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Total Quality Management. Grundlagen, Aufgaben und Instrumente zum erfolgreichen B2B-Vertrieb

Titel: Total Quality Management. Grundlagen, Aufgaben und Instrumente zum erfolgreichen B2B-Vertrieb

Studienarbeit , 2015 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patrick Buse (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird ein ganzheitlicher 'Total-Quality-Management'-Ansatz näher betrachtet, erläutert und analysiert. Dabei werden zunächst die Begrifflichkeiten der Qualität und des TQM zum besseren Verständnis der weiteren Arbeit erläutert. Anschließend werden insbesondere die Prinzipien und Techniken einer ganzheitlichen TQM-Philosophie genauer untersucht werden. Insbesondere die Techniken und Werkzeuge im Rahmen von TQM werden spezifisch auf den Industriebetrieb ausgerichtet, um dementsprechend die Besonderheiten von TQM in der Industrie darzustellen.

In der heutigen Zeit sind Unternehmen mehr denn je mit neuen Herausforderungen und Veränderungen konfrontiert. Die Internationalisierung der Märkte, der rasche technologische Wandel, die zunehmende Marktsättigung sowie die rasant steigenden Kundenanforderungen, intensiveren den Kampf um Kunden, Märkte und Marktanteile. Daher ist es für Unternehmen existenziell sich schnell auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen und strategische Wettbewerbsvorteile aufzubauen, um dadurch den ökonomischen Erfolg langfristig zu sichern.

Durch die veränderte Ausgangssituation im internationalen Wettbewerb gewinnt der Faktor Qualität immer mehr an Bedeutung und wird somit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, um bestehende Kundenbeziehungen zu festigen und Neukunden zu akquirieren. Dabei geht der heutige Qualitätsbegriff weit über die bloße Produktqualität hinaus. Vielmehr geht es um Unternehmensqualität, wie die Qualität der Strukturen, der Prozesse, des Managements als auch der Mitarbeiter.

Als unternehmensübergreifende Philosophie verfolgt das 'Total-Quality-Management' (TQM) die Vision, den Qualitätsbegriff unternehmensweit und funktionsübergreifend zu verankern und in den Mittelpunkt unternehmerischen Denkens und Handelns zu stellen. Mit den Kunden, Mitarbeitern und Geschäftsprozessen als zentrale Elemente verfolgt TQM das Ziel, sämtliche Unternehmensaktivitäten und Prozesse auf die Kundenanforderungen auszurichten und kontinuierlich zu verbessern. Dementsprechend bietet TQM als umfassendes Managementkonzept einen Lösungsvorschlag im intensiven Zeit- und Qualitätswettbewerb zu bestehen und ein Unternehmen langfristig am Markt zu etablieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Grundlagen und Begriffsbestimmungen

2.1 Umfassendes Qualitätsverständnis

2.2 Total Quality Management (TQM)

3. Erfolgsfaktoren einer ganzheitlichen TQM-Philosophie

3.1 Kundenorientierung

3.2 Mitarbeiterorientierung

3.3 Prozessorientierung

4. TQM-Techniken im Industriebetrieb

4.1 Quality Function Deployment

4.2 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse

4.3 Statistische Prozessregelung

4.4 Ishikawa-Diagramm

4.5 Poka-Yoke

5. Kritische Beurteilung einer TQM-Einführung

5.1 Nutzen

5.2 Schwierigkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Total Quality Management (TQM) als unternehmensübergreifende Philosophie zur Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie durch eine ganzheitliche Ausrichtung auf Kunden-, Mitarbeiter- und Prozessorientierung sowie den Einsatz spezifischer TQM-Techniken die Qualität in Industriebetrieben nachhaltig gesteigert und Fehlerkosten minimiert werden können.

  • Grundlagen des modernen Qualitätsverständnisses und des TQM-Konzepts.
  • Analyse der drei Kernfaktoren: Kunden-, Mitarbeiter- und Prozessorientierung.
  • Untersuchung technischer Werkzeuge wie QFD, FMEA, SPC, Ishikawa-Diagramm und Poka-Yoke.
  • Kritische Würdigung der Chancen und Herausforderungen bei der TQM-Implementierung.

Auszug aus dem Buch

4.5 Poka-Yoke

Poka-Yoke ist ein aus Japan stammendes Instrument zur Vermeidung von unbeabsichtigten Fehlern im Produktionsfluss eines Industriebetriebs. Das Poka-Yoke Prinzip nimmt an, dass aufgrund menschlicher Unzulänglichkeiten, wie Unaufmerksamkeit, Ermüdung oder fehlender Erfahrungen, immer wieder Fehlhandlungen verursacht werden. Zielsetzung von Poka-Yoke ist es, dass durch unbeabsichtigte Fehlhandlungen keine Fehler am Produkt entstehen. Daher ist Poka-Yoke eine entscheidende Technik zur Realisierung einer Null-Fehler-Philosophie im Rahmen von TQM.

Bei Poka-Yoke gibt es verschiedene Möglichkeiten, durch bestimmte Vorrichtungen und Maßnahmen Fehler zu vermeiden. Unter anderem soll durch konstruktive Maßnahmen an Bauteilen verhindert werden, dass fehlerhafte Produkte überhaupt entstehen können:

Reduzierung der Teileanzahl und Gleichteile verwenden

Eindeutige Kennzeichnung z.B. durch Verwendung von Farben

Teile deutlich unterscheidbar gestalten

Diese Maßnahmen reduzieren die Wahrscheinlichkeit von Verwechslungen und führen zu einer größeren Übersichtlichkeit im Produktionsprozess. Außerdem können mechanische Sensor- und Überwachungssysteme installiert und verwendet werden:

Automatische Eingriffs- bzw. Abschaltmethode bei Fehlhandlungen

Alarmsignalmethode bei Fehlhandlungen

Bei diesen Methoden werden Fehlhandlungen automatisch erkannt und durch Abschalten oder optische und akustische Signale bemerkbar gemacht. Damit verkörpert Poka-Yoke eine Technik um Fehler im Produktionsprozess zu vermeiden und somit die Qualität sicherzustellen. Außerdem werden Inspektionen und Nacharbeiten verringert, sodass enorme Kosten- und Zeiteinsparungen realisiert werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Qualität als Wettbewerbsfaktor unter dem Druck von technologischem Wandel und Marktsättigung.

2. Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Hier werden der Begriff Qualität definiert und die Entwicklung sowie die begrifflichen Bestandteile des Total Quality Management (TQM) erläutert.

3. Erfolgsfaktoren einer ganzheitlichen TQM-Philosophie: Das Kapitel behandelt die drei zentralen Säulen des TQM: Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung und Prozessorientierung.

4. TQM-Techniken im Industriebetrieb: Es werden praxisorientierte Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung vorgestellt, darunter QFD, FMEA, SPC, das Ishikawa-Diagramm und Poka-Yoke.

5. Kritische Beurteilung einer TQM-Einführung: Das Fazit der Arbeit beleuchtet den Nutzen einer TQM-Einführung und setzt diesen in Bezug zu den damit verbundenen praktischen Schwierigkeiten.

Schlüsselwörter

Total Quality Management, TQM, Qualität, Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Prozessorientierung, Quality Function Deployment, QFD, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, FMEA, Statistische Prozessregelung, SPC, Ishikawa-Diagramm, Poka-Yoke, Industriebetrieb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem ganzheitlichen Managementkonzept des Total Quality Management (TQM) und dessen Anwendung zur Qualitätssteigerung in Industriebetrieben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die strategische Ausrichtung auf Kunden und Prozesse, die Einbindung der Mitarbeiter sowie konkrete methodische Techniken zur Fehlervermeidung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den TQM-Ansatz als Mittel zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen und zur langfristigen Etablierung am Markt zu analysieren und dessen praktische Relevanz aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Literaturrecherche und der systematischen Untersuchung von TQM-Methodiken und Erfolgsfaktoren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Erfolgsfaktoren (Kunden-, Mitarbeiter- und Prozessorientierung) sowie in die detaillierte Beschreibung spezifischer Techniken wie QFD, FMEA und SPC.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Total Quality Management, Qualitätsmanagement, Prozessorientierung, Fehlervermeidung und Industriebetrieb.

Wie unterscheidet sich TQM von reiner Qualitätskontrolle?

Im Gegensatz zur reinen Qualitätskontrolle ist TQM eine ganzheitliche Philosophie, die über die bloße Produktqualität hinausgeht und sämtliche Unternehmensbereiche in die Verantwortung nimmt.

Welchen Stellenwert nimmt Poka-Yoke im TQM ein?

Poka-Yoke dient als entscheidendes Instrument zur Realisierung einer Null-Fehler-Philosophie, indem es Fehlhandlungen durch bauliche oder technische Vorrichtungen proaktiv verhindert.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Umsetzung von TQM?

Mitarbeiter sind essenzielle Akteure, da sie das TQM-Konzept durch ihr Engagement und ihre Kreativität im Alltag mit Leben füllen müssen, um stetige Verbesserungen zu erreichen.

Was sind laut Autor die größten Hürden bei der Einführung von TQM?

Die größten Herausforderungen sind der hohe Zeit- und Kostenaufwand, die notwendige langfristige Sichtweise sowie die Überwindung von Widerständen und Ängsten innerhalb der Belegschaft.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Total Quality Management. Grundlagen, Aufgaben und Instrumente zum erfolgreichen B2B-Vertrieb
Hochschule
Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Note
1,3
Autor
Patrick Buse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V1021177
ISBN (eBook)
9783346417886
ISBN (Buch)
9783346417893
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Total Quality Management Qualitätsmanagement TQM Industrie BWL Qualitätssicherung Quality Unternehmensqualität QS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Buse (Autor:in), 2015, Total Quality Management. Grundlagen, Aufgaben und Instrumente zum erfolgreichen B2B-Vertrieb, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021177
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Leseprobe aus  25  Seiten
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