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Narrative Unterrichtsform im Kontext sprachlicher Vielfalt. Einsatz von Geschichten im Fremdsprachenunterricht

Titel: Narrative Unterrichtsform im Kontext sprachlicher Vielfalt. Einsatz von Geschichten im Fremdsprachenunterricht

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alina Heimbuch (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit widmet sich der Methode der narrativen Unterrichtsform, wo Narrativität im Kontext sprachlicher Vielfalt mit dem Einsatz von Literatur und anderweitigen Hilfsmitteln das Potenzial besitzt, den Spracherwerb der Lernenden affektiv sowie kognitiv zu fördern. Warum dies der Fall ist und welche Kriterien man bei der praktischen Umsetzung beachten sollte, damit ein effektives Sprachenlernen vonstatten geht, wird im Folgenden näher beleuchtet.

Die Gliederung der Hausarbeit umfasst die Einordnung in das Forschungsgebiet und die curricularen Anforderungen für das Fach Deutsch als Zweitsprache. Es folgt die Darstellung von Narrativität als Grundlage für das weitere Verständnis. Darauf aufbauend werden praktische Vorgehensweisen exemplarisch herangezogen und wissenschaftstheoretisch reflektiert.

Abschließend werden Möglichkeiten zusammengefasst, die den Lernenden als Hilfsmittel im Sinne des sprachsensiblen Unterrichts dienen können, gefolgt von einem Fazit.

Schwerpunktmäßig wird das Augenmerk auf die fremdsprachliche Literaturdidaktik gelegt, welche vor allen Dingen unter Einbezug der Neurodidaktik betrachtet werden sollte. Neurodidaktik, indem praxisorientierte Ansätze, wie die Planung von Unterricht, unter Einbezug der Neurowissenschaft konzipiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung in das Forschungsgebiet

3. Ziele und Aufgaben des DaZ- Unterrichts

4. Narrativität

4.1. Narrative Unterrichtsmethode

5. Die Auswahl der Literatur - praktische Vorgehensweise mit Bezug zur Theorie

5.2. Emotionen

5.2.1. Selbstkonzept fördern

5.3. Visualisierung

5.4. Weltbezug und Fremdheitserfahrungen

5.5. Praktisches Beispiel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial narrativer Unterrichtsformen im Kontext sprachlicher Vielfalt, um den Spracherwerb von Lernenden mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache affektiv und kognitiv zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die theoretische Fundierung sowie die praktischen Kriterien und Anwendungsmöglichkeiten dieses didaktischen Ansatzes im schulischen Alltag.

  • Grundlagen der fremdsprachlichen Literaturdidaktik und Neurodidaktik
  • Die Bedeutung von Narrativität für den Spracherwerb
  • Methodische Gestaltung von narrativen Ansätzen im DaZ-Unterricht
  • Rolle von Emotionen, Visualisierung und Weltbezug beim Lernen
  • Praktische Implementierung durch mehrsprachige Kinderliteratur

Auszug aus dem Buch

4. Narrativität

Narrativität als Medium des Ausdrucks von Zeitlichkeit menschlicher Erfahrung, somit die diachrone Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer Einheit (vgl. Krappmann, 2020: 79). Somit stellt Narrativität einen sinnvollen Verweiszusammenhang dar, der in Hinblick auf die Selbstnarration, Einfluss auf die personale Identität einer Person habe (vgl. Krappmann, 2020: 79), so dass Selbsterzählungen durch die Rekonstruktion von Vergangenem, immer auch Auskunft über die erzählende Person geben, indem Rekonstruktion subjektiv ist und das Erleben eines Individuums in den Raum stellt und Außenstehenden erlaubt, Fremdheitserfahrungen zu machen beziehungsweise einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Diese Eigenschaft von Narrativität ist es, die narrative Methoden für den Unterricht so wertvoll macht. Erzählungen haben die Fähigkeit Spracherfahrungen zu vergegenwärtigen und diese als Grundlage für das Erlernen einer neuen Sprache zu nutzen, sie können Wirklichkeitbezüge herstellen und Fremdheitserfahrungen zulassen, die Lernenden affektiv durch lebensweltlichen Kontext binden und kognitiv durch Hinzunahme beispielsweise visueller und auditiver Elemente fördern. Die Konstruktion von Bedeutung als sinngebendes Element sei der zentrale Hebel (vgl. Krappmann, 2020: 97: Kubanek, 2012: 62), der dem Lernprozess Attraktivität verleiht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit kompetenter Unterrichtsmethoden für Schüler mit Deutsch als Zweitsprache und führt in die Methode der narrativen Unterrichtsform ein.

2. Einordnung in das Forschungsgebiet: Dieses Kapitel verortet das Thema in der fremdsprachlichen Literaturdidaktik unter Einbezug neurodidaktischer Erkenntnisse zum Konnektionismus.

3. Ziele und Aufgaben des DaZ- Unterrichts: Es werden die curricularen Anforderungen im Bundesland Schleswig-Holstein sowie das dortige Mehrstufenmodell für den DaZ-Unterricht erläutert.

4. Narrativität: Der Abschnitt definiert Narrativität als Medium zur Verknüpfung von Erfahrungen und erläutert deren Bedeutung für die Identitätsbildung und den Spracherwerb.

4.1. Narrative Unterrichtsmethode: Hier wird der narrative Ansatz als ganzheitlicher Zugang beschrieben, der sich am Entdecken von Sprache in sinngebenden Kontexten orientiert.

5. Die Auswahl der Literatur - praktische Vorgehensweise mit Bezug zur Theorie: Es werden Prinzipien wie das Mischen von Bekanntem und Unbekanntem sowie die Auswahl geeigneter Medien zur Förderung diversitätssensiblen Lernens vorgestellt.

5.2. Emotionen: Dieses Kapitel erörtert die Einbettung von Emotionen in Erzählungen zur Steigerung der Lernwirksamkeit.

5.2.1. Selbstkonzept fördern: Der Fokus liegt hier auf dem Einfluss narrativer Methoden auf das emotionale und fachliche Selbstkonzept der Lernenden.

5.3. Visualisierung: Der Abschnitt thematisiert die Bedeutung visueller Verknüpfungen für die Speicherung und Abrufbarkeit von Vokabeln im Gedächtnis.

5.4. Weltbezug und Fremdheitserfahrungen: Hier wird diskutiert, wie Geschichten als Spiegel eigener Erfahrungen dienen und einen interkulturellen Austausch ermöglichen.

5.5. Praktisches Beispiel: Anhand konkreter Beispiele für den Unterricht werden praktische Möglichkeiten des Einsatzes von mehrsprachigen Bilderbüchern und Erzählungen aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Narrativität, Deutsch als Zweitsprache, DaZ-Unterricht, Literaturdidaktik, Neurodidaktik, Mehrsprachigkeit, Selbstkonzept, Sprachsensibler Unterricht, Bilderbücher, Spracherwerb, Interkulturelles Lernen, Fremdheitserfahrungen, Sprachvermittlung, Lernmotivation, Erzählstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz narrativer Unterrichtsformen im DaZ-Kontext, um den Spracherwerb durch emotionale Einbindung und literarisches Lernen zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Neurodidaktik, literaturdidaktische Prinzipien beim Sprachenlernen sowie der Umgang mit sprachlicher Vielfalt im schulischen Regelunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch narrative Methoden (z.B. Erzählen, Einsatz von Bilderbüchern) eine affektive und kognitive Förderung beim Zweitspracherwerb gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Reflexion und Analyse existierender didaktischer Ansätze, untermauert durch Beispiele aus der fachdidaktischen Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methodenkonzepte (wie Visualisierung und Einbezug von Emotionen) und eine praktische Ideensammlung für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Narrativität, DaZ-Unterricht, Mehrsprachigkeit, neurodidaktische Lernprozesse und literarisches Lernen.

Warum spielt das Selbstkonzept bei narrativen Methoden eine wichtige Rolle?

Positive Emotionen durch Geschichten stärken das emotionale Selbstkonzept, was wiederum die Lernmotivation und die aktive Auseinandersetzung mit der neuen Sprache fördert.

Wie werden Fremdheitserfahrungen im Unterricht thematisiert?

Geschichten dienen als Spiegel, die Perspektivwechsel ermöglichen und den Schülern erlauben, ihre eigene Lebenswelt einzubringen und kulturelle Vielfalt als Gewinn zu begreifen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Narrative Unterrichtsform im Kontext sprachlicher Vielfalt. Einsatz von Geschichten im Fremdsprachenunterricht
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Germanistik)
Veranstaltung
Sprachliche Vielfalt
Note
1,3
Autor
Alina Heimbuch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1025576
ISBN (eBook)
9783346426468
ISBN (Buch)
9783346426475
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DaZ/DaF Narrative Unterrichtsform Spracherwerb Fremdheitserfahrungen Selbstkonzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Heimbuch (Autor:in), 2021, Narrative Unterrichtsform im Kontext sprachlicher Vielfalt. Einsatz von Geschichten im Fremdsprachenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025576
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