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Der Third-Person-Effekt in der Mediennutzung. Grundzüge und Untersuchung empirischer Studien

Title: Der Third-Person-Effekt in der Mediennutzung. Grundzüge und Untersuchung empirischer Studien

Seminar Paper , 2020 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Seifert (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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Als Grundlage für diese Arbeit wird im ersten Kapitel der Third-Person-Effekt in seinen Grundzügen vorgestellt und ein kurzer Überblick über die Entwicklungs- und Forschungsgeschichte gegeben. Das anschließende Kapitel widmet sich der Empirie zum Thema Third-Person-Effekt.

Dabei wird insbesondere auf die Forschungsmethodik und ihre möglichen Schwächen eingegangen, bevor wichtige empirische Befunde, die zur Erklärung für die Entstehung des Third-Person-Effekts beitragen, vorgestellt werden. Zuletzt soll vor dem Hintergrund der Verschiebung der Massenkommunikation in Richtung Online-Medien der Frage nachgegangen werden, inwiefern Third-Person-Effekte auch bei diesen neuen Medien auftreten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundzüge des Third-Person-Effekts

2.1 Die Wahrnehmungskomponente

2.2 Die Verhaltenskomponente

2.3 Entwicklungs- und Forschungsgeschichte

3 Empirie

3.1 Forschungsmethodik

3.2 Kritik an der Forschungsmethodik

3.3 Empirische Befunde

4 Der Third-Person-Effekt bei Online-Medien

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das medienpsychologische Phänomen des Third-Person-Effekts, bei dem Individuen dazu neigen, den Einfluss von Medienbotschaften auf andere Personen höher einzuschätzen als auf sich selbst, und analysiert dessen wissenschaftliche Fundierung sowie Übertragbarkeit auf moderne Online-Medien.

  • Grundlagen der Wahrnehmungs- und Verhaltenskomponente
  • Historische Entwicklung der Third-Person-Forschung
  • Methodische Standards und Kritik in der empirischen Medienwirkungsforschung
  • Ursachen für Wahrnehmungsdifferenzen (soziale Distanz, Self-Enhancement)
  • Einfluss interaktiver Online-Medien auf den Third-Person-Effekt

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Wahrnehmungskomponente

People will tend to overestimate the influence that mass communications have on the attitudes and behavior of others. More specifically, individuals who are members of an audience that is exposed to a persuasive communication […] will expect the communication to have a greater effect on others than on themselves.

Mit dieser Definition beschreibt Davison die Wahrnehmungskomponente des Third-Person-Effekts. Er geht davon aus, dass Menschen dazu neigen, den Einfluss von Massenmedien auf sich selbst (first person) als geringer einzuschätzen als auf andere (third person). Die „anderen“ stellen dabei die Allgemeinheit dar, d.h. die verallgemeinerte dritte Person: „In the view of those trying to evaluate the effects of communication, its greatest impact will not be on „me“ or „you“ but on „them“ – the third persons.“ Für die Beschreibung der Wahrnehmungskomponente hat sich in der Forschung und der Literatur die Bezeichnung Third-Person Perception bzw. Third-Person-Wahrnehmung durchgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen des Third-Person-Effekts anhand aktueller Beispiele ein und definiert den Aufbau sowie die Forschungsziele der Arbeit.

2 Grundzüge des Third-Person-Effekts: Dieses Kapitel erläutert die von W. Phillips Davison geprägten Kernaspekte des Effekts, namentlich die Wahrnehmungs- und die Verhaltenskomponente, und gibt einen Abriss der Forschungsgeschichte.

3 Empirie: Hier wird der aktuelle Stand der Forschung betrachtet, wobei der Fokus auf den gängigen Forschungsmethoden, deren methodischer Kritik und den daraus resultierenden empirischen Erklärungsansätzen liegt.

4 Der Third-Person-Effekt bei Online-Medien: Dieses Kapitel untersucht, wie sich die Interaktivität und Vernetzung von Online-Medien und sozialen Netzwerken auf die Intensität des Third-Person-Effekts auswirken.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Themas zusammen und konstatiert, dass der Third-Person-Effekt trotz seines Alters ein hochaktuelles und komplexes Forschungsfeld bleibt.

Schlüsselwörter

Third-Person-Effekt, Wahrnehmungskomponente, Verhaltenskomponente, Medienwirkung, Massenkommunikation, Online-Medien, Soziale Distanz, Self-Enhancement, W. Phillips Davison, Forschungsmethodik, Medienrezeption, Kommunikation, Rezipientenforschung, Behavioral Component, Third-Person Perception.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Third-Person-Effekt, einem medienwissenschaftlichen Konzept, das beschreibt, warum Menschen Medieneinflüsse auf sich selbst als geringer einstufen als auf ihre Mitmenschen.

Welche Komponenten bilden den Third-Person-Effekt?

Der Effekt besteht nach W. Phillips Davison aus zwei Hauptaspekten: der Wahrnehmungskomponente, die die Einschätzung des Medieneinflusses betrifft, und der Verhaltenskomponente, die daraus resultierende Handlungen erklärt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Effekts darzulegen, die methodische Kritik an der bisherigen Forschung zu beleuchten und zu klären, ob der Effekt auch im Zeitalter digitaler, interaktiver Online-Medien Bestand hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär betrachtet?

Die Arbeit analysiert experimentelle Befragungsdesigns der Medienwirkungsforschung, mit denen die Differenz zwischen der Eigen- und Fremdwahrnehmung von Medienbotschaften messbar gemacht wird.

Was ist ein "methodisches Artefakt" in diesem Kontext?

Dies ist eine Kritik an der Forschung, die behauptet, der Third-Person-Effekt existiere nicht wirklich, sondern sei lediglich ein Fehler, der durch die Art und Weise der Befragung (z.B. die Reihenfolge der Fragen) provoziert werde.

Welche Rolle spielt die soziale Distanz?

Die soziale Distanz ist ein zentraler Erklärungsfaktor: Je weiter eine Personengruppe vom Individuum psychologisch oder sozial entfernt ist, desto stärker wird ihr ein Medieneinfluss unterstellt.

Welchen Einfluss haben Online-Kommentare auf den Effekt?

Online-Kommentare können den Effekt verstärken, wenn sie die Medienbotschaft bestätigen, oder abschwächen, wenn sie ihr widersprechen und zu einer reflektierteren Einschätzung durch den Nutzer führen.

Was besagt das "Self-Enhancement-Konzept"?

Es erklärt den Effekt durch das psychologische Bedürfnis des Menschen, sich selbst als besser, resistenter oder immuner gegenüber externen Einflüssen darzustellen als andere, um das eigene Selbstwertgefühl zu schützen.

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Details

Title
Der Third-Person-Effekt in der Mediennutzung. Grundzüge und Untersuchung empirischer Studien
College
Leipzig University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Anna Seifert (Author)
Publication Year
2020
Pages
22
Catalog Number
V1023660
ISBN (eBook)
9783346420374
ISBN (Book)
9783346420381
Language
German
Tags
Third-Person-Effekt Medientheorie Davison Kommunikationswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Seifert (Author), 2020, Der Third-Person-Effekt in der Mediennutzung. Grundzüge und Untersuchung empirischer Studien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023660
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