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Die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen

Risiko- und Schutzfaktoren und Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen

Titel: Die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen

Einsendeaufgabe , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Niclas Gallwitz (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird zunächst der Begriff der Ätiologie kurz beleuchtet. Anschließend wird die Entstehung psychischer Störungen anhand des Bio-Psycho-Sozialen Modells erläutert. Abschließend werden die Unterschiede der Begriffe Risiko- und Schutzfaktoren aufgezeigt sowie unter Bezugnahme von empirischen Ergebnissen die Bedeutung dieser für die Entstehung von psychischen Störungen aufgeführt.

Weiterhin wird der Begriff der sozialen Unterstützung anhand des Haupteffektmodells sowie des Puffereffektmodells erläutert. Zudem wird auf einige negative Aspekte der sozialen Unterstützung eingegangen. Anschließend wird der Begriff dysfunktionaler Kognitionen mit Bezugnahme auf die kognitive Therapie nach Beck sowie die Rational-emotive Verhaltenstherapie nach Ellis erklärt.

Sowohl bei der Erläuterung der sozialen Unterstützung, als auch bei der Erklärung dysfunktionaler Kognitionen wird der Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen anhand genannter theoretischer Modelle und empirischer Ergebnisse herausgearbeitet.

Im letzten Abschnitt wird der diagnostische Prozess grundlegend erläutert. Anschließend werden anhand des Beispiels der Depressionsdiagnostik die einzelnen Schritte des diagnostischen Prozesses im Rahmen psychotherapeutischer Interventionen beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen

1.1 Ätiologie

1.1.1 Bio-Psycho-Soziales Modell

1.2 Risikofaktoren

1.3 Schutzfaktoren

2 Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen

2.1 Begriffserklärung der sozialen Unterstützung

2.1.1 Haupteffektmodell

2.1.2 Puffereffektmodell

2.1.3 Negativer Einfluss sozialer Unterstützung

2.2 Begriffserklärung der dysfunktionalen Kognition

2.2.1 Modell der dysfunktionalen Kognition nach Beck

2.2.2 Rational-emotive Verhaltenstherapie nach Ellis

3 Der diagnostische Prozess im Rahmen psychotherapeutischer Intervention

3.1 Der diagnostische Prozess

3.2 Depressionsdiagnostik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Ätiologie psychischer Störungen unter Berücksichtigung von Risiko- und Schutzfaktoren sowie den Einfluss von sozialer Unterstützung und dysfunktionalen Kognitionen auf die Entstehung und den Verlauf dieser Erkrankungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem diagnostischen Prozess bei Depressionen liegt.

  • Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit
  • Wirkungsweisen sozialer Unterstützung (Haupteffekt- und Puffereffektmodell)
  • Kognitive Modelle dysfunktionaler Denkprozesse (Beck und Ellis)
  • Systematik und Schritte des psychodiagnostischen Prozesses
  • Praktische Anwendung der Depressionsdiagnostik

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Bio-Psycho-Soziales Modell

Der amerikanische Internist und Psychiater George L. Engel (1913–1999) entwickelte 1977 das Bio-Psycho-Soziale Modell, welches sich mit dem Zusammenwirken von genetischen und physiologischen Faktoren, personellen und individuellen sowie psychosozialen und Umweltaspekten auseinandersetzt. Das Modell basiert auf der Systemtheorie, die besagt, dass in einem dynamischen System die komplexeren und größeren Einheiten auf die weniger komplexen und kleineren Einheiten aufbauen. Alle Ebenen sind miteinander verbunden, sodass eine Änderung einer Ebene zu einer Änderung einer anderen Ebene führen kann, insbesondere der direkt benachbarten Ebene. Das gleiche Prinzip gilt für das menschliche System.

Bedingungen, die die psychologische Gesundheit beeinflussen können, werden als Risiko- und Schutzfaktoren bezeichnet. Auf der Grundlage des Bio-Psycho-Sozialen Modells kann eine psychische Erkrankung also als Wechselwirkung zwischen Risiko- und Schutzfaktoren beschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Ätiologie und definiert das Bio-Psycho-Soziale Modell als Rahmen für das Verständnis psychischer Störungen, ergänzt durch eine Abgrenzung von Risiko- und Schutzfaktoren.

2 Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen: Hier werden die Modelle zur sozialen Unterstützung sowie theoretische Ansätze zur Entstehung dysfunktionaler Kognitionen (nach Beck und Ellis) detailliert analysiert.

3 Der diagnostische Prozess im Rahmen psychotherapeutischer Intervention: Das abschließende Kapitel beschreibt den systematischen Ablauf psychodiagnostischer Verfahren und konkretisiert diese anhand der Diagnostik bei depressiven Störungen.

Schlüsselwörter

Psychische Störungen, Ätiologie, Bio-Psycho-Soziales Modell, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Soziale Unterstützung, Haupteffektmodell, Puffereffektmodell, Dysfunktionale Kognition, Kognitive Triade, Rational-emotive Verhaltenstherapie, Diagnostischer Prozess, Depressionsdiagnostik, ICD-10, Psychotherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegenden Mechanismen der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen sowie die diagnostische Vorgehensweise in der Psychotherapie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Bio-Psycho-Soziale Modell, die Wirkungsweise sozialer Unterstützung, kognitive Fehlprozesse und den strukturierten diagnostischen Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren sowie kognitiven Mustern bei der Entwicklung und Diagnose psychischer Störungen zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die theoretische Fundierung durch relevante psychologische Modelle und klinische Klassifikationssysteme wie den ICD-10.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit (Risiko/Schutz), erläutert Modelle sozialer Unterstützung und kognitive Therapieansätze sowie den diagnostischen Prozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klinische Psychologie, Ätiologie, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, soziale Unterstützung, kognitive Modelle, Diagnostik, Depression.

Was unterscheidet das Haupteffektmodell vom Puffereffektmodell?

Das Haupteffektmodell geht von einem generellen positiven Einfluss sozialer Unterstützung aus, während das Puffereffektmodell einen schützenden Effekt primär in Stresssituationen postuliert.

Welches Ziel verfolgt die kognitive Therapie nach Beck bei Depressionen?

Das Ziel ist es, verzerrte Kognitionen und negative Schemata zu identifizieren und in eine realitätsnahe Wahrnehmung zu überführen, um Rückfälle zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen
Untertitel
Risiko- und Schutzfaktoren und Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Niclas Gallwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1025608
ISBN (eBook)
9783346425300
ISBN (Buch)
9783346425317
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entstehung aufrechterhaltung störungen risiko- schutzfaktoren einfluss unterstützung kognitionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niclas Gallwitz (Autor:in), 2021, Die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025608
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Leseprobe aus  21  Seiten
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