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Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenz

Emotionsübertragung durch Avatare und "social robot" im Gesundheitswesen

Título: Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenz

Tesis (Bachelor) , 2018 , 53 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Die Bachelorarbeit vermittelt einen Überblick über die Emotionsübertragung durch ausgewählte künstliche Intelligenzen in der Mensch-Roboter-Interaktion im Gesundheitswesen. Das Ziel der Arbeit ist darauf ausgerichtet, herauszufinden, ob die Emotionsübertragung in der Mensch-Roboter-Interaktion durch die ausgewählten künstlichen Intelligenzen ermöglicht wird.

Um diese Forschungsfrage zu beantworten, widmet sich diese Bachelorarbeit den Untersuchungen und Studien, welche die Emotionsübertragung in der Mensch-Roboter-Interaktion im Gesundheitswesen behandeln. Die benötigten fachwissenschaftlichen Grundlagen stammen aus einer detaillierten Literaturrecherche, in der Konstrukte, wie die Mensch-Roboter-Interaktion, ausgewählte künstliche Intelligenzen, wie Avatar als Beispiel eines Embodied Conversational Agent und Pepper als Beispiel eines humanoiden Roboters („social robot“), und die Theorie der Emotionsübertragung im Gesundheitswesen definiert beziehungsweise behandelt wurden.

Die Forschungsergebnisse ergeben, dass bei der künstlichen Intelligenz „social robot“ eine Emotionsübertragung in der Mensch-Roboter-Interaktion ausgelöst werden kann. Hingegen liegt in Bezug auf die künstliche Intelligenz Embodied Conversational Agent kein einheitliches Ergebnis vor. Diese Tatsache wurde festgestellt. Eine eindeutige Bestätigung der Forschungsfrage ist allerdings deshalb nicht möglich, da es dazu zunächst weiterer Forschung bedarf.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorisch-konzeptionelle Grundlagen

2.1 Definition der Mensch-Roboter-Interaktion

2.2 Ausgewählte künstliche Intelligenzen in der Mensch-Roboter-Interaktion

2.2.1 Avatar KRISTINA als Beispiel eines Embodied Conversational Agent

2.2.2 Pepper als Beispiel eines humanoiden Roboters

2.2.3 Begriffsbestimmung „social robot“

2.3 Theorie der Emotionsübertragung

2.4 Gesundheitswesen

2.4.1 Begriffsbestimmung Gesundheitswesen

2.4.2 Pflege als personenbezogene Dienstleistung

3. Literaturbasierte Analyse der Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenzen

3.1 Emotionsübertragung durch Avatare im Gesundheitswesen

3.2 Emotionsübertragung durch „social robot“ im Gesundheitswesen

4. Handlungsempfehlungen für die Praxis

5. Fazit und Forschungsausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob durch den Einsatz ausgewählter künstlicher Intelligenzen eine Emotionsübertragung in der Mensch-Roboter-Interaktion im Gesundheitswesen ermöglicht wird, um so das Potenzial dieser Technologien zur Unterstützung der Pflegepraxis zu bewerten.

  • Analyse der Grundlagen von Mensch-Roboter-Interaktionen und künstlicher Intelligenz.
  • Untersuchung der Theorie der Emotionsübertragung und deren Relevanz im Pflegekontext.
  • Literaturbasierte Auswertung der Emotionsübertragung durch Avatare und humanoide "social robots".
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für den Einsatz dieser Technologien in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.1 Emotionsübertragung durch Avatare im Gesundheitswesen

Zu Anfang wird untersucht, wie ein Embodied Conversational Agent über die Kommunikationskanäle Computer, Tablet und Smartphone auf den Menschen wirkt.

Die Autoren Kim und Sundar (2012, S. 241) machen deutlich, dass der Mensch eine soziale Reaktion auf nicht belebte Objekte, in diesem Fall einen Computer, zeigt und die Geräte wie Menschen behandelt. Dieses Verhalten wird auch als „Computer as Social Actors Paradigma“ (CASA-Paradigma) bezeichnet. Das CASA-Paradigma beschreibt, dass Interaktionen mit Computern, Fernsehern, Smartphones und Tablets, im Wesentlichen sozial und natürlich sind (Nass, Moon, Fogg, Reeves & Dryer, 1995, S. 223f.; Wang, 2017, S. 334).

Als ein weiterer Vorreiter im Bereich Mensch-Roboter-Interaktion fungierte Clifford Nass, ein Informatiker und Soziologe. Seine Arbeit über die „Media Equation“ Theorie prägt einen Großteil des heutigen Mensch-Roboter-Interaktion-Bereiches (Nass & Reeves, 1996, o.S.). Nass und Moon (2000, S. 82) weisen in einer Reihe von Studien nach, dass Menschen Computer, Tablets und Smartphones so behandeln, als wären die Geräte Menschen, obwohl die Menschen wissen, dass dies nicht der Fall ist. Dies Verhalten ist etwas irrational und Nass und Moon (2000, S. 92) argumentieren, dass Menschen unbewusst soziale Regeln auf Computer anwenden. Es liegen Belege dafür vor, dass Menschen bei der Interaktion mit Computern stereotypisierte soziale Kategorien, wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Status, innerhalb und außerhalb der Gruppe verwenden (Broadbent, 2017, S. 640). Huddy und Terkildsen (1993, S. 131) zeigen, dass Frauen mehr Mitfühlkompetenz und Männer mehr Handlungskompetenz besitzen. Bei der Studie hat sich herausgestellt, dass Computer mit weiblicher Stimme liebevoller bewertet wurden, während Computer mit männlicher Stimme eher eine sachliche Bewertung erhalten haben, obwohl die Computer identische Informationen lieferten (Nass, Moon & Green, 1997, S. 874).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung der Robotik im Gesundheitswesen aufgrund demografischer Veränderungen und stellt die Forschungsfrage zur Emotionsübertragung.

2. Definitorisch-konzeptionelle Grundlagen: Es werden zentrale Begrifflichkeiten wie Mensch-Roboter-Interaktion, künstliche Intelligenz, verschiedene Robotertypen sowie die Theorie der Emotionsübertragung und das Gesundheitswesen definiert.

3. Literaturbasierte Analyse der Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenzen: Dieser Hauptteil analysiert anhand existierender Studien, ob und wie Avatare sowie soziale Roboter Emotionen auf den Menschen übertragen können.

4. Handlungsempfehlungen für die Praxis: Auf Basis der Literaturanalyse werden Empfehlungen für den Einsatz von Robotern und Avataren in der Pflege entwickelt, wobei Aspekte wie Akzeptanz und Vertrauen berücksichtigt werden.

5. Fazit und Forschungsausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert offene Forschungsfragen und plädiert für weiterführende empirische Studien.

Schlüsselwörter

Mensch-Roboter-Interaktion, Künstliche Intelligenz, Emotionsübertragung, Gesundheitswesen, Pflegemanagement, Soziale Roboter, Avatar, Embodied Conversational Agent, Anthropomorphismus, Mimikry, Uncanny Valley, Technikaffinität, Pflegepraxis, Soziale Präsenz, Digitale Assistenzsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie künstliche Intelligenzen (insbesondere Avatare und soziale Roboter) im Gesundheitswesen Emotionen auf Menschen übertragen können, um soziale Interaktionen in der Pflege zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Mensch-Roboter-Interaktion, künstliche Intelligenz, die Theorie der Emotionsübertragung (emotionale Ansteckung) und der Anwendungsbereich des Gesundheitswesens bzw. der Pflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, wissenschaftlich zu bestimmen, ob eine Emotionsübertragung durch ausgewählte künstliche Intelligenzen in der Mensch-Roboter-Interaktion ermöglicht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine tiefgehende Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu theoretischen Konstrukten und empirischen Studien zur Emotionsübertragung zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert systematisch, wie Avatare und "social robots" in Interaktionen mit Menschen wirken und ob dabei nachweisbare Prozesse der Emotionsübertragung ausgelöst werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mensch-Roboter-Interaktion, Emotionsübertragung, künstliche Intelligenz, soziale Roboter, Avatare und Pflegepraxis.

Welche Rolle spielt der Roboter "Pepper" in der Arbeit?

Pepper dient als praktisches Beispiel für einen humanoiden Roboter, dessen Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen und dessen Fähigkeit zur Emotionsvermittlung detailliert analysiert werden.

Was ist das "uncanny valley" im Kontext der Arbeit?

Das "uncanny valley" beschreibt das Phänomen, dass die Vertrautheit mit einem menschenähnlichen Roboter sinkt, wenn dieser dem Menschen zu ähnlich wird, was zu einem unheimlichen Empfinden führt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit zu Avataren?

Die Arbeit stellt fest, dass es aktuell noch keine eindeutigen Belege für eine erfolgreiche Emotionsübertragung durch Avatare gibt, da dies noch ein weitgehend unberührtes Forschungsgebiet ist.

Final del extracto de 53 páginas  - subir

Detalles

Título
Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenz
Subtítulo
Emotionsübertragung durch Avatare und "social robot" im Gesundheitswesen
Universidad
University of Hohenheim
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
53
No. de catálogo
V1022273
ISBN (Ebook)
9783346416940
ISBN (Libro)
9783346416957
Idioma
Alemán
Etiqueta
künstliche Intelligenz Gesundheitswesen Mensch-Roboter-Interaktion Emotionsübertragung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Emotionsübertragung durch künstliche Intelligenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022273
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