Der Buddhismus


Ausarbeitung, 2001
4 Seiten, Note: 1-

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Der Buddhismus

1. Das Leben des Buddha

- geboren um ca. 560 v.Chr. als Sohn des Herrschers von Kapilavastu südlich des Himalayagebirges
- wurde Gautama Siddharta ("Der sein Ziel erreicht hat") genannt, später nach seiner Erleuchtung dann "Der Buddha"
- seine Mutter (Maya) starb sieben Tage nach Siddhartas Geburt, wird nicht als Gottesmutter verehrt
- Buddha wurde von anderer Frau seines Vaters erzogen
- wuchs umgeben von Prunk und Luxus im Palast auf (Kontrast zu späterem Leben)
- machte bei einer Fahrt über seine Felder Begegnungen mit einem alten Greis (Alter), einem todkranken Mann (Krankheit), einer Leiche (Tod) und schließlich mit einem Asket (möglicher Weg zur Überwindung des Leids)
- erkannte durch die vier Ausfahrten, daß seine Lebensweise nicht die richtige war, da ihm so die vier Zustände der vier Begegnungen nicht erspart bleiben würden
- Siddhatha wollte statt dessen die Erleuchtung erlangen und verließ mit 29 Jahren den Palast des Vaters
- schnitt sich die Haare ab und war 7 Jahre lang Schüler bei verschiedenen Lehrern um Meditation und Yoga zu erlernen
- lernte sehr schnell was ihm aber keine Erfüllung brachte
- beschritt dann den Weg der Askese und peinigte seinen Körper mit Nahrungsver- weigerung und mangelnder Hygiene, dies hatte jedoch nur eine Behinderung bei der Suche nach der Erleuchtung zur Folge
- mit 36 Jahren hatte er dann endlich einen Mittelweg zum Erlangen der Erleuchtung gefunden: Ein Mittelweg zwischen Maßlosigkeit und Selbstverleugnung, zwischen Prunk und Armut

Die Erleuchtung:

- die Erleuchtung widerfuhr ihm unter einem Pappelfeigenbaum nach langer Meditation

- durch sie erlangte er eine völlige innere Ruhe und Allwissenheit

- durch seine tiefe Meditation geriet er in die vier Stufen der Versenkung:

1. Erkenntnis von Leben, Tod und Wiedergeburt
2. Erkenntnis über sein eigenes Schicksal (das Karma)
3. Erkenntnis des Leidens und der vier edlen Wahrheiten (1.das Leiden, 2.Entstehung des Leids, 3.Weg zur Aufhebung des Leids und 4.dem Weg mit seinem edlen achtgliedrigen Pfad)
4. Die Erleuchtung, das Nirwana

- wanderte von nun an als "Der Buddha" durch Nordindien um zu predigen und zu helfen

- viele Mönche schlossen sich ihm an und er lehrte sie den richtigen Weg des Lebens

- er starb mit ca. 80 Jahren in einem Ort bei Kusinara und hinterließ einen Orden in welchem sein Sohn nach seinem Tod eine wichtige Position einnahm

2. Die Lehre des Buddha

Der Buddhismus ist wahrhaftig Die Lehre des Leidens. Seine Lehre bezieht sich größtenteils auf die vier edlen Wahrheiten welche zur Aufhebung des Leids führen:

1. Wahrheit:

Die Allgegenwart und Unvermeidlichkeit des Dukka

(Dukka = das Leid, alle Formen des Leids wie z.B. die vier Ausfahrten)

2. Wahrheit

Die Ursache des Dukka ist das Verlangen, das Wollen, das Begehren. Jedoch nur das eigene. Man mag einen Nachbarn haben, der einem Übles will, aber das zählt nicht als Ursache, denn im Buddhismus ist jeder für sich selbst verantwortlich

3. Wahrheit

Die Schlussfolgerung aus der 1. und 2. Wahrheit, denn es gibt einen Weg das Dukka zu beenden. Wenn man die Ursache beseitigt verschwindet auch die Wirkung.

("Man möge seinen Durst nach Existenz, Gefühlen, Dingen, Vorstellungen und Erinnerungen drosseln, und schon ist man frei")

4. Wahrheit

Dies ist die Umsetzung der 3. Wahrheit mit Hilfe des edlen achtgliedrigen Pfades:

- rechte(s) Verständnis / Ansicht / Ideologie
- rechte Absicht / Einstellung / Motivation
- rechte Rede
- rechtes Handeln (Einhalten der Ge- /Verbote)
- rechte Beschäftigung (beruflich gesehen, z.B. Bettelmönch)
- rechte Anstrengung (nicht müßig sein)
- rechte Achtsamkeit / Beherrschung der Gedanken
- rechte Meditation

Buddhisten die ihre Religion nicht so streng ausüben wollen (Laien), sollten nach folgenden Geboten leben:

- nicht lügen
- nicht stehlen
- nicht töten
- keine Unzucht treiben
- keine Rauschmittel zu sich nehmen

Der Buddha selbst beschreibt einen vollkommenen Menschen, der nach den buddhistischen Geboten lebt, wie folgt:

" Ein Friedvoller hat alles Verlangen hinter sich gelassen, noch bevor sein Körper zerfällt.

Er fragt sich nicht wie alles begann oder wie es enden wir und hängt auch nicht an dem, was dazwischen geschieht.

Solch ein Mensch hat keine Erwartungen und Wünsche für die Zukunft.

Er fühlt keinen Zorn, keine Angst, keinen Streß.

Nichts stört sein Gewissen und seine Geistesruhe.

Er ist ein Weiser, der besonnen spricht.

Er hat kein Verlangen nach der Zukunft, kein Bedauern für die Gegenwart.

Frei von der verworrenen Sinneswelt leiten ihn keine Meinungen und Ansichten.

Er verbirgt nichts und nimmt nichts in Besitz

Er lebt bescheiden, unaufdringlich, ohne Habsucht oder Neid, verachtet, verleumdet und beleidigt niemanden.

Er ist nicht überheblich und nicht süchtig nach Vergnügen.

Er ist voll Sanftheit und hellwacher Achtsamkeit, ohne blinden Glauben und hegt keinerlei Abneigung.

Er strebt nicht nach Gewinn, bleibt unberührt, wenn er nichts erhält.

Man findet kein Begehren nach immer neuen Geschmäckern in ihm.

Seine Achtsamkeit paart sich mit ständigem Gleichmut, wo Überheblichkeit unmöglich ist. Er vergleicht sich nicht mit dem Rest der Welt als "überlegen", "unterlegen" oder "gleich".

Weil er versteht wie die Dinge wirklich sind, ist er frei von Abhängigkeit und stützt sich auf nichts.

Für ihn gibt es kein Begehren mehr zu existieren oder nicht zu existieren.

Den nenn' ich friedvoll, der nach Lüsten nicht mehr trachtet, den nichts mehr fesselt und der alles Haften überwand.

Er ist ein Mann ohne Söhne, ohne Wohlstand, ohne Felder, ohne Vieh - ein Mensch in dem nichts nach Besitz verlangt und der nichts als nicht seins zurückweist.

Er ist ein Mensch, der vom Gerede von Priestern, von Asketen und anderen Menschen unberührt bleibt.

Er ist ein Mensch ohne Eifersucht und Ehrgeiz.

Als Weiser sieht er sich nicht "überlegen", "unterlegen" oder " gleich".

Bloßer gedanklicher Spekulationen gibt er sich nicht hin.

Er ist ein Mensch, der nichts in der Welt sein eigen nennt und der nicht klagt überhaupt nichts zu besitzen.

Friedvoll ist, "wer den Dingen nicht nachgeht".

Aus dem Purabheba-Sutta des Sutra-Nipata

3. Das Nirwana - Die buddhistische Erlösungsvorstellung

Das Endziel des buddhistischen Weges ist das Nirwana. Hierbei erlangt man, wenn man den edlen achtgliedrigen Pfad befolgt die Erleuchtung, was das Ende des Dokka und des Geburtenkreislaufes bedeutet. Das Nirwana ist ein nicht zu definierender Zustand, welcher jedoch meist mit unbeschreiblicher innerer Ruhe veranschaulicht wird

Pari- Nirwana:

Nach der Erleuchtung muß der Betroffene nicht direkt ins Nirwana übergehen. Er kann als normaler Mensch weiterleben und erreicht dann mit dem Tod den Endzustand des Nirwanas.

4 von 4 Seiten

Details

Titel
Der Buddhismus
Note
1-
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V101797
Dateigröße
329 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dies hier ist nur das Thesenpapier und nicht das vollständige Referat. Die Note gab`s also nicht für das Thesenpapier. Ich denke aber man kann schon gut was damit anfangen.
Schlagworte
Buddhsimus, Buddha, Gautama Siddharta
Arbeit zitieren
Carsten Deußen (Autor), 2001, Der Buddhismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101797

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