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Vergleich zwischen der hermeneutischen Methodik der chinesischen Metaphysik in der Wei- und Jin Dynastie und der romantischen hermeneutischen Methodik

Title: Vergleich zwischen der hermeneutischen Methodik der chinesischen Metaphysik in der Wei- und Jin Dynastie und der romantischen hermeneutischen Methodik

Term Paper , 2021 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bo Tang (Author)

Philosophy - General Essays, Eras
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Das Thema dieses Aufsatzes ist der Vergleich zwischen den methodischen Merkmalen der Hermeneutik der deutschen Romantik des 18. Jahrhunderts und der chinesischen Metaphysik in der Wei- und Jin-Dynastie (200-420).

Die Arbeit beginnt mit einer Art historischer Diskussion der Faktoren, die die hermeneutischen methodologischen Prinzipien beeinflusst haben. Der Fokus wird im Folgenden allerdings auf methodischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden liegen, und dabei werden hauptsächlich Wang Bi, ein Vertreter der Hermeneutik der Wei-Jin-Zeit, und Schlegel, ein Vertreter der deutschen Romantik, als Beispiele fungieren. Vor allem werden einige der Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den beiden verglichen werden.

Immerhin sind beide nicht nur die repräsentativsten und genialsten Vertreter ihrer jeweiligen Denkschule, sondern haben beide auch bewusst ihre eigenen hermeneutischen Methoden zusammengefasst. Darüber hinaus hat Wang Bi in seiner hervorragenden hermeneutischen Arbeit aus den im Kommentar verbreiteten Gedankenfragmenten ein vollständiges System von Methoden konstruiert. Dies sind der Fragmente von Schlegel sehr ähnlich.

Zunächst gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den drei wichtigsten hermeneutischen Prinzipien, deren Gründe ebenfalls analysiert werden, um anschließend die drei hermeneutischen Ideen zu vergleichen und zu kontrastieren und ihren Hauptunterschieden und Gründen nachzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1.Die Entstehung des Problems

2.Hauptelemente

II. Entwicklungsgeschichte der frühen chinesischen Hermeneutik

III. Ein Vergleich dreier hermeneutischer Prinzipien: Wei-Jin Metaphysik als Perspektive

1. Die Vorherrschaft des Denkens über die Sprache und die Identität von Denken und Sprache

1.1 Wei-Jin-Metaphysik: Sprachlicher Instrumentalismus

1.2 Die deutschen Romantiker: Sprachliche Ontologie

2. Die Verwirrung hat Vorrang vor der Gewissheit

2.1 Verwirrung hat Vorrang vor Klarheit

2.2 Die Ursachen für Verwirrung und Inkonsistenz in den klassischen Texten

2.3 Schlegels Ideen zu Textverwechslungen und Widersprüchen

3. Die Abhängigkeit des Interpreten und die Transzendenz des Interpreten

3.1 Die Heiligkeit des Originaltextes: Wei-Jin Metaphysik

3.2 Der Interpret als Transzendent: die deutschen Romantiker

IV. Ein Vergleich von dreier hermeneutischen Ideen: eine Schlegels Perspektive

1. Holismus der Bedeutung und Kohärenz der Bedeutung

1.1 Holismus der Bedeutung: Deutsche Romantik

1.2 Kohärenz der Bedeutung: Wei-Jin Metaphysik

1.3 Die Unterschiede zwischen den beiden

2. Universalpoesie und Sammlungen

2.1 Gattungen und romantische Poesie

2.2 Gattungen und Sammlung

2.3 Synthese oder Analytik

3. Nicht-sprachliche Kunst

3.1 Schlegel: Subjektiver Ausdruck

3.1.1 Die Anschauung der Schaffung von nicht-sprachlicher Kunst

3.1.2 Ein hermeneutischer Anschauung auf die nicht-sprachliche Kunst.

3.2 Wie- Jin- Metaphysik: Die Identität von Subjekt und Objekt

3.2.1 Die Anschauung der Schaffung von nicht-sprachlicher Kunst

3.2.2 Ein hermeneutischer Anschauung auf die nicht-sprachliche Kunst.

3.3 Unterschiede zwischen den beiden

V. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die methodischen Merkmale der Hermeneutik der deutschen Romantik des 18. Jahrhunderts mit der chinesischen Metaphysik der Wei- und Jin-Dynastie, um trotz kultureller Unterschiede Gemeinsamkeiten in den hermeneutischen Verfahrensweisen herauszuarbeiten.

  • Vergleich der Sprachauffassungen (sprachlicher Instrumentalismus vs. sprachliche Ontologie)
  • Umgang mit Verwirrung, Inkonsistenz und Widersprüchen in klassischen Texten
  • Verhältnis zwischen Interpret, Autor und Originaltext
  • Rolle von Gattungskonzepten und Universalpoesie
  • Hermeneutik nicht-sprachlicher Kunstformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Schlegel: Subjektiver Ausdruck

Schlegels Verständnis vom Wesen der Kunst konzentriert sich auf die Anerkennung der subjektiven Kräfte des Menschen. Er legte großen Wert auf die schöpferische Absicht, und er glaubte, dass Dichter ihre subjektiven Fähigkeiten so weit wie möglich nutzen, ihrer Phantasie freien Lauf lassen und das Ideal der Schönheit in einer Traumwelt so darstellen sollten, wie sie es wünschen. Es ist offensichtlich, dass seiner Ansicht nach durch künstlerisches Schaffen der Geist der menschlichen Subjektivität zum Äußersten gebracht werden kann.

Laut Schlegel

„In jedem guten Gedicht muss alles Absicht und alles Instinkt sein. Dadurch wird es idealisch."

Sowohl Absicht als auch Instinkt weisen vor allem auf eine Haltung der subjektiven Schöpfung hin. Auf der anderen Seite lehnt Schlegel und ausdrücklich den Zynismus und den Stoizismus ab, der die Natur über die Kunst, die Tugend über die Schönheit und die Wissenschaft stellt. So wird die Autonomie des Menschen höher bewertet. So ist Schlegels „romantisch“ im Grunde ein unendlicher Ausdruck. Schlegel hat die klassische und rationale Kunst einmal als begrenzte Kunst bezeichnet, weil sie dazu neigt, im Schaffensprozess immer die reine und objektive Schönheit der Kunstwerke zu verfolgen, und das allgemeingültige ästhetische Gesetz predigt.

Es gibt also nach Schlegels Ansicht überhaupt kein universelles Standardmodell, das ähnlich vollständig, endgültig und unveränderlich wäre, erst recht nicht im künstlerischen Schaffen. Deshalb schlägt er vor, dass

„Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja das ist ihr eigentliches Wesen, dass sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann… Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist…"

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Motivation für den Vergleich zweier historisch distanzierter Traditionen und stellt die zentralen Fragestellungen zur hermeneutischen Methodik vor.

II. Entwicklungsgeschichte der frühen chinesischen Hermeneutik: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Anfänge der chinesischen Hermeneutik, von Konfuzius bis zur Wei- und Jin-Dynastie.

III. Ein Vergleich dreier hermeneutischer Prinzipien: Wei-Jin Metaphysik als Perspektive: Das Kapitel analysiert drei zentrale Spannungsfelder: das Verhältnis von Denken und Sprache, den Umgang mit Textinkonsistenzen und die Rolle des Interpreten.

IV. Ein Vergleich von dreier hermeneutischen Ideen: eine Schlegels Perspektive: Hier werden die hermeneutischen Ansätze in Bezug auf Holismus, Gattungslehre und die Deutung nicht-sprachlicher Kunst vertieft verglichen.

V. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer systematischen Gegenüberstellung der drei Hauptunterschiede in den Auslegungsprinzipien sowie einer abschließenden Reflexion über die Möglichkeiten des gegenseitigen Verstehens.

Schlüsselwörter

Hermeneutik, Wei-Jin-Metaphysik, deutsche Romantik, Friedrich Schlegel, Wang Bi, Sprachphilosophie, Sprachlicher Instrumentalismus, Universalpoesie, Textinterpretation, Gattungstheorie, Subjektivität, Holismus, Kohärenz, nicht-sprachliche Kunst, Sinn

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die hermeneutischen Methoden der deutschen Romantik mit denen der chinesischen Wei-Jin-Metaphysik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Denken und Sprache, der Umgang mit Textverwirrung sowie die Rolle der Gattung und die Bedeutung von Kunst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, trotz kultureller Distanz methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Interpretation klassischer Texte und Kunstwerke herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen komparativen Ansatz, der sich insbesondere auf die hermeneutischen Theorien von Friedrich Schlegel und Wang Bi stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Einstellung zur Sprache, die Legitimität von Verwirrung in Texten, die Rolle des Interpreten und die Interpretation von Kunst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Hermeneutik, Sprachphilosophie, Universalpoesie, Subjektivität, Wei-Jin-Metaphysik und Kohärenz.

Was unterscheidet Wang Bis Sicht auf die Sprache von Schlegels Sicht?

Wang Bi betrachtet Sprache als instrumentelles Werkzeug, das zur Bedeutung hinführt, während Schlegel Sprache ontologisch mit Denken verknüpft.

Wie gehen die beiden Traditionen mit "Verwirrung" in klassischen Texten um?

Während Wang Bi Verwirrung als Mangel in der Sprachausführung sieht, wertet Schlegel sie als natürliches Merkmal von Texten, das der Interpret anerkennen muss.

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Details

Title
Vergleich zwischen der hermeneutischen Methodik der chinesischen Metaphysik in der Wei- und Jin Dynastie und der romantischen hermeneutischen Methodik
College
University of Bonn
Grade
1,0
Author
Bo Tang (Author)
Publication Year
2021
Pages
28
Catalog Number
V1023187
ISBN (eBook)
9783346525338
ISBN (Book)
9783346525345
Language
German
Tags
Romantik Hermeneutik Schlegel Chinesishe Klassik Wang Bi
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bo Tang (Author), 2021, Vergleich zwischen der hermeneutischen Methodik der chinesischen Metaphysik in der Wei- und Jin Dynastie und der romantischen hermeneutischen Methodik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023187
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