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Gender Pay Gap am Arbeitsplatz

Title: Gender Pay Gap am Arbeitsplatz

Academic Paper , 2014 , 7 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Schäfer (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Pisa Studien belegen, dass männliche Schüler mit schlechteren Noten in der Schule abschneiden als die weiblichen. Zudem absolvieren mehr Mädchen ihr Abitur. Historisch betrachtet war es nicht immer so, dass das weibliche Geschlecht dem männlichen voraus ist. In der Vergangenheit hatten sie schon immer mit starken Degradierungen jeglicher Art zu kämpfen. Vor 1977 benötigten Frauen noch die Einverständniserklärung ihres Mannes um Arbeiten gehen zu dürfen, dieser konnte sie außerdem ohne weiteres aus ihrer Tätigkeit entlassen. Im Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2) wurde erst 1945 verankert das Männer und Frauen gleichberechtigt sind.

Trotz rechtlicher Errungenschaften für die Frauen in der Arbeitswelt, ist Diskriminierung im Erwerbsleben für das weibliche Geschlecht auch in der heutigen Zeit immer noch aktuell. Jedoch was sind die Gründe für die ungleiche Entlohnung bei Frauen und Männern im Berufsleben?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Emanzipation

2.2 Gender Pay Gap

3. Gründe:

3.1 Bildungsstand und Berufserfahrung

3.2 Beschäftigungsumfang und Erwerbsunterbrechung

3.3 Branchen-, und Berufswahl

3.4 Regionale und Lokale Unterschiede

4. Fazit:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit untersucht die Ursachen für die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt und analysiert, warum trotz rechtlicher Gleichstellung weiterhin Diskrepanzen in der Entlohnung bestehen.

  • Historische Entwicklung der Frauenrechte im Erwerbsleben
  • Differenzierung zwischen unbereinigter und bereinigter Lohnlücke
  • Einfluss von Bildungsstand und gesammelter Berufserfahrung
  • Auswirkungen von Beschäftigungsumfang und Erwerbsbiografien
  • Die Rolle der geschlechterspezifischen Branchen- und Berufswahl

Auszug aus dem Buch

3.3 Branchen-, und Berufswahl

Für KALINA und WEINKOPF ist das bedeutendste Kriterium, die zur Erklärung der geschlechterspezifischen Lohnlücke herangezogen wird, die Branchen-, und Berufswahl.

In Betracht auf Niedriglohnbeschäftigte lässt sich feststellen, dass von diesen 70% Frauen und nur 30% Männer sind. (KALINA; WEINKOPF 2006)

Es ist weit verbreitet, dass die Berufswahl von Männern und Frauen oft stereotypisch verläuft. Das heißt Männer sind eher in technischen, mathematischen und handwerklichen Berufen vertreten, während Frauen häufiger in Pflege, Versorgung und Sozialem tätig sind. Genau diese typisch weiblichen Berufe sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt häufig schlechter bezahlt, als zum Beispiel technische Berufe, in denen eher die männlichen Arbeitnehmer vertreten sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die historische Entwicklung der rechtlichen Gleichstellung von Frauen und leitet die Fragestellung nach den Gründen für die ungleiche Entlohnung ab.

2. Begriffsdefinitionen: Definiert die zentralen Termini Emanzipation, Gender Pay Gap sowie die Unterschiede zwischen unbereinigter und bereinigter Lohnlücke.

3. Gründe:: Analysiert verschiedene Faktoren wie Ausbildung, Beschäftigungsumfang, Berufswahl und regionale Gegebenheiten, die zur Lohnlücke beitragen.

4. Fazit:: Reflektiert kritisch über die Diskrepanz zwischen rechtlicher Gleichstellung und der realen 8%-igen bereinigten Lohnlücke im 21. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Gender Pay Gap, Lohnungleichheit, Emanzipation, bereinigte Lohnlücke, unbereinigte Lohnlücke, Branchenwahl, Berufswahl, Erwerbsbiografie, Beschäftigungsumfang, Diskriminierung, Entlohnung, Bildungsstand, Arbeitsmarkt, Geschlechterspezifische Lohnlücke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern auf dem deutschen Arbeitsmarkt und untersucht die Ursachen hinter diesem Phänomen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die rechtshistorische Entwicklung der Gleichstellung, die methodische Unterscheidung der Lohnlücken sowie sozioökonomische Faktoren wie Berufswahl und Erwerbsunterbrechungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die existierende Lohnlücke zu identifizieren und zu hinterfragen, warum diese trotz gesetzlich garantierter Gleichberechtigung weiterhin besteht.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene statistische Daten und sozialwissenschaftliche Studien heranzieht, um die Ursachen des Gender Pay Gaps zu strukturieren.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung und eine detaillierte Ursachenanalyse, wobei insbesondere der Bildungsstand, die Berufswahl und regionale Unterschiede beleuchtet werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Kernbegriffe sind Gender Pay Gap, Emanzipation, bereinigte Lohnlücke, Berufswahl und Lohnungleichheit.

Wie unterscheidet sich die bereinigte von der unbereinigten Lohnlücke laut der Autorin?

Die unbereinigte Lücke betrachtet den allgemeinen Lohnunterschied ohne Berücksichtigung von Qualifikationen, während die bereinigte Lücke den Verdienstunterschied bei vergleichbaren Tätigkeiten und Bildungsniveaus misst.

Warum ist das Kriterium des Bildungsstands laut der Arbeit widersprüchlich?

Da Frauen statistisch gesehen häufig höhere Bildungsabschlüsse erreichen, müssten sie laut Theorie eigentlich höhere Einkommen erzielen, was jedoch dem realen Gender Pay Gap widerspricht.

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Details

Title
Gender Pay Gap am Arbeitsplatz
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Course
Politik
Grade
1,0
Author
Laura Schäfer (Author)
Publication Year
2014
Pages
7
Catalog Number
V1023862
ISBN (eBook)
9783346428967
Language
German
Tags
Gender Gehalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Schäfer (Author), 2014, Gender Pay Gap am Arbeitsplatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023862
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