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Die Finanzierung von Gesundheitsleistungen durch Public Private Partnership (PPP)

Title: Die Finanzierung von Gesundheitsleistungen durch Public Private Partnership (PPP)

Seminar Paper , 2008 , 24 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dipl. Volkswirt Thomas Krüger (Author)

Economy - Health Economics
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Im Rahmen der Arbeit wird näher auf das Konzept des Public Private Partnership (PPP) eingegangen und geklärt, inwieweit PPP als eine Alternative zur Lösung der Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen beitragen kann.

Dazu soll im folgenden Abschnitt das Modell unter Einbezug der verschiedenen Privatisierungs- und Finanzierungsformen näher spezifiziert werden, ehe im darauffolgenden Abschnitt die wesentliche Bedeutung der PPP für die Finanzierung im Gesundheitswesen herausgearbeitet werden soll. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Darlegung und Abwägung der ökonomischen Vor- und Nachteile, dessen Ergebnisse letztendlich mit in die Schlussbetrachtung mit einbezogen werden sollen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist PPP?

2.1 Charakteristika

2.2 Organisations- und Vertragsmodelle

2.3 Finanzierungsformen

3. Bedeutung für das deutsche Gesundheitswesen

3.1 Ökonomische Perspektiven

3.2 Risiken der Partnerschaft

4. Gegenwärtige Verbreitung im deutschen Gesundheitswesen

5. Zusammenfassende Schlussbetrachtung für die Finanzierung durch PPP

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept von Public Private Partnership (PPP) und analysiert, inwieweit dieses Modell als alternative Finanzierungsstrategie zur Lösung von Investitionsstaus und Finanzierungsproblemen innerhalb des deutschen Gesundheitswesens beitragen kann.

  • Grundlagen und Definitionsansätze von PPP
  • Differenzierung von Organisations- und Finanzierungsmodellen
  • Analyse der ökonomischen Vor- und Nachteile von PPP
  • Bewertung der aktuellen Verbreitung im deutschen Gesundheitssektor
  • Identifikation rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2. Was ist PPP?

Der Begriff der PPP findet in der Literatur wie in der Wissenschaft keine einheitliche Verwendung. Die Divergenz in der Begriffsdefinition beruht in erster Linie auf die vielfältigen Ausgestaltungsformen des PPP, aber auch in der nicht eindeutig geklärten Abgrenzung des Vorliegens einer PPP. Nicht selten wird PPP mit Teil-Privatisierung gleichgesetzt oder wird für alle möglichen Strukturen von ökonomischen Aktivitäten bei der Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors benutzt. Selbst der Gesetzgeber blieb bislang einer eindeutigen Eruierung schuldig und beschreibt PPP im Rahmen des ÖPP-Beschleunigungsgesetzes als die „[...] Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft beim Entwerfen, bei der Planung, Erstellung, Finanzierung, dem Management, dem Betreiben und dem Verwerten von bislang in staatlicher Verantwortung erbrachten öffentlichen Leistungen.“ Dieser inhaltlich weit gefassten und abstrakt anmutenden Begriffsbestimmung fehlt es aber an jeglicher Tiefe und Präzision zur genauen Differenzierung zwischen anderen der Ausgestaltungsformen im öffentlich-privaten Kooperationsverhältnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Investitionsstau im deutschen Gesundheitswesen infolge veränderter Rahmenbedingungen und stellt PPP als potenziellen Lösungsansatz vor.

2. Was ist PPP?: Erläutert die theoretischen Definitionen, grundlegende Charakteristika sowie die verschiedenen Organisations- und Finanzierungsmöglichkeiten von Public Private Partnership.

3. Bedeutung für das deutsche Gesundheitswesen: Analysiert die ökonomischen Chancen und potenziellen Risiken einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Principal-Agent-Theorie.

4. Gegenwärtige Verbreitung im deutschen Gesundheitswesen: Gibt einen Überblick über den aktuellen Umsetzungsstand von PPP-Projekten in deutschen Kliniken und ordnet diese in das bestehende Modellspektrum ein.

5. Zusammenfassende Schlussbetrachtung für die Finanzierung durch PPP: Zieht ein Fazit über die Eignung von PPP als Finanzierungsinstrument und betont die Notwendigkeit angepasster rechtlicher Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, Gesundheitswesen, Projektfinanzierung, Krankenhausfinanzierung, Forfaitierung, Privatisierung, Risikomanagement, Effizienzsteigerung, Investitionsstau, Public Finance Initiative, Öffentliche Hand, Betriebsmodell, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Public Private Partnership (PPP) zur Finanzierung von Investitionen und Leistungen im deutschen Krankenhaussektor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von PPP, die verschiedenen Vertragsmodelle, Finanzierungsformen wie die Projektfinanzierung sowie die Analyse der ökonomischen Vor- und Nachteile im Gesundheitswesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, inwieweit PPP eine praktikable Alternative zur Überwindung bestehender Finanzierungsprobleme in Krankenhäusern darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Literatur, Studien sowie der ökonomischen Theorie (z. B. Principal-Agent-Theorie, Transaktionskostentheorie).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen des PPP-Konzepts definiert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Organisationsformen und Finanzierungsarten, sowie einer Abwägung der ökonomischen Perspektiven und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Public Private Partnership, Projektfinanzierung, Krankenhausbetrieb, Effizienzsteigerung und Risikomanagement.

Warum spielt die Forfaitierung eine besondere Rolle?

Die Forfaitierung wird als zweckmäßige Finanzierungsform hervorgehoben, da sie durch den Forderungsverkauf an ein Kreditinstitut eine effiziente Liquiditätsbereitstellung ermöglicht.

Was bedeutet "cream skimming" im Kontext dieser Arbeit?

Der Begriff beschreibt das Risiko, dass private Partner bevorzugt wirtschaftlich attraktive Projekte auswählen, während unrentable Versorgungsbereiche in der öffentlichen Hand verbleiben.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der Nachhaltigkeit?

Der Autor bezweifelt, dass PPP allein eine langfristig dauerhafte Gewährleistung der Nachhaltigkeit bieten kann, da Effizienzvorteile mit zunehmender Laufzeit tendenziell abnehmen.

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Details

Title
Die Finanzierung von Gesundheitsleistungen durch Public Private Partnership (PPP)
College
Technical University of Berlin  (Universität)
Course
Seminar
Grade
2,3
Author
Dipl. Volkswirt Thomas Krüger (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V1024795
ISBN (eBook)
9783346423306
ISBN (Book)
9783346423313
Language
German
Tags
Krankenhaus PPP Public Private Partnership Geundheitsdienstleistungen Health Care Gesundheitswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Volkswirt Thomas Krüger (Author), 2008, Die Finanzierung von Gesundheitsleistungen durch Public Private Partnership (PPP), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024795
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