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Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten

Verfahren zur Messung, Ursachen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in Mexiko

Titel: Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Teilziel dieser Arbeit soll sein, für wirtschaftliche Leistungen eine theoretische Grundlage zu schaffen. Dafür werden zunächst generell die zentralen Begriffe definiert und erklärt. Hierbei stehen die Art und Weise der Messung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Faktoren, die auf sie Einfluss haben, im Fokus. Ein weiteres Modalziel ist eine Beschreibung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Hispanoamerikas. Darauf aufbauend gilt als finales Ziel dieser Arbeit, mögliche Ursachen der Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten herauszuarbeiten. Als letztes Teilziel soll gelten, mit Hilfe der zuvor definierten Einflussfaktoren einen Ausblick auf die Entwicklung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit anhand des konkreten Beispiels Mexikos zu geben.

"Over the past 15 years, Latin America’s economies have grown by around 3 percent a year, slower than any other developing region." Diese Aussage findet sich in einem Discussion Paper des McKinsey Global Institute (MGI) aus dem Jahr 2017 und sie verdeutlicht, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der hispanoamerikanischen Volkswirtschaften in den letzten Jahrzehnten stark hinter anderen Entwicklungsländern zurückblieb. China, Südasien und auch Subsahara-Afrika haben über den gleichen Zeitraum Wachstumsraten ihres jeweiligen Bruttoinlandsproduktes (BIP) von über 5% vorweisen können. Aber auch innerhalb der Region des Wirtschaftsraums Hispanoamerika lässt sich eine signifikante Heterogenität in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erkennen. Die Staaten Peru und Panama liegen mit 5,3% und 6,5% jährlichem Wachstum des BIP deutlich über der Wachstumsrate von Ländern wie El Salvador und Venezuela mit 1,9% und 2,1%. An diesen Beispielen lässt sich die Relevanz der Themenstellung deutlich erkennen, denn das wirtschaftliche Wachstum eines Landes ist in Abhängigkeit von anderen Faktoren ein essenzieller Indikator über den zukünftigen Wohlstand der jeweiligen Bevölkerung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau und Vorgehen

1.4 Abgrenzung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Klärung zentraler Begriffe und Definitionen

2.2 Verfahren zur Messung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

2.3 Determinanten wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit

3 Analyse

3.1 Heterogene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten

3.2 Ursachen der Heterogenität wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit

3.3 Reflexion der Analyseergebnisse

3.4 Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in Mexiko

4 Zusammenfassung und kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit innerhalb der hispanoamerikanischen Staaten zu analysieren und deren zugrunde liegende Einflussfaktoren zu identifizieren, wobei Mexiko als konkretes Fallbeispiel für einen Ausblick dient.

  • Grundlagen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und deren Messmethoden.
  • Analyse der wirtschaftlichen Heterogenität in Hispanoamerika anhand aktueller Statistiken.
  • Identifikation und Untersuchung der Determinanten wirtschaftlichen Wachstums (Kapital, Humankapital, Faktorproduktivität).
  • Bewertung von zukünftigen Entwicklungsperspektiven am Beispiel Mexikos.

Auszug aus dem Buch

3.1 Heterogene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten

Für diese Analyse soll zunächst als Basis die aktuelle Lage der Heterogenität wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten dargelegt werden. Betrachtet man die absolute Wirtschaftsleistung innerhalb Hispanoamerikas so geht aus der untenstehenden Tabelle klar hervor, dass Mexiko im Jahr 2017 mit fast 60% - oder in absoluten Zahlen 1.046 Mrd. USD - der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung der restlichen 15 hispanoamerikanischen Volkswirtschaften hier die Führungsrolle übernimmt.

Wie aus dieser Abbildung zu erkennen ist, lässt sich bezogen auf die absolute Wirtschaftsleistung direkt ableiten, dass in Hispanoamerika eine große und viele kleine Volkswirtschaften die Heterogenität der Region ausmachen. Es sind neben geografisch und soziokulturell diversifizierten Ländern mit starken regionalen Unterschieden wie Mexiko, Argentinien oder Chile auch kleine, eher homogene Länder wie Costa Rica oder Honduras vertreten. Ganz am Ende dieser Liste findet sich Nicaragua mit lediglich 13,8 Mrd. USD.

Um diese absoluten Werte nun vergleichbar zu machen greifen Ökonomen auf das in Kapitel 2.2 beschriebene Verfahren der Messung des BIP pro Kopf dargestellt in PPP zurück.

In dieser Abbildung lässt sich sehr gut die veränderte Reihenfolge bei Aufgliederung nach BIP pro Kopf in PPP erkennen. Zwischen dem Spitzenreiter Panama mit einem Wert von über 30.000 und dem Schlusslicht Honduras mit etwa 5.500 PPP klafft eine große Lücke. Somit weisen die Staaten Hispanoamerikas nach der Einstufung via BIP pro Kopf in PPP eine zwar veränderte aber nach wie vor signifikante Heterogenität in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einzelnen Volkswirtschaften auf. Das zuvor - rein auf das absolute BIP bezogen - als führende Wirtschaftsmacht in der Region betitelte Mexiko zeigt hier nur einen Wert von knapp unter 20.000 PPP und liegt damit hinter Chile und Argentinien (je ca. 23.600 PPP) und Uruguay mit 21.300 PPP.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der wirtschaftlichen Stagnation Lateinamerikas, definiert das Ziel der Arbeit und grenzt den Untersuchungsrahmen ein.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, Methoden zur Messung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit vorgestellt und die Determinanten des Wachstums aus der neoklassischen Theorie hergeleitet.

3 Analyse: Dieser Hauptteil analysiert die wirtschaftliche Heterogenität in Hispanoamerika, untersucht deren Ursachen wie Humankapital und Faktorproduktivität und gibt einen Ausblick auf Mexiko.

4 Zusammenfassung und kritische Reflexion: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch die Methodik sowie die Begrenzungen der vorliegenden Untersuchung.

Schlüsselwörter

Hispanoamerika, Wirtschaftswachstum, BIP, Pro-Kopf-Einkommen, Heterogenität, Humankapital, totale Faktorproduktivität, neoklassische Wachstumstheorie, Mexiko, Investitionen, Kaufkraftparität, Alphabetisierungsrate, Wirtschaftsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Heterogenität innerhalb der 16 hispanoamerikanischen Staaten und untersucht die Faktoren, die für die unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verantwortlich sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen des Wirtschaftswachstums, Messverfahren wie das BIP (in PPP), Determinanten wie Humankapital sowie eine empirische Analyse der hispanoamerikanischen Wirtschaftsregion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für die signifikanten wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den untersuchten Staaten herauszuarbeiten und eine Prognose für die Entwicklung Mexikos zu wagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturbasierte Analyse durchgeführt, die durch statistische Daten (BIP-Vergleiche, Alphabetisierungsraten, Geburtenraten) unterstützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der wirtschaftlichen Heterogenität, die theoretische Herleitung der Wachstumsfaktoren und die Anwendung dieser Erkenntnisse auf das Fallbeispiel Mexiko.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hispanoamerika, BIP, Heterogenität, Humankapital, Faktorproduktivität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Welche Rolle spielt Mexiko in der Untersuchung?

Mexiko dient als Fallbeispiel, um die Auswirkungen von Faktoren wie dem demografischen Wandel, dem Bildungsstand und politischer Korruption auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung zu illustrieren.

Warum ist das BIP allein für den Vergleich der Länder nicht ausreichend?

Da das absolute BIP die unterschiedliche Bevölkerungsgröße und Währungsschwankungen nicht berücksichtigt, wird für einen aussagekräftigen Vergleich das BIP pro Kopf in Kaufkraftparitäten (PPP) herangezogen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten
Untertitel
Verfahren zur Messung, Ursachen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in Mexiko
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1025832
ISBN (eBook)
9783346427892
ISBN (Buch)
9783346427908
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Messung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit Ursachen der Heterogenität wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Mexiko Wirtschaftsraum Wirtschaftsraum Hispanoamerika hispanoamerikanische Staaten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Heterogenität der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hispanoamerikanischer Staaten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025832
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Leseprobe aus  22  Seiten
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