Der Einsturz des World Trade Centers 7. Mögliche Ursachen und Theorien zum Einsturzhergang

Analyse der offiziellen Berichte der FEMA und des NIST


Hausarbeit, 2013

27 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Original World Trade Center 7 – das Gebäude

3 11. September 2001 – das Ereignis

4 Mögliche Einsturzursachen
4.1 Der offizielle Bericht der FEMA
4.2 Der offizielle Bericht des NIST
4.2.1 Analyse des NIST-Berichts
4.2.1.1 Die wahrscheinlichste Einsturzhypothese
4.2.1.2 Versäumnisse des NIST-Berichts
4.2.1.3 Die Einsturztheorie des NIST
4.3 Vergleich mit ähnlichen Gebäuden und Ereignissen

5 Fazit

6 Anhang
6.1 Anmerkungen
6.2 Abbildungsverzeichnis
6.3 Stimmen zum Thema
6.4 Verschiedene Vereinigungen – die 9/11-Wahrheitsbewegung
6.5 Quellenverzeichnis
6.5.1 Literatur
6.5.1.1 Primärquellen
6.5.1.2 Sekundärliteratur
6.5.2 Filme
6.5.3 Web-Auswahl

1 Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit entstand im Rahmen des Moduls „Bautechnik“ des Studiengangs Rettungsingenieurwesen im zweiten Semester an der Fachhochschule Köln.

Die Motivation, sich in einer schriftlichen Ausarbeitung mit dem Thema „World Trade Centers 7: 11. September 2001 – Mögliche Einsturzursachen“ zu befassen, entstand aus meiner Überzeugung heraus, dass nur eine unzureichende offizielle wissenschaftliche und breite gesellschaftliche Diskussion zum Thema in den vergangenen zwölf Jahren stattgefunden hat. Wohl wird das Thema im Internet und durch einschlägige Fachliteratur vielfältig erörtert und diskutiert. Jedoch fehlt, vor allem den Einsturz des Gebäudes 7 des ehemaligen World-Trade-Center-Komplexes betreffend, bis dato ein allgemeiner wissenschaftlicher Konsens über den tatsächlichen Hergang des Einsturzes und vor allem seiner tatsächlichen, faktischen Ursachen. Im 571 Seiten starken sogenannten „9/11 Commission Report“, dem am 22. Juli 2004 erschienenen offiziellen Untersuchungsbericht der US-Regierung und des -Kongresses zu den Terroranschlägen am 11. September 2001, wird das Gebäude – das in vielen Städten der Erde sogar das höchste überhaupt wäre – und sein Einsturz nicht einmal erwähnt! Dieser Umstand muss zumindest zu erheblichen Irritationen führen, wenn nicht gar den Verdacht erwecken, hier würden Informationen und Tatsachen bewusst vertuscht.

Der tragischen, menschlichen Katastrophe sei es geschuldet, diesem offensichtlichen Mangel an authentischen und neutralen Recherchen etwas entgegen zu setzen. Man bedenke zudem: In direkter Folge dieses Desasters verlieren fast 3000 Menschen ihr Leben; dann werden Kriege geführt, in denen unzählige von Zivilisten und tausende Soldaten bis heute ihr Leben lassen mussten; weltweit fällt man Entscheidungen mit globalen sicherheitspolitischen Konsequenzen; persönliche Rechte und Freiheiten des Einzelnen werden massiv eingeschränkt.

Nun, beim Einsturz des Gebäudes WTC 7 sind glücklicherweise keine Menschen zu Schaden gekommen. Warum also sollte man sich diesen teils undurchsichtigen und komplizierten Sachverhalten widmen? Weil sie aus bautechnischer Sicht extrem spannend in Bezug auf den Einsturz des Gebäudes sind: Obwohl kein Flugzeug das Gebäude getroffen hat und es in der Geschichte nie zuvor und nie danach ein vergleichbares Gebäude dieser Art gegeben hat, das nur aufgrund von Bürobränden auf wenigen einzelnen Stockwerken urplötzlich, mehr als sieben Stunden nach den Flugzeugeinschlägen in die anderen WTC-Gebäude 1 und 2, im offensichtlich freien Fall in sich zusammen stürzte und teils regelrecht pulverisiert wurde. Die sicherlich für viele Fachleute und Interessierte durch FEMA [i] (2002) und vor allem NIST [ii] (abschließend 2008) viel zu spät erfolgte, mangelhafte oder teils gar nicht initiierte Untersuchung und Klärung dieses Umstands und weiterer den Einsturz betreffende Fragen ist höchst bedauerlich und ein schweres Versäumnis der damaligen und heutigen US-Regierung sowie ihrer staatlichen Behörden. Alleine die zeitliche Verzögerung der vermeintlich wissenschaftlichen Aufklärung und das viele Jahre überfällige Erscheinen des endgültigem NIST-Abschlussberichts – der, wie wir sehen werden, nicht nur vielfältige Versäumnisse erkennen lässt, sondern sich teils selbst widerspricht und sogar eindeutig falsche Behauptungen aufstellt – könnte den interessierten Laien oder Wissenschaftler glauben lassen, dass dies alles politisch so gewollt war. Diesem Umstand nach zu gehen, soll allerdings nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein. Sie soll sich technisch mit dem Thema auseinandersetzen.

2 Original World Trade Center 7 – das Gebäude

Das „Salomon Brothers Building“, das ehemalige World Trade Center 7 (zu deutsch: Welthandelszentrum, [Gebäude 7), erbaut 1984-1987, war ein Bürogebäude im Stadtteil Manhatten (s. Abb. 1, rechts), New York City, USA (vgl. Abb. 2). Zur besseren Unterscheidung vom mittlerweile an der Einsturzstelle des alten Gebäudes neu errichteten World Trade Center 7 wird es heutzutage meist „Original World Trade Center 7“[iii] genannt. Mit seinen 174 m Höhe, 47 Stockwerken und 174.000 m² Bürofläche, in „Stahlskelett-Bauweise“ errichtet[iv], überbrückte es ein unterirdisches Umspannwerk und eine U-Bahn-Station mit einer ausgefallenen Konstruktion um ein Atrium, „bei der wenige, mit horizontalen Stahlträgern verbundene Säulen große Flächen des Gebäudes und damit außerordentlich große Gewichte trugen“.[v] Diese langen Stahlsäulen[vi] mussten die Lasten ausgleichen. Zwischen dem fünften und siebten und dem 22. und 24. Stock waren zusätzlich noch Querverstärkungen eingebaut.[vii]

Der Entwurf des Gebäudes, welches mit einer rötlichen Granitfassade, Glas und Aluminium verkleidet war, wurde vom Architekturbüro „Emery Roth & Sons“ entwickelt. Außerhalb des eigentlichen „World Trade Center-Vierecks“, ca. 110 m vom Nordturm (WTC 1) entfernt, nördlich der Vesey Street stehend (vgl. Abb. 1, Mitte), war es über eine Fußgängerbrücke mit dem Hauptkomplex verbunden. Die Büroflächen waren an zahlreiche Finanz- und Versicherungsunternehmen sowie an Regierungseinrichtungen vermietet.

Eigentümer des WTC 7 war bereits seit Mitte der 80er Jahre die Firma „Silverstein Properties Inc.“[viii] mit ihrem heutigen Vorsitzenden Larry Silverstein. Dessen Immobiliengesellschaft pachtete ungefähr sieben Wochen vor dem 11. September 2001 auch die WTC-Türme bzw. -Gebäude 1 und 2 von der „Port Authority New York“[ix] für 99 Jahre. Für den damals unwahrscheinlichsten Fall der Zerstörung der geleasten Gebäude schloss Silverstein überdies eine höhere Versicherung in Höhe von 3,55 statt bisher 1,5 Milliarden US-Dollar ab. Nach der überraschenden Zerstörung auch des WTC 7 bekam er 2002 für jenes Gebäude nach einer langen Verfahrenskette eine Schadensfallversicherungssumme von 4,55 Milliarden US-Dollar ausbezahlt.[x]

3 11. September 2001 – das Ereignis

Am Vormittag des 11. September 2001 wurden zwei entführte Flugzeuge kurz nacheinander in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York gesteuert. Beide Flugzeuge trafen die Gebäude direkt und mit voller Wucht, wobei sie jeweils komplett in die Fassade eindrangen, darin verschwanden und in einem großen Feuerball sofort nach dem Einschlag explodierten. Auf den ersten Flugzeugeinschlag in den Nordturm um 8:46 Uhr folgte nur ungefähr eine viertel Stunde später der zweite Einschlag in den Südturm um 9:03 Uhr[xi]. Das Gebäude WTC 7 war von den Flugzeugeinschlägen nicht direkt berührt. Es wurde kurz darauf evakuiert – und damit auch der dort befindliche Krisenreaktionsbunker der Stadt New York aufgegeben[xii]. Infolge des Einsturzes der Türme einige Zeit später wurde WTC 7 von herabfallenden Trümmern des Nordturms getroffen und teilweise beschädigt – wie andere Gebäude in der nahen Umgebung auch (vgl. Abb. 3).

Anzumerken ist auch die Tatsache, dass das Feueralarmsystem des Gebäudes am frühen Morgen des 11. Septembers 2001 um 6:47 Uhr aufgrund einer „Routinewartung“ in den „Testmodus versetzt“ wurde. Für die darauffolgenden acht Stunden wurden deshalb sämtliche Alarmmeldungen des Systems ignoriert.[xiii]

Verschiedene Bürofeuer brachen in der Folge des Nordturm-Einsturzes oder auch durch andere, teils bis heute nicht abschließend bzw. offiziell geklärte Ursachen im Gebäude aus, welche erstmals „etwa eine Minute“ nach dem Einsturz des Nordturms registriert und gemeldet wurden. Da sich das Feueralarmsystem im Testmodus befand, war aber zunächst unklar, wo die Feuer brannten[xiv]. Höchstwahrscheinlich begannen die Brände in den „zwei unteren Stockwerken“[xv]. Im Laufe des Nachmittags breiteten sich diese und andere Feuer dann weiter aus: laut offiziellen Ermittlungen vornehmlich in den Stockwerken sechs bis 13 konzentriert, mit Ausnahme des zehnten Stockwerks; außerdem gab es mehrere Brandherde in darüber liegenden Stockwerken[xvi] (vgl. Abb. 1, links).

Um 17:20 Uhr fiel WTC 7 dann relativ symmetrisch vollständig innerhalb einiger Sekunden[xvii] augenscheinlich im freien Fall – mit dem „Zusammensturz [von] unten beginnend“ – in seinem eigenen Fundament zusammen und wurde nahezu pulverisiert bzw. endete in einem „ziemlich kompakten Schutthaufen“.[xviii]

4 Mögliche Einsturzursachen

Betrachtet man den eher plötzlichen, unerwartet geradlinigen Einsturz des WTC 7 nüchtern und aus einer wissenschaftlich-neutralen Sicht der Bautechnik und Statik, muss man selbstverständlich alle denkbaren Einsturzursachen in Betracht ziehen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die wahrscheinlichste Hypothese zum Einsturz, nämlich die gezielte Sprengung des Gebäudes[xix], nicht mehr und nicht weniger in die Diskussion – die oft politisch geführt wird – mit einbezogen werden darf als andere denkbare Ursachen. Zu jenen gehört primär die Schwächung der Gebäudestruktur durch die teils über Stunden anhaltenden Brände sowie die Beschädigung durch Trümmerteile des einstürzenden Nordturms. Weitere optionale Einsturzursachen können in dieser Arbeit aus kapazitativen Gründen nicht behandelt werden, zumal sie ohnehin extrem unwahrscheinlich sind und daher hier keiner weiteren Betrachtung bedürfen.

Auch soll sich diese Arbeit – wie bereits in der Einleitung angekündigt – technisch und nicht politisch mit dem Thema auseinandersetzen (FEMA und vor allem NIST sind aber unbestreitbar politische und nur bedingt wissenschaftliche Behörden[xx]), weshalb nun im Folgenden lediglich eine Untersuchung der offiziellen Berichte und der Sprengungsthese stattfinden wird.

Die einleitend angeführte unerklärliche Nichterwähnung des WTC 7-Einsturzes im 9/11 Commission Report hat zur Folge, dass ausschließlich die Untersuchungsberichte von FEMA und NIST von offizieller Seite vorliegen, folglich also nur diese beiden Dokumente, teils auch vergleichend mit der Sprengungsthese, die durch eine Vielzahl von Organisationen und Zusammenschlüssen verschiedenster Interessensgemeinschaften[xxi] unterstützt wird, zur Untersuchung heran gezogen werden können.

4.1 Der offizielle Bericht der FEMA

Im Untersuchungsbericht der FEMA zur Analyse der am 11. September 2001 beschädigten und eingestürzten World-Trade-Center-Gebäude, der „ World Trade Center Building Performance Study“ (vgl. Kap. 9.1.1), gehen die Autoren der Behörde, unter der Leitung von Gene Corley [xxii] und Co-Autoren wie Ramon Gilsanz [xxiii] , erstmals offiziell unter Kapitel 5 auf den Einsturz des WTC 7 ein. Sie sahen im Wesentlichen eine – wohlgemerkt – ‚mögliche‘ Einsturzursache darin, dass brennende Trümmer des einstürzenden Nordturms ein heftiges, über Stunden anhaltendes Inferno in dem Gebäude ausgelöst haben könnten[xxiv] (vgl. Abb. 6), welches das Gebäude in seiner Struktur so sehr geschwächt habe, dass es zusammen stürzte. Angeheizt durch das Entzünden von „Diesel in dem Gebäude“, der „eine sehr hohe potentielle Energie besitzt“[xxv], bzw. diverser Diesel-Tanks[xxvi] hätten diese Feuer das Gebäude zum Einsturz gebracht. Die US-Katastrophenschutzbehörde legte dabei ihren Ausführungen die sogenannte „ Pfannkuchen-Theorie“ [xxvii] zu Grunde, die später vom NIST zur nachgebesserten Hypothese vom „Progressiven Kollaps“[xxviii] weiterentwickelt wurde[xxix].

Ihre „beste Hypothese“ sei sie gewesen – die damals schon längst in die Mitte des öffentlichen Bewusstseins gerückte Pfannkuchen-Theorie –, konstatierten die FEMA-Autoren, um sich dann ebenso schnell wieder von ihr zu distanzieren. Hierbei wählten sie tatsächlich die Formulierung, dass diese Einsturz-Erklärung zu WTC 7 „nur eine geringe Wahrscheinlichkeit habe“.[xxx] Auch musste man sich resümierend eingestehen, dass „die Besonderheiten der Feuer im WTC7 und auf welche Weise diese den Einsturz hätten bewirken können, […] bis zur Stunde unbekannt [sind]“[xxxi].

Mit dem Hintergrund dieser starken Selbstzweifel seitens der FEMA wird in dieser Arbeit nicht weiter auf jenen 2002 erschienenen Bericht eingegangen.

Die in den darauf folgenden Jahren erschienenen Veröffentlichungen des NIST sind weit umfangreicher als der FEMA-Bericht und lösen dessen Thesen offiziell ab bzw. entwickeln diese explizit weiter, weshalb ich im nächsten Kapitel ausführlicher darauf eingehen möchte.

4.2 Der offizielle Bericht des NIST

Im August 2008 erschien der vorerst letzte offiziell im Auftrag der (damaligen) US-Regierung erstellte und veröffentlichte Untersuchungsbericht zu den Einsturzursachen des WTC 7. Als Abschlussbericht und endgültige Version (zwei Bände, insgesamt 729 Seiten) unter dem Titel „Structural Fire Response and Probable Collapse Sequence of World Trade Center Building 7“ (vgl. Kap. 9.1.1) verfasst, ist er vom Nationalen Institut für Standardisierung und Technik unter der Leitung des Chefermittlers Shyam Sunder herausgegeben worden. Diesem teils Jahre voraus gegangen waren etliche vorläufige Veröffentlichungen des NIST zum Thema, so z. B. diverse „Entwürfe zur öffentlichen Kommentierung“ in entsprechenden Kurz- und Langversionen.[xxxii]

Das NIST kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass „herabfallende Trümmer“ der Zwillingstürme die andauernden Feuer im Inneren des Gebäudes ausgelöst hätten. Das Versagen der Sprinkleranlage und „eventuell“ explodierte Dieseltanks (vgl. Anm. 26) hätten die der Brandbekämpfung nicht zugänglichen Büro-Brände „begünstigt“. Daraufhin sei es aufgrund hoher Temperaturen zur „Wärmeausdehnung“ einiger vertikaler und horizontaler Stahlträger gekommen, was zum „Einsacken von Zwischendecken und Einknicken mancher Tragesäulen“ geführt habe. Die tragende Säule Nummer 79 sei deshalb nach dem Herausspringen der horizontalen Deckenträger „zwischen dem 10. und 13. Stockwerk“ frei zum Stehen gekommen und schließlich durch Überlastung eingeknickt, was dann den progressiven Kollaps von WTC 7 zur Folge gehabt habe (vgl. Abb. 7). Ausgeschlossen wird von dem Bericht, dass die Trümmer der Türme eine so starke strukturelle Beschädigung des Gebäudes bewirkten, dass es davon hätte einstürzen müssen. Eine gezielte Sprengung wird ebenso ausgeschlossen. Im Wesentlichen benennt die NIST-Analyse des Einsturzes aufgrund von Simulationen ausschließlich Wärmeausdehnung (vgl. Abb. 8) als bis dahin unbekannte und nie zuvor da gewesene Ursache für ein zum Zusammenbruch einer Stahlrahmenkonstruktion führendes strukturelles Versagen.[xxxiii]

4.2.1 Analyse des NIST-Berichts

Das nun folgende Kapitel befasst sich in ausgewählten Teilbereichen näher mit dem Untersuchungsbericht des NIST, wobei der Schwerpunkt auf technischen Aspekten liegen soll. Ein gänzliches Weglassen anderer Gesichtspunkte – wie z. B. die brisante Frage, ob das NIST nun eine politische oder wissenschaftliche Behörde ist, die Betrachtung der Arbeitsweise des NIST und die Frage, ob man in dieser Untersuchung nach den Prinzipien der wissenschaftlichen Methodik geforscht hat, das Ignorieren von Zeugenbeweisen für Sprengstoffe oder wenigstens die neutrale Untersuchung jener Aussagen – wäre sicherlich falsch[xxxiv]. Jedoch würde die Betrachtung all jener berechtigter Fragen im Rahmen dieser Arbeit viel zu weit führen. Dass diese und weitere offene Fragen – auf welche weiter unten noch einmal eingegangen werden soll – aber gestellt und untersucht werden müssten, ist aus Forschersicht sicherlich unstrittig.

4.2.1.1 Die wahrscheinlichste Einsturzhypothese

Zunächst einmal wurde das NIST in seinem Bericht nicht dem wissenschaftlichen Grundsatz gerecht, mit der wahrscheinlichsten Hypothese zu beginnen (vgl. auch Anm. 19): das Zu-Fall-bringen des Gebäudes mit dem Verfahren, das als kontrollierte Sprengung bekannt ist. Warum aber ist die Sprengung des Gebäudes die wahrscheinlichste Hypothese? Weil erstens – wie einleitend bereits angeschnitten – der Einsturz von WTC 7, dem NIST nach, einmalig in der Geschichte der Bautechnik ist, da alle bisherigen Zusammenbrüche von Stahlrahmen-Hochhäusern durch den Einsatz von zuvor platzierten Sprengladungen ausgelöst wurden. Und zweitens, weil der WTC 7-Zusammenbruch viele Kennzeichen einer Implosion, eines bestimmten Typus‘ der kontrollierten Sprengung, aufweist. Zu diesen charakteristischen Anhaltspunkten gehören u. a. folgende: WTC 7 fiel lotrecht nach unten (s. Abb. 4), der Zusammenbruch war plötzlich, komplett – daraus resultierend in einem kompakten Trümmerhaufen (vgl. Abb. 5), das Gebäude erreichte Freifallgeschwindigkeit bzw. stürzte mindestens annähernd so schnell ein (vgl. Anm. 17) und die gewaltige durch den Einsturz aufgewirbelte Staubwolke (vgl. Abb. 4, rechts) lässt auf eine Pulverisierung des Betons in winzige Partikel schließen.[xxxv]

4.2.1.2 Versäumnisse des NIST-Berichts

Unter den zahlreichen vom NIST abgewiesenen oder für seinen Bericht einfach nicht verwendeten Informationsquellen finden sich physikalische Argumente, die der NIST-Einsturztheorie widersprechen oder die Verwendung von Sprengstoffen nahe liegend erscheinen lassen.

Die auf vielen Video-Aufnahmen des WTC 7-Einsturzes ebenso wie beim Einsturz der Zwillingstürme deutlich sichtbaren „Sequenzen […] horizontaler Rauchwolken und pulverisierten Materials“ werden vom NIST 2006 in „‚Antworten auf häufig gestellte Fragen‘ zu den Zwillingstürmen“[xxxvi] folgendermaßen erklärt: „Die fallende Masse des Gebäudes komprimierte die Luft vor sich – ähnlich der Wirkung eines Kolbens – und trieb Rauch und Trümmer aus den Fenstern, als die Stockwerke darunter der Reihe nach versagten“[xxxvii]. Bezogen auf WTC 7 aber geht das NIST an keiner einzigen Stelle in seinem gesamten Bericht auf jene „Squibs“[xxxviii] ein, obwohl sich die horizontalen Rauchwolken sogar „in der Nähe der Gebäudespitze nach oben bewegten“[xxxix] und Wissenschaftler wie die Physiker Dr. S. E. Jones oder K. R. Ryan in verschiedenen Publikationen (vgl. Kap. 9.1.1) bereits auf die angeführten Beobachtungen hingewiesen und diese untersucht haben. Betrachtet man die Nordseite des Gebäudes beim Einsturz, so fällt auf, dass ungefähr zwischen den Stockwerken 29 bis 37 „eine senkrechte Reihe von […] Fenstern“ herausgesprengt wird (vgl. Abb. 9). Eine Video-Aufnahme[xl], die im Jahr 2008 an die Öffentlichkeit gelangte, lässt dies deutlich erkennen.[xli] Das NIST beschäftigt sich allerdings auch nicht mit diesem Phänomen der plötzlich zerplatzenden Fenster.

Das Auffinden von geschmolzenem Metall in den WTC-Trümmern – durch Zeugen wie z. B. Feuerwehrleute, Ingenieure und Gesundheitsexperten[xlii] bestätigt sowie anhand von Fotos belegbar (vgl. Abb. 10) – wurde vom NIST zuerst bestritten, dann „auf die hohen Temperaturen in den Trümmern zurück[geführt], wo er [der Stahl] lange Zeit der Verbrennung innerhalb des Haufens ausgesetzt war“ und schließlich als ohnehin „irrelevant für die Untersuchung des Zusammenbruchs“ eingestuft.

Nachdem ein Gebäude der Deutschen Bank in der Liberty Street gegenüber dem Südturm von WTC-Staub eingehüllt und kontaminiert worden war, gab die Bank bei der „RJ-Lee-Group Inc.“[xliii] eine Studie in Auftrag, die der Versicherung beweisen sollte, dass es sich bei den Verunreinigungen explizit um den Staub handelte, der „auf einzigartige Weise beim WTC-Ereignis entstanden war“[xliv]. 2004 unter dem Titel „WTC-Staub-Signatur“ veröffentlicht, kam die Studie u. a. zu dem Ergebnis, dass sich in dem „einzigartigen Staub […] kugelförmige Eisen- und kugelförmige oder vesikuläre Silikatpartikel [befanden], die aus der Exposition gegenüber hohen Temperaturen resultieren“[xlv]. Eine ältere Version des Berichtes von 2003 betont, dass, „während Eisenpartikel lediglich 0,04 Prozent des normalen Gebäudestaubs ausmachen, [jene gefundenen Partikel] 5,87 Prozent des WTC-Staubs aus[machen]“[xlvi]. Der NIST-Bericht, in welchem bei „einigen der Stahlschienen“ von Temperaturen um „675°C“[xlvii] ausgegangen wird, geht nicht auf diese kugelförmigen Metall-Partikel ein, die nur bei ungefähr doppelt so hohen Temperaturen hätten entstehen können.

Ein weiterer Bericht, der die Existenz von „Kügelchen mit hohem Eisen-Anteil“ feststellt, wurde im Auftrag der „United States Geological Survey“[xlviii] von Heather A. Lowers und Gregory P. Meeker verfasst, um „bei der ‚Identifizierung der WTC-Staub-Komponenten‘ zu helfen“[xlix]. Der Satz „Die hauptsächlichen Metall- und Metalloxid-Phasen im WTC-Staub sind Partikel mit einem hohen Fe-Anteil und Zn-Anteil “[l] ist eine wichtige Aussage des Textes mit dem Titel „Partikel-Atlas des World Trade Center-Staubs“. Auch stellten die Autoren Elektronenmikroskop-Aufnahmen[li] zur Verfügung, welche teils explizit entsprechende Partikel zeigen (vgl. Abb. 11).

Der Physiker Dr. S. Jones und sieben weitere Wissenschaftler veröffentlichten 2008 eine eigene Studie unter dem Titel „Extremely High Temperatures during the World Trade Center Destruction“, welche die oben aufgezählten Erkenntnisse unterstreicht. Hervorzuheben ist allerdings neben ihrer Entdeckung von Silikaten[lii] vor allem die Erkenntnis, dass das USGS-Team (vgl. Anm. 48 u. Kap. 9.1.1) „eine Spherule[liii] mit hohem Molybdän-Anteil beobachtet und untersucht“[liv] hat. Diese zunächst nicht veröffentlichte Information bezogen die Wissenschaftler mit Hilfe einer Anfrage vom USGS gemäß des „Freedom of Information Act“[lv] . Der USGS-Bericht erklärt nicht, wie es beim Einsturz von WTC 7 alleine durch Feuer bzw. Bürobrände zu solch extrem hohen Temperaturen gekommen sein konnte, dass sogar Molybdän schmolz.[lvi]

Zusätzliche Aspekte, die auf extrem hohe, durch die Erkenntnisse des NIST nicht erklärte Temperaturen und zumindest geschmolzenen Stahl hinweisen, so z. B. die „ Ausdünnung und Sulfidierung des Stahls“ aus den Trümmern, das Vorhandensein größerer Schwefelmengen, Aussagen zweier Wissenschaftler [lvii] über „verdampften Stahl“ oder der durch das NIST nicht weiter thematisierte „Barnett-Biederman-Sisson-Anhang“ [lviii] zum FEMA-Bericht sowie „Hitze und ungewöhnliche Emissionen am Ground Zero“ [lix] werfen noch viele andere ungelöste Probleme und Fragestellungen auf [lx] , die den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden.

Doch auf was lassen Squibs und herausgesprengte Fenster, geschmolzener Stahl, kugelförmige Eisen- und Silikatpartikel, Spuren von Zink, Molybdän und weitere chemische und physikalische Eigenheiten schließen? „ Energetische Nanoverbundstoffe“ wie z. B. „ Nanothermit-Arten“[lxi] (vgl. Abb. 12) , auf die bereits Wissenschaftler wie S. E. Jones, K. R. Ryan und J. R. Gourley in einer Publikation mit dem Titel „Environmental Anomalies at the World Trade Center: Evidence for Energetic Materials“ in Bezug auf das ehemalige World Trade Center hingewiesen haben, könnten eine „mögliche Erklärung“ sein [lxii] . So wiesen jene Beobachtungen eher auf „andere Formen der Verbrennung“ wie „chemisch energetische Materialien“ hin, welche ihren eigenen Brennstoff und ihr eigenes Oxidationsmittel bereitstellen und nicht durch Wasser, Staub oder chemische Lösungen“ gelöscht werden können [lxiii] .

Beispielsweise hat der Chemiker Prof. Dr. Niels H. Harrit mit seinen Kollegen von der Universität Kopenhagen den WTC-Staub untersucht und dabei reaktionsfähiges thermitisches Material nachgewiesen (s. Abb. 13). Seine Forschungsergebnisse publizierte er im „Open Chemical Physics Journal “ unter dem Titel Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe“. [lxiv]

4.2.1.3 Die Einsturztheorie des NIST

Die NIST-Einsturztheorie stellt sich – im Detail betrachtet – als überaus komplex und umfangreich dar, weshalb der nun folgende Abschnitt nur einen groben Überblick über einige Punkte geben soll, die in Kapitel 4.2 nicht oder nur teilweise behandelt wurden, aber noch wichtig zu erwähnen sind.

Die zentrale Aussage des NIST-Berichts, dass der Einsturz von WTC 7 als Stahlskelett -Hochhaus, ausgelöst nur durch Feuer [lxv] , beispiellos in der Geschichte ist (und bis heute einzigartig blieb), ist ein deutlicher Hinweis auf die Möglichkeit, dass das NIST „gegen das Prinzip, das in den physikalischen Wissenschaften weitgehend vorausgesetzt wird, verstoßen hat, dass Wissenschaftler ohne gute Gründe keine beispiellosen Ursachen für geläufige Vorkommnisse postulieren dürfen“. Ohne den vorigen Einschlag eines Flugzeuges führten laut der Untersuchungskommission „‚gewöhnliche Brände‘ – um NISTs Sprache zu verwenden – zu diesem ‚außergewöhnlichen Ergebnis‘“. Shyam Sunder formulierte, dass „[WTC 7] […] aufgrund von Wärmeausdehnung zusammen[brach], ein Phänomen, das – in der gegenwärtigen Bauplanung bisher nicht berücksichtigt – einen Feuer-induzierten progressiven Kollaps verursachte“.[lxvi]

Als zentrale Elemente der NIST-Theorie kristallisieren sich im Wesentlichen fünf Gesichtspunkte heraus, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten: Hierzu gehören die Thesen des NIST zur Entzündung und Ausbreitung des Feuers, zu Temperaturen der Brände und der entsprechenden Zeiträume ihrer Existenz, zu den Stahltemperaturen, zu ihrer Aussage, wie Wärmeausdehnung das Versagen von Säulen und ganzen Stockwerken verursachen konnte und wie eine einzige Säule (vgl. Abb. 7) erstmalig in der Geschichte ein 47-stöckiges Stahlskelett-Hochhaus wie das WTC 7 durch ihr Versagen vollständig zusammenbrechen lassen konnte.[lxvii] Darum sollen hier einige Aspekte konkretisiert werden.

[...]


[i] FEMA, die: Federal Emergency Management Agency; nationale Koordinierungsstelle für Katastrophenhilfe (Behörde des Heimatschutzministeriums, entspricht etwa dem Technischen Hilfswerk).

[ii] NIST, das: National Institute of Standards and Technology; Nationales Institut für Standardisierung (Standardisierungsprozesse) und Technik. Dem Heimatschutzministerium nachgeordnet.

[iii] Hier im Folgenden aber dennoch „WTC 7“.

[iv] Bröckers, Walther 2011, 211.

[v] vgl. http://lexikon.freenet.de.

[vi] 82 Stahlsäulen insgesamt, 58 entlang der Außenseiten, 24 bildeten den Kern des Gebäudes.

[vii] vgl. 11. September: Geheimnis des dritten Turms. R.: Christoph Röckerath. D 2008. 00:23:59-00:24:18.

[viii] Silverstein Properties Inc.: US-amerikanische Immobiliengesellschaft mit Sitz in Ney York City, gegründet 1957 von Harry Silverstein, Vater des heutigen Vorsitzenden Larry S.

[ix] Port Authority New York (zu deutsch): New Yorker Hafenbehörde.

[x] vgl. Bröckers, Walther 2011, 217 f.

[xi] http://lexikon.freenet.de.

[xii] vgl. 11. September: Geheimnis des dritten Turms. R.: Christoph Röckerath. D 2008. 00:08:37-00:09:19.

[xiii] vgl. ebd. 00:07:27-00:07:36.

[xiv] vgl. ebd. 00:11:20-00:11:30.

[xv] Bröckers, Walther 2011, 212.

[xvi] vgl. 11. September: Geheimnis des dritten Turms. R.: Christoph Röckerath. D 2008. 00:17:33-00:17:44.

[xvii] Hier variieren die sich aus offiziellen Berichten, Videoaufnahmen oder Zeugenaussagen ergebenden Einsturzzeiten von 6,5 über 9,2 bis hin zu 44 Sekunden insgesamt, darunter aber mehr als zwei Sekunden freier Fall (NIST). Videoaufnahmen zum Einsturz des WTC 7 sind empfehlenswert; z. B. ein Zusammenschnitt verschiedener Einsturz-Sequenzen auf der Internet-Videoplattform „YouTube“ (http://www.youtube.com). Titel: World Trade Center Building 7 Compilation .

[xviii] Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Einleitung.

[xix] Tausende Ingenieure, Architekten, Statiker, Sprengfachleute, Wissenschaftler aller Couleur und Interessierte weltweit sind unter Inaugenscheinnahme der zahlreichen Videoaufnahmen des Ereignisses in Internet und Fernsehen zu einer – dem offiziellen NIST-Abschlussbericht entgegenstehenden – Ansicht gekommen. Weitere zahlreiche Argumente existieren (vgl. Kap. 4.2.1.2).

[xx] Prof. Dr. D. R. Griffin legt die Gründe für diese Annahme in seinem Buch „ The Mysterious Collapse of the World Trade Center 7 “ unter Kap. 1 dar.

[xxi] vgl. Kap. 10.2.

[xxii] http://www.hintergrund.de.

[xxiii] http://www.fema.gov.

[xxiv] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Einleitung.

[xxv] FEMA 2002, Kap. 5, Abschnitt 6.2.

[xxvi] Hauptsächlich zur Notstromversorgung gedacht, im Gebäude verteilt und durch Rohrleitungen miteinander über viele Stockwerke vernetzt. Allerdings bewiesenermaßen nicht überall voll gefüllt, teils sogar leer.

[xxvii] vgl. http://forum.grenzwissen.de. Wenn Hochhäuser gewisser Bauart einstürzen, ist es möglich, dass der gesamte Boden eines Stockwerks auf den des darunter liegenden Stockwerks prallt. Dies kann dazu führen, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird, bei der alle Böden nacheinander durchbrechen und somit das komplette Gebäude zerstört wird, da es die Böden für seine baustatische Stabilität benötigt. Dieses Szenario wird im Zusammenhang mit FEMAs Untersuchungsbericht zu WTC 7 oft als sogenannte „Pfannkuchen-Theorie“ bezeichnet.

[xxviii] vgl. http://www.tuhh.de. Versagt ein (speziell relevantes) Tragwerkselement eines Gebäudes, so kann dies zum Versagen anderer Tragwerkselemente führen, was sich dann in Form eines sogenannten „Progressiven Kollaps‘“ (fortschreitender Zusammenbruch) durch das gesamte Bauwerk fortpflanzen und zum Einsturz führen kann.

[xxix] Bröckers, Walther 2011, 207.

[xxx] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Einleitung.

[xxxi] vgl. http://www.aktionaersdatenbank.homepage.t-online.de.

[xxxii] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Einleitung.

[xxxiii] vgl. http://lexikon.freenet.de.

[xxxiv] vgl. http://www.peace-press.org.

[xxxv] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 3.

[xxxvi] vgl. ebd. Kap. 4.

[xxxvii] http://web.archive.org. Frage 4.

[xxxviii] Jones 2006, 33-62: Squibs sind „horizontale Wolken von Rauch und Trümmern, die manchmal auch als ‚Spreng-[Knall-]Frösche‘ bezeichnet werden.“ Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4. | Ryan 2007, 1: Squibs sind „Hochgeschwindigkeitsausbrüche von Trümmern, die aus punktförmigen Quellen ausgestoßen werden.“ Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[xxxix] Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4. Beispielhaft kann an dieser Stelle auch das Video unter folgendem Web-Link heran gezogen werden: http://www.911hardfacts.com/video/video_10_wtc_7_squib s.mov.

[xl] vgl. Internet-Videoplattform „YouTube“ (http://www.youtube.com): New Building 7 Footage Showing Controlled Demolition. 00:00:36-00:00:40.

[xli] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[xlii] ebd. Kap. 4. Zeugen waren Leslie Robertson, Mitglied des Ingenieurbüros, welches die Zwillingstürme entworfen hat; Peter Tully, Präsident von „Tully Construction“; Mark Loizeaux, Präsident von „Controlled Demolition Inc“; Captain Philip Ruvolo, Joe O'Toole, Feuerwehrleute; Greg Fuchek, Vizepräsident des Unternehmens, das Computersysteme lieferte, um menschliche Überreste zu identifizieren; Dr. Ronald Burger, „National Center for Environmental Health“; Dr. Alison Geyh, „Johns Hopkins School of Public Health“ u. v. a. m.

[xliii] RJ-Lee-Group Inc.: Beratungsunternehmen für Materialcharakterisierung und industrielle Forensik mit Sitz in Monroeville, Pennsylvania, gegründet 1980 von Richard J. Lee (Vorsitzender).

[xliv] RJ-Lee-Group 2004, 5. Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[xlv] ebd., 11.

[xlvi] RJ-Lee-Group 2003, 24. Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[xlvii] NIST 2008, 395.

[xlviii] United States Geological Survey (USGS), US Department of the Interior (zu deutsch): Geologische Überwachung der Vereinigten Staaten, US-Innenministerium.

[xlix] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[l] Lowers, Meeker 2005. Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[li] http://pubs.usgs.gov/of/2005/1165/table_1.html. Unter diesem Web-Link der Behörde finden sich zahlreiche Mikroskop-Aufnahmen des WTC-Staubs. Durch Klicken auf „Yes“ in der rechten Spalte gelangt man in den Zeilen „Iron-03“ sowie „Iron-04“ auf die entsprechenden Fotos.

[lii] vgl. http://www.mineralienatlas.de | Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4. Silikate sind Verbindungen [aus] Silizium, Sauerstoff und einem Metall, […] häufig Aluminium.

[liii] http://www.linguee.de. Spherule (zu deutsch): Kügelchen.

[liv] Jones et al. 2008, 4. Übersetzung: Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[lv] http://www.foia.gov. Freedom of Information Act (FOIA; zu deutsch): [US-]Informationsfreiheitsgesetz.

[lvi] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[lvii] Prof. Dr. Barnett; Prof. Dr. Astaneh-Asl.

[lviii] Barnett-Biederman-Sisson-Anhang: Barnett, Jonathan; Biederman, Ronald R.; Sisson, Richard D. Jr. (2002): Limited Metallurgical Examination. In: FEMA, World Trade Center Building Performance Study. Anhang C.

[lix] So z. B. über lange Zeit unlöschbare Feuer oder Emissionen feiner Aerosole, die viel Schwefel und auch Silicium enthielten. Des Weiteren fanden sich Metalle wie Eisen, Titan, Vanadium, Nickel, Kupfer und Zink in der Luft, wie auch eine große Menge weiterer chemischer Substanzen und Verbindungen, die dort dem offiziellen NIST-Bericht nach nicht hätten sein dürfen.

[lx] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[lxi] vgl. Preuß 2011 | http://lexikon.freenet.de. Nanothermit (selten: Superthermit): […] Metastabiles intermolekulares Gemisch (englisch: metastable intermolecular composite [MIC]), welches sich durch eine äußerst exotherme Reaktion nach ihrer Entzündung aus[zeichnet]. […] Nanothermite werden zu den reaktiven Materialien gezählt und auf eine mögliche Verwendung in Militär-, Sprengstoff- und Pyrotechnik, wie auch in Treib- und Explosivstoffen, hin untersucht.

[lxii] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[lxiii] Ryan, Kevin R; Gourley, James R.; Jones, Steven E. 2009, 58 u. 56.

[lxiv] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 4.

[lxv] Da das NIST derart minimalistisch auf andere Ursachen wie z. B. strukturelle Schäden am Gebäude eingeht, ist es durchaus legitim, ausschließlich von Feuer als der laut NIST wesentlichen Einsturzursache zu reden.

[lxvi] vgl. Griffin 2010, Übersetzung von Oliver Bommer, Kap. 7.

[lxvii] vgl. ebd.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Der Einsturz des World Trade Centers 7. Mögliche Ursachen und Theorien zum Einsturzhergang
Untertitel
Analyse der offiziellen Berichte der FEMA und des NIST
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr)
Veranstaltung
Bautechnik
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V1022427
ISBN (eBook)
9783346421401
ISBN (Buch)
9783346421418
Sprache
Deutsch
Schlagworte
WTC7, 09/11, Einsturz, 11. September 2001, World Trade Center 7
Arbeit zitieren
Manuel Haß (Autor:in), 2013, Der Einsturz des World Trade Centers 7. Mögliche Ursachen und Theorien zum Einsturzhergang, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022427

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