Grass, Günter - Sein Leben und seine größten Werke


Facharbeit (Schule), 2001
20 Seiten

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Günter Grass

1. Leben und Werk von Günter Grass

1.1 Der Lebenslauf von Günter Grass in tabellarischer Form

16.10.1927 Geburt in Danzig, Sohn eines Kolonialhändlers Vater deutscher, Mutter Kaschubin (kleinere slawische Volksgruppe) 1937 Mitglied in Hitlers Jungvolk

1933-44 Besuch der Volksschule und des Gymnasiums, erste schriftstellerische und künstlerische Versuche

1943 Luftwaffenhelfer, ab 1944 Soldat

1945 Verwundung, Lazarethaufenthalt, amerik. Kriegsgefangenschaft

Die Zeit im Gefangenenlager war für Grass ein Reifeprozess; das Verbrecherische des Nazi-Regimes erkennend, deren Ideologie er - wie viele seiner Generation - unkritisch gegenüberstand, setzte bei ihm ein Prozess der Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit ein, der für sein späteres literarisches Werk bestimmend wurde.

1946 Entlassung, Arbeit im Kalibergbau

1947-1948 Steinmetzpraktikum in Düsseldorf, lyrische Produktionen 1949-1952 Studium der Bildhauerei

1954 Heirat mit der Schweizer Ballettstudentin Anna Schwarz, welcher der Roman gewidmet ist

1955 Mitglied der Gruppe 47 (Vereinigung deutscher Schriftsteller) 1956 Umzug nach Paris, Arbeit an der Blechtrommel 1958 Reisen nach Polen, letzte Recherchen für Die Blechtrommel

1959 Die Blechtrommel (Roman)

1960 Übersiedlung nach Berlin, ständiger Wohnsitz 1961 Katz und Maus (Novelle)

1963 Hundejahre (Roman)

1965, 1969, 1972 Wahlkampf für die SPD 1974 Austritt aus der kath. Kirche 1977 Der Butt (Roman)

1978 Stiftung des ,,Alfred-Döblin-Preises"

1979 Heirat mit der Organistin Ute Grunert, Der Film Die Blechtrommel 1983-1986 Präsident der Berliner Akademie der Künste 1986 Die Rättin (Roman)

1986-1987 Aufenthalt in Kalkutta

1995 Ein weites Feld (Romanüber deutsche Wiedervereinigung)

1.1.2 Lebenslauf

Am 16. Oktober 1927 wurde Günter Grass in der freien Stadt Danzig geboren. Sein Vater und seine Mutter Helene Grass waren in Besitz eines kleinen Ladens. Genauer gesagt ist es ein Kolonialwarengeschäft gewesen. Zuvor arbeitete sein Vater in einer Papierfabrik, jedoch nach einiger Zeit arbeitslos geworden ist.

Günter Grass ist Sohn einer gemischt nationalen Ehe. Bei den Kaschuben handelt es sich um eine kleine slawische Volksgruppe, welche im Danziger Raum lebt und alle Wanderungsbewegungenüberstanden hat.

Diese neben den Deutschen und Polen dritte Nationalität spielt eine große Rolle in Grass' Werk, soweit es sich auf Danzig bezieht. Grass sagte selbst einmal in einem Interview ,,diese beiden Elemente [also die deutsche und die kaschubische Nationalität] rivalisieren in mir".

Günter Grass ist in recht bürgerlichen Verhältnissen in einem Danziger Vorort Langfuhr aufgewachsen. Zuerst besuchte er dort die Volksschule und dann später das Gymnasium Conradium. Grass ging desöfteren mit seiner Mutter ins Theater und war schon in seiner Schulzeit ein Mitglied in einer Buchgemeinschaft. Mit seinem 10. Lebensjahr wurde Grass Mitglied des Jungvolkes. Mit 14 Jahren kam er in die Hitlerjugend und schon mit 15 war er Luftwaffenhelfer.

Als 17 jähriger Junge wurde Grass 1944 Soldat und zog in die Truppe der Panzerschützen ein. Trotz alldem war Grass nie ein richtiger Hitler - Anhänger oder ein Nazi, jedoch so absolut dagegen schien er allerdings seinerzeit auch noch nicht gewesen zu sein. Denn er machte seine ,,Karriere" während der NS - Zeit nicht widerwillig und seine politische Einsicht wuchs erst nach dem Krieg, wenn auch erste Ansätze schon vorher vorhanden gewesen sein müssen. Günter Grass wurde 1945 an der Ostfront bei Cottbus verwundet und gelangte von dort in ein Lazarett nach Marienbad in Böhmen. Somit geriet er hier in amerikanische Kriegsgefangenschaft. In einem bayerischen Gefangenenlager begann für Günter Grass die Bewältigung der Vergangenheit.

Aus Bayern ließ sich Günter Grass 1946 in ein britisches Gefangenenlager, das Musterlager in der Lüneburger Heide, verlegen. Aufgrund einer Schulterverletzung wurde er vor einer längeren Kriegsgefangenschaft als Bergarbeiter in Großbritannien bewahrt. Nach seiner Entlassung ging er mit einem Mitgefangenen nach Köln zu dessen Mutter, da er von seinen Eltern noch keine Nachricht erhalten hatte. Dort stieg er erst einmal auf Vermittlung der Mutter seines Mitgefangenen in kleinere Schwarzmarktgeschäfte ein. Er war seinerzeit unentschlossen ob er wieder aufs Gymnasium gehen sollte um das Abitur zu machen. An die von ihm angestrebte Ausbildung als Bildhauer war in dieser Zeit, welche vom täglichen Kampf gegen den Hunger bestimmt war, nicht zu denken. Nach einem kurzfristigen Aufenthalt im Saargebiet ging Günter Grass nach Göttingen, wo er nun doch noch sein Abitur nachholen wollte. Doch er fühlte sich dort nicht sehr wohl und verließ die Schule bald wieder. Er wurde dann Bergarbeiter in einem Kalibergwerk bei Hannover. Nachdem er dort schon fast ein knappes Jahr gearbeitet hatte erhielt er endlich eine erste Nachricht von seinen Eltern. Diese waren aus Danzig geflüchtet, hatten sich dann kurze Zeit in der sowjetischen Besatzungszone aufgehalten und waren dann bei einem Bauern im Rheinland untergekommen.

Also zog Günter Grass zu seinen Eltern und seiner 16 jährigen Schwester ins Rheinland. Zwischen den Jahren 1946 bis 1949 erlernte er den Beruf des Steinmetzes und den des Steinbildhauers. Im Winter des Jahres 1949 begann Grass an der Kunstakademie in Düsseldorf zu studieren.

1951 unternahm Grass eine Reise nach Italien und 1952 gelangt er das erste Mal nach Paris. Diesen Reisen sollten dann in den darauffolgenden Jahren viele, meist beruflich begründete, in alle Teile der Welt folgen. So unternahm Grass beispielsweise 1955 eine Reise nach Spanien, 1957 und 1959 reiste er nach Polen und in den Jahren 1961 und 1962 zu Vorträgen nach Skandinavien und England.

1952 verlegte Günter Grass seinen Wohnsitz aus dem sogenannten ,,Wirtschaftswunder - Düsseldorf" nach West-Berlin. Er wurde dort Schüler des Bildhauers Karl Hartung.

Im Alter von 56 Jahren starb Grass` Mutter im Jahre 1954. Im selben Jahr heiratete Günter Grass seine Frau Anna Margaretha Schwarz, welcher der Roman ,,Die Blechtrommel" gewidmet ist.

1955 erhielt Günter Grass seine erste Anerkennung als Schriftsteller bei einem Lyrikerwettbewerb des Stuttgarter Rundfunks. Er gewann dort den Hauptpreis für das Gedicht ,,Lilien aus dem Schlaf". 1955/1956 erschien sein erster Lyrikband ,,Die Vorzüge der Wildhühner". Während seines Studiums erschienen noch weitere bedeutende Werke, die zwar gute Kritiken bekamen, jedoch keine Intendanten fanden.

Ab dem Jahre 1956 zog Günter Grass mit seiner Familie nach Paris. Dort begann er auch mit der Arbeit an der Blechtrommel.

Nachdem Grass 1958 auf einer Tagung der ,,Gruppe 47", einer Vereinigung deutscher Schriftsteller, einige Teile des noch unfertigen Roman ,,Die Blechtrommel" vorlas, wurde ihm ein Literaturpreis verliehen wurde ihm ein Literaturpreis verliehen, der mit 3000 DM dotiert war. Das Manuskript des Romans beendete Günter Grass im Frühjahr 1959. Der Roman wurde noch im Herbst des selben Jahres veröffentlicht. Er wurde zu einem großen Welterfolg, der Günter Grass auch von materiellen Sorgen befreite.

Günter Grass brachte 1960 einen neuen Gedichtband mit dem Namen ,,Gleisdreieck" heraus. Vom Verband deutscher Kritiker erhielt Grass im selben Jahr den Literaturpreis. 1961 folgte dann Grass' nächstes größeres und bedeutendes Werk, die Novelle ,,Katz und Maus". Ein Jahr darauf wurde Grass ein französischer Literaturpreis verliehen.

Nach dem weltweiten Erfolg der ,,Blechtrommel" war der Weg auch für Grass' dramatische Arbeiten geebnet. Nach kleineren Stücken, wie ,,Hochwasser" (Uraufführung 1957 in Frankfurt / M.), ,,Onkel, Onkel" (Uraufführung 1958 in Köln), ,,Noch zehn Minuten bis Buffalo" (Uraufführung 1959 in Bochum) und ,,Goldmäulchen" wurden 1961 ,,Die bösen Köche" als ein abendfüllendes Stück im Werkstatt - Theater des Schillertheaters Berlin aufgeführt.

1963 wurde Grass` Roman ,,Hundejahre" veröffentlicht. Dieser Roman stass auf sehr viel Kritik und sorgte für erhebliche Diskussionen.

Die beiden Romane ,,Die Blechtrommel", ,,Katz und Maus" sowie die Novelle ,,Hundejahre" Bilden zusammen die sogenannte ,,Danziger Trilogie".

In Berlin war Grass Mitarbeiter des ,,Spandauer Volksblatts" und er versuchte gemeinsam mit Uwe Johnson und Wolfgang Neuss einen Durchbruch durch die Uniformität der Berliner Presse zu erkämpfen. Durch diese gesellschaftspolitischen Aktion folgten Proteste, sowohl gegen die Unterdrückung der Freiheit in der DDR als auch Proteste gegen die Politik der Bundesrepublik.

Genau in diese Schiene passt Grass` Theaterstück ,,Die Plebejer proben den Aufstand", welches das Verhalten Brechts während des Berliner Aufstandes am 17.06.1953 behandelt. Von 1964 bis zuletzt März 1970 reiste Grass jährlich in die USA um aus seinen Arbeiten zu lesen.

Im Jahre 1965 wurde Günter Grass der Georg - Büchner - Preis verliehen. Es folgten 1968 der Fontane- und der Theodor-Heuss-Preis.

In den Jahren 1967 - 1969 erschienen Grass' dritter Lyrikband ,,Ausgefragt" (1967), ein Band von Reden, Aufsätzen offenen Briefen und Kommentaren welcher ,,Über das Selbstverständliche" (1968) betitelt wurde, das Buch ,,Über meinen Lehrer Döblin und andere Vorträge"(1968) und schließlich sein dritter großer Roman ,,Örtlich betäubt"(1969). Dieser, welcher vor allem in den USA zu einem Riesenerfolg wurde und ein Protest gegen den Vietnamkrieg ist gehört zu den Büchern in welchen Grass sowohl soziale als auch politische Themen behandelt.

Dies ist einfach typisch für seine Bücher ab dem Ende der 60er Jahre.

1977 erschien das Buch ,,Der Butt". Dies ist eine Interpretation der Beziehungen der Geschlechter während der Geschichte. 1986 erschien das Buch ,,Die Rätin", wobei es um eine Visionüber das Ende der Menschheit geht, welches Grass` Angst vor dem nuklearem oder einem Umweltdesaster widerspiegelt. Im Jahre 1992 erschien dann das Buch ,,Unkenrufe", welches die deutsch - polnischen Beziehungen behandelt. All diese Romane sind in der selben Art geschrieben wie die Bücher ,,Ausgefragt", ,,Über das Selbstverständliche", ,,Über meinen Lehrer Döblin und andere Vorträge" und ,,Örtlich betäubt".

Grass schrieb im Frühjahr 1970 das Libretto zu einem neuen Ballett Aribert Reimanns. 1973 unternahm Grass eine Reise nach Israel. Im Jahre 1976 wurde Grass Ehrendoktor der Harvard - University in den USA. Des weiteren ist er auch Ehrendoktor der Kenyon - Universität in Ohio. Außerdem erschien 1978, wie oben schon genannt, Grass` umfangreicher Roman ,,Der Butt". Im Jahre 1979 folgten ,,Das Treffen in Telgte" und ein Jahr später ,,Kopfgeburten". Für seine Arbeit wurde Grass 1982 in Rom der Feltrinelli - Preis. 1986 wurde dann der Roman ,,Die Rättin" veröffentlicht. Von 1986 bis 1987 lebte Günter Grass für einige Monate in den Vororten von Calcuttain Indien. Schon 1975 hatte er eine erste Reise in dieses Land unternommen. Aus Indien brachte Günter Grass 1987 sein Tagebuch ,,Zunge zeigen" mit, in welchem er die abendländische Mitschuld am Elend der indischen Bevölkerung darstellt. Das bisher letzte bedeutende Werk war ,,Einweites Feld", welches 1955 erschienen ist und von der Kritik mit sehr gemischten Gefühlen aufgefasst wurde. Das Thema dieses Buches ist die Deutsche Wiedervereinigung, welche anhand der Person des Treuhand - Mitarbeiters Wuttke dargestellt wird.

Am 19. April erhielt Günter Grass in Kopenhagen den mit etwa 130000 Mark dotierten Sonning - Preis.

1.2 Gesamtwerk

1.2.1 Theaterstücke

Obwohl Günter Grass wohl genug literarische Erfahrung haben sollte und auch mehrere Stücke schrieb, hat er sich auf der Bühne nie durchsetzen können. Besonders die frühen Theaterstücke brachten es nur zu wenigen Aufführungen und brachten ihm keine Achtungserfolge ein.

1957 kam sein erstes Stück, der Zweiakter "Hochwasser" ins Theater. Dort steigt in einem Haus das Regenwasser immer weiter nach oben und in den verschiedenen Etagen werden die Bewohner typisch kleinbürgerlich dargestellt: Jeder hat etwas anderes zu erzählen (einer Bibelverse, einer Reisegeschichten etc.). Dann sinkt das Wasser, ein Prüfer will den Schaden taxieren und manch einer hat Probleme mit der wiedereinkehrenden Normalität. Das ganze wird distanziert von zwei Ratten kommentiert. Obwohl es vorrangig ums Theatervergnügen geht, kann man das Stück in Richtung von Grass' Meisterwerk der "Blechtrommel" und NS- Vergangenheit deuten.

Im 58er Werk "Onkel, Onkel" geht es um das Schicksal des Systematikers Bollin, der gerne jemanden umbringen möchte, aber nicht ernstgenommen wird. Bollin wird von den potentiellen Opfern so zugeredet, dass ihm keine Gelegenheit bleibt zu töten; am Ende wird er selber erschossen. Stärker als sonst, scheint bei diesem Stück das absurde Theater hinein zu spielen (absurdes Theater: eine Person tut absurde Dinge in einer für sie sinnlosen Umgebung). Parallelen zeigt das Stück zu den ebenfalls systematisch vollzogenen Verbrechen der Nazis. So systematisch versucht auch Bollin vorzugehen, aber es gelingt ihm einfach nicht. Auch dieses Stück hatte im Vergleich zur etwa zeitgleich erschienenen "Blechtrommel" nur wenig Erfolg.

Auch Grass' drittes Werk erinnert an das absurde Theater. In diesem "Noch zehn Minuten bis Buffalo" benannten Einakter versuchen die Protagonisten Krudewil und Pempelfort eine alte, kaputte Lokomotive flottzumachen um damit den utopisch anmutenden Versuch unternehmen wollen, nach Buffalo zu kommen. Nach kurzen und durchaus humorvollen Gesprächen zwischen den beiden schafft der naive Kuhhirt Axel es, das Vehikel zu reparieren. Das Ganze lässt sich auf die "Blechtrommel" beziehen:

Dort erzählt Grass zunächstüber die Unmöglichkeit einen Roman zu schreiben (hier: die Lok zu reparieren). Schließlich gelang es ihm doch, eben mit der "Blechtrommel" (im Theaterstück entspricht das dem was Axel schaffte). Das was dem Hirten auf der Bühne gelang, gelang Grass als Romancier.

Inspiration für das Drama "Die bösen Köche" von 1961 fand Grass während seiner Zeit in Paris. In diesem Fünfakter - bislang sein umfangreichstes und ehrgeizigstes Werk - wird von fünf Köchen berichtet, die einem Herrn Schymanski, genannt "Der Graf", ein beliebtes Suppenrezept entwenden wollen. Verschiedene Methoden dies zu erreichen, schlagen fehl (z. B. versucht man eine Bekannte mit Schymanski zu verkuppeln); am Ende stirbt der Graf.

Grass setzt sich bei diesem Stück mit der christlichen Lehre der Heilung und - wie schon fast gewohnt - mit der "Blechtrommel" auseinander, manche Details kennt man schon von dorther.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren Grass' Theaterstücke nicht erfolgreich und vom Absurden Theater deutlich beeinflusst, auch wenn er es selber nicht zugab. Auch der Zusammenhang zur "Blechtrommel" war meistens gut erkennbar. Grob konnte man ihn bis jetzt auch dem poetisch-phantastischen Theater zuordnen.

Nach fünfjähriger Abwesenheit von der Bühne brachte er 1966 "Die Plebejer proben den Aufstand" auf die Bühne. In einem Theater (auf der Bühne des echten Theaters) soll eine Bearbeitung der Tragödie "Coriolanus" aufgeführt werden. Während der Proben kommen Meldungen rein, die von Aufständen berichten. Diese sind jedoch, wie auch die geplante "Coriolanus" - Aufführung nicht erfolgreich. Von den einen Kritikern umstritten, von den anderen gefeiert - wie es bei Grass sehr häufig der Fall ist - wurden die "Plebejer" zum ersten Stück von Grass, welches ein eher positives Urteil erhielt. Ihm schwebte als Theaterform die dialektische Dramaturgie vor. Er baute distanziert Elemente und Fazits seiner politischen Arbeit und der damaligen gesellschaftlichen Situation ein. Außerdem beschreibt er das Versagen der Theorie in der Praxis.

Drei Jahre später wurde "Davor" uraufgeführt. Sehr auffällig war diesmal die Distanz mit der Grass die etwas zusammenhangslose und ohnehin nur sporadisch auftretende Handlung darstellte (Jemand möchte seinen Dackel verbrennen, aber wird dann 13 Szenen lang davon abgehalten). Die langen Dialoge enthalten viele Andeutungen, die schwer zu erfassen sind. Dieser Misserfolg war sein Abschied von der Bühne, da das Theater und die Regisseure nicht seinen Vorstellungen gerecht werden konnten.

Neben diesen sechs vorgestellten Stücken schrieb er noch zwei Ballette ("Stoffreste" und "Die Vogelscheuchen") sowie zwei kleinere Theaterstücke ("Beritten hin und zurück" und "Goldmäulchen").

1.2.2 Skulpturen, Plastiken, Bilder und Zeichnungen

Wie schon andere Autoren vor ihm, begann auch Grass zunächst zu zeichnen und zu malen. Er zeichnete seit Beginn des Studiums in Düsseldorf und tut es auch heute noch. Seit 1972 erdachte er sich auch Radierungen und ab 1975 Lithographien. Bis jetzt entstanden etwa 250 Radierungen undüber 50 Lithographien. Interessant ist, dass Grass nie alle Möglichkeiten der Technik ausnutzte, sondern mit klassischen Vorgehensweisen seine meist schwarzweißen Grafiken erschuf. Nach eigener Aussage ist für ihn das Zeichnen eng mit dem Schreiben verbunden, was man schon daran erkennt, dass er viele Titelmotive seiner Bücher selber zeichnete (z. B. "Danziger Trilogie") oder seine Gedichtbände mit oft abstrakten, aber passenden und sinnvollen Bildern komplettierte und verdeutlichte (z. B. "Gleisdreieck"). Das Schreiben eines Buches und das Zeichnen dazugehöriger und/oder darin erscheinender Bilder war für ihn gleichwertig und floss ineinander. Somit liegt die Qualität nicht (oder auch "nicht nur") in der Zeichnung an sich, sondern in der vereinfachenden, darstellenden, vergenauernden oder einschränkenden Wirkung.

Grass als Bildhauer (er hatte ja eine Steinmetzlehre gemacht) verewigte hingegen Gegenstände oder Gedanken seltener. Erst bei der Arbeit zum "Butt" (also etwa 1975-77) begann er richtig die Schrift in Gips, Bronze oder als Terrakotta umzusetzen.

Inspiriert wurden seine künstlerischen Werke nicht nur von Ideen die er schriftlich festhielt, sondern auch von persönlichen Ereignissen; besonders auf seinen zahlreichen Reisen. So entstanden zum Beispiel in und nach seiner Zeit in Kalkutta (1986/87) viele Werke mit dazu passender Thematik.

1.3 Politische Aktivitäten

Der anarchistisch anmutende Grass nutzte seine Popularität als Schriftsteller von Weltrang, um für die SPD zu werben. Er selber wurde besonders beeinflusst von Kurt Schumachers Reden 1947-50. Sein politischer Standpunkt ist "irgendwo links von der Mitte". Heute würde er eine rot/grüne Regierung begrüßen. Nach eigener Aussage war er schon immer politisch, was man auch in der "Danziger Trilogie" erkennen kann. Im 61er Wahlkampf begann er dann Willy Brandt (SPD) zu unterstützen, indem er dessen Reden redigierte. Dass er der SPD nicht zum Wahlsieg verhelfen konnte, lag vielleicht auch an seiner Art an Diskussionen etwas unmotiviert teilzunehmen. Beim nächsten Wahlkampf (1965) redete Grass in 50 Städten. Seine politischen Ziele waren in viele kleine Forderungen untergliedert (z. B. Abschaffung der 5%-Klausel). Nachdem die CDU ein weiteres Mal die Mehrheit bekam, wurde der Autor Grass immer mehr zum Politiker Grass. Auch an der großen Koalition mit dem Ex-Nazi Kiesinger (CDU) als Bundeskanzler fand Grass nichts positives und verarbeitete seine Kritik später in "Örtlich betäubt". Erst 1969 wurde Brandt zum Bundeskanzler gewählt. Im "Tagebuch einer Schnecke" berichtet Grass biographisch von Wahlkämpfen und Politik. Als Brandt wegen seiner Spionageaffäre zurücktreten musste,äußerte sich Grass enttäuscht und zornigüber seinen "politischen Lehrer".

2. ,,Die Blechtrommel"

2.1 Eine kurze Inhaltsangabe

Grass' Roman ,,Die Blechtrommel" handelt von dem seit Beginn seines vierten Lebensjahres an bis zu seinem 22. Lebensjahr zwergwüchsigen Oskar Matzerath. Dieser 1924 in Danzig geborene Junge stürzt sich an seinem 3. Geburtstag in den Keller hinunter um nicht weiter wachsen zu müssen.

Es wird in diesem Roman die Lebensgeschichte des Jungen unter den Einflüssen des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges beschrieben. Es folgt die Nachkriegszeit, wo Oskar im Endeffekt in einer Irrenanstalt landet.

2.1.1 Der Aufbau des Buches

Der Roman ,,Die Blechtrommel" ist aufgebaut aus drei Büchern. Das erste Buch beschreibt die Zeit vor dem 2. Weltkrieg, das zweite Buch die Zeit während des 2. Weltkrieges und das dritte Buch die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland. Jedes dieser Bücher ist dann noch einmal untergliedert in kleinere mit Überschriften benannte Kapitel. Zu beachten ist beim Aufbau dieses Werkes des weiteren der chronologische Ablauf der Erzählhandlungen. Oskar Matzerath wurde 1924 geboren und hat 1927 willentlich sein Wachstum eingestellt. Im Nachkriegsdeutschland hat ihn eine Irrenanstalt aufgenommen, in welcher er im Verlauf zweier Jahre, 1952 bis 1954, seine Autobiographie schreibt.

Demgemäss unterscheidet man zwei Romanebenen, die Erzählzeit, welche die genannten beiden Jahre umspannt und die Zeit von der erzählt wird, nämlich die Jahre 1899 bis 1954. Davon zusätzlich ist noch die eigentliche Erzählebene zu unterscheiden. Zur Erzählform des Buches sei noch zu bemerken, dass Oskar von sich sowohl in der ersten als auch in der dritten Person erzählt. Die Übergänge sind fließend und ein Wechsel findet manchmal innerhalb des selben Satzes statt. Bei der Person Oskar Matzerath, handelt es sich um einen Ich - Erzähler mit auktorialen Zügen. Nachzuweisen ist dies unter anderem auf Seite 241*² wo Oskar berichtet: ,,Niemand hätte vom Strand aus sehen können, wie Greff das Fahrrad ablegte [...] Fragen sie mich bitte nicht, woher ich das weiß, Oskar wusste damals so ziemlich alles [...]"

2.2 Der Inhalt des ersten Buches

Das erste Buch der Blechtrommel beginnt mit einer Selbstvorstellung Oskar Matzeraths. Dieser Insasse einer Heil - und Pflegeanstalt, wie später erwähnt wird, befindet sich diese in Altena im Sauerland, erzählt seine eigene Biographie von seiner Geburt 1924 in Danzig bis in die Zeit des westlichen Nachkriegsdeutschland. Oskar bzw. der Roman beginnt , nachdem er dem Leser noch kurz seine Situation und seinen Pfleger vorstellt, jedoch mit einer Abhandlungüber seine Vorfahren. In den mit den Überschriften ,,Der weite Rock" und ,,Unterm Floß" erzählt er von seinen mütterlichen Großeltern und der Heirat seiner Eltern. Es folgt die Beschreibung von Oskars Geburt. Anschließend wird dargestellt wie Oskar sich an seinem dritten Geburtstag die Kellertreppe herunterstürzt. Dies wird als Grund für die Einstellung seines Wachstums angesehen. Oskar bekommt wie bei seiner Geburt von der Mutter versprochen an seinem 3. Geburtstag die Blechtrommel. Er lernt trommeln und zieht desöfteren trommelnd durch die Stadt. Er ist nicht bereit seine Blechtrommel auch nur für einen Moment wegzugeben. Auch ist Oskar in der Lage mit seiner schrillen Stimme Glas zu zerschreien. Oskar sorgt durch sein Trommeln bei verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen, so beispielsweise auch bei einer Kundgebung der Nationalsozialisten, für Verwirrung und richtet mit seiner Stimme auch allerlei Zerstörung an. Oskars Mutter stirbt und wird beerdigt. Im Herbst 1937 lernt Oskar den Meister Bebra, welchen er früher im Zirkus schon einmal gesehen hat, und Roswitha Raguna kennen, die beide ebenfalls kleinwüchsig sind. Außerdem befreundet er sich in dieser Zeit mit dem Kellner Herbert Truczinski. Im Jahre 1938 wird der Laden in welchem Oskar seine weiß - rot lackierte Blechtrommel gekauft hat und welcher einem Mann namens Sigismund Markus' , einem Juden, gehört von den Nationalsozialisten zerstört.

2.3 Der Inhalt des zweiten Buches

Das zweite Buch beginnt mit den ersten Kampfhandlungen in Danzig, kurz vor dem eigentlichen Ausbruch des zweiten Weltkrieges.

Im August 1939 versetzt der Hausmeister Kobyella die Polnische Post in Danzig in den Verteidigungszustand..

Es folgen Kämpfe um das Gebäude der Polnischen Post. Jan Bronski, Oskars Onkel, welchen Oskar aber als seinen wahren Vater ansieht, und der Hausmeister Kobyella verteidigen die Post, welche die Heimwehr stürmen will. Das Gebäude der Polnischen Post fällt, der Hausmeister stirbt. Jan Bronski, wie gesagt Oskars mutmaßlicher Vater wird wegen Freischerlerei erschossen.

Am ersten September, also genau zum Zeitpunkt des Beginn des 2. Weltkrieges gesteht sich Oskar ein, dass seine Trommel, nein sogar er selbst, der Trommler, erst seine Mutter und dann seinen ,,Onkel und Vater" (S.288) ins Grab gebracht hat.

Denn er, Oskar, hatte den Männern von der Heimwehr in einer Art ,,Judasschauspiel" erzählt, dass ihn Jan Bronski mit in die Post geschleppt hätte um ihn als Kugelfang zu benutzen. Er wurde dafür ,,getätschelt und gerettet" sein Onkel aber grausam getreten und behandelt und im Endeffekt, zwar nicht aus diesem direkten Grund, sondern eben wegen Freischerlerei erschossen wurde.

Ende 1939 taucht Maria, die jüngste Schwester von Oskars Freund Herbert, dem Kellner, im Geschäft des Vaters auf. Denn Oskar war zu klein und außerdem auch nicht gewillt hinter dem Ladentisch im Geschäft zu stehen. Diese Maria wird zu Oskars erster richtiger Liebe. Bei einem Badetag an der Ostsee kommt es zu ersten seltsam anmutenden amourösen Szenen. Anfang November 1940, besteht kein Zweifel mehr. Maria ist schwanger. Oskar, so meint er wäre der Vater, doch entdeckt er ein Zusammensein von seinem angeblichen Vater mit ihr. Dieser heiratet Maria dann auch, doch Oskar bleibt auch weiterhin davonüberzeugt, dass es sein Kind sei. Oskar versucht vergeblich Maria zuüberreden das Kind abzutreiben. Doch vergeblich, am 12. Juni 1941 wird sein Kurt, so hatte ihn Herr Matzerath, sein angeblicher Vater, genannt, geboren.

Zu seinem dritten Geburtstag so verspricht es Oskar soll auch er von ihm eine Blechtrommel bekommen.

An Kurts zweitem Geburtstag weilt Oskar nicht in Danzig - Langfuhr, sondern in Metz. Denn er trifft vor einer Danziger Schule, einer derzeitigen Luftwaffenkaserne seinen alten Freund Bebra. Gemeinsam mit ihm und Roswitha geht er an die Westfront um dort Fronttheater zu spielen. So kommt er unterem anderem auch nach Paris, wo er Arm in Arm mit Roswitha durch die Stadt spazieren geht. Auch hat er hier Auftritte vor verwöhnten deutschen Wehrmachtsangehörigen und er zersingt seine Gläser sogar nach einer kunsthistorisch chronologischen Folge. Oskar hatte zwar seine Lieben daheim nicht vergessen, doch er schickte auch keine Nachricht. Er bot ihnen einfach die Möglichkeit ein Jahr ohne ihn zu leben. Im April 1944 ziehen sie mit ihrem Fronttheater an den Atlantikwall um dort Aufführungen zu geben. Roswitha stirbt beim Angriff der alliierten Truppen während sie versucht einen Becher Kaffee aus der Feldküche zu holen. Bebra und Oskar kehren nach Berlin zurück, wo sie sich trennen und Oskar trifft einen Tag vor Kurts Geburtstag in seiner immer noch unversehrten Heimatstadt Danzig ein. Die Begrüßung seines Vaters bei seiner Heimkehr ist so herzlich, dass sich Oskar von jenem Tage an ,,nicht nur [...] Oskar Bronski, sondern auch Oskar Matzerath nannte [...]". Oskar schenkt seinem Sohn Kurt eine Trommel, welche dieser jedoch nicht annimmt und zugleich zu Schrott zerschlägt. Oskar wird Anführer einer Jugendbande namens die Stäuber. Es folgen Brand und Zerstörung Danzigs durch die Russen. Oskar bringt Herrn Matzerath, welchen er inzwischen als seinen richtigen Vater ansieht, um. Er steckt ihm beim Eindringen der Russen sein Parteiabzeichen mit geöffneter Anstecknadel zu, welches dieser dann verschluckt und daran stirbt. Es folgt seine Beerdigung. Oskar gesteht sich ein, dass er es satt hatte sein Leben lang einen Vater mit sich herumschleppen zu müssen.

Oskar schmeißt seine Trommel in das offene Grab seines Vaters und beschließt zu wachsen. Als er dann von seinem Sohn Kurt mit einem Kieselstein am Hinterkopf getroffen wird fällt er ins Grab und beginnt zu wachsen. Mit einem Alter von 21 Jahren beginnt er nun wieder an Größe zuzunehmen.

Oskar wird krank. Die herbeigerufene Ärztin rät Oskar und seinen Angehören in Richtung Westen ,,weg[zu]kommen" (S.489). So fahren sie dann auch mit einem Güterzug Richtung Westen.

Hier findet ein Wechsel des Erzählstils statt. Da Oskar, wie es geschrieben steht, aufgrund seiner geschwollenen Finger schlecht schreiben kann, bittet er seinen Pfleger Bruno Münsterberg dies zu tun. So erfolgt eine Umänderung des autobiographischen Stils in eine Erzählform der 3. Person. Auch wenn Oskar in seiner Biographie teilweise ebenfallsüber sich selbst in der 3. Person schreibt, so stellt der Pfleger Oskars Situation objektiver dar und vermittelt dem Leser ein anschaulicheres Bildüber ihn. Oskar, Maria und Kurt fahren mit diesem Zug lange Zeit Richtung Westen. Denn desöfteren wird der Zug von ehemaligen Partisanen oder polnischen Jugendbanden angehalten und ausgeraubt. Auch den Rucksack von Maria wollte eine solche Bande mitnehmen, als sie aber das Fotoalbum, welches Oskar noch schnell herausgezogen hatte sahen, ließen sie den Rucksack fallen und nahmen das Gepäck anderer Reisender und verschwanden.

Auch, so meint Oskar, hat das ständige Rütteln und Schütteln während der Eisenbahnfahrt sein Wachstum gefördert. Er meint er sei während der Fahrt um etwa zehn Zentimeter gewachsen , doch leider hat sich das Ausbilden eines Buckels nicht verhindern lassen. Oskar wird in Lüneburg in ein Krankenhaus eingeliefert, wird aber bald darauf nach Hannoverüberwiesen. Frau Maria sieht Oskar für lange Zeit nicht, denn diese wohnt weit entfernt, da es in der Nähe der Klinik keinen Wohnraum gibt.

Später findet sie eine Stelle als Putzfrau in der Klinik, muss aber jeden Tag drei Stunden zur Arbeit fahren. So stimmen die Ärzte einer Verlegung nach Düsseldorf zu, wo Maria eine Wohnberechtigung erhalten hat. Denn dort hat ihre Schwester eine Wohnung, in welcher sie ein Zimmer abgibt. In der Düsseldorfer Klinik liegt Oskar von August 1945 bis Mai 1946. Dann wird er noch einmal von seinem auch dortigen Pfleger Münsterberg gemessen und verlas mit 1.23 m die Klinik.

Somit kann er nun ein neues erwachsenes Leben beginnen.

2.4 Der Inhalt des dritten Buches

Das dritte Buch beginnt damit, dass Maria sich mit Schwarzhandel den Lebensunterhalt verdient. Oskar tritt im Frühjahr 1947 als Praktikant in eine Steinmetzerei ein.

Im Jahre 1948 macht er Maria einen Heiratsantrag, welchen diese jedoch ablehnt. Oskar gibt seine Stelle bei der Steinmetzerei auf und geht in die Kunst. Er hat seine Absicht aufgegeben ein guter Biedermannn zu werden. Oskar stellt sich als Modell, allerdings auch als Aktmodell den Professoren und Schülern der Kunstakademie zur Verfügung. Dies tut er dann auch gemeinsam mit der ehemaligen Schneiderin Ulla. Ein daraus entstehendes Aktbild sieht Maria. Sie ist enttäuschtüber ihn. Sieüberredet ihn die gemeinsame Wohngemeinschaft zu kündigen und ein Zimmer in der Nähe zu nehmen. Er zieht bei Familie Zeidler als Untermieter ein. Ein anderer Untermieter bei Zeidlers ist die Schwester Dorothea, welche Oskar ganz genau inspiziert, insbesondere etwas eifersüchtig die Briefe, welche sie von einem gewissen Doktor Weber, Arzt im Marienhospital, empfängt. Gemeinsam mit einem weiteren Untermieter Zeidlers, namens Münzer, von Oskar jedoch Klepp genannt, und einem Gitarristen namens Scholle gründet Oskar eine Kapelle. Die drei treten im ,,Zwiebelkeller" des Gastwirtes Schmuh auf. Oskar trommelt die Gäste dort zur Tür heraus. Schmuh stellt einen Stehgeiger an, holt die drei dann aber doch wieder zurück, weil sonst die besten Gäste fernzubleiben drohen. Herr Schmuh verunglückt tödlich und ein ehemaliger Gast Dr. Dösch, welcher eine Konzertagentur leitet einen lukrativen Vertrag an. Vor dem Beginn des Vertrages will Oskar jedoch noch eine Reise in die Normandie, wo er im 2. Weltkrieg mit dem Frontheater war, machen.

Dann begibt sich Oskar zur Konzertagentur West, wo Dr. Dösch ihn mit offenen Armen empfängt. Dösch meldet Oskar beim Chef an. Zu seiner Überraschung findet er hinter dem großen Schreibtisch seinen noch lebenden Freund Meister Bebra in einem Rollstuhl. Meister Bebra stellt Oskar erst einmal ein wenigüber seine Vergangenheit und seine begangenen direkten oder indirekten Morde zur Rede. Oskar unterschreibt hier einen Arbeitsvertrag für Konzerttourneen, welchen er aber erst, nachdem er ihn unterschrieben hat, zu lesen bekommt. Schlimmes hatte Oskar befürchtet, aber nichts dergleichen enthielt dieser Vertrag. Oskar wird durch seine Tourneen ein reicher Mann. Als er von einer Tournee zurückkommt ist Meister Bebra tot. Um ihn trauernd leiht sich Oskar einen Rottweiler mit dem er einsame Spaziergänge macht.

Eines Tages stöbert der Hund einen weiblichen beringten Finger in einem Feld auf. An dem Ring ist ein Edelstein .Oskar steckt den Finger samt Ring ein. Dies hat ein Mann, namens Gottfried von Vittlar aus seinem Schrebergarten beobachtet. Dieser Mann, welchen Oskar sogar als einen Freund betrachtet, zeigte ihn damals bei der Polizei an. Dieser hatte ihn jetzt gerade wieder einmal in der Heilanstalt besucht. Als Vittlar Oskar damals zu Hause besuchte hatte Oskar den Finger in einem Weckglas aufbewahrt und dieses angebetet. Vittlar hatte die Worte genau notiert, denn die Angabenüber die Besitzerin des Ringfingers glichen denenüber die ermordete Dorothea Oskar fordert Vittlar später auch auf Anzeige zu erstatten, er selber flieht dann aber erst einmal noch.

Damit endet die zweite, die innere Romanebene und Grass kehrt auf dieäußere Romanebene, die Erzählzeitebene, zurück. Oskar schreibt, dass er als er damals floh 28 Jahre alt war und heute gerade seien 30. Geburtstag begeht. Es erscheint gerade heute an seinem 30. Geburtstag sein Anwalt mit der Meldung, dass man eine neue Spur in dem Ringfinger - Prozess gefunden hat und dieser wieder neu aufgerollt wird.

Eine gewisse Schwester Beate soll aus Eifersuchtsgründen Schwester Dorothea aufgrund des Dr. Werners getötet haben. Oskar wurde damals aufgrund des Feldes für schuldig befunden, jedoch nicht für voll genommen und in die Heilanstalt eingeliefert.

2.5 Vergleich der Biographien von der Hauptfigur des Buches ,,Die Blechtrommel", Oskar und die von Günter Grass

In dem Werk ,,Die Blechtrommel" und in der Person Oskar Matzerath sind aber auch viele Bezugspunkte zu Günter Grass eigener Biographie zu sehen. Es spiegeln sich sogar einige Elemente aus Grass' Biographie in Oskar Matzeraths Lebenslauf wider. Denn Günter Grass lässt seinen Helden an vielen Schauplätzen und Orten an denen er selber aufgewachsen ist leben und handeln. So sind einige Lebensabschnitte dieser beiden Personen sicherlich von Günter Grass nicht nur rein zufällig gleich oderähnlich gewählt worden. Zum einen dürfte Grass durch das Kennen der Schauplätze an denen er die Handlung des Buches stattfinden lässt, tatsächlich geschehene Ereignisse leichter mit einfließen haben lassen können und zum anderen kann er die Situation seines Helden selbst nachempfinden, da auch er sie als Kind beziehungsweise Jugendlicher so erlebt hat. Sowohl Günter Grass als auch sein Romanheld Oskar Matzerath wachsen in dem Danziger Stadtteil Langfuhr während der späten zwanziger Jahre auf und verbringen dort ihre Kindheit und frühe Jugend. Auch ist Grass' Romanheld, genau wie er selbst, der Sohn eines kleinen Kolonialwarenhändlers und es existieren auch in seiner Familie mehrere Nationalitäten. Grass selbst, so sagt er selber, verfügte als Kind, genau wie sein Romanheld Oskar,über eine sehr genaue Beobachtungsgabe. Eine Gemeinsamkeit existiert auch zwischen Oskars ,,Onkel" Jan Bronski und Grass' Onkel Franz. Denn auch dieser war Angestellter der Polnischen Post und war bei der Kapitulation der Verteidiger tatsächlich von der Heimwehr erschossen worden.

Günter Grass musste, wenn auch unter anderem Umständen seine Heimatstadt Danzig verlassen und gelangte nach dem Kriege nach Westdeutschland. Die Flucht aus Danzig mit all ihren Strapazen und Schwierigkeiten dürfte Grass aber von seinen Verwandten soübermittelt bekommen haben. Grass lernte in Westdeutschland unter anderem die Romanschauplätze Hannover und Düsseldorf in der Nachkriegszeit kennen.

Er machte genau wie sein Romanheld Oskar eine Steinmetzlehre und kam später, zwar nicht als Model, sondern als Student ebenfalls an die Kunstakademie in Düsseldorf. Außerdem war er nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft in Köln, genauso wie die Romanfigur Maria in Düsseldorf, an kleineren Schwarzmarktgeschäften beteiligt. Auch genaue Orts- und Situationsbeschreibungen, wie beispielsweise die Beschreibung des Stadtteils Danzig - Langfuhr, des Danziger Brandes, welchen Grass ebenfalls so von seinen Angehörigen geschildert bekommen haben dürfte, und die Beschreibung derörtlichen Gegebenheiten in Düsseldorf sind Grass durch das persönliche Kennen und Erleben möglich gemacht worden.

Ebenfalls fließen tatsächlich in Günter Grass' Leben vorhandene Orte in die Romanhandlung mit ein. So dient zum Beispiel das Düsseldorfer Jazzlokal Dixieland in welchem Günter Grass abends mit Freunden musizierte als Vorbild für den ,,Zwiebelkeller" in der Blechtrommel.

2.6 Die Entstehung des Romans ,,Die Blechtrommel"

Die Blechtrommel entstand in den Jahren 1956 bis 1959 in einem kleinem Pavillon in einem Pariser Hinterhof, wo Günter Grass damals mit seiner Frau Anna lebte. Seinen Ursprung hat der Blechtrommler in der Figur eines Säulenheiligen gehabt. Diesen hatte Günter Grass im Jahre 1952, während einer Reise durch Frankreich auf der er ununterbrochen schrieb, kreiert. Einer anderen Quelle zufolge, wo Grass aus einem Interview zitiert wird, ist der Gedichtzyklus ,,Der Säulenheilige" allerdings schon während der Zeit von Grass' Autostop - Reisen in den Jahren 1950 / 51 entstanden. Das Gedicht ,,Der Säulenheilige", welches nur noch in Bruchstücken erhalten ist und nie veröffentlicht wurde birgt die Keimzelle des Romans ,,Die Blechtrommel".

Das Gedicht wurde von Grass verworfen, aber die Figur des Säulenheiligen und die entrückte Perspektive blieben interessant.

Die Perspektive des Säulenheiligen wurde für die Figur des allwissenden Zwerges Oskar Matzerath im Grunde genommen noch ausgebaut. Die Einsamkeit des Säulenheiligen ist verbunden mit Oskars Angst und seiner Sehnsucht nach Rückkehr in den Mutterleib. Zwar hat der Autor die Säule und mit ihr den erhöhten Standpunkt seiner Hauptperson aufgegeben, er bleibt aber von der ihn umgebenden Gesellschaft deutlich abgehoben. Im Spätsommer 1952 trat die Person des Oskar Matzeraths tatsächlich im Leben des Günter Grass in Erscheinung. Bei der Rückkehr von einer Reise aus Südfrankreichüber die Schweiz sah er bei einer Kaffeetafel einen dreijährigen Jungen mit einer Blechtrommel. Günter Grass fiel an diesem Jungen die ,,selbstverlorene Vergessenheit [...] an sein Instrument" auf und wie dieser gleichzeitig die ,,Erwachsenenwelt", die nachmittäglich plaudernde Kaffeewelt, ignorierte. Für drei Jahre blieb diese ,,Findung" vergessen bis dieser Junge 1956 aus Grass' Erinnerung wieder auftauchte und er mit seiner Arbeit an dem Roman, welchen er seiner Frau Anna gewidmet hat, begann.

3.0 Das Urteil der Literaturkritik für ,,Die Blechtrommel"

,,Die Blechtrommel", wie auch nach ihr noch die ,,Hundejahre" und vor kurzem gerade erst ,,Ein weites Feld" wurde in der Literaturkritik sehr unterschiedlich aufgefasst. Es gab als Reaktion auf dieses Werk ,,Schreie der Freude" und ,,Hymnen" auf der einen Seite, und Schreie des Entsetzens, der Empörung und der Entrüstung auf der anderen Seite. Die unterschiedlichen Ansichtenüber das Werk gingen mitten durch einen Literaturpreis, welchen man Günter Grass eigentlich für anerkennen wollte hindurch. Eine unabhängige Jury erkannte Grass zum Jahresende 1959 den Bremer Literaturpreis zu, der Bremer Senat, welcher formal zustimmen musste, verweigerte dies und erkannte ihm somit den Preis wieder ab. Die Blechtrommel wurde jedoch trotz allem zu einem großen Erfolg und zählt schon heute zu den klassischen Werken der deutschen Nachkriegsliteratur.

4.0 Das Werk ,,Katz und Maus"

4.1 Inhaltsangabe des Werkes ,,Katz und Maus"

Günter Grass lässt den Erzähler Pilenz vom Zusammenleben einiger pubertärer Jugendlicher in der Danziger Bucht während des Zweiten Weltkrieges berichten. Dabei dreht es sich besonders um die vergrößerte Schilddrüse der Hauptperson Joachim Mahlke. Die Geschichte beginnt auf einem Schlagballfeld, als Pilenz sich eine Katze schnappt und diese an den Kropf des schlafenden Joachims setzt; dieser stellt also die Maus dar.

Zu Beginn möchte der schwächliche Mahlke von den anderen Jungs (namentlich: Schilling, Esch, Winter, Hotten Sonntag, Jürgen Kupka und Pilenz) mitgenommen werden, wenn diese zu einem polnischen Minensuchboot, was vor der Küste auf Grund lief, schwammen. Deshalb lernte er so schnell wie möglich Tauchen und Schwimmen. Schon nach kurzer Zeit war Mahlke -übrigens ein frommer Katholik, der häufig betete - der Schnellste von allen. Während die anderen auf dem Deck faulenzten, tauchte er oft in den Rumpf des Wracks und brachte Werkzeuge oder Plaketten nach oben, womit er sich erstes Ansehen verdiente. Als die schmächtige Tulla Pokriefke einmal mitgenommen wird, stellt man nach einer ausgiebigen Onanie-Szene fest, dass Mahlke (Zitat) "mindestens einen 30 cm langen" hat. Das bringt ihm wieder etwas Beachtung ein. Dann kommt Joachim mir den "Puscheln" zur Schule; das sind kleine Stoffkugeln, die man sich vor den Hals hängen kann. Obwohl er dieses nur tat um seinen Kropf zu verbergen (wie er es vorher mit einem Schraubenzieher machte, den er sich umhängte), werden die Puschel zur Mode, weshalb Mahlke von den anderen bewundert wurde.

Im Winter bekommt Pilenz Besuch von seinen Cousinen Besuch. Mit Schilling besuchen die drei das zugefrorene Wrack. Dort ist Mahlke gerade damit beschäftigt, die Eisschicht zu entfernen, da er darunter eine Luke vermutet. Nachdem die Mädchen Mahlke dabei helfen durften das Eis zu schmelzen (mit Urin) sind auch diese begeistert von ihm. Pilenz erwähnt, dass er stolz auf Joachim ist. Als im Conradi-Gymnasium ein Kapitänleutnant von der Front berichtet, wird Mahlke aufgeregt: Wenn er ein Eisernes Kreuz (ein militärischer Orden der Nazis), wie es der Soldat trägt, hätte, könnte das gut von seiner Schilddrüse ablenken.

Im nächsten Sommer möchte Joachim Mahlke, dessen Vater früh gestorben ist, nicht zum Wrack schwimmen. Schließlich lässt er sich doch dazuüberreden. Am Anfang des Buches wollten die anderen Jungs ihn noch nicht mitnehmen, nun bittet man ihn schon darum. Als er dort im Schiffsrumpf einen Jungen retten muss, findet er den Eingang zu einem Raum des Bootes, der sonst nicht zugänglich ist. Schließlich unternimmt er den Versuch den Raum einzurichten. Er wickelt Bücher, Schulkram und ein Grammophon in Tücher und bringt sie dort hin. Seitdem verbringt er viel Zeit im Schiff und spielt Platten so laut ab, dass man sie auf Deck hört.

Bald hält ein weiterer Soldat, der mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde eine propagandistisch euphorische Rede in der Schule. Während der Soldat als Erinnerung am Sportunterricht teilnimmt, stiehlt Mahlke dessen Orden. Als der Verlust auffällt, wird die Sporthalle durchsucht, aber Mahlke fliegt nicht auf. Nach der Schule versucht Pilenz während einer Bahnfahrt Joachim zuüberreden, das Eiserne Kreuz zurückzugeben, was er jedoch nicht tut. Mahlkes Verbrechen fliegt trotzdem auf und er wird auf die Horst-Wessel-Oberschule versetzt.

Nach den Sommerferien ist Mahlke nicht mehr da und bei Pilenz breitet sich Langeweile aus. Joachim ist in einem Wehrertüchtigungslager und macht eine Funkerausbildung. Während dieser Zeit schwamm die Gruppe kaum noch zum Wrack, da dieses von einer Jugendbande und deren Anführer, genannt Störtebeker, besetzt wird. Beiläufig berichtet Pilenz noch, dass sein Bruder gefallen ist. Dann meldet sich Pilenz freiwillig als Messdiener bei der Kirche, in der Hoffnung dort den gläubigen Mahlke zu treffen. Später trifft Pilenz ihn dort denn auch. Während des Gottesdienst beobachtet Pilenz Mahlkes Kropf so wie er es immer tat. Als die beiden miteinander sprechen, zeigt sich Joachim sehr erwachsen, wahrscheinlich weil er mittlerweile bei der Armee ist. Er witzelt sogarüber erlebte "Kindergeschichten", darunter auchüber seinenübergroßen Adamsapfel.

Am dritten Advent sehen sich die zwei zu Hause bei Mahlke zum vorerst zum letzten Mal. Pilenz besucht den verwundeten Freund Esch. Bald wird er selber eingezogen. Während des Fronturlaubes wird er neidisch auf den Altar den seine Mutter seinem toten Bruder aufgebaut hatte. Als Pilenz wider Arbeitsdienst in der Tuchler Heide hat, hört er viele Geschichtenüber einen Mahlke, der angeblich heldenhaften Einsatz zeigte, um sich das Eiserne Kreuz zu verdienen.

Pilenz kommt während des nächsten Fronturlaubes wieder nach Hause und trifft endlich wieder auf Joachim. Dieser will in seiner alten Schule einen Vortragüber die Front halten, darf aber aufgrund des lange zurückliegenden Diebstahls nicht. Da Mahlke nicht wieder in den Krieg zurück will, muss er nun ein Versteck finden, da er sonst gesucht und geholt wird. Natürlich bietet sich Mahlkes Raum im Innern des Wracks an. Da er sich den Magen mit unreifen Stachelbeeren verdorben hat und so nicht schwimmen kann, wollen sich die beiden ein Ruderboot mieten. Auf dem Weg zum Strand holt Pilenz Nahrungsmittel für einen längeren Aufenthalt von Mahlkes Mutter, die von alledem nichts weiß. Von Mahlke wollen viele Kinder ein Autogramm haben und stellen ihm begeistert Fragen zum Krieg. Auf dem Weg zum Wrack erzählt Mahlke Pilenz vom geplanten Vortrag. Nachdem Mahlke nach unten tauchte, schwimmt Pilenz wieder weg. Da sich die beiden an dem Abend nochmals verabredet hatten, Mahlke aber nicht erschien, kann man vermuten, dass er auf dem Weg zu seinem Versteck tödlich verunglückt ist.

4.2 Über ,,Katz und Maus"

Als 1961 die eher dünne Novelle "Katz und Maus" als zweiter Teil der "Danziger Trilogie" erschien, erlebte Grass das gleiche wie schon zwei Jahre zuvor bei der "Blechtrommel": Das Buch wurde einerseits hochgelobt und mit der "Blechtrommel" qualitativ gleichgesetzt, aber andererseits auch negativ beurteilt. Grass galt so z. B. wegen der Onanie-Szene ein weiteres Mal als Pornograph (fast wäre "Katz und Maus" deshalb auf dem Index der BPS gelandet). Trotzdem wurde die Novelle ein weiterer Erfolg und ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur.

Das Umschlagbild ist von Grass gemalt. Es zeigt eine Katze, die das Eiserne Kreuz um den Hals hängen hat.

Entstanden ist "Katz und Maus" als Grass feststellte, dass sich im Roman "Hundejahre", an dem er gerade schrieb, eine Novelle verbirgt, also schrieb er erst die Novelle und dann den Roman. Deutlich zu erkennen ist der biographische Charakter des Buches (es spielt in Danzig, seinem Geburtsort; Grass und Mahlke waren Panzerschützen etc.) sowie Parallelen und die Anspielungen auf die damalige Zeit. Das Buch ist in 13 Abschnitte unterteilt und behandelt drei Motivfelder: Katholizismus, Adamsapfel und Gymnasium, die meisterlich zusammengeführt werden und zusammenhängen.

Sprachlich interessant sind besonders die verschiedenen Dialekte die Grass einbringt, die unterschiedlichen Sprachebenen, sowie die Weise wie von langen Reden berichtet wird ("...und dann schossen wir auf sie und sind..."). Die Erzählperspektive wechselt ab und zu. Pilenz fühlt sich verpflichtet die Geschichte zu erzählen, was er als Ich-Erzähler tut, doch manchmal spricht er direkt Mahlke an, obwohl der diesen Bericht gar nicht lesen konnte, da er ja am Ende des Buches vermutlich umkommt.

Später wurde das Buch erfolgreich verfilmt.

5. Quellenverzeichnis:

- Der Brockhaus in fünf Bänden
- www.referate24.de
- www.wdr.de
- www.referate.cc
- www.hausarbeiten.de

19 von 20 Seiten

Details

Titel
Grass, Günter - Sein Leben und seine größten Werke
Autor
Jahr
2001
Seiten
20
Katalognummer
V102039
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grass, Günter, Sein, Leben, Werke
Arbeit zitieren
Kai Schlenkermann (Autor), 2001, Grass, Günter - Sein Leben und seine größten Werke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102039

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