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Autonomes Fahren. Stand der Technik, ethische Herausforderungen und das "Trolley-Problem"

Titel: Autonomes Fahren. Stand der Technik, ethische Herausforderungen und das "Trolley-Problem"

Seminararbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 13

Autor:in: Andreas Ranftl (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Fahrzeugtechnik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema autonomes Fahren. Der Gedanke vom autonomen Fahren besteht schon über einen längeren Zeitraum und ein Großteil der Menschen kann sich unter diesem Begriff bereits etwas vorstellen. Mehrfach berichten Medien über Subventionen des Staates an die großen Automobilkonzerne und dessen Erfolge in der Forschung mit zahlreichen Versprechen naheliegender Markteinführungen, über das entstandene Wettrüsten der Automobilbranchen und deren neuen Konkurrenz, die Softwareunternehmen.

Dieses Thema lockt in der Gesellschaft viele optimistische Gedanken hervor. Sei es ein unfallfreies Fahren, das entspannte Zurücklehnen während einer Autofahrt, uneingeschränktes Telefonieren und Surfen im Internet, die eine schnellere und angenehmere Art der Vorbereitung für anstehende Termine zur Folge hätten, anstatt die kostbare Energie für Stau, schlechten Verkehr oder Ähnlichem zu verschwenden.

Des Weiteren soll für ältere, eingeschränkte oder kranke Menschen somit langfristig eine individuelle, erhöhte und sichere Mobilität ermöglicht und gewährleistet werden. Auch für eine effizientere Nutzung der Ressourcen soll autonomes Fahren einen großen Beitrag leisten: Eine weitere Alternative bieten Car-Sharing-Angebote, welche die Fahrzeuge autonom zum Kunden fahren lassen und sich dort eigenständig mit Energie versorgen.

Zuletzt könnte auch die Fahrt an sich unter Berücksichtigung des Verkehrsflusses und des gesamten Streckenverlaufs eine Optimierung aus energetischer Sicht zur Folge haben. Jedoch werfen die oben genannten Aspekte auch viele Fragen auf: Ist Autonomes Fahren die Zukunft oder doch nur eine Wunschvorstellung? Wie weit ist die Technik in der Automatisierung schon fortgeschritten oder ist sie bereits unmittelbar vor der Markteinführung?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 „Autonomes Fahren“

2.1 Definition

2.2 Automatisierungsgrade

2.3 Wettbewerber

2.3.1 Deutsche Hersteller machen gemeinsame Sache

2.3.2 Neue Marktteilnehmer

3 Die Technik und die zugehörigen Bauteile

3.1 Sensortechnik

3.2 Die einzelnen Sensoren

3.2.1 Ultraschall

3.2.2 Kamera

3.2.3 Radar

3.2.4 Lidar

3.2.5 Multisensoren

3.3 Car-2-X-Technik

3.3.1 Definition „Car-2-X-Technik“

3.3.2 Datenschutzproblematik

3.4 Das MEC-View-Projekt

4 Ethische Herausforderungen

4.1 Ethische Fragen

4.2 Die Ethik-Kommission

4.3 Akzeptanz in der Gesellschaft

5 Das „Trolley-Problem“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Entwicklung des autonomen Fahrens unter Berücksichtigung technischer, ethischer und gesellschaftlicher Aspekte. Ziel ist es, das komplexe Zusammenspiel von Sensortechnik, Vernetzungsmöglichkeiten und moralischen Dilemmata zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen der Markteinführung und Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen.

  • Automatisierungsgrade und Definitionen des autonomen Fahrens
  • Sensorik-Grundlagen (Kamera, Lidar, Radar, Ultraschall)
  • Vernetzung durch Car-2-X-Technik und IT-Sicherheit
  • Ethische Leitlinien und das „Trolley-Problem“
  • Gesellschaftliche Akzeptanz und Zukunftsperspektiven

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Radar

Unter einem Radar konnte man sich lange Zeit nur den Starenkasten am Straßenrand vorstellen. Allerdings befindet sich das elektromagnetische Bauteil mittlerweile immer mehr in den eigenen Autos, überwiegend im Abstandsregel-Tempomaten (ACC).

Diese unverzichtbare Komponente beim automatisierten Fahren, mit einer Leistung von früher 24, und heute meist mit 77 GHz, ermöglicht genaue Geschwindigkeits- und Entfernungsmessungen – auch bei hohen Geschwindigkeiten. Ein Radar dient unter anderem auch zur Kollisionsvermeidung. Zu den Stärken zählen neben der Wetterunabhängigkeit sowie der robusten und kompakten Bauform auch der preisliche Aspekt, während die niedrige Winkelauflösung als auch das teilweise Nichterkennen nicht-metallischer Hindernisse – wie zBsp. Menschen – den Schwächen zuzuordnen ist.

Im Wesentlichen werden Radare in zwei Arten unterschieden:

• Nahbereichsradar

o günstiger

o zur Erkennung von Objekten bis 30 Meter Entfernung

o Querverkehrswarner bei Ein- und Ausparksensoren

• Mittelbereichsradar (mid-range) und Fernbereichsradar (long-range):

o teurer

o zur Erkennung von Objekten bis maximal 250 Metern Reichweite

o Abstandsregelung auf der Autobahn

o Notbremssysteme

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Vision des autonomen Fahrens und stellt grundlegende Fragen zur technischen Machbarkeit, Sicherheit und gesellschaftlichen Relevanz.

2 „Autonomes Fahren“: Dieses Kapitel definiert die Automatisierungsstufen nach SAE und analysiert die aktuelle Wettbewerbssituation zwischen Automobilherstellern und Technologieunternehmen.

3 Die Technik und die zugehörigen Bauteile: Hier werden die verschiedenen Sensortypen (Kamera, Radar, Lidar, Ultraschall), die Car-2-X-Technik sowie spezifische Projekte wie MEC-View zur Umfelderfassung erläutert.

4 Ethische Herausforderungen: Dieses Kapitel behandelt die moralischen Fragen, die Arbeit der Ethik-Kommission und die Herausforderung der gesellschaftlichen Akzeptanz moderner Fahrzeugtechnologien.

5 Das „Trolley-Problem“: Der Abschnitt diskutiert das moralische Dilemma unausweichlicher Unfallsituationen und analysiert, wie automatisierte Systeme ethisch korrekt entscheiden sollten.

Schlüsselwörter

Autonomes Fahren, Automatisierungsgrade, Sensortechnik, Radar, Lidar, Car-2-X, Vernetzte Mobilität, Ethik-Kommission, Trolley-Problem, Gesellschaftliche Akzeptanz, Sicherheit, Datenschutz, DSGVO, Verkehrssicherheit, Assistenzsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das autonome Fahren, von der technischen Funktionsweise der Sensorik bis hin zu den ethischen Leitlinien und gesellschaftlichen Akzeptanzfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die technische Entwicklung (Sensorik/Vernetzung), ethische Rahmenbedingungen und die öffentliche Wahrnehmung bzw. Einstellung zu dieser Technologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des Wissens über das autonome Fahren zu systematisieren und die Herausforderungen für eine breite Markteinführung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf aktuellen Forschungsberichten, Fachpublikationen und offiziellem Material wie dem der Ethik-Kommission basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen der Sensorik, die Car-2-X-Vernetzung, die ethischen Implikationen und spezifische Dilemma-Situationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Autonomes Fahren, Sensordatenfusion, Ethik-Leitlinien, Trolley-Problem und Akzeptanz in der Gesellschaft.

Wie definiert die Arbeit das „Trolley-Problem“ im Kontext des autonomen Fahrens?

Es wird als moralisches Dilemma beschrieben, bei dem das Fahrzeug in einer unausweichlichen Unfallsituation entscheiden muss, wie Personenschäden minimiert werden können, ohne Menschen aufgrund persönlicher Merkmale diskriminierend zu bewerten.

Welche Rolle spielt die Ethik-Kommission bei der Entwicklung?

Die Kommission hat weltweit erste verbindliche Leitlinien für Entwickler von automatisierten Systemen erarbeitet, um Sicherheit und ethische Vertretbarkeit zu gewährleisten.

Warum ist das MEC-View-Projekt für die Forschung relevant?

Es dient als Praxisbeispiel, wie durch Infrastruktursensorik (z.B. an Straßenlaternen) autonome Fahrzeuge zusätzliche Sichtinformationen erhalten, um die Sicherheit im Stadtverkehr zu erhöhen.

Was ist die größte Herausforderung bei der Einführung der Car-2-X-Technik?

Neben der technischen Vernetzung ist insbesondere die Einhaltung des Datenschutzes (DSGVO) und die Gewährleistung der IT-Sicherheit gegen Hackerangriffe eine zentrale Herausforderung.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Autonomes Fahren. Stand der Technik, ethische Herausforderungen und das "Trolley-Problem"
Note
13
Autor
Andreas Ranftl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1021115
ISBN (eBook)
9783346418319
ISBN (Buch)
9783346418326
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Car-2-X-Technik autonomes Fahren Trolley-Problem Ethische Herausforderungen Ethik-Kommission Datenschutz MEC-View-Projekt Akzeptanz in der Gesellschaft Automatisierungsgrade Wettbewerber Technik Sensoren Sensortechnik Neue Marktteilnehmer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Ranftl (Autor:in), 2021, Autonomes Fahren. Stand der Technik, ethische Herausforderungen und das "Trolley-Problem", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021115
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Leseprobe aus  22  Seiten
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