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Boxvereine als eine Institution der außerschulischen Jugendbildung. Ein Präventionskonzept gegen Aggressionen

Título: Boxvereine als eine Institution der außerschulischen Jugendbildung. Ein Präventionskonzept gegen Aggressionen

Trabajo , 2020 , 16 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Lia Köhl (Autor)

Pedagogía - General
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Wie entstehen bestimmte Formen der Aggression; welche Ursachen haben sie und inwiefern hängt das Trauma damit zusammen? Welche Formen der Aggression sind gegenwärtig? Gibt es Hilfsangebote in der außerschulischen Jugendbildung bezüglich dieser Thematik und wenn ja, welche?
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Es wird dargestellt, was das Handlungsfeld der außerschulischen Jugendbildung darlegt. Weiterführend werden Aggressionen umfangreich beschrieben. Es wird sich dabei auf den Ursprung, die Entstehung und die Formen der Aggression beschränkt. Zu beachten ist allerdings, dass es derzeit nur wenige Verknüpfungen zwischen den Problemen der aufgeführten Klientel und der außerschulischen Jugendbildung gibt. Es ist erst im Beginn, sich mit der heutigen modernen Gesellschaft zu entwickeln. Die wichtigsten Ansätze und Konzepte, die erarbeitet wurden und bereits praktiziert werden, sind folgend aufgeführt. In den Kapiteln wird unter anderem beschrieben, welche Handlungsstrategien für die Betroffenen notwendig sind, um Aggressionen vorzubeugen oder gegebenenfalls mit bereits vorhandenen umzugehen. Dabei wird Bezug auf Lösungswege für Kinder und Jugendliche, hinsichtlich des Boxtrainings und der Boxtherapie, dargestellt. Zum Abschluss werden im Fazit die gesammelten Ergebnisse zusammengefasst. Ziel dieser Hausarbeit ist es, eine umfangreiche Aufklärung zu illustrieren, damit Aggressionen verstanden und bewältigt werden und aufzuzeigen, dass die außerschulische Jugendbildung dort greifen und helfen kann. Dazu wurde anhand von unterschiedlicher Literatur ein Konzept erarbeitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition außerschulische Jugendbildung

3. Ursachen, Entstehung und Formen von Aggression

4. Möglichkeiten im Umgang mit Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen

4.1 Hilfestrategien für Mitarbeitende hinsichtlich Therapie für Kinder und Jugendliche

4.2 Boxen als Hilfestrategie

4.3 Therapeutisches Boxen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Boxvereinen als eine Form der außerschulischen Jugendbildung, um traumatisierten Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung von Aggressionen zu unterstützen und präventiv zu wirken.

  • Grundlagen der außerschulischen Jugendbildung
  • Ursachen und Ausdrucksformen von Aggression bei Jugendlichen
  • Hilfestrategien für pädagogische Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Klienten
  • Wirkungsweisen von Boxtraining und therapeutischem Boxen
  • Bedeutung von emotionaler Stabilität und strukturiertem Training

Auszug aus dem Buch

4.2 Boxen als Hilfestrategie

Boxvereine, wie zum Beispiel „Boxing for personality“, bieten nicht nur Projekttage innerhalb des Schulunterrichts an, sondern auch Box-AGs und normales Boxtraining außerhalb der Schule. Die bestimmten Trainingsprogramme außerhalb der Schule, wurden extra für Jugendliche mit Aggressionsproblemen konzipiert, um Aggressionen zu mindern und Gewalt vorzubeugen. Der Erfolg des Boxsports hinsichtlich dessen, ist auf eine Anzahl positiver Effekte zurück zu führen, welche folgend dargestellt werden (vgl. Boxing for personality, o.j.).

Das „Ich“ der Jugendlichen kann durch Boxtraining effektiv gestärkt werden. Zusätzlich dient es zur Steigerung des Selbstwertgefühls und verhilft dadurch Aggressionen abzubauen. Wenn Betroffene regelmäßig am Training teilnehmen, zeigten sie nach nur drei Monaten ein signifikant weniger aggressives Verhalten. Das ging aus einer Studie, von Regele 2002, zur Gewaltprävention im Sportunterricht hervor. Fehlendes Selbstwertgefühl zieht viele Konflikte nach sich. Durch das Boxtraining und dort entstehenden Erfolgen, wird das Selbstwertgefühl der Jugendlichen deutlich gesteigert. Die betroffenen Jugendlichen leiden unter negativen Emotionen, welche häufig der Auslöser von Aggressionen sind. Im Training wird ihnen beigebracht, diese zu kanalisieren und dort gezielt abzubauen. Die erlernten Fähigkeiten führen dazu, dass Aggressionen nicht mehr an Sachgegenständen und/oder Personen ausgelassen werden. Boxen verbessert körperliche Defizite und Koordinationsmängel. Außerdem kommt es zu einer enormen Verstärkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, sowie von Kondition und Kraft. Wichtig zu betonen ist, dass richtungsweisend moralische Grundhaltungen der Gesellschaft wie Disziplin, Respekt und Mut, sowie soziale Verhaltensformen gerade im Boxsport erlernt werden können (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Problematik von Aggressionen bei Jugendlichen infolge von Traumata und stellt das Potenzial von Boxtraining als ergänzendes Bewältigungskonzept vor.

2. Definition außerschulische Jugendbildung: Dieses Kapitel verankert die außerschulische Jugendbildung rechtlich im SGB VIII und definiert sie als einen Raum zur Förderung sozialer Kompetenzen und individueller Persönlichkeitsentwicklung.

3. Ursachen, Entstehung und Formen von Aggression: Es wird analysiert, wie Traumata zu Aggressionen führen können und welche destruktiven Verhaltensformen, einschließlich Autoaggression, bei betroffenen Jugendlichen auftreten können.

4. Möglichkeiten im Umgang mit Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel erläutert notwendige Rahmenbedingungen für pädagogisches Personal, um einen sicheren Ort zu schaffen, und stellt Konzepte wie das allgemeine Boxtraining sowie das therapeutische Boxen als Interventionsmöglichkeiten dar.

4.1 Hilfestrategien für Mitarbeitende hinsichtlich Therapie für Kinder und Jugendliche: Fokus auf die Schaffung eines sicheren Umfeldes, Teamreflexion und die Etablierung klarer Regeln, um traumatisierten Jugendlichen Stabilität und emotionale Kontrolle zu vermitteln.

4.2 Boxen als Hilfestrategie: Untersuchung des Boxtrainings als Methode zur Stärkung des Selbstwertgefühls, des Konfliktmanagements und zur Disziplinierung, die nachweislich zur Reduktion aggressiven Verhaltens beitragen kann.

4.3 Therapeutisches Boxen: Detaillierte Betrachtung des therapeutisch angeleiteten Boxens, das gezielt auf die Kontrolle negativer Emotionen und die Mobilisierung innerer Kraftquellen bei der Aufarbeitung von Traumata ausgerichtet ist.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Sportangebote eine wertvolle Ergänzung in der Jugendhilfe darstellen, sofern sie von qualifiziertem Personal begleitet werden und eine traumapädagogische Haltung zugrunde liegt.

Schlüsselwörter

Außerschulische Jugendbildung, Aggressionsbewältigung, Traumapädagogik, Boxtraining, Therapeutisches Boxen, Ich-Stärkung, Selbstwertgefühl, Gewaltprävention, Soziale Kompetenzen, Psychische Traumatisierung, Konfliktmanagement, Jugendhilfe, Sportpädagogik, Emotionale Stabilität, Resilienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Boxvereine als Institutionen der außerschulischen Jugendbildung eingesetzt werden können, um bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen, die zu Aggressionen neigen, präventiv und unterstützend zu wirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Traumapädagogik, die Entstehung und Formen von Aggression bei Jugendlichen sowie die praktische Anwendung von Box- und Therapieprogrammen zur emotionalen Stabilisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Boxtraining und therapeutische Boxangebote Aggressionen verstanden, kanalisiert und abgebaut werden können, um Jugendlichen einen Weg zurück zu einem gelingenden Miteinander zu ebnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Konzepte der Traumapädagogik und der Sozialpädagogik sowie auf empirische Ansätze, die den Erfolg von Sportprogrammen bei der Gewaltprävention belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definition der Jugendbildung, Aggressionsformen) und die Darstellung konkreter Hilfestrategien, wobei der Fokus auf den Unterschieden zwischen allgemeinem Boxtraining und therapeutischem Boxen liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Traumapädagogik, Aggressionsbewältigung, Boxtraining, soziale Jugendbildung und Selbstwertstärkung beschreiben.

Warum spielt die Beziehungsebene beim therapeutischen Boxen eine so große Rolle?

Die Beziehung zwischen dem Jugendlichen und dem Trainer bzw. Therapeuten ist das fundamentale Werkzeug; sie bietet Sicherheit und Verlässlichkeit, ohne die eine Auseinandersetzung mit traumatischen Erfahrungen und eine Verhaltensänderung kaum möglich wären.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen normalem Boxtraining und therapeutischem Boxen?

Während beim allgemeinen Boxtraining der sportliche Erfolg und die soziale Integration im Vordergrund stehen, zielt das therapeutische Boxen gezielt auf die Kanalisierung und bewusste Aufarbeitung negativer Emotionen unter therapeutischer Anleitung ab.

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Detalles

Título
Boxvereine als eine Institution der außerschulischen Jugendbildung. Ein Präventionskonzept gegen Aggressionen
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
2,3
Autor
Lia Köhl (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
16
No. de catálogo
V1025954
ISBN (Ebook)
9783346426628
ISBN (Libro)
9783346426635
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aggressionen Trauma Pädagogik Jugendbildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lia Köhl (Autor), 2020, Boxvereine als eine Institution der außerschulischen Jugendbildung. Ein Präventionskonzept gegen Aggressionen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025954
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