Goethe, Johann Wolfgang von - Biographie und Inhalt 3 seiner Werke


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

12 Seiten, Note: 13


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Gliederung:

- Biographie

- Inhalt zu Werken:
Die Leiden des jungen Werther
Götz von Berlichingen
Iphigenie auf Tauris
Torquato Tasso

Biographie:

Kindheit in Frankfurt:

- * 28.August.1749 Punkt 12 Uhr Mittags in Freien Reichsstadt Frankfurt a. M.
- Vater: Johann Kaspar Goethe, Jurist; Titel eines Kaiserlichen Rates gekauft, entstammt thüringischen Handwerkskreisen
- Mutter: Katharina Elisabeth geb. Textor, Tochter des Bürgermeisters, -> entstammt Beamtenfamilie
- 5 weitere Geschwister: nur die ein Jahr jüngere Schwester Cornelia überlebt -> sehr gutes Verhältnis
- Verlebte glückliche Kindheit im Hause am Hirschgraben, reges geistiges & kulturelles Leben
- Goethe & Schwester vom Vater und ausgezeichneten Hauslehrern vielseitigen Unterricht
- Zeigte früh Interesse an Natur

Studienjahre in Leipzig:

- 1765 als 16-jähriger auf Vaters Wunsch nach Leipzig, Jurastudium 1765-68
- selbst lieber Sprachen und Geschichte in Göttingen
- Studium nur halbherzig, da vieles aus Vorbereitung in Frankfurt bekannt
- neben Jura Beschäftigung mit Fragen der Literatur (Lehrer: Gottsched, Gellert), Problemen der bildenden Kunst (Unterricht im Zeichnen und Kupferstechen), naturwissenschaftlichen Studien
- infolge Freundschaft und schwärmerischer Jugendliebe dichterische Versuche: Gedichte (Leipziger Liederbuch „ Annette “) & 2 Lustspiele
- durch Erlebnisse Widersprüche zwischen Frankfurt (konservativ) und Leipzig (sehr modern und fortschrittlich)
- keine glückliche Zeit: fand moralische Brüchigkeit des Adels beim Bürgertum wieder
- 1768 Abbruch Studiums da Erkrankung an TBC => Rückkehr nach Frankfurt

Genesung in Frankfurt:

- Krankheit erst nach 1½ Jahren überstanden-> tiefe Niedergeschlagenheit
- Vater mit Sohn unzufrieden -> Studium abgebrochen, kränkelnd
- unter den Einfluss der Stiftsdame Susanna Katharina von Klettenberg, einer Freundin seiner Mutter, wendet sich Pietismus zu
- In dieser von religiös-mystischer Lektüre (Paracelsus u. a.) dominierten Phase betrieb er auch alchimistische Experimente und porträtierte seine Mentorin später einfühlsam im sechsten Kapitel des Bildungsromans

„Wilhelm Meisters Lehrjahre“

Beendigung Studiums in Straßburg:

- 1770-71 Beendigung Jurastudiums
- gleichzeitig Vertiefung Wissen in Literatur
- gewann frühere Gesundheit wieder, erlebte mit frischem Sinne Schönheit der Welt & Kunst, setzt sich mit Werken aus Mittelalter auseinander
- 5.Okt.1770 erste Begegnung mit Herder (=> Eröffnung neuer Welten Anregung zu selbständigem lyr. Schaffen) und anderen Vertretern des Sturm und Drangs: Johann Heinrich Jung-Stilling und Jakob Michael Reinhold Lenz
- Beschäftigung mit Dichtungen Shakespeares, Homers und Ossians sowie Schriften Jean Jacques Rousseaus; Liebe zu Friederike Brion
- Ansichten Shakespeares über Wahl des lyrischen Stoffes und Darstellung Stoffes auf Bühne beeinflussten das spätere dramatische Schaffen Goethes
- Ziel Herder und Goethe: Loslösen von rationalistischen Gedankengut der Aufklärung und Neudefinierung des schöpferischen Aktes in seiner Ursprünglichkeit
- Erlebnisse in Straßburg lassen unsteten und noch hin und her gerissenen Jüngling zu Mann reifen, fähig die Gesellschaft durch Literatur zu ändern

Frankfurt, Darmstadt, Wetzlar:

- 6.August.1771 Promotion zum Lizentiaten der Rechte, Rückkehr nach Frankfurt
- bis 1775 als Rechtsanwalt tätig
- 1772 kurze Zeit am Reichskammergericht zu Wetzlar, lit. Ergebnis:
1774 Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“
- 11.Sept. 1772 Aufenthalt Schweiz
- 1773 „Götz von Berlichingen“
- 12.Dez.1774 Begegnung mit Prinz Karl August v. Sachsen-Weimar- Eisenach in Frankfurt -> Diskussion staatspolit. Ideen mit Historiker Justus Möser
- weitere entstandene Werke „Mabomets Gesang“ und „Prometheus“, in dem er das Aufbegehren des dt. Bürgertums gegen Anmaßung seiner feudalabsolutistischen Fürsten

Das erste Weimarer Jahrzehnt:

- Nov. 1775 Einladung des regierenden Herzogs, Ziel: G. juristische Mitarbeit in Regierung
- Freundschaften mit Dichter Wieland, Charlotte von Stein und a., Wiederbegegnung mit Herder
- Herzog führte Goethe in Staatsgeschäfte ein, übertrug ihm Vielzahl Aufgaben: befasste sich mit Finanzverwaltung, Wegbau, Bildungswesen u.a.
- rückte schnell zum hohen Staatsbeamten auf: 11.Juni.1776 zu geheimen Legationsrat gewählt,
- 1779 Geheimer Rat,
- 1782 Leiter der Finanzkammer und geadelt
- trotz vieler Verwaltungsaufgaben beschäftigte G. sich weiterhin mit naturwissenschaftlichen Studien (Geologie, Mineralogie, Botanik, Zoologie)
- erkannte, dass seine Reformpläne für Herzogtum Sachsen-Weimar am Widerstand der Hofclique scheitern mussten, außerdem mit bisherigen Veröffentlichungen unzufrieden (Werke unvollendet usw.)
- flieht nach 10 Jahren am herz. Hof am 3.Sept.1786 ohne Abschied aus Karlsbad nach Italien

Italienreise (1786-88):

- 2 Jahre in Italien glücklichsten seines Lebens -> Bewegungsfreiheit, mannigfaltige Eindrücke & Erlebnisse
- beschäftigt sich mit Studien der antiken Bildhauerkunst und der Vervollkommnung seiner zeichnerischen Fähigkeiten
- Reise = Reifungsprozess -> Abstand übersteigerten Gefühlskult früherer Dichtungen
- durch Beschäftigung mit klass. Kunst des Altertums neue Maßstäbe in Kunst gewonnen -> wollte Maßstäbe auf bürgerl. Kunst übertragen, sollte auf Entwicklung der bürgerl. Gesellschaft einwirken
- Kunstauffassung in 2 Dichtungen erkennbar: Versfassung des Dramas „Iphigenie auf Tauris“ 1787 (Neufassung in Blankversen) und Drama „Egmont“ 1788
- Italien für Goethe: „Gegenwart des klassischen Bodens“ und „Einheit von Natur, Kunst und Menschlichkeit“

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Goethe, Johann Wolfgang von - Biographie und Inhalt 3 seiner Werke
Note
13
Autor
Jahr
2001
Seiten
12
Katalognummer
V102008
Dateigröße
414 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goethe, Johann, Wolfgang, Biographie, Inhalt, Werke
Arbeit zitieren
Sven Höfler (Autor), 2001, Goethe, Johann Wolfgang von - Biographie und Inhalt 3 seiner Werke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102008

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