eigenen politischen Aktivität (Helander 1983:149). Auf der Makroebene kann zwischen zwei Dimensionen unterschieden werden:

1) der politischen Ideologie
2) dem Verhältnis bzw. den Differenzen der politischen Einstellungen zwischen politischer Elite und Masse (Helander:150).

Nach Almond Verba (1963) ist der Idealzustand dieses Verhältnisses erreicht, wenn die Mischung von Passivität, Traditionsbewußtsein und politische Indifferenz bei den Massen mit den aktiven Eigenschaften der politischen Eliten zum Erhalt der demokratischen Sta- bilität führt. Dieser Zustand wird civic culture genannt (Fenner 1998:566f.). Hinsichtlich der Konstruktion politischer Kulturen hält Eisenstadt (1991) dagegen neben den politi- schen „entrepreneurs“ die kulturelle „intelligenzia“ für besonders wichtig. Gerade das Spannungsverhältnis zwischen dem politischen und dem kulturellen Pol der Gesellschaft hat einen besonderen Einfluß auf die Ausbildung der jeweiligen politischen Kultur (Eisen- stadt 1991:21f.). Es kann vermutet werden, daß neben der politischen Elite sowohl die Masse als auch die kulturelle Intelligenz einen entscheidenden Anteil an der Ausprägung einer spezifischen politischen Kultur haben.

2. Das Verhältnis von politischer Kultur und Malerei

Einige grundlegende Erkenntnisse über das Verhältnis von politischer Kultur und Malerei liefert Arnold Hauser (1988) in seinem Buch „Soziologie der Kunst“, auch wenn er eine leicht antiquierte Sichtweise vertritt, was die „Rassenzugehörigkeit“ angeht.

Seiner Meinung nach wird die Kultur einer Gesellschaft durch bestimmte Naturfaktoren, d.h. geographisch-klimatische, ethnisch-nationale und biologisch-psychische Gegebenheiten, be- stimmt. Die Bedeutung der Wechselwirkung zwischen Kultur und Natur besteht darin, daß die scheinbar konstanten Naturgegebenheiten das sind, was die Menschen aus ihnen machen und wie sie auf die Lebensbedingungen reagieren. Die bloße Tatsache, daß sich ein Land auf einer Insel, am Meer, in einer Berg- oder Flußlandschaft befindet, hat an sich wenig zu sagen und gehört zu den objektiv beständigsten Bedingungen. Sie kann aber auch subjektiv interpretiert werden und demnach ihre Bedeutung wechseln, je nachdem, wie ein Volk zu unterschiedli- chen Zeiten oder verschiedene Völker zur gleichen Zeit mit der jeweiligen geographischen Lage und dem jeweiligen Klima umgehen (Hauser 1988:105ff.). Wasser zum Beispiel ist

– wie im Fall Finnlands – „ein Element der Verbindung und des Verkehrs, der Verbreitung und der Verteilung der kulturellen Errungenschaften“, es kann die Entwicklung eines Landes aber auch behindern, indem es vom allgemeinen Fortschritt abgeschlossen wird (Hauser 1988:107). Der Fortschritt, in welchem Bereich auch immer, verringert den Abstand zwischen verschiedenen Kulturen und Bildungsschichten und wirkt somit sozial integrierend. Auch für die Kunst ist die gegenseitige Beeinflussung unterschiedlicher Kulturen wichtig, denn eine vollkommen unabhängige Entwicklung kann zur Erschöpfung der Formensprache führen (Hauser 1988:108f.).

Nach Hausers Ansicht kommt die Wirkung der geographischen Verhältnisse in der Gemüts- verfassung, dem Temperament und der Mentalität der Menschen zum Ausdruck. Hauser spricht von einer lähmenden Wirkung extremer Temperaturen (Hauser 1988:110f.) – ob das auch auf Finnland zutrifft, müßte untersucht werden. Die Mentalität der Menschen wirkt auch auf die Kunst, wobei die Kunst eines Landes in erster Linie nicht durch Nationalität geprägt wird, sondern das Ergebnis geschichtlicher Entwicklungen und die Widerspiegelung gesell- schaftlicher Verhältnisse ist. In der Kunst gibt es keine internationale Weltsprache, aber ge- nauso wenig ist sie von vornherein an eine Nation gebunden. Vielmehr verschwimmen die Grenzen infolge neuer Kommunikationsmittel und infolge der Globalisierung (Hauser 1988:114ff.).

Zum Verhältnis von Malerei und politischer Kultur läßt sich noch sagen, daß sowohl sozial- kritische als auch ideologisch-propagandistische Werke Produkte und nicht Produzenten der gesellschaftlichen Verhältnisse sind. Als Gesellschaftskritik ist die Malerei nur insofern Pro- duzent dieser Verhältnisse, als sie auf die Gesellschaft zurückwirkt und durch bestehende Konflikte entstanden ist (Hauser 1988:332).

Zweiter Teil: Finnland

3. Einführung

Was macht Finnland eigentlich aus? Die einzigartige Seenlandschaft, das Nationalepos Kale- vala, das von patriotischen Kriegern und Heldentaten erzählt, Finnlands einstiger und immer noch allgegenwärtiger Staatspräsident Kekkonen, der Alkoholismus, die starken finnischen Frauen und ihre Unabhängigkeit, die Sauna, die finnische Sprache oder die politische Neutra- lität?

Einen Ansatzpunkt für die Beantwortung dieser Frage stellt Finnlands neuere Geschichte dar, die grob in drei Phasen eingeteilt werden kann: in die Zugehörigkeit zum schwedischen Reich, die Zeit als Teil des russischen Reiches und die Zeit der staatlichen Unabhängigkeit. Finnland brauchte lange, um eine nationale Identität zu entwickeln. Durch die geographische Lage, die Finnland vom Rest Europas abschloß, erreichte die Modernisierung Finnland später als Westeuropa, insbesondere Frankreich und Großbritannien. Auch als die nationale Unab- hängigkeit gerade erreicht war, begannen die grundlegenden Prozesse der Modernisierung

– Industrialisierung, Kapitalismus und die Geburt des Nationalstaates – erst und der größte Teil der Bevölkerung lebte noch auf dem Land. Deshalb vollzog sich die Entwicklung der nationalen Identität als Voraussetzung für eine eigenständige politische Kultur anders als in Westeuropa. Finnland brauchte eine gebildete Klasse, eine politische Elite, die sich ihrer Pflicht gegenüber der Nation bewußt war. Das Volk konnte sein Leben nicht mit derselben Interesselosigkeit gegenüber den politischen Verhältnissen in Finnland wie bisher weiterle- ben. Außerdem fehlte es an sozialen und politischen Institutionen, die die Reformen hätten realisieren können (Karkama 1999:142).

Auch das Ansehen der bildenden Künste war in Finnland anders abgestuft als in den meisten europäischen Ländern, wo die Malerei als entscheidender Faktor für eine kulturelle Tradition galt. Die bedeutendsten Künstler Finnlands waren Kunsthandwerker, die Malerei hatte nur geringes gesellschaftliches Ansehen (Lucie-Smith). Die Basis für eine eigenständige finnische Malerei wurde erst 1830 mit der Gründung der Zeichenschule in Turku gelegt, die Organisa- tion der Künstlerschaft folgte 1846 mit der Gründung des Kunstvereins. Die Entstehung des Kunstvereins dauerte so lange, weil für jedes wichtigere Vorhaben ein bis zum Zaren hinauf- reichender bürokratischer Annahmeprozeß erforderlich war (Valkonen 1992a:26f.). Ein zu- sätzlicher Aufschwung für die Malerei erfolgte 1835 mit der Veröffentlichung des Kalevala durch Elias Lönnrot. Das Kalevala löste eine finnophile Bewegung aus und seine Themen inspirierten viele Maler.

An diesem Punkt stellt sich die Frage nach den Auswahlkriterien der Bilder für die nun fol- gende Betrachtung. Ist es von Vorteil, nach einzelnen Werken zu suchen, deren Thema expli- zit politischer Natur ist, um den möglichen Zusammenhang zwischen Malerei und politischer Kultur aufzuzeigen? Oder ist es ratsam, sich die Gesamtheit, den „mainstream“ der Gemälde der jeweiligen Epoche anzuschauen, um so auf den Zustand einer Gesellschaft zu schließen?

Die Wahl hat etwas mit dem eigenen Kunstverständnis zu tun. Und die eigentliche Frage ist, ob Kunst nicht immer – ob nun in direkter oder indirekter Weise – einen Rückschluß auf die Gesellschaft zuläßt, deren Teil die politische Kultur nun einmal ist. Bilder können wichtige Ereignisse der Geschichte darstellen, wobei aber nicht gesagt ist, daß diese zu einem ent- scheidenden Faktum der politischen Identität eines Volkes werden müssen. Manchmal sagt ein Bild, das scheinbar mit Politik gar nichts zu tun hat, mehr über die politische Kultur eines Landes aus als ein Bild, das den Betrachter geradezu auf einen politischen Inhalt stoßen möchte und so die wahren Tatsachen unter Umständen sogar verfälscht.

Im folgenden werden also vor allem Gemälde näher betrachtet, die als Vertreter für den Stil ihrer Zeit stehen können, die also nicht unbedingt auf den ersten Blick etwas mit Politik zu tun haben müssen. Werke mit unmittelbar politischem Inhalt werden jedoch durchgehend in die Betrachtung einbezogen.

4. Politik, Malerei und Elite – Finnland um die Mitte des 19. Jahrhunderts

Nachdem Finnland rund 600 Jahre ein Teil des schwedischen Reiches gewesen war und die schwedische Minderheit einen maßgeblichen Einfluß auf die Politik und Verwaltung in Finn- land hatte, kam es am Anfang des 19. Jahrhundert durch die russische Expansionspolitik Zar Peter des Großen zu zunehmenden Konfrontationen zwischen Rußland und Schweden. 1809 wurde Finnland nach einem weiteren schwedisch-russischen Krieg zu einem Teil des russi- schen Reiches mit dem Status eines autonomen Großfürstentums mit weitgehender Freiheit zur Gestaltung seiner inneren Angelegenheiten wie Gesetzgebung, Gerichtsbarkeit und Ver- waltung. Der Grund für die relative Unabhängigkeit war die Möglichkeit eines Angriffs von Finnland aus auf die nahegelegene damalige Hauptstadt St. Petersburg. Durch die Einräu- mung einer größeren Autonomie als in der Schwedenzeit wollte sich Rußland die Loyalität der finnischen Bevölkerung sichern (Heidenhof 1994:48ff., Muoser 1986:98).

Mitte des 19. Jahrhunderts ging auch auf Finnland die ganz Europa erfassende Nationalis- musbewegung über. Zu Beginn stand Rußland den nationalen Tendenzen positiv gegenüber. Der Zar und die Beamtenschaft dachten, das Interesse am Finnentum würde die gebildeten Kreise dem Einfluß Schwedens entfremden und die Bindung Finnlands an Rußland festigen.

Daß sich die Maler mit ihren Arbeiten gegen die herrschenden politischen Verhältnisse auf- lehnen würden, war ein mehr oder weniger abwegiger Gedanke. Das Interesse für Gemälde war nicht besonders groß, für Angebote sorgten lediglich die höheren gesellschaftlichen Schichten. Wie auch die Politik blieb die Kunst einer Elite vorbehalten: der schwedisch spre- chende Kulturkreis in Finnland hatte an der Förderung und an der Ausübung der finnischen Kunstentwicklung den Hauptanteil (Okkonen 1943:15).

Nichtsdestotrotz waren auch in der Malerei nationale Tendenzen erkennbar, nur wurde das Vaterland anfangs nicht so sehr mit dem Volk, sondern mit der Landschaft verbunden. Oft wurden Winterlandschaften gemalt, die den Sisu, womit die zähe Ausdauer der Finnen ge- meint ist, versinnbildlichen sollte. So wurde die Gattung der finnischen Winterlandschaft ge- schaffen (Valkonen 1992a:29). Die finnische Malerei zeichnete sich jedoch nicht nur durch eine eigene Themenwahl aus, Malern wie Ferdinand von Wright, Albert Edelfelt und Helene Schjerfbeck ist auch ein besonderes Gefühl für den Schimmer der Luft und des Wassers eigen und in den Gemälden überwiegt ein silbrig schimmernder Grundton (Okkonen 1943:19). Sie gehören zu den führenden Malern des idealisierten finnischen Naturalismus. Die Landschafts- gemälde erinnern an die Dresdener Schule romantischer Landschaftsschilderung, aber sie sind nördlich kühler und klarer als beispielsweise die Landschaften von C. D. Friedrich und konn- ten im allgemeinen das gesamteuropäische Niveau noch nicht erreichen (Okkonen 1943:18).

Neben den Landschaftsbildern waren vor allem Genrebilder geliebt, in denen das Leben des Volkes geschildert wurde. Die Volkskunde dieser Zeit war allerdings die Wissenschaft des bäuerlichen Brauchtums, der bäuerlichen Märchen und Sagen und der bäuerlichen Volkslie- der, nicht aber der bäuerlichen Wirtschaft und Gesellschaft (Zeitler 1990:62). Das Leben der Bauern wurde idealisiert darstellt, ihre sozialen Probleme spielten kaum eine Rolle.

Auch die Kirche, die die Menschen zusammenbrachte, war ein Thema in der Malerei. Ein Beispiel dafür sind Edelfelts „Frauen von Ruokolahti auf dem Kirchplatz“ (1887). Das Inte- resse, das Edelfelt dem karelischen Volk entgegenbrachte, ist in Zusammenhang zu bringen mit der aufkommenden nationalen Romantik in Finnland (Okkonen 1943:22). Auch Robert Wilhelm Ekman interessierte sich für Karelien, wo das Kalevala seinen Ursprung hat, und begann, Kalevala-Gemälde zu malen. Das Kalevala gab Finnland eine mythische Geschichte und der gesamten Nation seine Daseinsberechtigung, obwohl die Gesänge des Werkes nur in einem Gebiet des Landes, in Karelien, gesammelt worden waren. Die Finnen reagierten in dieser Zeit besonders empfindlich auf Rassentheorien, die behaupteten, die Finnen gehörten zu den „barbarischen“ Mongolen (Valkonen 1992a:32f.).

28 von 28 Seiten

Details

Titel
Die finnische Malerei als Ausdruck der politischen Kultur Finnlands
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Elemente der politischen Kultur Finnlands
Autor
Jahr
2001
Seiten
28
Katalognummer
V101490
Dateigröße
425 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Malerei, Ausdruck, Kultur, Finnlands, Elemente, Kultur, Finnlands
Arbeit zitieren
Adina Herde (Autor), 2001, Die finnische Malerei als Ausdruck der politischen Kultur Finnlands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101490

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die finnische Malerei als Ausdruck der politischen Kultur Finnlands



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden