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Teilbarkeit und Primzahlen. Einführung und Überblick

Titel: Teilbarkeit und Primzahlen. Einführung und Überblick

Hausarbeit , 2021 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Holm Bergmann (Autor:in)

Mathematik - Zahlentheorie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit gibt einen Überblick und eine Einführung in die Elementare Zahlentheorie. Dabei wird nach der Einleitung mit einem Zitat von Heinrich Winter, der Komplex der Teilbarkeit behandelt. In diesem wird zuerst der Ausgangspunkt der Teilbarkeit der natürlichen Zahlen beleuchtet, an den sich die Teilbarkeitsregeln anschließen. Anschließend liegt der thematische Schwerpunkt auf dem Teilen mit Rest der den euklidischen Algorithmus, den größten gemeinsamen Teiler und das kleinste gemeinsame Vielfache impliziert.

Im dritten Teil der Arbeit wird sich den Primzahlen gewidmet. Ausgehend von der Definition einer Primzahl, erfolgt die Begründung warum die Zahl 1 nicht als Primzahl anerkannt wird und werden kann. Im Anschluss geht es um die Primfaktorzerlegung und die Verwendung zur Berechnung von dem größten gemeinsamen Vielfachen (ggT) und kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV). Ebenso wird das Primzahlsieb des Eratosthenes und seine Anwendung erläutert.

Der vierte Punkt widmet sich der Bedeutung für eine mathematische Allgemeinbildung der seinen Schwerpunkt auf den Klassenstufen 5 und 6 legt. Nach der Bestimmung der Ausgangslage zu Beginn der Klasse 5 wird eine exemplarische Unterrichtsstunde mit didaktischen Aspekten behandelt, an den sich der Punkt Synergieeffekte und Weiterentwicklung von Kompetenzen anschließt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte schließt die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Teilbarkeit

2.1 Ausgangspunkt der Teilbarkeit natürlicher Zahlen

2.2 Teilbarkeitsregeln

2.3 Teilen mit Rest, der Euklid Algorithmus

2.3.1 Der größte gemeinsame Teiler

2.3.2 Das kleinste gemeinsame Vielfache

2.3.3 Der euklidische Algorithmus

3 Primzahlen

3.1 Definition Primzahl

3.2 Die Zahl 1 ist keine Primzahl

3.3 Primfaktorzerlegung

3.3.1 Primfaktorzerlegung

3.3.2 ggT und kgV Berechnung anhand der Primfaktorzerlegung

3.4 Primzahlsieb des Erastotelkes

4 Bedeutung für die mathematische Allgemeinbildung

4.1 Ausgangslage zu Beginn der 5. Klasse

4.2 Exemplarische Unterrichtsstunde

4.3 Synergieeffekt und Weiterentwicklung von Kompetenzen

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mathematische Grundlagen der Arithmetik mit dem Ziel, Teilbarkeit und Primzahlen didaktisch aufzubereiten und deren Bedeutung für die mathematische Allgemeinbildung im Unterricht der Klassen 5 und 6 darzulegen.

  • Theoretische Grundlagen der Teilbarkeit und Zahlentheorie.
  • Konzept und Anwendung von Primzahlen und Primfaktorzerlegung.
  • Methodische Vermittlung über den euklidischen Algorithmus und das Sieb des Eratosthenes.
  • Entwicklung didaktischer Strategien für den Mathematikunterricht.
  • Förderung fachspezifischer sowie allgemeiner Kompetenzen.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Der größte gemeinsame Teiler

Der größte gemeinsame Teiler auch kurz ggT von zwei natürlichen ganzen Zahlen n und g, die nicht beide gleich Null sind, ist definiert als das größte Element der Schnittmenge Tn ∩ Tg. Dabei ist der ggT stets wieder eine natürliche Zahl, wegen 1|n und 1|g gilt d ≥ 1.7

Doch betrachten wir zuerst die Teilermenge. Um die Teilermenge einer natürlichen Zahl n zu bestimmen, betrachtet man diese wie folgt: d|n und d × c = n mit c = n/d ∈ N dann gilt auch c|n. Damit sind d und c komplementäre Teiler von n. Die Teilermenge ergibt sich also aus jeder möglichen Zahl d mit ihrem komplementär Teiler c = n/d. Die Notation kann nach dem Komplementärteilerschema in Tabellenform erfolgen.8

Betrachten wir nun die zwei Zahlen 18 und 24. Die Teilermengen beider Zahlen sind: T(18) = {1, 2, 3, 6, 9, 18}; T(24) = {1, 2, 3, 4, 6, 8, 12, 24}. Damit sind die gemeinsamen Teiler von 18 und 24 die Zahlen 1, 2, 3 und 6 und man notiert T(18) ∩ T(24) = {1, 2, 3, 6}. Wie man sehen kann sind alle Teiler kleiner oder maximal gleich der Zahlen 18 und 24, was allgemein gültig ist und die Teilermenge endlich macht. Um nun den ggT abzulesen, nimmt man die größte Zahl in beiden Teilermengen, also in diesem Beispiel die Zahl 6. Es kann jedoch auch vorkommen, dass zwei Zahlen als gemeinsamen Teiler nur die Zahl 1 haben. Die Zahl 1 ist stets Teiler einer natürlichen Zahl und muss daher vorhanden sein, woraus folgt: 1 ∈ T(n) ∩ T(g), womit die Menge T(n) ∩ T(g) nie leer sein kann. Ist 1 der einzige Teiler, nennt man die Zahlen teilerfremd und man schreibt ggT(n, g) = 1.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Mathematik als erlebbares Feld und leitet zur Untersuchung von Teilbarkeit und Primzahlen über.

2 Teilbarkeit: Dieses Kapitel führt in die Teilbarkeitslehre ein und behandelt grundlegende Verfahren wie das Teilen mit Rest, den ggT, das kgV und den euklidischen Algorithmus.

3 Primzahlen: Hier werden Primzahlen definiert, die Bedeutung der Zahl 1 geklärt, die Primfaktorzerlegung erläutert und das Sieb des Eratosthenes als effizientes Suchverfahren vorgestellt.

4 Bedeutung für die mathematische Allgemeinbildung: Das Kapitel verknüpft die fachliche Thematik mit didaktischen Aspekten für den Unterricht der Klassen 5 und 6 sowie der Förderung allgemeiner Kompetenzen.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit einer didaktisch fundierten Vermittlung, um Schülern den Zugang zur Mathematik zu erleichtern und Kompetenzen zu stärken.

Schlüsselwörter

Teilbarkeit, Primzahlen, Mathematikunterricht, Arithmetik, größte gemeinsame Teiler, ggT, kleinste gemeinsame Vielfache, kgV, Euklidischer Algorithmus, Primfaktorzerlegung, Sieb des Eratosthenes, Didaktik, Allgemeinbildung, Kompetenzentwicklung, Unterrichtsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den mathematischen Grundlagen der Teilbarkeit und Primzahlen sowie deren Vermittlung im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Teilbarkeitslehre, der euklidische Algorithmus, die Primfaktorzerlegung, das Primzahlsieb sowie didaktische Überlegungen für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, diese mathematischen Konzepte aufzubereiten und aufzuzeigen, wie sie zur Förderung der mathematischen Allgemeinbildung und Kompetenzentwicklung in der Schule genutzt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fachwissenschaftliche Fundierung durch mathematische Fachliteratur kombiniert mit einer schulpädagogischen Analyse und Unterrichtsplanung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Theorie (Teilbarkeit, ggT, kgV, Primzahlen, Primfaktorzerlegung) und die praktische Umsetzung (Unterrichtsplanung, Bedingungsanalyse, Kompetenzförderung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Teilbarkeit, Primzahlen, Mathematikunterricht, Primfaktorzerlegung und didaktische Kompetenzentwicklung charakterisieren.

Welche Bedeutung hat das Sieb des Eratosthenes für den Unterricht?

Es bietet ein anschauliches und effektives historisches Verfahren, um Schülern das Verständnis für Primzahlen ohne mühsames Testen jeder einzelnen Zahl zu vermitteln.

Warum ist die Bedingungsanalyse für den Lehrer so wichtig?

Die Bedingungsanalyse ist essenziell, um die Klassensituation zu erfassen, Lernvoraussetzungen und Barrieren zu identifizieren und den Unterricht individuell und effektiv zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Teilbarkeit und Primzahlen. Einführung und Überblick
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Teilbarkeit, Primzahlen und Zahlenkongruenzen
Note
1,3
Autor
Holm Bergmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
28
Katalognummer
V1023735
ISBN (eBook)
9783346421197
ISBN (Buch)
9783346421203
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teilbarkeit Primzahlen Primzahlsieb euklidischer Algorithmus Primfaktorzerlegung ggT und kgV Unterrichtsstunde in Klasse 5 und 6
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Holm Bergmann (Autor:in), 2021, Teilbarkeit und Primzahlen. Einführung und Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023735
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Leseprobe aus  28  Seiten
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