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Glauberg. Das Grab eines keltischen Fürsten

Title: Glauberg. Das Grab eines keltischen Fürsten

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Early and Ancient History
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit soll die Besonderheit des keltischen Grabs herausarbeiten. Der Fokus hierbei liegt auf den beiden Grabhügeln sowie den gefundenen Statuen, die im Kontext zu einer religiösen Stätte stehen.

Die schriftlich verfassten Quellenanlage bietet hierfür wenig bis keine Grundlage, da das Wissen der Forscher über die Kelten allein auf archäologischen Funden basiert. Die Kelten hielten wenig schriftlich fest, sodass es sich bei Funden meistens um schriftarme Sachen handelt. Ebenso ist noch nicht alles erforscht um den Glauberg und nach wie vor gibt es unbeantwortete Fragen, da es sich um einen recht jungen Zufallsfund aus dem letzten Jahrhundert handelt. Durch den Glauberg und die dort entdeckten Gräber kann dem Berg erstmals einen Völkernamen um 6.000 v.Chr. zugeordnet werden. Davor bewiesen keine oder nur wenige Quellen das Dasein der Kelten an diesem Ort.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die geographische Lage

3. Der historische Kontext

4. Archäologische Funde

a. Grabhügel 1

b. Grabhügel 2

c. Statuen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die archäologische Bedeutung des Glaubergs als zentralen Fundort frühkeltischer Geschichte. Ziel ist es, die baulichen Strukturen der Grabhügel und die gefundenen Statuen im Kontext einer religiösen Stätte zu analysieren und deren historische Relevanz herauszuarbeiten.

  • Geographische Bedingungen der Besiedlung des Glaubergs
  • Historische Einordnung der Funde und Siedlungsgeschichte
  • Strukturelle Analyse der Grabhügel 1 und 2
  • Funktion und Bedeutung der gefundenen Statuen

Auszug aus dem Buch

4. Archäologische Funde

Wenn man über die Grabhügel berichtet, so muss ebenfalls der ganze Komplex betrachtet werden, in dem er sich befindet. Denn der „Grabhügel war Teil eines monumentalen [und] landschaftsgestaltenden Grabmals, das sich über hunderte Meter erstreckte.“ Auf den Hügel lief eine Straße von Südosten her zu. Diese erstreckte sich auf einer Länge von 350 Metern und einer Breite von 10 Metern. Von Forschern wird sie auch als „Prozessionsstraße“ bezeichnet. Von der Prozessionsstraße wiederum gehen weitere Gräben ab, wovon der erste 50 Meter nach Westen verläuft und der zweite 70 Meter nach Osten. Diese weisen eine durchschnittliche Breite von 6,7 Metern auf und eine Tiefe von 2,8 Metern.

Lokalisiert wird der Grabhügel in einer Entfernung von 300Metern zum Plateau. Anders als dieses verlief der Hügel nicht flach, sondern fiel auf einer Länge von 70 Metern 7,5 Meter ab. Dies ist eine Steigung von 10% oder umgerechnet von 6°. Von der Größe wies er einen Durchmesser von rund 48Metern auf. Der Grabrand besaß keine Begrenzung. Jedoch umschloss ihn ein Kreisgraben mit einem Durchmesser von 68,25 Metern. Dort, wo er auf die Prozessionsstraße zuläuft, ist ein offener Spalt, damit Grab und Straße ineinander übergehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Glaubergs als zentralen Ort der frühkeltischen Welt ein und erläutert die begrenzte Quellenlage, die primär auf archäologischen Funden basiert.

2. Die geographische Lage: Dieses Kapitel beschreibt die strategisch vorteilhafte Lage des Glaubergs sowie die baulichen Maßnahmen wie Ringwälle und Annexwälle, die dem Schutz der Siedlung und der Wasserversorgung dienten.

3. Der historische Kontext: Hier wird die jahrtausendealte Geschichte des Bergs von der Frühzeit über die Kelten bis hin zu den Römern und der mittelalterlichen Nutzung sowie die Forschungsgeschichte dargestellt.

4. Archäologische Funde: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Untersuchung der beiden Grabhügel und der geborgenen Statuen, die als Zeugnisse für ein hoch entwickeltes keltisches Fürstentum dienen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, unterstreicht die Bedeutung der Funde für das Verständnis sakraler keltischer Riten und weist auf den anhaltenden Forschungsbedarf hin.

Schlüsselwörter

Glauberg, Kelten, Fürstengrab, Archäologie, Grabhügel, Prozessionsstraße, Statuen, Fürstenresidenz, Eisenzeit, Bestattungsriten, Schmuck, Bronzefibeln, Siedlungsgeschichte, Heiliger Bezirk, Druiden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der archäologischen Erforschung des Glaubergs als bedeutende keltische Fundstätte und Siedlung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geographie des Ortes, der historischen Besiedlung, der Analyse der Grabhügel sowie der wissenschaftlichen Deutung der gefundenen Statuen und Grabbeigaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Besonderheit des keltischen Grabkomplexes am Glauberg herauszuarbeiten und die Statuen sowie Grabanlagen in einen religiösen Kontext einzubetten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung archäologischer Berichte und fachwissenschaftlicher Literatur zur Siedlungs- und Fundgeschichte des Glaubergs.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Beschreibung und Interpretation der beiden Grabhügel sowie der vier geborgenen Statuen.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Glauberg, Keltische Fürsten, Archäologische Funde, Fürstengrab und Sakrale Orte.

Welche Funktion hatten die Statuen nach Auffassung der Forschung?

Die Statuen werden aufgrund ihrer Blattkrone und der Beigaben als Darstellungen von Herrscherpersönlichkeiten oder Priestern gedeutet, die Macht und religiöse Bedeutung symbolisieren.

Was deuten die Grabbeigaben über die Verstorbenen an?

Die Beigaben wie Waffen, Schmuck und Schnabelkannen lassen darauf schließen, dass es sich um hochgestellte Personen, vermutlich Krieger und Fürsten, handelt.

Warum wird der Glauberg auch als „sakraler Ort“ bezeichnet?

Die Entdeckung von Gräbern in Verbindung mit Tempelstrukturen und Säulenanordnungen lässt auf einen „Heiligen Bezirk“ schließen, in dem kultische Handlungen vollzogen wurden.

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Details

Title
Glauberg. Das Grab eines keltischen Fürsten
College
University of Siegen
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1024793
ISBN (eBook)
9783346428547
ISBN (Book)
9783346428554
Language
German
Tags
glauberg grab fürsten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Glauberg. Das Grab eines keltischen Fürsten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024793
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