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Lügen- und Emotionserkennung anhand der Körpersprache bei der Polizei

Titel: Lügen- und Emotionserkennung anhand der Körpersprache bei der Polizei

Hausarbeit , 2017 , 8 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Forensische Psychologie und Strafvollzug
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Lügen- und Emotionserkennung anhand der Körpersprache bei der Polizei.

Von der Gesamtkommunikation nimmt die nonverbale Kommunikation ganze fünfundfünfzig Prozent für sich in Anspruch. Da diese mehr als die Hälfte der gesamten Kommunikation darstellt, ist dies ein bedeutender Faktor zur Lügen- und Emotionserkennung bei der Polizei. Diese bringt aber nur dann einen Nutzen, wenn die Polizei die versteckten Zeichen der Mimik und Gestik auch richtig deuten und analysieren kann und wenn Bewertungsfehler durch exakte Analyse der Situation, der Person und dem Umfeld vermieden werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wie funktioniert nonverbale Kommunikation?

3. Einflüsse auf die Körpersprache

4. Nutzen für die Polizei

5. Lügen und Emotionserkennung:

5.1. Mimik

5.2. Stirn

5.3. Wangen

5.4. Gestik

5.5. Körperhaltung:

5.6. Sprache

5.7. Polizeilicher Analysefall

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der nonverbalen Kommunikation als Instrument für die polizeiliche Arbeit, insbesondere im Hinblick auf die Erkennung von Emotionen und Lügen bei Befragungen und Ermittlungen.

  • Grundlagen der nonverbalen Kommunikation
  • Einflussfaktoren wie Kultur und individuelle Wahrnehmung auf die Körpersprache
  • Methoden der Emotionsanalyse für Polizeibeamte
  • Erkennung von Lügen durch den Abgleich von Körpersprache und Aussagen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im Dezember 1990 hat ein Zoll-Beamter in den USA ein Fahrzeug angehalten, welches auf dem Weg zum Flughafen war. Die Begründung des Beamten, wieso er ausgerechnet diesen Fahrer anhielt, war, dass er in dessen Augen einen absolut kalten und fast schon toten Blick wahrgenommen hat und dies für sich als sehr verdächtig und auffällig empfunden hat. Später hat sich herausgestellt, dass der Führer des Fahrzeuges fünfzig Kilogramm Sprengstoff im Kofferraum versteckt hat. Analysen und Auswertungen haben im Nachhinein gezeigt, dass die angespannten und eingeengten Augen der Grund dafür waren, dass zu erkennen gewesen sei, wie ängstlich der Fahrer gewesen ist, weil er die Befürchtung hatte geschnappt zu werden. Man konnte ihm seine Emotionen also förmlich ansehen. Ist somit die Lügen- und Emotionserkennung für die Polizei sinnvoll, nützlich und geeignet?

Genau das macht die nonverbale Kommunikation besonders für mich als Polizist bei der Lügen- und Emotionserkennung interessant. Diese ist sehr eng mit unseren Emotionen verbunden, welche im Grunde unsere Körpersprache steuern. Durch gezieltes Deuten bestimmter Verhaltensweisen der Körpersprache ist es also möglich, Lügen und Emotionen früh zu erkennen und zu analysieren. Bereits Charles Darwin hat gesagt, dass die Emotionen universal für alle Menschen gleich sind. Darunter fallen die Grundemotionen wie Freude, Überraschung, Angst, Traurigkeit, Wut, Ekel und Verachtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der nonverbalen Kommunikation ein und illustriert anhand eines Beispiels aus der polizeilichen Praxis die Relevanz der Emotionserkennung.

2. Wie funktioniert nonverbale Kommunikation?: Hier werden die verschiedenen Kanäle der Kommunikation, wie Mimik, Ton und Gestik, erläutert und die Bedeutung von Mikroausdrücken hervorgehoben.

3. Einflüsse auf die Körpersprache: Dieses Kapitel thematisiert kulturelle Unterschiede, geschlechtsspezifische Faktoren sowie die subjektive Wahrnehmung als Einflüsse, die die Deutung von Körpersprache erschweren können.

4. Nutzen für die Polizei: Es wird dargelegt, wie die Analyse von Signalen als "Illustration der Rede" zur effizienteren Ermittlungsarbeit und Tätersentlarvung beitragen kann.

5. Lügen und Emotionserkennung:: Dieses Kapitel beschreibt die Verknüpfung von Emotionen und Lügen sowie die Notwendigkeit, Inkongruenzen zwischen Körperstimmung und verbalen Aussagen zu identifizieren.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass nonverbale Kommunikation ein wertvolles Hilfsmittel für die Polizei darstellt, dessen präzise Anwendung jedoch Übung erfordert und kein absolutes Sicherheitsmerkmal bietet.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Polizeiarbeit, Emotionserkennung, Körpersprache, Mikroausdrücke, Mimik, Gestik, Lügenerkennung, kulturelle Einflüsse, Empathie, Verhörtechnik, Stresssignale, Kommunikationstheorie, Wahrnehmung, Ermittlungserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle nonverbaler Signale als Hilfsmittel für Polizeibeamte, um Emotionen zu deuten und mögliche Lügen bei Befragungen zu entlarven.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die verschiedenen Kommunikationskanäle wie Mimik und Gestik, der Einfluss von Kultur und Empathie sowie die Anwendung dieser Erkenntnisse in der polizeilichen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und inwieweit die systematische Deutung nonverbaler Kommunikation für die Polizei ein nützliches und geeignetes Werkzeug darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf psychologische Theorien zur nonverbalen Kommunikation und deren Übertragung auf polizeiliche Ermittlungskontexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Emotionen entstehen, welche kulturellen Hindernisse bei der Deutung bestehen und warum insbesondere Mikroausdrücke schwer zu fälschen sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lügen- und Emotionserkennung, nonverbale Kommunikation, Körpersprache und Polizeipraxis definiert.

Wie unterscheidet sich die Mikroausdrucksweise von der allgemeinen Körpersprache?

Mikroausdrücke sind laut der Arbeit detailreicher, flüchtiger und schwerer bewusst zu kontrollieren, was sie zu einem besonders zuverlässigen Indikator für echte Emotionen macht.

Warum ist die Kultur bei der Deutung der Körpersprache so entscheidend?

Verschiedene Kulturen interpretieren dieselben Signale unterschiedlich, was bei Polizisten zu falschen Schlussfolgerungen führen kann, wenn sie nur von einem deutschen Standard ausgehen.

Kann man sich als Polizist allein auf die Emotionserkennung verlassen?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass die Emotionserkennung lediglich als Hilfsstütze dienen darf, da die Deutung nicht immer eindeutig ist und auch Täuschung sowie individuelle Faktoren eine Rolle spielen.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lügen- und Emotionserkennung anhand der Körpersprache bei der Polizei
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Duisburg
Note
2.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
8
Katalognummer
V1025603
ISBN (eBook)
9783346426369
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lügen- emotionserkennung körpersprache polizei
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Lügen- und Emotionserkennung anhand der Körpersprache bei der Polizei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025603
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Leseprobe aus  8  Seiten
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