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Das vermittelte Chinabild in der medialen Berichterstattung zur Coronakrise

Theorie und Anwendung Kritischer Diskursanalyse und quantitativer Analyse

Title: Das vermittelte Chinabild in der medialen Berichterstattung zur Coronakrise

Term Paper , 2021 , 114 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit werden zwei heterogene Methoden, die der Kritischen Diskursanalyse und die der quantitativen Analyse, auf den Gegenstand der vermittelten Stereotype in der medialen Berichterstattung zur Corona-Pandemie bezogen. Die Fragestellung beider Analysen weicht aufgrund dieser Heterogenität leicht ab; während die Kritische Diskursanalyse untersuchen wird, ob und wie diese Stereotype und die Kritik an China in der Berichterstattung vermittelt werden, wird sich die quantitative Analyse mit der Frage befassen, ob diese Stereotype und die Kritik an China durch die befragten Personen wahrgenommen und auf welche Weise die eigenen Denkmuster und das eigene Handeln beeinflusst worden sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kritische Diskusanalyse

2.1. Forschungsstand

2.2. Anwendung einer Kritischen Diskursanalyse

3. Quantitative Analyse

3.1. Anwendung einer Quantitativen Analyse

4. Fazit

5. Anhang

5.1. Strukturanalyse der Online-Artikel für die KDA

5.2. Einzelne Umfragebögen der quantitativen Analyse

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das mediale Bild Chinas während der Corona-Pandemie und dessen Einfluss auf die Wahrnehmung der Bevölkerung. Dabei wird analysiert, wie Stereotype und rassistische Narrative konstruiert werden und inwiefern diese die eigene Meinung und das Verhalten der Rezipienten prägen.

  • Kritische Diskursanalyse der medialen Berichterstattung (Januar 2020)
  • Quantitative Befragung zur Wahrnehmung medial vermittelter Stereotype
  • Prozesse des "Othering" im Kontext der Pandemie
  • Kritik am chinesischen Regierungssystem in deutschen Medien
  • Einfluss medialer Narrative auf persönliche Ängste und Einstellungen

Auszug aus dem Buch

Die Diskurskonzeption der Kritischen Diskursanalyse Jägers

Die Diskurskonzeption der Kritischen Diskursanalyse Jägers ist ebenso an Jürgen Links Definition angelehnt, nach welcher der Diskurs eine institutionell verfestigte Redeweise sei, die das Handeln der verschiedenen Akteure beeinflusse und dadurch Macht ausübe (vgl. https://www.diss-duisburg.de/2005/12/kulturrevolution-ein-notwendiges-konzept/ und Jäger 2007, S. 19); dieser Begriff der Macht taucht immer wieder in Jägers Erläuterungen auf und ist besonders ausschlaggebend für dessen Diskurskonzeption.

Jäger führt weiterhin aus, dass Diskurse Machtwirkungen ausüben, „weil sie institutionalisiert, geregelt und an Handlungen angekoppelt sind“ (ebd., S. 19); daher sei das Ziel der Kritischen Diskursanalyse eine Kritik von Macht und ihrer Verteilung (vgl. ebd.). Die Konzeption von „Wissen“ wird ebenso kritisiert, da sich Wissen oftmals als objektiv und andauernd ausgebe, obschon es de facto nur in einem gegebenen Zeitraum bzw. in der jeweiligen Gesellschaft als gültig gelte (vgl. ebd., S. 20). Diskurse trügen somit „zur Strukturierung von Machtverhältnissen in einer Gesellschaft bei“ (ebd.), da diese in ihrer Trägerfunktion des jeweils gültigen Wissens Macht ausüben (vgl. ebd.).

Zur Rolle des Subjektes erläutert Jäger: Das Subjekt agiere selbst und sei an der Realisierung von Machtbeziehungen beteiligt, wobei jedoch ausdrücklich zu beachten sei, dass diese Beteiligung „im Rahmen eines wuchernden Netzes diskursiver Beziehungen und Auseinandersetzungen“ (ebd., S. 22) stattfinde (vgl. ebd.). Dabei sei zu berücksichtigen, dass dieser Prozess keinen Determinismus darstelle; das Subjekt werde folglich nicht in seiner Identität determiniert und somit führe die Rezeption einzelner Texte bzw. „Diskursfragmente“ nicht zu festen Wissenselementen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der medialen China-Darstellung während der Corona-Pandemie und Vorstellung der Forschungsfragen.

2. Kritische Diskusanalyse: Theoretische Herleitung der Kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger und methodische Beschreibung.

2.1. Forschungsstand: Überblick über aktuelle wissenschaftliche Literatur zum Thema, insbesondere mit Fokus auf Marius Meinhof.

2.2. Anwendung einer Kritischen Diskursanalyse: Exemplarische Analyse von Online-Zeitungsartikeln aus dem Januar 2020 auf Basis der Jäger-Methodik.

3. Quantitative Analyse: Darstellung der theoretischen Grundlagen quantitativer Methoden nach Nicole Burzan.

3.1. Anwendung einer Quantitativen Analyse: Durchführung und Auswertung einer Befragung zur Wahrnehmung der medialen Berichterstattung durch Probanden.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse beider Analysen und Reflexion über den Einfluss der jeweiligen Methode auf das Ergebnis.

5. Anhang: Detaillierte Strukturanalyse der untersuchten Artikel und Dokumentation der Fragebögen.

6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Online-Quellen.

Schlüsselwörter

Kritische Diskursanalyse, Quantitative Analyse, China, Corona-Pandemie, Othering, Stereotype, Mediale Berichterstattung, Macht, Kollektivsymbolik, Diskurs, Rassismus, Diskursstränge, Medienkritik, Diskursfragmente, Politische Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit untersucht, wie deutsche Medien im Januar 2020 über die Corona-Krise in China berichteten und wie diese Berichterstattung Stereotype sowie Kritik am chinesischen System konstruierte.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Zentrum stehen die Diskursanalyse medialer Texte, die Untersuchung von rassistischen und stereotypisierenden Mustern (Othering) sowie die statistische Erfassung der Wirkung dieser Berichte auf eine Stichprobe von Befragten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzudecken, ob und wie mediale Narrative Stereotype über China verbreiten und ob die Bevölkerung diese Stereotype wahrnimmt sowie in ihrem eigenen Handeln beeinflusst wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden zwei heterogene Ansätze kombiniert: Die Kritische Diskursanalyse (KDA) nach der Duisburger Schule (Siegfried Jäger) für die Textanalyse und eine quantitative Befragung (Fragebögen) zur Messung der Rezipientenwahrnehmung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung und praktische Anwendung der KDA auf Online-Zeitungsartikel sowie die methodische Einführung und Auswertung einer quantitativen Umfrage unter 25 Probanden.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kritische Diskursanalyse, Othering, Kollektivsymbolik, mediale China-Berichterstattung und Corona-Pandemie definieren.

Welche Rolle spielt die "Kollektivsymbolik" in dieser Analyse?

Die Kollektivsymbolik dient als zentrales Bindemittel, um Wirklichkeiten zu simplifizieren und China als "unzivilisiert" oder "autoritär" darzustellen, etwa durch Begriffe wie "Geisterstadt" oder "abriegeln".

Welche zentrale Schlussfolgerung ziehen die Analysen?

Beide Methoden bestätigen, dass die mediale Berichterstattung China stark mit Stereotypen belegt und das "Andere" betont. Zudem zeigt sich, dass die gewählte Forschungsmethode das Ergebnis massiv beeinflusst.

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Wissenschaft bei der Methodenwahl immer ideologische Vorentscheidungen trifft und keine Methode die "alleinige Wahrheit" für sich beanspruchen kann.

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Details

Title
Das vermittelte Chinabild in der medialen Berichterstattung zur Coronakrise
Subtitle
Theorie und Anwendung Kritischer Diskursanalyse und quantitativer Analyse
College
University of Koblenz-Landau  (Germanistik)
Course
Kritische Methodologie
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
114
Catalog Number
V1025684
ISBN (eBook)
9783346424921
ISBN (Book)
9783346424938
Language
German
Tags
chinabild berichterstattung coronakrise theorie anwendung kritischer diskursanalyse analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Das vermittelte Chinabild in der medialen Berichterstattung zur Coronakrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025684
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