Werbung begegnet uns heutzutage überall: auf Plakaten auf der Straße, im Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften, im Radio und im Internet. Werbeslogans sollten leicht verständlich, interessant und ungewöhnlich sein und im Rezipienten (Kunden) Sehnsüchte wecken.
Zitate gehören zu einer Form der Intertextualität. So bezeichnet man unter Anderem Bezüge zwischen verschiedenen Texten und Bezüge innerhalb von Texten. Im Folgenden werden unterschiedliche Auffassungen des Begriffes „Intertextualität“ erläutert. Die verschiedenen Arten der Intertextualität werden an zwei ausgewählten Beispielen gezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Intertextualitätsbegriff
- Allgemein
- Der offene Intertextualitätsbegriff im Poststrukturalismus und Dekonstruktivismus
- Der pragmatisch-kommunikativen und kognitionswissenschaftliche Textbegriff
- Der restriktive Intertextualitätsbegriff
- Vermittelnde Modelle der Intertextualität
- Kriterien zur Intensität der Textualität
- Intertextualität in der Werbung
- Referenzielle Intertextualität
- Typologische Intertextualität (Systemreferenz)
- doppeldeutige Werbeslogans
- Beispiele
- Männerschnupfen – Nasivin ® verkürzt das Drama
- Geiz ist Geil!
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Intertextualität, insbesondere im Kontext von Werbeslogans. Sie untersucht verschiedene Konzepte und Definitionen des Begriffs „Intertextualität“ und zeigt, wie sich diese auf die Analyse von Werbetexten anwenden lassen.
- Der Begriff der Intertextualität und seine verschiedenen Theorien
- Die Rolle von Intertextualität in der Werbung
- Analyse von Beispielen aus der Praxis
- Die Auswirkungen von Intertextualität auf die Rezeption von Werbeslogans
- Die Bedeutung von Zitat und Parodie in der Werbekommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema Intertextualität in Werbeslogans vor und erläutert die Bedeutung von Werbeslogans in der modernen Gesellschaft.
- Der Intertextualitätsbegriff: Dieses Kapitel befasst sich mit verschiedenen Theorien und Definitionen des Begriffs "Intertextualität" und erläutert den offenen Intertextualitätsbegriff im Poststrukturalismus und Dekonstruktivismus, den pragmatisch-kommunikativen und kognitionswissenschaftlichen Textbegriff sowie den restriktiven Intertextualitätsbegriff.
- Intertextualität in der Werbung: Dieses Kapitel untersucht verschiedene Formen der Intertextualität im Bereich der Werbung, wie z. B. referenzielle Intertextualität und typologische Intertextualität.
- Beispiele: Dieses Kapitel präsentiert Beispiele für Werbeslogans, die Intertextualität nutzen, und analysiert diese im Detail.
Schlüsselwörter
Intertextualität, Werbeslogans, Werbekommunikation, Zitate, Parodie, Referenztext, Poststrukturalismus, Dekonstruktivismus, pragmatisch-kommunikativer Textbegriff, kognitionswissenschaftlicher Textbegriff, restriktiver Intertextualitätsbegriff.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Intertextualität in der Werbung?
Intertextualität bezeichnet Bezüge zwischen verschiedenen Texten. In der Werbung werden oft Zitate, Parodien oder Anspielungen auf bekannte kulturelle Werke genutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Was ist der Unterschied zwischen referenzieller und typologischer Intertextualität?
Referenzielle Intertextualität bezieht sich auf einen konkreten anderen Text. Typologische Intertextualität (Systemreferenz) bezieht sich auf die Merkmale einer bestimmten Textgattung oder eines Stils.
Warum nutzen Werbeslogans oft Zitate?
Zitate wecken beim Kunden bekannte Assoziationen und Sehnsüchte. Sie machen den Slogan interessanter, ungewöhnlicher und leichter einprägsam.
Was wird am Beispiel "Geiz ist Geil!" analysiert?
Die Arbeit nutzt diesen Slogan als Beispiel für die Wirkung von Intertextualität und wie Provokation und gesellschaftliche Trends sprachlich verarbeitet werden.
Welche Rolle spielt der Poststrukturalismus für den Intertextualitätsbegriff?
Im Poststrukturalismus wird ein "offener" Intertextualitätsbegriff vertreten, der jeden Text als ein Geflecht aus unzähligen Verweisen auf andere Texte sieht.
- Quote paper
- Lena Brauch (Author), 2016, Intertextualität in Werbeslogans, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022755