Stifter, Adalbert - Brigitta


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

2 Seiten, Note: 1


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BRIGITTA

VON ADALBERT STIFTER

Über den Autor:

Adalbert Stifter wird am 23. Oktober 1805 in Oberplan im Böhmerwald geboren.

Nach dem frühen Tod seines Vaters, eines Leinwebers und Flachshändlers, besucht er das Stiftsgymnasium der Benediktiner in Kremsmünster (Oberösterreich).

Ab 1826 studiert er an der Wiener Universität Rechtswissenschaften, dann Mathematik und Naturwissenschaften. Da er aber keines seiner Studien zu einem Abschluß bringt, muß er sich als Hauslehrer bei verschiedenen adeligen Familien seinen Lebensunterhalt verdienen. Seine Erzählungen entstehen erst relativ spät. Ab 1840 werden seine Werke in steter Folge veröffentlicht, finden aber zu seinen Lebzeiten wenig Beachtung.

Erst um 1900 wird Stifter von den Literaturwissenschaftlern positiv beurteilt und als Vermitt- ler traditioneller Werte gerühmt. Heute gilt er als großer Epiker des Biedermeier in Öster- reich.

Von 1850 an arbeitet Stifter als Inspektor für die Volksschulen in Oberösterreich, für deren Verbesserung er sich lebhaft einsetzt.

Unheilbar an Leberkrebs erkrankt, wird Stifter 1865 als Hofrat in den Ruhestand geschickt. Er stirbt am 28. Januar 1868 in Linz.

Weitere berühmte Werke Stifters sind: „Bergkristall“, „Bunte Steine“, „Der Hagestolz“, „Der Condor“, „Der beschriebene Tännling“ und „Der Nachsommer“.

Zum Inhalt:

Erzähler dieser Geschichte ist ein junger Mann, der von einem alten Major eingeladen wird, ihn auf seinem Gut in Ungarn zu besuchen. Die beiden hatten sich auf einer Reise kennengelernt und angefreundet.

Nach langer Wanderschaft durch die ungarische Steppe, wobei er das Land und die Lebensweise der Menschen in der Heimat seines Gastgebers kennenlernt, erreicht der Erzähler das Anwesen „Uwar“ im Osten Ungarns. (1. Kapitel: Steppenwanderung))

In den nächsten Wochen zeigt der Major dem Besucher sein prächtiges Gut. Bald wird dem Erzähler durch die Kommentare des Freundes klar, dass dieser in seinem Leben einen großen Fehler gemacht haben muss und trotz seines Reichtums scheint es, als sei er unglücklich. Der junge Gast traut sich aber nicht, den Major nach dessen geheimnisvollen Vergangenheit zu fragen. (2. Kapitel: Steppenhaus)

Nach einiger Zeit macht der Besucher auch Bekanntschaft mit Brigitta, der Besitzerin des Nachbargutes. Langsam bemerkt er, dass die Nachbarin der Grund für das seltsameVerhalten des Majors ist.

Der Erzähler, der Zeuge des sonderbaren Verhältnisses zwischen Brigitta und dem Major wird, erfährt nun durch Recherchen eine Geschichte aus der Vergangenheit Brigittas: Als Kind so häßlich, dass selbst die Mutter sie verstößt, wächst sie einsam und unverstanden auf.

Trotz ihres wenig attraktiven Aussehens verliebt sich der junge, weltgewandte und gesell- schaftlich allseits begehrte Stephan Murai in sie. Auf seine Werbung hin sagt sie, dass sie, weil sie häßlich sei, eine höhere Liebe fordere, „als das schönste Mädchen dieser Erde.“ Murai, durch diese Unbedingtheit Brigittas nur noch mehr angezogen, heiratet sie. Sie ziehen aufs Land, haben einen Sohn und sind glücklich, bis Stephan Murai ihr wegen eines schönen Mädchens untreu wird.

Mit gebrochenem Herzen verläßt sie den geliebten Mann, zieht mit dem kleinen Sohn auf ihr Gut „Maroshely“ und beginnt als ehrgeizige, fleißige Gutsherrin in einem neuen Leben die Öde ringsum zu bebauen und fruchtbar zu machen.

Murai jedoch reist - nach der kurzen Affäre, die sein Eheglück zerstörte - rastlos in der Welt umher.

Nach 15 Jahren erwirbt er - von einem inneren Gefühl gezogen - , aber mit einem anderen Namen das Gut „Uwar“, wo ihn niemand kennt. Er aber weiß sehr wohl, dass es das Nachbargut Brigittas ist, welches er mit großem Fleiß bewirtschaftet.

Durch ein tragisches Ereignis finden die beiden zueinander und Brigitta erkennt nun, dass der Major in Wirklichkeit Stephan Murai ist, dem auf seiner jahrelangen Wanderschaft seine wahre Liebe zu Brigitta klar geworden war und der nun zu ihr zurückkehren will, sich aber nicht traute, sich zu erkennen zu geben.

Brigitta und der Major schwören sich nun ewige Liebe.

Die Erkenntnis, die der Erzähler der Novelle aus der Geschichte zieht, teilt er dem Leser bereits auf der ersten Seite mit. (Leseprobe)

Bewertung:

Ich fand dieses Buch bis zum letzten Drittel ziemlich langweilig, da ich sehr lange nicht die Handlung der Novelle verstanden habe. Die Hauptfigur Brigitta wird erst im vorletzten Kapitel zum ersten mal erwähnt. Ab hier wird die Erzählung interessanter.

Das Buch ist durch den Stil Stifters sehr schwierig zu lesen. Lange Sätze, besonders bei den Landschaftsbeschreibungen, die oft über eine ganze Seite gehen, verwirren und langweilen den Leser.

2 von 2 Seiten

Details

Titel
Stifter, Adalbert - Brigitta
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
2
Katalognummer
V101618
Dateigröße
333 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stifter, Adalbert, Brigitta
Arbeit zitieren
Martin Allmayer (Autor), 2001, Stifter, Adalbert - Brigitta, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101618

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