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Ästhetische Bildung früher und heute. Ein kunstpädagogisches Modell im digitalen Zeitalter

Titel: Ästhetische Bildung früher und heute. Ein kunstpädagogisches Modell im digitalen Zeitalter

Essay , 2019 , 6 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie werde ich ein/eine gute Kunstlehrer*in? Was gehört zu gutem Kunstunterricht? Soll ich den Schüler*innen viel Kunst zeigen oder lieber die Kunst erfahren lassen? Wie vermittle ich Ihnen die Kunst richtig? Wie ist aktuelle Kunst und alte Kunst vereinbar? Besonders in unserem digitalen Zeitalter? Fragen, die man sich im Verlauf seines Kunst-Lehramtsstudiums bestimmt schon häufig gestellt hat. Um ein wenig Licht in den Dschungel der Kunstpädagogik zu bringen, wird im Folgenden die Theorie der ästhetischen Bildung vom Künstlerdidaktiker Gert Selle vorgestellt, die er im Rahmen der Kunstpädagogikreform der 70er Jahre entwickelte.

Seine theoretischen Ansätze sind unter anderem Reaktionen auf Gunter Ottos Gedankengebäude der ästhetischen Erziehung, die er erstmals 1964 in seinem Werk "Kunst als Prozess im Unterricht" veröffentlichte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ästhetische Bildung früher und heute

1.1 Was ist ästhetische Bildung?

1.2 Eine „Schule der Sinne“

1.3 Kunst als Selbsterfahrung heute:

1.4 Mein Kunstunterricht

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der kunstpädagogischen Theorie der Ästhetischen Bildung von Gert Selle und reflektiert deren Anwendbarkeit im Kontext zeitgenössischer Anforderungen des digitalen Zeitalters und moderner Kunstpädagogik.

  • Grundlagen und zentrale Thesen der Ästhetischen Bildung nach Gert Selle
  • Das Konzept des Werkstattprinzips als „Schule der Sinne“
  • Kritische Analyse des Verhältnisses von Kunst und Pädagogik
  • Übertragbarkeit Selles Modell auf aktuelle digitale Lebenswelten und Lernformen

Auszug aus dem Buch

Eine „Schule der Sinne“

Gert Selle betont immer wieder, dass eine gewisse Dissonanz zwischen der Kunst und der Pädagogik herrsche, da die Kunst ein viel zu eigenes Wesen sei. Man könne sie eben nicht in curriculare Vorgaben pressen, wie es die Kunstpädagogik versucht. Gleichzeitig müsse man sie aber irgendwie lehren, um eine Kultur der Erfahrung und des Austauschens zu verschaffen. Doch wie solle dies möglich sein?

Um dieses etwas widersprüchlich klingende Vorhaben umzusetzen, hat er ein ganz neues Schulmodell entwickelt, welches besonders das Ästhetische in den Vordergrund stellt. Hierbei handelt es sich um das Werkstattprinzip. In einem gesonderten Raum, fernab der normalen Klassenräume, sollen die Schüler*innen ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen können. Der Kunstunterricht dürfe sich dabei auch außerhalb des 45-Minutentaktes bewegen und solle Projektarbeiten mit offenen Aufgabenstellungen, die eine grenzüberschreitende Arbeitsweise mit multimedialem Ausgang einschließen, verschiedene Alltagsbereiche verbinden und unterschiedliche Subjektdimensionen integrieren. In dieser Werkstatt oder Projektarbeit legt er den Fokus auf eine Erfahrungs- und Werkorientierung, die durch Selbststeuerung zu erhalten sei (vgl. Joachim Penzel, Ästhetische Bildung (Gert Selle), Integrale-Kunst-Pädagogik (IKP)). Selle zog sogar in Betracht, dass man auf Lernziele ganz verzichten könne.

Zusammenfassung der Kapitel

Ästhetische Bildung früher und heute: Einleitung in die Problematik des Kunstunterrichts und Vorstellung von Gert Selles theoretischem Ansatz.

Was ist ästhetische Bildung?: Erläuterung des Modells von Selle, das den menschlichen Körper und persönliche Selbsterfahrung in den Mittelpunkt des Lernprozesses stellt.

Eine „Schule der Sinne“: Vorstellung des Werkstattprinzips als Modell, um Kunst jenseits starrer curricularer Vorgaben erfahrbar zu machen.

Kunst als Selbsterfahrung heute: Reflexion über die Anwendbarkeit der Ästhetischen Bildung im Kontext der digitalen Welt und aktueller performativer Lernformen.

Mein Kunstunterricht: Kritische persönliche Auseinandersetzung mit der Rolle der Kunstpädagogik und dem Wunsch nach offeneren Unterrichtsformen.

Schlüsselwörter

Ästhetische Bildung, Gert Selle, Kunstpädagogik, Werkstattprinzip, Selbsterfahrung, Kunstunterricht, Gegenwartskunst, Digitale Welt, Performatives Lernen, Lehrerrolle, Subjektorientierung, Erfahrungsort, Kunstvermittlung, Schule der Sinne, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem kunstpädagogischen Modell der „Ästhetischen Bildung“ des Theoretikers Gert Selle und dessen Anwendungsmöglichkeiten in der heutigen Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Verhältnis zwischen Kunst und Pädagogik, die Konzepte der Selbsterfahrung, das Werkstattprinzip sowie die Transformation von Kunstunterricht in einer zunehmend digitalen Welt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Licht in die verschiedenen Auffassungen der Kunstpädagogik zu bringen und Selles Theorien auf ihre heutige Relevanz und Umsetzbarkeit hin zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener kunstpädagogischer Positionen (insbesondere Gert Selle und Marie-Louise Lange) sowie eine persönliche Reflexion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Kernpunkte der Ästhetischen Bildung, das Modell der „Schule der Sinne“, die aktuelle Bedeutung dieser Ansätze im digitalen Zeitalter und die notwendigen Kompetenzen für Lehrende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ästhetische Bildung, Werkstattprinzip, Selbsterfahrung, Kunstpädagogik und Subjektorientierung.

Warum kritisierte Selle die damalige Kunstpädagogik?

Selle bemängelte ein gestörtes Verhältnis der Kunstpädagogik zur Kunst, da sie zu sehr an der Kunstwissenschaft orientiert sei und theoretische Schärfe sowie empirische Erfahrungen vermissen ließ.

Wie definiert die Autorin die Rolle der Lehrkraft?

Die Lehrkraft sollte als Begleiter fungieren, der eine produktive Arbeitsatmosphäre schafft, Begeisterung für den Prozess weckt und selbst künstlerisch agiert.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ästhetische Bildung früher und heute. Ein kunstpädagogisches Modell im digitalen Zeitalter
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
6
Katalognummer
V1020392
ISBN (eBook)
9783346420008
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ästhetische bildung modell zeitalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Ästhetische Bildung früher und heute. Ein kunstpädagogisches Modell im digitalen Zeitalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1020392
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Leseprobe aus  6  Seiten
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