Kostenplanung und -kontrolle im SAP R/3-System


Hausarbeit, 2001

25 Seiten, Note: 2


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1. Einleitung

Diese Seminararbeit hat zum Ziel, dem Leser das Unternehmen SAP und sein weitverbreitetes Produkt SAP R/3 kurz vorzustellen und im speziellen die Möglichkeiten der Realisierung einer Cost Center bezogenen Kostenplanung und -kontrolle aufzuzeigen. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit im Bereich der Kostenplanung, da für eine effiziente Kostenkontrolle eine gründliche Planung Vorraussetzung ist. Die Möglichkeit der Budgetierung bleibt in dieser Arbeit aus Kapazitätsgründen außen vor und wird deshalb nicht behandelt.

2. Das Unternehmen SAP / Das Produkt SAP R/3

2.1. Das Unternehmen SAP

Die SAP AG mit Hauptsitz in Walldorf (Baden) ist der drittgrößte Softwareanbieter der Welt und zugleich der führende Anbieter von Softwarelösungen, welche die überbetriebliche Zusammenarbeit der Prozesse in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg integrieren. Das 1972 von fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitern gegründete Unternehmen zählt mittlerweile über 23.000 Beschäftigte und ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Weltweit arbeiten insgesamt 5.400 Software-Entwickler an Verbesserungen und neuen Lösungen. Zusätzlich zu ihrem Hauptentwicklungszentrum und Stammsitz in Walldorf, unterhält die SAP AG noch weitere Entwicklungslabors in Palo Alto, Kalifornien; Tokyo; Bangalore, Indien; und Sophia Antipolis, Frankreich sowie in Deutschland Berlin, Karlsruhe und Saarbrücken.1

Die R/3-Software wurde in rund 110 Ländern ca. 30.000 mal, in Unternehmen aller Größenordnungen, installiert. Zu den Kunden der SAP gehören solch namhafte Unternehmen wie u.a. Colgate, Palmolive, DaimlerChrysler, Deutsche Telekom, Fiat, Microsoft, Minolta, Pirelli, Bosch, Philips, Siemens, Sony, Telecom Italia und Volkswagen. Desweiteren verzeichnet die SAP AG einen Umsatz von 10 Milliarden Mark (1999) und kooperiert mit ca. 900 Partner-Unternehmen.2

SAP (Systeme, Anwendungen, Produkte) ist seit 1988 eine Aktiengesellschaft. Ihre Aktien werden an mehreren Börsen gehandelt, unter anderem in Frankfurt, wo die SAP zu den DAX-Werten gehört, und in New York (NYSE).

Als Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Deutschland wird das Unternehmen von einem fünfköpfigen Vorstand geführt, dessen Verantwortungsbereiche die Strategie und die Marktausrichtung des Unternehmens spiegeln. Als Sprecher und Vorsitzende des Vorstandes teilen sich S|AP-Mitgründer Hasso Plattner und Henning Kagermann die Verantwortung an der Unternehmensspitze. Zur Unternehmensgeschichte:1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2. Das Produkt SAP R/3

2.2.1. Definition SAP R/3

SAP R/3 ist eine Familie integrierter Komponenten (z.B. Produktion, Vertrieb, Controlling, Logistik, Personalwirtschaft), die als Ganzes oder stufenweise eingesetzt werden können. Das „R“ steht dabei

für „Realtime“. Dies bedeutet, dass die Anwender auf erfasste oder veränderte Daten an unterschiedlichen Stellen der Prozesskette zeitaktuell zugreifen können, die „3“ steht für die 3. Version der Software.

Die Standardsoftware deckt nahezu alle betriebswirtschaftlichen Aufgaben eines Unternehmens EDVtechnisch ab. Bei veränderten Rahmenbedingungen, z.B. technologischer Weiterentwicklung, Jahressteuergesetze, EURO, etc., wird die Standardsoftware vom Hersteller angepasst, wodurch dem Kunden eigene, individuelle Aktualisierungen erspart werden. Die Software wird mittlerweile in 28 Sprachen (inkl. Japanisch) und in 19 Branchenlösungen angeboten.1

2.2.2. Vorteile SAP R/3

Ein wesentlicher Vorteil von R/3 ist die Integration von Daten, Funktionen und Prozessen, d.h. die einzelnen SAP-Module interagieren auf eine Weise miteinander, die es ermöglicht, für alle Anwender in allen Funktionsbereichen einen gemeinsamen und aktuellen Datenbestand zu gewährleisten. So wird z.B. ein bewerteter Wareneingang zum Zeitpunkt der Buchung direkt in der Finanzbuchhaltung und im Controlling wirksam. Dies erhöht die Transparenz und die Aktualität der Daten und ermöglicht ein schnelleres durchlaufen der Prozesskette. Desweiteren lässt sich SAP R/3 durch Customizing speziell an die Belange der einzelnen Unternehmen anpassen.

Zusätzlich ermöglicht die im R/3 bereitgestellte eigene Entwicklungsumgebung (Development Workbench), auf Basis der hauseigenen Programmiersprache ABAP/4, die Erstellung eigener Berichte und Auswertungen oder zusätzlicher Anwendungen.2

Die Vorteile im Einzelnen sind:

- Alle betriebswirtschaftlichen Belange eines Unternehmens werden mit einem System abgedeckt

- Im Berichtswesen kann aus einer erzeugten Liste jederzeit auf den Einzelbeleg zugegriffen werden.

- Allen Funktionen liegt eine einheitliche Datenbasis zugrunde. Jede Information liegt systemweit nur einmal vor, so dass keinerlei Redundanz- oder Aktualitätsprobleme bestehen. · Durch die einheitliche Datenbasis ergibt sich eine höhere Geschwindigkeit beim Ablauf eines Gesamtprozesses, da keine zeitaufwendigen Konvertierungen der Daten an Schnittstellen notwendig sind. Weiterhin sind Periodenabschlüsse schneller erstellbar, da sich keine Konsolidierungsprobleme ergeben.

- Flexible und einfache Systemhandhabung durch einheitliche Windowsoberfläche.

2.2.3. Module in SAP R/3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Module der SAP R/3 - Software

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Module der SAP-Software

2.2.4. Komponenten des Controlling-Moduls (CO)

Ein Modul besteht wiederum aus Komponenten und Teilkomponenten. Da in dieser Seminararbeit das Thema „Realisierung einer Cost Center bezogenen Kostenplanung und -kontrolle im SAP-System“ behandelt wird, wird hier auch nur das Modul Controlling mit seiner Komponente CO-OM näher beleuchtet.

Das Controlling-Modul besteht aus folgenden Komponenten (Teilkomponenten):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Das Controlling-Modul mit seinen Komponenten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Realisierung einer Cost Center bezogenen Kostenplanung und - kontrolle im SAP-System

Von dieser Thematik ist in erster Linie die Komponente CO-OM (Gemeinkostencontrolling) betroffen, die im folgenden näher erläutert wird. Um die in den folgenden Punkten dieses Kapitels beschriebenen Vorgänge bildhafter zu machen, stehen dem Leser im Anhang dieser Arbeit Screenshots der jeweiligen Eingabemasken zur Verfügung.

3.1. Stammdaten anlegen

In der Kostenstellenrechnung des SAP R/3-Controllings wird zwischen Stammdaten und Bewegungsdaten unterschieden.

Bewegungsdaten (Ist-Daten) sind Daten, die im laufenden System permanent, d.h. vorgansorientiert hinzugefügt oder verändert werden.

Im Gegensatz dazu legen die Stammdaten die Struktur des Systems fest. Die Stammdaten unterliegen im laufenden Systembetrieb bzw. in den einzelnen Abrechnungsperioden nur geringfügigen Änderungen. Stammdaten im System der Kostenstellenrechnung sind: Kostenarten, Kostenstellen, Leistungsarten (Bezugsgrößen) und statistische Kennzahlen.

3.1.1. Kostenarten anlegen

Die Definition von Kostenarten in der Kostenstellenrechnung steht in engem Zusammenhang mit den Sachkonten der Finanzbuchhaltung (Modul FI), da das Rechnungswesen im SAP-System als Einkreissystem gestaltet ist. D.h., bei einem Einkreissystem werden die primären Kostenarten aus den Aufwands- und Ertragskonten der Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Somit wird kein zweiter Abrechnungskreis für die Kostenrechnung aufgebaut.

Daher muss für die Pflege der Kostenarten im System CO-OM zwischen primären Kosten- und Erlösarten und sekundären Kostenarten unterschieden werden.

- Primäre Kosten- oder Erlösarten können in der Kostenrechnung nur angelegt werden, wenn sie im Kontenplan des Buchungskreises als Sachkonto vorhanden sind. Das SAP-System überprüft beim Anlegen einer primären Kostenart, ob ein entsprechendes Sachkonto in der Finanzbuchhaltung vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wird das Anlegen der Kostenart abgewiesen.

- Sekundäre Kostenarten werden nur in der Kostenrechnung genutzt und dürfen daher in der Finanzbuchhaltung nicht vorkommen. Beim Anlegen sekundärer Kostenarten prüft das System, ob das Konto von der Fibu belegt ist. Ist dies der Fall wird die Anlagefunktion abgewiesen.1 Beim Anlegen einer Kostenart im Kostenartenstamm muss bereits beim Funktionsaufruf entschieden werden, ob man eine primäre oder eine sekundäre Kostenart anlegen will. Danach wird im Kostenartenstamm-Anforderungsbild die Festlegungen bezüglich der Definition und des Gültigkeitsintervalls der Kostenarten getroffen:

- Kostenart: Schlüssel, unter dem die Kostenart gespeichert werden soll. (Kostenartennummer, z.B. 470000 für Raumkosten)

- Gültig ab bis : Zeitraum, in dem die Kostenart gültig sein soll. Nach der obigen Eingabe kommt man in das Kostenstamm-Grundbild. In diesem werden Festlegungen getroffen, bezüglich der:

- Bezeichnung/Beschreibung: Hier wird in Feldern unterschiedlicher Länge die Bezeichnung/Beschreibung der Kostenart, die in den Auswertungen angezeigt werden, festgelegt.

- Kostenarteneigenschaften: Hier können bis zu 8 Eigenschaften einer Kostenart für Auswertungen zugeordnet werden.

- Kostenartentyp: Der Kostenartentyp bestimmt, ob eine Kostenart direkt oder indirekt bebucht werden darf und für welche Vorgangsarten eine Kostenart verwendet werden darf. Hier wird wiederum zwischen primären und sekundären Kostenarten unterschieden. Beispiel eines Kostenartentypen für Primärkostenarten:

Typ: 03; Beschreibung: Abgrenzungskostenart/Zuschlagsverfahren;

d.h., dass dieser Kostenartentyp nur bei einer Abgrenzung unter Nutzung eines Zuschlagsverfahrens genutzt werden darf.

Beispiel eines Kostenartentypen für Sekundärkostenarten:

Typ: 42; Beschreibung: Umlagekostenart; d.h., dass Kostenarten dieses Typs zur Verrechnung von umzulegenden Kosten bei Nutzung des Umlageverfahrens dienen.

- Menge führen/Mengeneinheit: Kennzeichen zum Mitführen von Verbrauchsmengen bei Buchung auf primäre Kostenarten sowie die zugehörige Mengeneinheit (z.B. für Blech die Mengeneinheit „m[2]“).

3.1.2. Leistungsarten anlegen

Im SAP R/3-Modul Controlling werden die aus dem betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch bekannten Bezugsgrößen als Leistungsarten bezeichnet. Die Leistungsarten zeigen die auf einer Kostenstelle erbrachte Leistung auf und werden in Mengen- oder Zeiteinheiten gemessen (z.B. Fertigungsstunden). In der Kostenstellenrechnung werden die Leistungsarten zur Sollkostenermittlung und zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung benötigt. In bezug auf die innerbetriebliche Leistungsverrechnung bilden die Leistungsarten die Grundlage für die Ermittlung der Verrechnungstarife: Die Gesamtkosten der Kostenstelle werden durch die geplante Leistung der Leistungsarten dividiert und ein Planpreis (Tarif) pro Leistungsart ermittelt, der bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung herangezogen wird.

Das Anlegen des Leistungsartenstamm-Anforderungsbildes erfolgt analog zum vorher genannten Anlegen eines Kostenartenstamm-Anforderungsbildes, d.h. es wird die Leistungsart (Schlüssel) und das Gültigkeitsintervall festgelegt. Im Leistungsartenstamm-Grundbild werden folgende Angaben zur Leistungsart gemacht:1

- Bezeichnung/Beschreibung: Felder unterschiedlicher Länge stehen für die Bezeichnung der Leistungsart, die in den Auswertungen angezeigt werden, bereit.

- Leistungseinheit: Definiert die Maßeinheit der Leistungsart.

- Kostenstellenarten: Festlegung, für welche Kostenstellenarten die Leistungsart zugelassen ist.

- Verrechnung möglich/keine Verrechnung: Durch das Aktivieren einer der Alternativen wird gesteuert, ob die betreffende Leistungsart zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung zugelassen ist (Verrechnung möglich) oder der Sollkostenermittlung auf einer Endkostenstelle (keine Verrechnung) dient.

- Leistungsartentyp: Der Leistungsartentyp legt fest, wie die Verrechnung einer Leistungsart in der Planung erfolgt.

- Leistungsartentyp „IST“: Der Leistungsartentyp „IST“ steuert die Verrechnung der Leistungsart im Ist. Wird in diesem Feld keine Eingabe gemacht, so erfolgt die Verrechnung der Leistungsart wie bei der für die Planung getroffene Festlegung.

- Kostenart: Vorschlagswert für eine sekundäre Kostenart, unter der die Be- und Entlastung bei der Verrechnung der Leistungsart erfolgt.

- Tarifkennzeichen: Es hat die Steuerungsfunktion für die Tarifermittlung in der Planung. Dieses Kennzeichen legt fest, ob das System die Tarifermittlung automatisch (iterativ) vornimmt oder ob die Tarifermittlung manuell erfolgt.

- Ist-Tarifkennzeichen: Dieses steuert die Tarifermittlung im Ist. Wird in diesem Feld keine Eingabe gemacht, so erfolgt die Tarifermittlung der Leistungsart wie bei der für die Planung getroffenen Festlegung.

3.1.3. Kostenstellen anlegen

Kostenstellen dienen zur Erfassung und Weiterverrechnung von Gemeinkosten. Sie stellen die kleinsten Verantwortungsbereiche im Unternehmen dar und werden zum Zweck eines GemeinkostenControllings zu Steuerungs- und Entscheidungsbereichen zusammengefasst. Dieser Sachverhalt wird auch in der Kostenstellenrechnung des SAP R/3-Controllings nachgebildet.

Bevor ein Kostenstellenstamm angelegt wird, müssen durch die Definition von Stammdatengruppen die Stammdaten in einer hierarchischen Struktur gegliedert werden. Diese Struktur nennt man im SAP- System Standardhierarchie, jede Kostenstelle muss bei ihrer Anlage einem Teilbereich der Standardhierarchie zugeordnet werden. Dieser Sachverhalt war bei der Pflege von Kosten- und Leistungsarten noch optional, ist hier aber Pflicht. Das Anlegen des Kostenstellenstamm- Anforderungsbildes erfolgt wiederum analog zu den vorher genannten Anlagen von Anforderungsbildern, d.h. es wird die Kostenstelle (Schlüssel) und das Gültigkeitsintervall festgelegt. Im Kostenstellenstamm-Grundbild werden wiederum folgende Angaben zur Kostenstelle gemacht:1

- Bezeichnung/Beschreibung: Felder unterschiedlicher Länge stehen für die Bezeichnung der Kostenstelle, die in den Auswertungen angezeigt werden, bereit.

- Verantwortlicher: Angabe des Kostenstellenverantwortlichen (z.B. Kostenstellenleiter)

- Abteilung: Übergeordnete Organisationsstruktur, der die Kostenstelle zugeordnet ist.

- Kostenstellenart: Kennzeichen für die Kostenstellenart (Kostenstellentyp).

- Hierarchiebereich: Bezeichnung des Teilbereichs der Standardhierarchie, dem die Kostenstelle zugeordnet werden soll (z.B. Vertrieb).

- Buchungskreis, Geschäftsbereich: Zuordnung der Kostenstelle zu den Strukturen der Fibu. Die Eingabe eines Buchungskreises ist nur möglich, wenn eine buchungskreisübergreifende Kostenrechnung vorliegt. Ist dem Kostenrechnungskreis nur ein Buchungskreis zugeordnet, so wird die Zuordnung der Kostenstelle zum Buchungskreis intern gesetzt. Geschäftsbereiche werden in der Fibu als interne Abrechnungskreise definiert: Wurde für den Buchungskreis, für den die Kostenstelle angelegt werden soll, festgelegt, dass Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung pro Geschäftsbereich erstellt werden sollen, so muss auch die Kostenstelle einem Geschäftsbereich zugeordnet werden.

- Währung: Währung die in der Kostenstelle geführt wird. Als Vorschlagswert wird die Währung des Kostenrechnungskreises eingestellt.

Nach der Anlage des Anforderungs- und des Grundbildes, können in Kostenstellenzusatzbildern optional weitere Daten hinterlegt werden:

- Anschriftsdaten: Anschrift der Kostenstelle

- Kommunikationsdaten: Telefon, Telefax, etc..

- Steurungsinformationen zur Führung von Mengen

- Sperrkennzeichen: Kostenstelle kann für bestimmte Buchungen gesperrt werden, wie beispielsweise gegen die Bebuchung mit Erlösen.

3.1.4. Statistische Kennzahlen anlegen

Statistische Kenzahlen werden genutzt, um interne Verrechnungen, wie z.B. die Verteilung oder Umlage, im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung durchzuführen. Sie können weiterhin zur Bildung von Kennzahlen auf Kostenstellen oder Aufträgen verwendet werden. Eine statistische Kennzahl ist z.B. die Mitarbeiterzahl. Diese Angabe ist für die Arbeitskräfteplanung und -abrechnung sinnvoll, aber auch für die Berechnung der Verteilung bzw. Umlage solcher Gemeinkosten, die sich proportional zur Mitarbeiterzahl verhalten. Weitere statistische Kennzahlen können beispielsweise die Quadratmeterfläche oder die Anzahl der Telefoneinheiten einer Kostenstelle sein, um diese für die Verteilung oder Umlage der Kosten heranzuziehen.

Im Anforderungsbild für den statistischen Kennzahlenstamm wird im Feld >Statistische Kennzahl< ein Schlüssel für die Bezeichnung der statistischen Kennzahl definiert, mit dessen Hilfe die jeweilige Kennzahl eindeutig identifiziert werden kann.

Im Grundbild für den statistischen Kennzahlenstamm sind folgende Eingaben erforderlich:1 § Bezeichnung: Bezeichnung der statistischen Kennzahl

- Einheit der statistischen Kennzahl: Mengen- oder Zeiteinheit , in der die Mengen der statistischen Kennzahl gebucht werden.

- Kennzahlentyp: Dieser legt fest, ob die Werte als Festwert oder Summenwert behandelt werden. Die Kennzahlenwerte vom Typ Festwert (=Typ 1) sind ab dem Eingabemonat für alle folgende Monate des Geschäftsjahrs gleich und werden automatisch vom System vorgetragen. Werte des Kennzahlentyps Summenwert (= Typ 2) werden dagegen nicht auf die Folgemonate vorgetragen.

3.2. Kostenplanung im CO-OM-System

Der Ablauf der Kostenplanung bzw. Kostenstellenplanung muss den betrieblichen Gegebenheiten, den branchenspezifischen Besonderheiten, organisatorischen Strukturen und Verantwortungen angepasst werden. Das hat zur Folge, dass jedes Unternehmen die Ausgestaltung seines Planungsprozesses individuell abhandelt. Aufgrund dessen soll der im folgenden aufgezeigte Planungsablauf als Anschauung und nicht als vorgeschriebene Reihenfolge verstanden werden.

3.2.1. Planung statistischer Kennzahlen

Als erster Planungsschritt sollten die statistischen Kennzahlen geplant werden, da sie zur Ermittlung von Planleistung und Plankapazität einer Kostenstelle (z.B. Anzahl der Mitarbeiter) genutzt werden können. Desweiteren werden die statistischen Kennzahlen zur Durchführung von (Plan-)Umlagen und (Plan-)Verteilungen sowie zur Kennzahlenermittlung im Berichtswesen benötigt. Mit dieser Planung können folgende Ziele erreicht werden:2

- Bestimmung von Kennzahlen zu Kostenstellen (z.B. Kosten pro m² Raum oder pro Mitarbeiter).

- Festlegen von Empfängerbasiswerten für Umlage und Verteilung (z.B. Verteilung der

Telefonkosten auf Basis der Telefonanschlüsse).

Einstiegsbild der statistischen Kennzahlenplanung:

Hier werden die Planversion, der Planungszeitraum sowie die Planungsobjekte festgelegt.

Folgende Angaben müssen vorgenommen werden:

- Version: Planversion in der geplant werden soll.

Vor der eigentlichen Kostenplanung werden Planversionen definiert.

In der betrieblichen Praxis werden bei der Planerstellung zumeist unterschiedliche Erwartungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der betrieblichen Kostensituation zugrunde gelegt. Deshalb werden z.B. unterschiedliche Pläne erzeugt, um optimistische, wahrscheinliche oder pessimistische Erwartungen bezüglich der Kostenentwicklung abzubilden.

Diese Vorgehensweise unterstützt die Kostenstellenrechnung des SAP R/3-Systems, indem es die Möglichkeit einräumt, unterschiedliche Planversionen zu führen. Diese Planversionen müssen definiert werden, bevor mit dem Planungsprozess begonnen werden kann.

- Von Periode/bis Periode: Planungsperioden, für die die Planung durchgeführt werden soll

- Geschäftsjahr: Geschäftsjahr, in dem geplant werden soll.

- Kostenstelle/bis/oder Gruppe: Festlegung der Kostenstellen, auf denen statistische Kennzahlen geplant werden sollen. Es besteht die Möglichkeit, eine einzelne Kostenstelle, ein Kostenstellenintervall oder eine Kostenstellengruppe anzugeben.

- Statistische Kennzahl/bis/oder Gruppe: Festlegung der statistischen Kennzahlen, für die Werte geplant werden sollen. Es kann eine statistische Kennzahl, ein Kennzahlenintervall oder eine statistische Kennzahlengruppe eingegeben werden.

Übersichtsbild und Periodenbild der statistischen Kennzahlenplanung:

Aus dem Einstiegsbild kommt man in das Übersichtsbild oder in das Periodenbild, in denen weitere Planwerte hinterlegt werden. Die im Übersichtsbild geplanten Werte beziehen sich auf den gesamten Planungszeitraum, d.h. es werden Gesamtwerte geplant, die mit Hilfe der Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Perioden des Planungszeitraums verteilt werden. Im Periodenbild jedoch, besteht die Möglichkeit, Planwerte für die einzelnen Perioden des Planungszeitraums zu erfassen. In den Spalten des Übersichts- bzw. Periodenbildes werden folgende Angaben gemacht:1 § >Skennz<: Schlüssel der statistischen Kennzahl und deren Beschreibung. Diese Felder werden automatisch aufgrund der Selektionen im Einstiegsbild gefüllt

- >T<: Kennzeichen des Kennzahlentyps (1=Festwert, 2=Summenwert). Den Kennzahlentyp ermittelt R/3 automatisch aus dem Kennzahlenstammsatz. Eine Änderung im Rahmen der Planung ist nicht möglich.

- >Lfd. Planwert<: In diesem Feld kann der Planwert für die statistische Kennzahl für den gesamten Planungszeitraum bzw. für den Periodenzeitraum eingetragen werden.

- >Max. Planwert<: In diesem Feld kann die maximale Ausprägung angegeben werden, die der

Planwert im gesamten Planungszeitraum bzw. Periodenzeitraum annehmen darf.

- >VS<: Kennzeichen des Verteilungsschlüssels. Ein Verteilungsschlüssel kann sowohl für den laufenden Planwert als auch für den maximalen Planwert hinterlegt werden.

- >EH<: Einheit der statistischen Kennzahl. Die Einheit ermittelt R/3 automatisch aus dem Kennzahlenstammsatz. Eine Änderung ist im Rahmen der Planung nicht möglich.

3.2.2. Planung der Leistungsarten

Mit Hilfe der Leistungsarten (Bezugsgrößen) lässt sich der mengenmäßige Output einer Kostenstelle abbilden. Die Planung der Leistungsarten wird für die Ermittlung von Sollkosten für den Soll-Ist- Vergleich auf Kostenstellen und für die Durchführung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung benötigt. Die Tarife der Leistungsarten können in CO-OM manuell gesetzt werden (z.B. als politische Verrechnungspreise) oder iterativ unter Berücksichtigung sämtlicher Leistungsbeziehungen zwischen Kostenstellen von R/3 ermittelt werden.

Einstiegsbild der Leistungsarten/Tarife-Planung:

Im Einstiegsbild der Leistungsartenplanung werden die Planversion, der Planungszeitraum sowie die Planungsobjekte (Kostenstellen/Leistungsarten) festgelegt. Folgende Angaben müssen vorgenommen werden:2

- Version: Planversion, in der geplant werden soll.

- Von Periode/bis Periode: Planungsperioden, für die die Planung durchgeführt werden soll. § Geschäftsjahr: Geschäftsjahr in dem geplant werden soll.

- Kostenstelle/bis/oder Gruppe: Festlegung der Kostenstellen, auf denen Leistungsarten geplant werden sollen. Es besteht die Möglichkeit, eine einzelne Kostenstelle, ein Kostenstellenintervall oder eine Kostenstellengruppe anzugeben.

- Leistungsart/bis/oder Gruppe: Festlegung der Leistungsarten, für die Werte geplant werden sollen. Es kann eine Leistungsart, ein Leistungsartenintervall oder eine Leistungsartengruppe eingegeben werden.

Übersichtsbild und Periodenbild Leistungsarten/Tarife-Planung:

Für diese Eingabebilder gelten die Eigenschaften analog zur Planung der statistischen Kennzahlen. Folgende Angaben müssen hier gemacht werden:3

- >LstArt<: Schlüssel der Leistungsart , die beplant werden soll.

- >Planleistung<: In diesem Feld kann die geplante Menge von Leistungseinheiten der

jeweiligen Leistungsart für den gesamten Planungszeitraum bzw. Periodenzeitraum eingegeben werden.

- >Kapazität<: In diesem Feld kann die Kapazität der Kostenstelle, für die die

Leistungsartenplanung durchgeführt wird, eingetragen werden. Sie beschreibt gleichzeitig die maximale Ausprägung, die die Planleistung im gesamten Planungszeitraum bzw. Periodenzeitraum einnehmen darf.

- >VS<: Kennzeichen des Verteilungsschlüssels. Ein Verteilungsschlüssel kann sowohl für die

Planleistung als auch für die Kapazität hinterlegt werden.

- >EH<: Einheit der Leistungsart. Die Einheit wird von R/3 automatisch aus dem

Leistungsartenstammsatz ermittelt. Eine Änderung im Rahmen der Planung ist nicht möglich.

- >Tarif fix/Tarif var<: Fixe und variable Werte des Plantarifs für eine Einheit der Leistungsart.

Wenn für eine Leistungsart politische Verrechnungspreise angesetzt werden sollen, können diese Felder manuell geplant werden. Erfolgt die Tarifermittlung iterativ, so werden diese Felder bei der Durchführung der Plantarifermittlung von R/3 gefüllt.

- >TarEH<: Menge (Faktor) von Leistungseinheiten, auf die sich der Tarif bezieht. Wird in diesem Feld z.B. eine 10 eingetragen, so bezieht sich der fixe und variable Tarif auf 10 Einheiten der geplanten Leistungsart.

- >PTK<: Plantarifkennzeichen. Das Plantarifkennzeichen hat Steuerungsfunktion für die

Tarifermittlung. Mit ihm wird die Berechnungsbasis für die iterative Tarifermittlung festgelegt.

- >D<: Kennzeichen Durchschnittstarif. Wird das Kennzeichen aktiviert, so wird bei der

Tarifermittlung ein konstanter Durchschnittstarif für das gesamte Geschäftsjahr bzw. Periode ermittelt.

- >VKostenart<: Vorschlagswert für eine sekundäre Kostenart, unter der die Be- und Entlastung bei der Verrechnung der Leistungsart erfolgt. Die Verrechnungskostenart wird von R/3 automatisch aus dem Leistungsartenstammsatz ermittelt und kann bei der Planung durch eine andere sekundäre Kostenart überschrieben werden.

- >T<: Kennzeichen des Leistungsartentyps. Den Leistungsartentyp ermittelt R/3 automatisch aus dem Kennzahlenstammsatz. Eine Änderung im Rahmen der Planung ist nicht möglich.

- >Ä-Ziffer<: werden auf einer Kostenstelle mehrere Leistungsarten geplant, so steuert die Äquivalenzziffer, wie die leistungsabhängig geplanten Kosten bei der Tarifermittlung auf die Leistungsarten verteilt werden.

- >Disp.Lstg<: Die disponierte Leistung zeigt, wieviele Einheiten der Leistungsart im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung an andere Kostenstellen verrechnet werden. Sie wird von R/3 automatisch aus der Leistungsaufnahmenplanung ermittelt.

3.2.3. Planung der Primärkosten

Bei der Primärkostenplanung können die primären Kosten pro Kostenstelle und Kostenart wie folgt geplant werden:

- Leistungsabhängig: Die primären Kosten werden abhängig von einer Leistungsart geplant. Dabei kann eine Differenzierung in fixe und variable Kostenbestandteile vorgenommen werden. § Leistungsunabhängig: Die Primärkosten werden nicht in Abhängigkeit von einer Leistungsart geplant. Bei der Planung können lediglich fixe Kosten geplant werden.

Einstiegsbild Primärkostenplanung:

Es werden hier die Planversion, der Planungszeitraum sowie die Planungsobjekte (Kostenstellen/Leistungsarten/Kostenarten) festgelegt:

Version, Von Periode/bis Periode, Geschäftsjahr, Kostenstelle/bis/oder Gruppe, Leistungsart/bis/oder Gruppe. Diese Felder werden analog der Leistungsartenplanung ausgefüllt. Zusätzlich muss noch folgendes festgelegt werden:1

- Kostenart/bis/oder Gruppe: Festlegung der Kostenarten, für die Planwerte erfasst werden sollen. Es kann eine Kostenart, ein Kostenartenintervall oder eine Kostenartengruppe eingegeben werden.

Übersichtsbild und Periodenbild Primärkostenplanung: In den Zeilen des Übersichtsbilds werden die ausgewählten Kombinationen aus Leistungs- und Kostenarten angezeigt. Die Spalten haben folgende Inhalte bzw. Eingabemöglichkeiten:

- >LstArt<: Schlüssel der Leistungsart, die beplant werden soll. Bei der leistungsunabhängigen Primärkostenplanung ist diese Feld weder gefüllt noch eingabebereit.

- >Kostenart<: Kostenartennummer, Kostenart, die beplant werden soll.

- >Kosten fix<: Feld zur Eingabe der fixen Kostenbestandteile der Kostenart für den gesamten Planungszeitraum.

- >Kosten variabel<: Feld zur Eingabe der variablen Kostenbestandteile der Kostenart für den gesamten Planungszeitraum. Wird eine leistungsunabhängige Kostenplanung durchgeführt, ist dieses Feld nicht eingabebereit, da lediglich fixe Kosten als leistungsunabhängige geplant werden können.

- >Verbrauch fix<: Eingabemöglichkeit für den leistungsunabhängigen Teil der

Verbrauchsmengen, falls Verbrauchsmengen auf der zur Planung ausgewählten Kombination Kostenstelle/Kostenart geführt werden sollen.

- >Verbrauch variabel<: Feld zur Eingabe des leistungsabhängigen Teils von Verbrauchsmengen.

- >M<: Kennzeichen, ob Verbrauchsmengen geplant werden können. Das Kennzeichen wird von

R/3 nur aktiv gesetzt, wenn sowohl die Kostenstelle als auch die Kostenart im Stammsatz zum Führen von Mengen freigegeben sind. Es kann während des Planungsvorgangs aktiv gesetzt werden.

- >EH<: Einheit der Verbrauchsmenge.

3.2.4. Planung der Sekundärkosten

Sekundäre Kosten sind das Ergebnis innerbetrieblicher Verrechnungen. Sie entstehen, wenn eine Kostenstelle zur Leistungserbringung wiederum Leistungen von einer anderen Kostenstelle bezieht. Bei der Sekundärkostenplanung in CO-OM müssen in einem ersten Schritt zunächst die innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen mengenmäßig in Form von Leistungsaufnahmen abgebildet werden. Durch die Leistungsaufnahmenplanung wird die Struktur der direkten innerbetrieblichen Leistungsverrechnung durch die Definition von Sender- und Empfängerbeziehungen zwischen Kostenstellen aufgebaut. Die Bewertung der mengenmäßigen Leistungsbeziehungen erfolgt erst bei der späteren Tarifermittlung und führt damit zu den Sekundärkosten (Planleistungsaufnahme x Plantarif).

Es gibt 2 Arten der Sekundärkostenplanung:1

- Leistungsunabhängige Sekundärkostenplanung: Basis dieser Planung ist die Planung der leistungsunabhängigen Leistungsaufnahmen. Eine solche liegt vor, wenn die von einer Senderkostenstelle aufgenommene Leistungsartenmenge unabhängig von den Leistungsarten der Empfängerkostenstelle ist. Die geplante Leistungsartenmenge, die von der Empfängerkostenstelle aufgenommen wird, wird mit dem Plantarif der Senderleistungsart multipliziert und unter der entsprechenden sekundären Kostenart gebucht. Die Abläufe sind dabei wie folgt:

- Die Senderkostenstelle wird um den Betrag, der sich aus dem Produkt geplanter Leistungsmenge und Tarif ergibt, entlastet.

- Die Empfängerkostenstelle wird mit dem Produkt aus geplanter Leistungsmenge und Tarif belastet. Der Belastungsbetrag wird auf der Empfängerkostenstelle als fixer Sekundärkostenbetrag gebucht, da die Leistungsaufnahme unabhängig von der Leistung (Beschäftigung) der Kostenstelle erfolgt.

- Leistungsabhängige Sekundärkostenplanung: Diese leistungsabhängige Planung basiert auf der Planung leistungsabhängiger Leistungsaufnahmen. Diese liegen vor, wenn die von der Senderkostenstelle aufgenommene Leistungsartenmenge von einer Leistungsart der Empfängerkostenstelle abhängig ist. Im Rahmen der leistungsabhängigen Sekundärkostenplanung wird bei den Be- und Entlastungsbuchungen eine Differenzierung in einen Gesamt- und einen fixen Betrag vorgenommen:

- Die Senderkostenstelle wird um den Betrag, der sich aus der Multiplikation von geplanter Leistungsmenge und Plantarif, gesplittet nach fixen und variablen Bestandteilen ergibt, entlastet.

- Die Empfängerkostenstelle wird um den Betrag, der sich aus der Multiplikation von geplanter Leistungsmenge und Plantarif, gesplittet nach fixen und variablen Bestandteilen ergibt, belastet.

Einstiegsbild Leistungsaufnahmenplanung:

Hier werden die Planversion, der Planungszeitraum sowie die Planungsobjekte festgelegt. Folgende Angaben sind hierzu notwendig:1

- Kostenstelle/bis/oder Gruppe: Festlegung der Kostenstellen, für die Leistungsaufnahmen geplant werden sollen. Bei den hier angegebenen handelt es sich um die Empfängerkostenstellen. Es besteht die Möglichkeit, die einzelne Kostenstelle, ein Kostenstellenintervall oder eine Gruppe anzugeben.

- Leistungsart/bis/oder Gruppe: Festlegung der Leistungsarten der Empfängerkostenstellen, abhängig von denen die Aufnahme von Senderleistungsarten bei der leistungsabhängigen Leistungsaufnahmeplanung geplant werden sollen. Es kann eine Leistungsart, ein Leistungsartenintervall oder eine Leistungsartengruppe eingegeben werden. Wenn ausschließlich leistungsunabhängige Leistungsaufnahmen geplant werden, sind hier keine Eingaben erforderlich.

- Senderkostenstelle/bis/oder Gruppe: Angabe der Senderkostenstellen, die die Leistungen abgeben. Auch hier können einzelne Werte, ein Intervall oder eine Gruppe eingegeben werden.

- Senderleistungsart/bis/oder Gruppe: Festlegung der Leistungsart, die von der Senderkostenstelle an die Empfängerkostenstelle abgegeben wird. Es kann eine Leistungsart, ein Leistungsartenintervall oder eine Leistungsartengruppe eingegeben werden.

Übersichtsbild und Periodenbild Leistungsaufnahme ändern:

Die Spalten bieten folgende Eingabemöglichkeiten:

- >E-Lart<: Schlüssel der Leistungsart der Empfängerkostenstelle. Bei der

leistungunsabhängigen Leistungsaufnahmeplanung ist dieses Feld nicht gefüllt. § >Send.-Kost<: Schlüssel der Senderkostenstelle.

- >S-Lart<: Schlüssel der Senderleistungsart.

- >Verbrauch fix<: Feld zur Eingabe der Menge von Senderleistungsarten-Einheiten, die unabhängig von der Empfängerleistungsart aufgenommen werden.

- >Verbrauch variabel<: Feld zur Eingabe der Menge von Senderleistungsarten-Einheiten, die abhängig von der Empfängerleistungsart aufgenommen werden. Bei der leistungsunabhängigen Leistungsaufnahmeplanung ist diese Feld nicht eingabebereit.

- >VS<: Kennzeichen des Verteilungsschlüssels. Ein Verteilungsschlüssel kann sowohl für den fixen als auch für den variablen Verbrauch hinterlegt werden.

- >EH<: Einheit der Leistungsart. Die Einheit wird von R/3 automatisch aus dem Leistungsartenstammsatz ermittelt. Eine Änderung im Rahmen der Planung ist nicht möglich.

- Belastung fix/variabel: Summe der fixen bzw. Variablen Sekundärkosten, mit denen die Empfängerkostenstelle belastet wird. Die Werte werden von R/3 auf Basis der geplanten Leistungsaufnahmen und der manuell gesetzten oder iterativ ermittelten Plantarife automatisch ermittelt.

- >Vkostenart<: Kostenart, unter der die Belastung der empfangenden und die Entlastung der sendenden Kostenstelle erfolgt. Die Verrechnungskostenart ermittelt R/3 aus dem Leistungsartenstammsatz der Senderleistungsart und kann nicht überschrieben werden.

3.2.5. Plantarifermittlung

Im Rahmen der Plantarifermittlung werden die Verrechnungspreise (Tarif) für die geplanten Leistungsarten ermittelt. Die Ermittlung der Plantarife erfolgt je Kostenstelle und Leistungsart, d.h. dass beispielsweise ein Plantarif für die auf einer Kostenstelle >Reparatur< geplante Leistungsart >Reparaturstunden< errechnet wird. Bei der Plantarifermittlung berücksichtigt R/3 alle im Rahmen der Leistungsaufnahmenplanung geplanten Leistungsbeziehungen zwischen den Kostenstellen und errechnet die Plantarife durch Division der Plankosten durch die Planleistung bzw. die Kapazität der Kostenstelle. Der bei der Tarifermittlung einer Leistungsart errechnete Gesamttarif einer Leistungsart setzt sich zusammen aus:

- dem iterativ ermittelten Tarif und § dem fixen Anteil am Tarif

Zur Bewertung der während der Leistungsaufnahmeplanung geplanten Leistungsbeziehungen zieht das SAP-System immer den Gesamttarif heran, d.h. in den aus der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung resultierenden Sekundärkosten sind immer fixe Kostenbestandteile vorhanden.

Systemseitige Vorgehensweise bei der iterativen Tarifermittlung:

Die iterative Plantarifermittlung erfolgt schrittweise:1

1. Im ersten Schritt werden die primären Kosten der Kostenstelle durch ihre Planleistung bzw.

Kapazität dividiert. Der errechnete Tarif dient zur Bewertung der geplanten Leistungsaufnahmen anderer Kostenstellen.

2. In den weiteren Schritten werden die errechneten Tarife für die Bewertung weiterer Leistungsbeziehungen herangezogen. Der genaue Tarif für eine Leistungsart auf einer bestimmten Kostenstelle wird durch mehrere Iterationsschritte bestimmt.

3. Im Anschluss an die Ermittlung aller Plantarife führt R/3 eine Nachbewertung aller Leistungsbeziehungen durch.

Plankostensplittung:

Die Plankostensplittung dient der Ermittlung des fixen Anteils am Gesamttarif einer Leistungsart. Im Rahmen des Plankostensplittings werden die als leistungsunabhängig geplanten Kosten einer Kostenstelle auf die Leistungsarten dieser Kostenstelle verteilt. Durch die Splittung der leistungsunabhängig geplanten Kosten auf die Leistungsarten errechnet CO-OM den fixen Anteil am Gesamttarif.2

Verfahren der Tarifermittlung:

Man hat im SAP-System die Auswahl zwischen drei Verfahren der Tarifermittlung:

- PeriodischerTarif: Die Kosten jeder einzelnen Periode werden durch die Leistungen der jeweiligen Periode geteilt. Bei diesem Verfahren kann es zu periodischen Tarifschwankungen kommen, wenn die Plankosten und/oder die Planleistung der Kostenstelle periodischen Schwankungen unterliegen. Diese Schwankungen sind insbesondere dann hoch, wenn die Ermittlung der fixen Tarifbestandteile auf Basis der Planleistung erfolgt.

- Durchschnittstarif: Die Plankosten aller Perioden werden durch die Summe der Planleistungen aller Perioden dividiert. Dieses Verfahren gewährleistet, dass der Tarif in allen Perioden gleich hoch ist. Das Verfahren der Durchschnittstarif-Ermittlung kann auch bei der Leistungsartenplanung gewählt werden, indem das Kennzeichen >Durchschnittstarif< aktiviert wird.

- Kumulierter Tarif: Beim Verfahren der kumulierten Tarifermittlung ergibt sich der Tarif einer Periode aus der Division der Summe der Plankosten durch die Summe der Planleistungen bis zur Betrachtungsperiode. Dabei werden Kostenschwankungen in einzelnen Perioden geglättet, indem die Leistungsaufnahmen, die mit den aus Vorperioden ermittelten Tarifen bewertet wurden, durch Ausgleichsbuchungen nachbewertet werden.

Voraussetzung für die Plantarifermittlung ist eine abgeschlossene Kostenstellenplanung, d.h. folgende Planungsaktivitäten müssen zum Zeitpunkt der Tarifermittlung abgeschlossen sein: § Leistungsartenplanung

- Leistungsabhängige und -unabhängige Primärkostenplanung
- Leistungsabhängige und -unabhängige Leistungsaufnahmenplanung.

3.3 Istkostenerfassung in CO-OM

Die Istkostenerfassung und -verrechnung erfolgt mit dem Ziel, ein zeitnahes Verfolgen und Überwachen der tatsächlich im Unternehmen angefallenen Kosten zu gewährleisten. Durch die Erfassung der Istkosten und ihre Gegenüberstellung mit den geplanten Kostenwerten können Abweichungsanalysen durchgeführt werden, die wiederum die Grundlage für eventuelle gegensteuernde Maßnahmen bilden. Dieser Vorgang gliedert sich in R/3 in folgende Bereiche: Istkostenerfassung, Istkostenverrechnung, Abweichungsermittlung und Isttarifermittlung.

3.3.1. Istkostenerfassung

Im Rahmen der Istkostenerfassung werden die primären Kosten direkt aus den vorgelagerten Systemen des externen Rechnungswesens übernommen und auf Kostenstellen gebucht. Die Istkosten können aus folgenden R/3-Modulen des externen Rechnungswesens übernommen werden:

1. R/3 - FI: Finanzwesen, Finanzbuchhaltung

- Lieferantenrechnungen
- Gutschriften
- Sachkontenbuchungen auf Kostenarten, wie Löhne und Gehälter

2. R/3 - FI: Finanzwesen, Anlagenbuchhaltung

- Abschreibungen

3. R/3 - MM: Materialwirtschaft § Warenentnahmen

3.3.2. Istkostenverrechnung

Die aus den Vorsystemen des externen Rechnungswesens übernommenen primären Kosten können im CO-OM weiterverrechnet werden. Bei der Istkostenverrechnung ist zu unterscheiden zwischen :

Vorgangsbezogenen Verrechnungen:

Im Rahmen der vorgansbezogenen Verrechnungen werden die Istkosten pro Geschäftsvorgang verrechnet. Die vorgangsbezogenen Verrechnungen können direkt am System erfasst werden und führen unmittelbar zu einer Istkostenbelastung auf den sendenden und empfangenden Objekten. Aufgrund der direkten Beziehung zwischen Erfassung und Verrechnung können die vorgangsbezogenen Verrechnungen auch als direkte Verrechnungen bezeichnet werden. Methoden der vorgangsbezogenen Verrechnung sind:1

- Die direkte innerbetriebliche Leistungsverrechnung
- Die vorgangsbezogene Umbuchung primärer Kosten und Erlöse

Periodische Verrechnungen:

Die periodischen Verrechnungen werden am Periodenende durchgeführt, d.h. sie werden durchgeführt, wenn alle primären Buchungen der entsprechenden Periode abgeschlossen sind. Im Rahmen der periodischen Verrechnungen werden Kosten nach festgelegten Schlüsseln verrechnet. Ein Beispiel hierfür ist die Verteilung der Telefonkosten nach der Anzahl der in einer Kostenstelle vorhandenen Telefone. Aufgrund dieser Schlüsselsystematik können die periodischen Verrechnungen auch als indirekte Verrechnungsmethoden bezeichnet werden. Methoden der periodischen Verrechnung sind:

- die Abgrenzung, § die Verteilung, § die Umlage und
- die indirekte Leistungsverrechnung.

Die Funktionalitäten der periodischen Verrechnungen stehen nicht nur bei der Istkostenverrechnung zur Verfügung, sondern können auch im Rahmen der Kostenstellenplanung genutzt werden. Darüber hinaus stellt das System CO-OM die Funktionalität der periodischen Umbuchung als Korrekturinstrument zur Verfügung.

3.3.3. Isttarifermittlung

Bei der Isttarifermittlung werden die Istverrechnungspreise (Tarife) für Leistungsarten bestimmt. Das R/3-System errechnet die Isttarife iterativ auf Basis der Istkosten und Istleistungen. Als Istkosten werden die bei der direkten innerbetrieblichen Leistungsverrechnung festgelegten Werte für die Berechnung herangezogen.

Zur Bewertung der bei der direkten innerbetrieblichen Leistungsverrechnung abgebildeten mengenmäßigen Leistungsbeziehungen zieht das System zunächst die Plantarife heran. Daraus folgt, dass die tatsächlichen Leistungsbeziehungen im Ist mit Wertansätzen verrechnet werden, die auf Basis von Plankosten und Planleistungen im Rahmen der Plantarifermittlung ermittelt wurden. Dieses Vorgehen ist notwendig, da es sich bei der Ist-Tarifermittlung um eine Periodenabschluß-Verarbeitung handelt, d.h. zum Zeitpunkt der Buchung der Istleistungen stehen die iterativ ermittelten Isttarife noch nicht zur Verfügung. Durch die Isttarifermittlung können diese Werte nachträglich ermittelt werden. Im Anschluss an die Isttarifermittlung besteht die Möglichkeit, die mit den Plantarifen bewerteten Leistungsbeziehungen mit den Isttarifen nach zu bewerten. Die Möglichkeiten der Nachbewertung setzen voraus, dass bei den Systemeinstellungen während der Einrichtung des Moduls CO-OM entsprechende Festlegungen getroffen wurden. Die Vorgehensweise bei der Isttarifermittlung ist identisch mit der Vorgehensweise bei der Plantarifermittlung.

3.3.4. Abweichungsermittlung

Mit der Abweichungsermittlung stellt das System CO-OM eine Analysefunktionalität zur Verfügung, mit der für Kostenarten pro Kostenstelle/Leistungsart die Differenz (Saldo) zwischen Sollkosten und verrechneten Istkosten sowie Sollkosten und den auf die Leistungsarten verteilten Istkosten ermittelt werden kann.1

Bei der Abweichungsermittlung ergeben sich

- die Sollkosten als die an die Istleistung angepassten Plankosten;

- die verrechneten Istkosten aus der Bewertung der Istleistungsmenge einer Leistungsart mit ihrem Plantarif;

- die auf die Leistungsarten verteilten Istkosten durch eine Aufteilung der gebuchten Istkosten einer Stelle auf die Leistungsarten dieser Stelle nach vorgegebenen Kriterien. Dieser Vorgang wird im R/3-System als Istkostensplittung bezeichnet.

Die bei der Abweichungsermittlung festgestellten Abweichungen werden in der Kostenstellenrechnung nach bestimmten Abweichungskategorien differenziert ausgewiesen. Die Ermittlung der einzelnen Abweichungskategorien erfolgt kumulativ. Daraus folgt, das die Summe der einzelnen Kategorien den Gesamtsaldo der Kostenstelle ergibt.

3.4. Kostenkontrolle/Infosystem

Das Infosystem in SAP R/3 ermöglicht ein flexibles Kostenstellenberichtswesen. Mit seiner Hilfe können die von den meisten Unternehmen verfolgten Berichtsziele realisiert werden, wie z.B.: § Plan/Ist-Vergleiche bzw. Soll/Ist-Vergleiche zur Wirtschaftlichkeitskontrolle, § Überwachung der Kostenentwicklung durch mehrperiodischen Kostenausweis oder § Ermittlung von Kostenschwerpunkten durch Vergleich von Kostenarten und deren Verteilung auf Kostenstellen.

Die Berichte (Reports) des Infosystems können interaktiv am Bildschirm aufgerufen werden. Innerhalb des Infosystems können die einzelnen Berichte >aufgerissen< werden.

Ein Bericht auf der Kostenstellengruppenebene kann so beispielsweise bis auf die Ebene der Einzelposten detailliert werden.

Neben einer Vielzahl von Standardberichten, die mit dem SAP-System ausgeliefert werden, können anwenderindividuelle Berichte mit folgenden Werkzeugen erstellt werden:

- Report Painter
- Report Writer
- ABAP/4-Programmierung.

Mit Hilfe dieser Werkzeuge können spezielle Datenbankzugriffe für das Berichtswesen erzeugt und Zeilen-/Spaltenaufbau für Berichte definiert werden, um so unternehmensspezifische Berichte zu erstellen. Bevor man jedoch mit den vorgenannten Werkzeugen Berichte selbst erstellt bzw. erstellen lässt, sollte man vorher prüfen, ob nicht die im R/3-Standard hinterlegten Berichte den Anforderungen genügen.

4. Fazit

Die SAP R/3-Software ist mit Sicherheit, mit all seinen Möglichkeiten, ein sehr effizientes und modernes Werkzeug um ein Unternehmen zu steuern. Mit seiner Hilfe kann man jeden Teilbereich eines Unternehmens bis ins kleinste Detail abbilden und organisieren. Es ist ein Informationssystem, dass es ermöglicht über jeden gewünschten Vorgang zu jeder gewünschten Zeit im Unternehmen unterrichtet zu sein.

Die R/3-Software ist jedoch auch eine sehr komplexe Software. Dies zeigt allein das Beispiel dieser Seminararbeit. In ihr wurden die Möglichkeiten der Realisierung einer Cost Center bezogenen Kostenplanung und -kontrolle in der Komponente CO-OM (Gemeinkostencontrolling) des Moduls CO (Controlling) aufgezeigt. Dies konnte an dieser Stelle, aus Umfangsgründen nur sehr oberflächlich und stückweise geschehen. Um dieses Thema und allein nur die Komponente CO-OM detailliert und umfassend zu beschreiben, könnte man ohne Übertreibung ein 500-seitiges Buch füllen. Dieses Beispiel zeigt auch den Nachteil dieser Software auf.

Um diese, mit Sicherheit nicht ganz billige Software, für das Unternehmen effizient einzusetzen, bedarf es eines sehr gut und intensiv geschulten Personals, dass es auch versteht die Möglichkeiten des Systems in ihrer täglichen Arbeit auszuschöpfen. Ansonsten wird die Anschaffung einer solchen umfassenden Software für das Unternehmen schnell unrentabel, da neben den Anschaffungs- und Implementierungskosten u.a. auch laufende Kosten entstehen sowie gegebenenfalls auch noch die notwendige Hardware gekauft werden muss. Dies bedeutet für ein Unternehmen eine Investition die wohlüberlegt sein will, die sich aber bei richtiger Handhabung mit Sicherheit auszahlt.

Mittlerweile bietet die SAP AG schon die Weiterentwicklung der SAP/R3-Software an, diese wurde an die Ansprüche einer modernen Software im Internetzeitalter angepasst und heißt mySAP.com!

[...]


1 vgl. SAP AG: www.sap-ag.de, 23.10.2000

2 vgl. ebenda

1 vgl. SAP AG: www.sap-ag.de, 23.10.2000

1 vgl. SAP AG: www.sap-ag.de, 23.10.2000

2 vgl. DaimlerChrysler AG: www.intranet.nacos.rastatt.daimlerchrysler.com, 27.10.2000

1 vgl. Liening F.: SAP R/3 Controlling, Markt & Technik Buch- und Software-Verlag, München 1996, S. 85-90

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…, a.a.O., S. 91-94

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 95-100

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 100-111

2 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 123-129

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 123-129

2 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 130 ff

3 vgl. ebenda

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 135 ff

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 139 ff

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 139 ff

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 144 ff

2 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 145

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 197

1 vgl. Liening F.: SAP R/3…,a.a.O., S. 198

25 von 25 Seiten

Details

Titel
Kostenplanung und -kontrolle im SAP R/3-System
Hochschule
Hochschule Offenburg
Veranstaltung
Seminararbeit Rechnungswesen/Controlling
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
25
Katalognummer
V101660
Dateigröße
458 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kostenplanung, R/3-System, Seminararbeit, Rechnungswesen/Controlling
Arbeit zitieren
Andreas Zopf (Autor), 2001, Kostenplanung und -kontrolle im SAP R/3-System, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101660

Kommentare

  • Gast am 4.11.2008

    Dank.

    Danke für die gute Einführung. Wie haben die Arbeit in unsere Datenbank für kostenlose E-Books und E-Learning aufgenommen: http://www.e-learning-suche.de

Im eBook lesen
Titel: Kostenplanung und -kontrolle im SAP R/3-System



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