Als Grundlage für diese Arbeit wird im ersten Kapitel der Third-Person-Effekt in seinen Grundzügen vorgestellt und ein kurzer Überblick über die Entwicklungs- und Forschungsgeschichte gegeben. Das anschließende Kapitel widmet sich der Empirie zum Thema Third-Person-Effekt.
Dabei wird insbesondere auf die Forschungsmethodik und ihre möglichen Schwächen eingegangen, bevor wichtige empirische Befunde, die zur Erklärung für die Entstehung des Third-Person-Effekts beitragen, vorgestellt werden. Zuletzt soll vor dem Hintergrund der Verschiebung der Massenkommunikation in Richtung Online-Medien der Frage nachgegangen werden, inwiefern Third-Person-Effekte auch bei diesen neuen Medien auftreten können.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Grundzüge des Third-Person-Effekts
- 2.1 Die Wahrnehmungskomponente
- 2.2 Die Verhaltenskomponente
- 3 Entwicklungs- und Forschungsgeschichte
- 3.1 Empire
- 3.2 Forschungsmethodik
- 3.3 Kritik an der Forschungsmethodik
- 3.4 Empirische Befunde
- 4 Der Third-Person-Effekt bei Online-Medien
- 5 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert den Third-Person-Effekt im Kontext der Mediennutzung. Sie befasst sich mit der Wahrnehmung, dass Medien andere stärker beeinflussen als einen selbst, und erforscht die Auswirkungen dieser Wahrnehmung auf das Verhalten.
- Die Grundzüge des Third-Person-Effekts und seine zwei Kernkomponenten (Wahrnehmung und Verhalten)
- Die Entwicklung und Forschungsgeschichte des Effekts sowie wichtige empirische Befunde
- Kritik an der Forschungsmethodik und mögliche methodische Einschränkungen
- Die Relevanz des Third-Person-Effekts für die Kommunikation in Online-Medien
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung führt den Leser in das Thema des Third-Person-Effekts ein und erläutert die Relevanz des Themas für die heutige Medienlandschaft. Sie stellt die Forschungsfrage und das Vorgehen der Hausarbeit dar.
- Kapitel 2: Grundzüge des Third-Person-Effekts: Dieses Kapitel definiert den Third-Person-Effekt und seine Kernkomponenten: die Wahrnehmungskomponente und die Verhaltenskomponente. Es werden die verschiedenen Facetten des Effekts und seine theoretischen Grundlagen näher erläutert.
- Kapitel 3: Entwicklungs- und Forschungsgeschichte: Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung des Forschungsfelds des Third-Person-Effekts. Es stellt wichtige Studien und Theorien vor und analysiert die Entwicklung der Forschungsmethodik.
- Kapitel 4: Der Third-Person-Effekt bei Online-Medien: Dieses Kapitel untersucht die Relevanz des Third-Person-Effekts im Kontext von Online-Medien. Es analysiert die Besonderheiten der Online-Kommunikation und die Auswirkungen des Effekts auf das Verhalten von Nutzern.
Schlüsselwörter
Third-Person-Effekt, Mediennutzung, Wahrnehmung, Verhalten, Online-Medien, Forschungsmethodik, Empirische Befunde, Kommunikation, Social Media, Medienwirkung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Third-Person-Effekt?
Es ist die Wahrnehmung, dass Massenmedien einen größeren Einfluss auf andere Personen (die „dritten Personen“) haben als auf einen selbst.
Aus welchen zwei Komponenten besteht der Effekt?
Er besteht aus der Wahrnehmungskomponente (Überschätzung des Medieneinflusses auf andere) und der Verhaltenskomponente (Handlungen, die aus dieser Wahrnehmung resultieren).
Tritt der Effekt auch bei Online-Medien auf?
Ja, die Arbeit untersucht, inwiefern dieser Effekt auch bei neuen Medien und in sozialen Netzwerken nachweisbar ist.
Welche Kritik gibt es an der Forschungsmethodik?
Kritisiert werden oft die künstlichen Befragungssituationen und die Schwierigkeit, die tatsächliche Verhaltensänderung kausal auf den Effekt zurückzuführen.
Welche Folgen hat der Effekt für das Verhalten?
Personen könnten z. B. Zensur fordern, weil sie glauben, dass „andere“ durch bestimmte Medieninhalte negativ beeinflusst oder gefährdet werden.
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- Anna Seifert (Autor), 2020, Der Third-Person-Effekt in der Mediennutzung. Grundzüge und Untersuchung empirischer Studien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023660