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Frauen und Partnerschaft - Die Erwerbstätigkeit in der Partnerschaft - Wunsch und Wirklichkeit

Titel: Frauen und Partnerschaft - Die Erwerbstätigkeit in der Partnerschaft - Wunsch und Wirklichkeit

Hausarbeit , 2001 , 26 Seiten

Autor:in: Ramona Rieck (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich werde im folgenden die „Erwerbstätigkeit in der Partnerschaft, deren Wunsch und Wirklichkeit“ näher erläutern. Die Textgrundlage, die ich dazu verwende stammt aus dem 1993 erschienen Buch „Lebensgestaltung von Frauen – Eine Regionalanalyse zur Integration von Familien- und Erwerbstätigkeit im Lebensverlauf“, herausgegeben von Bernhard Nauck, daraus werde ich mich auf den Text von Heinz Krombholz (S. 209-233) stützen.
Der Autor versucht anhand einer IFP- Stichprobe aus Bayern, die mit 3071 Paaren im Alter von 18-55 Jährigen durchgeführt wurde, die Aufteilung der Erwerbstätigkeit in der Ehe / Partnerschaft differenziert zu beschreiben. Dabei wird zum Vergleich eine DJI- Studie (Deutsches Jugend Institut) mit 9566 Paaren aus dem Bundesgebiet (alte Bundesländer) herangezogen.
Die Ergebnisse der Studien bieten die Grundlage für den Text von Heinz Krombholz, hierzu erläutert er den Erwerbsstatus und die Arbeitszeit der einzelnen Partner sowie die Erwerbssituation bei verheirateten und nicht verheirateten Partnern. Des weitern stellt Krombholz die Erwerbstätigkeit in Abhängigkeit vom Familienzyklus. Er erläutert die Erwerbsbeteiligung in der Partnerschaft anhand des Einkommens, der Ausbildung und der Belastung, dabei bezieht er die berufs- und familienbezogenen Einstellungen mit ein.
Abschließend wird die persönliche Einstellung in Zusammenhang mit der tatsächlichen Erwerbssituation gesetzt, um schließlich eine daraus folgende erklärungsbedürftige Dissonanz festzustellen.
Anhand des Textes ist es möglich Thesen bezüglich des Wunsches nach Erwerbstätigkeit und der Wirklichkeit aufzustellen. Ich möchte abschließend versuchen die aufgestellten Thesen mit den Ergebnissen der Studien aus dem Text von Heinz Krombholz kritisch zu betrachten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Thesenbetrachtung

2. Erwerbstätigkeitsaufteilung

2.1. Erwerbstätigkeit in Ehen und Partnerschaften

2.2. Ausbildung, Einkommen, Belastung

2.3. Berufs- und familienrelevante Einstellungen

3. Differenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

4. Zur Betrachtung der Thesen

5. Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage einer Regionalanalyse von Heinz Krombholz das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Erwerbssituation in Partnerschaften und den individuellen Einstellungen der Partner dazu, wobei insbesondere der Einfluss von Kindern und deren Alter im Fokus steht.

  • Analyse der Aufteilung der Erwerbstätigkeit in Ehe und Partnerschaft
  • Einfluss des Familienzyklus und der Kindererziehung auf die Berufstätigkeit
  • Untersuchung von Dissonanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit
  • Vergleich traditioneller und nicht-traditioneller Lebensformen
  • Evaluation berufs- und familienbezogener Einstellungen

Auszug aus dem Buch

Dissonanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der wesentliche Teil des letzten Abschnittes des Textes bezieht sich auf die großen Widersprüche zwischen der tatsächlichen Situation in der Erwerbstätigkeit und der Einstellung zur Erwerbstätigkeit.

Es heißt dort solange keine Kinder vorhanden sind ist die Mehrheit der Befragten der Ansicht, beide Partner sollten vollzeit erwerbstätig sein, unabhängig von der tatsächlichen Verteilung der Erwerbstätigkeit. Nach Krombholz zeigt das, daß der Wunsch klar in Richtung vollzeit Erwerbstätigkeit beider Partner geht. Sobald jedoch Kinder vorhanden sind es nur 5% der 100 % Vollerwerbstätigen, die sich dafür aussprechen, daß beide Partner auch vollzeit erwerbstätig sein sollten, wenn ein Kind unter drei Jahren ist. Ist das Kind in der Schule sind es lediglich 18 % der Vollerwerbstätigen die angeben, beide Partner sollten voll erwerbstätig sein. 74 % der Vollerwerbstätigen sind entsprechend der Ansicht, daß die Frau nicht erwerbstätig sein sollte, wenn ein Kind vorhanden ist, daß jünger als drei Jahre alt ist.

Bedeutend höher ist die Übereinstimmung zwischen Einstellung und Erwerbssituation bei Partnerschaften, in der einer der Partner halbtags oder nicht erwerbstätig ist. So sind 87 % der Befragten, bei denen ein Partner nicht erwerbstätig ist, und die ein Kind unter 3 Jahren haben der Meinung, die Mutter sollte nicht erwerbstätig sein. Ist das Kind im Kindergartenalter / Schulalter sind es immernoch 54 %, die meinen die Mutter sollte nicht arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wissenschaftliche Grundlage der Arbeit ein, welche auf einer Regionalanalyse zur Integration von Familien- und Erwerbstätigkeit basiert.

1.1. Thesenbetrachtung: Hier werden einleitende Überlegungen zur Untersuchung der Erwerbstätigkeit angestellt.

2. Erwerbstätigkeitsaufteilung: In diesem Kapitel wird die Verteilung von Arbeitsstatus und -zeit innerhalb von Partnerschaften deskriptiv erfasst.

2.1. Erwerbstätigkeit in Ehen und Partnerschaften: Dieser Abschnitt beleuchtet den Vergleich zwischen traditionellen Ehen und nicht-traditionellen Lebensformen.

2.2. Ausbildung, Einkommen, Belastung: Hier wird der Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Faktoren und der Erwerbsbeteiligung analysiert.

2.3. Berufs- und familienrelevante Einstellungen: Dieses Kapitel untersucht, wie sich berufliche Orientierungen und Werteinstellungen zur Familie gestalten.

3. Differenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Dieser Teil analysiert die Diskrepanz zwischen den geäußerten Wünschen der Befragten und ihrer tatsächlichen Lebenssituation.

4. Zur Betrachtung der Thesen: Hier werden die vorab aufgestellten Thesen kritisch anhand der statistischen Ergebnisse reflektiert.

5. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse über die traditionellen Rollenbilder und die beobachteten Dissonanzen zusammen.

Schlüsselwörter

Erwerbstätigkeit, Partnerschaft, Familienzyklus, Wunsch und Wirklichkeit, Hausfrauenehe, Kognitive Dissonanztheorie, Berufsorientierung, Arbeitsteilung, Doppelbelastung, Bundesgebiet, Bayern, Kindererziehung, traditionelles Leitbild, Erwerbsstatus, Haushaltsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufteilung der Erwerbstätigkeit in Ehen und Partnerschaften und untersucht das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen der Einfluss von Kindern auf die Berufstätigkeit, die Einkommensverhältnisse, die häusliche Arbeitsteilung und die Einstellungen zur Rollenverteilung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den persönlichen Wunschvorstellungen der Paare bezüglich der Erwerbstätigkeit und ihrer faktischen Lebensrealität zu identifizieren und zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Sekundäranalyse einer IFP-Stichprobe aus Bayern sowie eine DJI-Studie für das Bundesgebiet, um die Aufteilung der Erwerbstätigkeit differenziert zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erwerbsaufteilung, die Auswirkungen sozioökonomischer Faktoren sowie die Analyse von Dissonanzen zwischen Einstellung und tatsächlichem Verhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erwerbstätigkeit, Familienzyklus, traditionelles Leitbild und kognitive Dissonanz charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen verheirateten und unverheirateten Paaren eine Rolle?

Die Untersuchung zeigt auf, dass unverheiratete Paare tendenziell eine weniger traditionelle Arbeitsteilung praktizieren, was darauf hindeutet, dass die Lebensform die Erwerbsbeteiligung beeinflusst.

Wie lässt sich die festgestellte Dissonanz psychologisch erklären?

Die Arbeit greift auf die kognitive Dissonanztheorie nach Festinger zurück, wonach Menschen Unbehagen empfinden, wenn ihre Überzeugungen nicht mit ihrem Handeln übereinstimmen, und dies durch eine Aufwertung der Vorteile der ungeliebten Handlung ausgleichen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen und Partnerschaft - Die Erwerbstätigkeit in der Partnerschaft - Wunsch und Wirklichkeit
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Frauen in Familie, Partnerschaft und Beruf
Autor
Ramona Rieck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
26
Katalognummer
V10178
ISBN (eBook)
9783638166874
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie. Frauen. Erwerbstätigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ramona Rieck (Autor:in), 2001, Frauen und Partnerschaft - Die Erwerbstätigkeit in der Partnerschaft - Wunsch und Wirklichkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10178
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Leseprobe aus  26  Seiten
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