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Emotionale Intelligenz, soziale Unterstützung und das Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit

Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie

Titel: Emotionale Intelligenz, soziale Unterstützung und das Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit

Einsendeaufgabe , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Niclas Gallwitz (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird zunächst der Begriff der emotionalen Intelligenz erläutert und vom klassischen Intelligenzbegriff abgegrenzt. Anschließend wird dann das emotional-soziale Intelligenzmodell von Bar-On ausführlicher dargestellt. Abschließend wird darauf eingegangen, inwiefern emotionale Intelligenz ein gesundheitsrelevanter Faktor sein könnte.

Weiter wird zunächst der Begriff der sozialen Unterstützung erläutert. Danach wird der Zusammenhang zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit erklärt und darauf eingegangen, inwieweit eine stabile Partnerschaft bei der Bewältigung einer chronischen Krankheit helfen kann. Abschließend wird darauf eingegangen, inwiefern sich soziale Unterstützung als Persönlichkeitsmerkmal beschreiben lässt.

Zuletzt wird darauf eingegangen, was unter Ängstlichkeit verstanden wird, ehe erläutert wird, wie man diese messen kann. Abschließend wird auf das Krankheitsbild der sogenannten Zwangsstörungen eingegangen und diese von der zwanghaften Persönlichkeitsstörung abgegrenzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Emotionale Intelligenz

1.1 Begriff der emotionalen Intelligenz vs. klassischer Intelligenzbegriff

1.2 Das emotional-soziale Intelligenzmodell nach Bar-On

1.3 Emotionale Intelligenz als gesundheitsrelevanter Faktor

2 Soziale Unterstützung

2.1 Begriff der Sozialen Unterstützung

2.2 Empirischer Zusammenhang zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit

2.3 Soziale Unterstützung als Persönlichkeitsmerkmal

3 Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit

3.1 Begriff der Ängstlichkeit

3.2 Messen von Ängstlichkeit

3.3 Zwangsstörung vs. zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Zusammenhänge zwischen emotionaler Intelligenz, sozialer Unterstützung und dem Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit, um deren Einfluss auf das menschliche Verhalten und das Wohlbefinden zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definitionen emotionaler Intelligenz nach gängigen Modellen
  • Bedeutung sozialer Unterstützung als gesundheitsrelevanter Faktor
  • Analyse von Ängstlichkeit und deren psychologische Messbarkeit
  • Abgrenzung zwischen Zwangsstörungen und zwanghaften Persönlichkeitsstörungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriff der emotionalen Intelligenz vs. klassischer Intelligenzbegriff

Im Allgemeinen kann emotionale Intelligenz als das Erkennen und Begreifen von Empfindungen beschrieben werden.1 Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, das Verhalten von Menschen zu verstehen und in zwischenmenschlichen Beziehungen entsprechend zu handeln.2 Eine erste Definition liefern Peter Salovey und John Mayer im Jahre 1990. Emotionen beschreiben sie als Gefühle, die aus psychologischen Reaktionen folgen. Intelligenz definieren sie als Fähigkeit, sich reflexiv mit Informationen auseinanderzusetzen und aus diesen Überlegungen Konsequenzen zu ziehen.3 Emotionale Intelligenz ist nach Salovey und Mayer die Fähigkeit, die Bedeutung von Emotionen und ihre Beziehungen zu erkennen, und auf ihrer Grundlage zu argumentieren und Probleme zu lösen. Sie ist daran beteiligt, Emotionen wahrzunehmen und emotionsbezogene Gefühle entsprechend anzupassen.4 Auch Daniel Goleman (2000) beschreibt emotionale Intelligenz als Identifikation und Verstehen von emotionalen Zuständen. Dabei geht es neben der Beurteilung von Emotionen anderer Menschen aber auch um die Selbstwahrnehmung, und um den Umgang und das Kontrollieren der eigenen Emotionen.5

Im klassischen Sinne ist Intelligenz, laut Definition per Duden, die „geistige Fähigkeit, […], durch Denken zu Erkenntnissen zu gelangen“. Des Weiteren wird Intelligenz als „Schicht der Personen, die wissenschaftlich gebildet sind; […]“ definiert.6 Intelligenz ist die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen und zählt zu den Persönlichkeitseigenschaften.7 Es geht dabei um das Erkenntnisvermögen und die Handlungsfähigkeit eines Einzelnen.8 Am häufigsten werden höherstufige Verarbeitungskomponente, wie logisches Schlussfolgern oder Problemlösen, und elementare Verarbeitungsprozesse, wie Wahrnehmung, Empfinden und Aufmerksamkeit, mit Intelligenz gleichgesetzt.9

Zusammenfassung der Kapitel

1 Emotionale Intelligenz: Dieses Kapitel definiert den Begriff der emotionalen Intelligenz, stellt das Modell von Bar-On vor und erläutert den gesundheitsrelevanten Nutzen emotionaler Kompetenzen.

2 Soziale Unterstützung: Hier wird der Begriff der sozialen Unterstützung beleuchtet, deren positiver Einfluss auf die Gesundheit dargelegt und der Aspekt als Persönlichkeitsmerkmal analysiert.

3 Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit: Der abschließende Teil befasst sich mit der Definition von Ängstlichkeit, gängigen Messverfahren und der differenzierten Betrachtung von Zwangsstörungen im Vergleich zur zwanghaften Persönlichkeitsstörung.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Soziale Unterstützung, Ängstlichkeit, Bar-On, Intelligenzquotient, Gesundheit, Persönlichkeitspsychologie, Trait-State-Modell, Zwangsstörung, Zwanghafte Persönlichkeitsstörung, Selbstwahrnehmung, Stressbewältigung, Emotionen, Psychische Gesundheit, Kognitive Leistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Grundlagen von emotionaler Intelligenz, dem Stellenwert sozialer Unterstützung für das Wohlbefinden und der Charakterisierung von Ängstlichkeit als Persönlichkeitsmerkmal.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Intelligenzbegriffen, den Funktionen zwischenmenschlicher Unterstützung sowie der klinischen und psychologischen Abgrenzung von Angst- und Zwangsbildern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie emotionale und soziale Faktoren sowie Persönlichkeitsmerkmale wie Ängstlichkeit die Lebensführung und die psychische Gesundheit eines Menschen beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Es werden unter anderem das emotional-soziale Intelligenzmodell nach Bar-On, das Trait-State-Modell von Spielberger sowie die Endler Multidimensional Anxiety Scale (EMAS) herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel, die sukzessive emotionale Intelligenz, soziale Unterstützung und das Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit theoretisch fundiert analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Emotionale Intelligenz, Soziale Unterstützung, Ängstlichkeit, Zwangsstörungen und psychische Gesundheit.

Wie unterscheidet sich die Realangst von der neurotischen Angst nach Freud?

Die Realangst bezieht sich auf eine konkrete, objektive äußere Bedrohung, während die neurotische Angst eine unbewusste Triebgefahr beschreibt, die oft in Form von Phobien auftritt.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einer Zwangsstörung und einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung?

Während bei der Zwangsstörung spezifische, aufdrängende Gedanken oder Handlungen (wie Händewaschen) dominieren, ist die zwanghafte Persönlichkeitsstörung ein tiefgreifendes, meist schon seit der Kindheit bestehendes Muster aus Perfektionismus, Zweifel und Rigidität.

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Details

Titel
Emotionale Intelligenz, soziale Unterstützung und das Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit
Untertitel
Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Niclas Gallwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1025602
ISBN (eBook)
9783346424525
ISBN (Buch)
9783346424532
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionale intelligenz unterstützung persönlichkeitsmerkmal ängstlichkeit grundlagen persönlichkeitspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niclas Gallwitz (Autor:in), 2020, Emotionale Intelligenz, soziale Unterstützung und das Persönlichkeitsmerkmal Ängstlichkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025602
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Leseprobe aus  18  Seiten
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