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Betriebliche Gesundheitsförderung. Meilensteine, Ablauf, Nutzen und Intervention

Titel: Betriebliche Gesundheitsförderung. Meilensteine, Ablauf, Nutzen und Intervention

Seminararbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eva Vetter (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Gesundheit" wird häufig als das Fehlen von Krankheit definiert. Der Begriff Gesundheit bezieht sich mehrdimensional auf die körperlichen, psychischen und sozialen Aspekte des Menschen. Diese Aspekte sind eng miteinander verwoben zu einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis. Gesund sein und bleiben ist ein Gleichgewichtssystem, das in jeder veränderten Lebenssituation immer wieder neu justiert und erreicht werden muss. Eigene individuelle subjektive Einschätzungen sind dabei genauso wichtig wie objektive Beurteilungen. Erwerbstätigkeit kann dabei zu vielen gesundheitsfördernden Erlebnissen führen, durch die Stärkung des Selbstwertgefühls, das Einkommen oder dem sozialen Status. Mit betrieblicher Gesundheitsförderung lassen sich diese Potenziale weiter heben sowie Ressourcen der Beschäftigten erhalten und stärken. Ressourcen, wie die einer stabilen Gesundheit, um z.B. die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Meilensteine

2.1 Das Arbeitssicherheitsgesetz

2.2 Die Ottawa-Charta

2.3 Das Arbeitsschutzgesetz

2.4 Die Luxemburger Deklaration

2.5 Das Präventivgesetz

3. Begriffsbestimmung von BGM und BGF

4. Systematischer Ablauf

4.1 Die Bedarfsbestimmung

4.2 Die Analyse

4.3 Die Interventionsplanung

4.4 Die Umsetzung

4.5 Die Evaluation

4.6 Die Nachhaltigkeit

5. Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung

5.1 Volkswirtschaftlicher Nutzen

5.2 Betriebswirtschaftlicher Nutzen

6. Interventionen

6.1 Verbesserung der Arbeits- und Aufgabengestaltung

6.2 Soziale Interventionen

6.3 Stressmanagement

6.4 Weitere Interventionsformen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Grundlagen, den systematischen Ablauf sowie den Nutzen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu beleuchten und konkrete Interventionsmöglichkeiten im Arbeitskontext aufzuzeigen.

  • Historische Meilensteine der Gesundheitsförderung
  • Abgrenzung von BGM und BGF
  • Prozessualer Ablauf der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Nutzenargumentation aus volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht
  • Praktische Interventionsbereiche zur Gesundheitssteigerung

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Analysephase

Die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen werden geprüft und danach die Analysemethoden ausgewählt und durchgeführt. Mögliche Gefahren sowie Risiken sollen überlegt und bedacht werden. Die Gesamtsituation auf der bedingungs- und personenbezogenen Ebene wird systematisch untersucht. Dies erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Phasen, in der Orientierungs- phase, dem Screening und der Vertiefungsphase.

Die Orientierungsphase: In der Orientierungsphase werden Begehungen, ein Gesundheitsbericht und Gespräche eingesetzt. Durch eine objektive Betrachtung von außen können betriebliche Besonderheiten erfasst werden. Sichtweisen von Arbeitnehmern werden verständlich und auch der Bedeutungskontext dabei klarer. Vorschläge für Veränderungen sind gestattet und fließen mit ein. Ein Gesundheitsbericht vermag über die betriebseigenen Abläufe aufbereitet werden, um z.B. Krankmeldungen und Fehlzeiten zu berechnen.

Das Screening: Die Methoden der Screening-Phase sind Mitarbeiterbefragungen und Interviews. Mitarbeiterbefragungen mittels Fragebögen ermöglichen eine umfangreiche Datenerfassung. Ein breites Spektrum an Themenbereichen kann erschlossen werden, sowie die Anonymität gewahrt werden. Allerdings sind hier weitere Experten zur Auswertung nötig und eine insgesamt negative Einstellung kann zu negativen Ergebnissen führen. Gewöhnungseffekte sind einschätzbar. Durch Interviews dürfen weiterhin Sichtweisen der Angestellten und ihr Bedeutungskontext verdeutlicht werden. Vorschläge für Verbesserungen können abgefragt werden.

Die Vertiefungsphase: Gesundheitszirkel und die Arbeitsplatzanalyse sind die Methoden der Vertiefung. In der Arbeitsplatzanalyse wird die Gestaltung des einzelnen Arbeitsplatzes beschrieben, wie z.B. die Ergonomie der Stühle. Genau analysiert werden die Arbeitsmaterialien, die technischen Mittel sowie die Maschinen und Geräte. Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Brandbekämpfung und Erste-Hilfe-Mittel werden geprüft. Die Arbeitsorganisation mit dem Arbeitsrhythmus, dazu die Pausen, der Arbeitsablauf und die Unterweisung der Beschäftigten werden genau erforscht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Gesundheitsbegriff und ordnet die betriebliche Gesundheitsförderung als Mittel zur Erhaltung und Stärkung der Ressourcen von Beschäftigten ein.

2. Meilensteine: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung von gesetzlichen Grundlagen wie dem Arbeitssicherheitsgesetz bis hin zu internationalen Deklarationen nach.

3. Begriffsbestimmung von BGM und BGF: Hier erfolgt eine klare begriffliche Abgrenzung zwischen dem umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement und den konkreten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.

4. Systematischer Ablauf: Das Kapitel erläutert den sechsstufigen Prozess der Gesundheitsförderung von der Bedarfsbestimmung über die Analyse und Planung bis hin zur nachhaltigen Umsetzung und Evaluation.

5. Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung: Hier werden die volks- und betriebswirtschaftlichen Vorteile, insbesondere durch die Reduktion von Absentismus und die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, analysiert.

6. Interventionen: Es werden verschiedene praxisnahe Interventionsformen vorgestellt, die von der ergonomischen Arbeitsgestaltung über soziales Training bis hin zu Stressmanagement reichen.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der BGF zusammen und betont, dass trotz der Komplexität der Implementierung der positive Effekt auf das Wohlbefinden und die Unternehmensleistung überwiegt.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, BGM, Arbeitsschutz, Prävention, Arbeitsbedingungen, Gesundheit am Arbeitsplatz, Gesundheitszirkel, Arbeitsplatzanalyse, Mitarbeiterbeteiligung, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Stressmanagement, Unternehmenskultur, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) als strategischen Prozess zur Erhaltung und Steigerung der Gesundheit sowie des Wohlbefindens von Beschäftigten im Arbeitsumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Rahmenbedingungen, dem systematischen Ablauf eines Gesundheitsförderungsprozesses, dem nachweisbaren Nutzen für Betriebe und Volkswirtschaft sowie konkreten Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die meilensteinartige Entwicklung, die methodische Vorgehensweise und die strategische Bedeutung von BGF-Maßnahmen für moderne Unternehmen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Darstellung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und strukturorientierte Darstellungsweise, welche theoretische Grundlagen mit prozessualen Modellen verknüpft und durch aktuelle Literatur untermauert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine methodische Anleitung zur Prozessgestaltung (Bedarfsanalyse, Planung, Umsetzung, Evaluation) sowie eine ausführliche Darstellung von Interventionsformen zur Arbeitsgestaltung und Gesundheitsförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind betriebliche Gesundheitsförderung, BGM, Prävention, Arbeitsplatzanalyse, Gesundheitszirkel, Partizipation und nachhaltiges Gesundheitsmanagement.

Wie unterscheidet sich laut der Arbeit das BGM von der BGF?

Während das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) als ganzheitliche Strategie fungiert, die auch die Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung einschließt, ist die BGF der operative Teil, der konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen implementiert.

Warum ist laut Autorin die Evaluation der Maßnahmen so entscheidend?

Die Evaluation ist notwendig, um die Effektivität und Effizienz der durchgeführten Maßnahmen zu belegen, den wirtschaftlichen Nutzen (Return on Invest) zu legitimieren und aus den Ergebnissen Impulse für zukünftige Optimierungen abzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Betriebliche Gesundheitsförderung. Meilensteine, Ablauf, Nutzen und Intervention
Hochschule
Evangelische Hochschule Nürnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nürnberg
Note
1,3
Autor
Eva Vetter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1025899
ISBN (eBook)
9783346425348
ISBN (Buch)
9783346425355
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebliche Gesundheitsförderung Gesundheitsmanagement Gesundheit im Betrieb
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Vetter (Autor:in), 2021, Betriebliche Gesundheitsförderung. Meilensteine, Ablauf, Nutzen und Intervention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025899
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Leseprobe aus  20  Seiten
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