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Alkoholabhängigkeit im Alter. Hilfeansätze unter Berücksichtigung geragogischer Ansätze

Titel: Alkoholabhängigkeit im Alter. Hilfeansätze unter Berücksichtigung geragogischer Ansätze

Hausarbeit , 2021 , 31 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Lia Köhl (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Sucht bei älteren Menschen als besondere Herausforderung für die Praxis der Geragogik und Sozialen Arbeit in Deutschland. Dabei stehen besonders die Ursachen im Vordergrund, sowie die geragogischen Methoden im Umgang mit alkoholabhängigen Senioren.

Mir ist elementar wichtig, über Abhängigkeit zu informieren, da es auch in einer modernen Gesellschaft weiterhin wenig Akzeptanz und Verständnis für Betroffene gibt, wodurch viele sich schämen und demzufolge auch nicht behandeln lassen. Aktuell können durch die Corona-Pandemie Besuche, z.B. in Altenheimen, nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden, wodurch die psychische Belastung der älteren Menschen steigt. Das führt unter anderem zu einem Anstieg der älteren Menschen, welche einen Ausweg im Alkohol sehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Alter

1.1 Begriffsdefinitionen „Alter“ und „Altern“

1.2 Demografischer Wandel und Epidemiologie

1.3 Ältere Menschen in Deutschland und ihre Lebensbedingungen

2. Alkohol: Konsum und Abhängigkeit

2.1 Begriffsdefinition „Alkoholkonsum“ und „Abhängigkeit“

2.2 Epidemiologie

2.3 Kurzfristige Auswirkungen des Alkoholkonsums

3. Alkoholabhängigkeit im Alter

3.1 Ursachen

3.2 Die Folgen der Abhängigkeit bei älteren Menschen

3.2.1 Perspektive der Betroffenen

3.2.2 Perspektive der Angehörigen

3.3 Derzeitige Versorgungsstruktur

4. Geragogische Methoden im Umgang mit alkoholabhängigen Senioren

4.1 Begriffe und Grundlagen

4.2 Bildungsangebote für Betroffene

4.2.1 Biographisches Lernen

4.2.2 Künstlerisch- kulturelle Bildung

4.2.3 Gesundheitsförderung

4.2.4 Intergenerationales Lernen

4.2.5 Förderung des freiwilligen Engagements

4.3 Bildungsangebote für den Umgang mit alkoholabhängigen Senioren

4.3.1 Fort- und Weiterbildungen für Professionelle

4.3.2 Angehörigenarbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Problematik der Alkoholabhängigkeit im Alter als eine Herausforderung für die Geragogik und Soziale Arbeit. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Ursachen und Folgen dieser Sucht sowie auf der Erarbeitung geragogischer Ansätze, um Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Senioren zu identifizieren.

  • Herausforderungen durch Sucht im Alter
  • Soziale und gesundheitliche Folgen für Betroffene
  • Die Rolle der Angehörigen und Co-Abhängigkeit
  • Geragogische Ansätze und Bildungsangebote
  • Notwendigkeit einer spezialisierten Versorgungsstruktur

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Perspektive der Betroffenen

Der Konsum von Alkohol über einen längeren Zeitraum ist sehr schädlich und kann daher in der Regel anhand vieler Symptome schnell festgestellt werden. Aus diagnostischer Sicht wird dies jedoch mit zunehmendem Alter problematischer, da viele sucht-spezifischen Symptome, biologischen und altersspezifischen Symptomen sehr ähneln. Zum Beispiel sind Hautrötungen und Händezittern Anzeichen von Alkoholmissbrauch, können gleichzeitig aber auch klassische Anzeichen des Alterns sein, bei Leuten die auf Alkohol verzichten. Den Alkoholkonsum kausal als Ursache der Symptomatik zu bestimmen, wird damit also erheblich erschwert (vgl. Lützenkirchen 2010, S.41f.).

Die Symptome, die auf psychische und physische Folgeschäden des Alkoholmissbrauchs oder der Abhängigkeit zurückzuführen sind, äußern sich vor allen Dingen in vermehrten häuslichen Unfällen (Stürzen o.ä.), in mangelnder Konzentrationsfähigkeit und Defiziten im kognitiven Bereich, sowie in Gleichgewichtsproblemen. Diese Symptome weisen zwar auch junge alkoholabhängige Menschen auf, für ältere sind sie jedoch oft folgenschwerer: Ein Sturz in der eigenen Wohnung kann von älteren Menschen z.B. aufgrund der allgemein schlechteren körperlichen Konstitution deutlich schlechter abgefangen werden, als von jüngeren. Ein weiteres Problem ist, dass mit zunehmendem Alter die Alkoholtoleranz im Allgemeinen abnimmt. Je älter der menschliche Körper ist, desto schlechter ist die Speicherkapazität von Wasser. Im Vergleich zu jüngeren Verbrauchern ist die Alkoholkonzentration im Blut höher und die Alkoholtoleranz entsprechend verringert. Wenn der Alkoholkonsum auf dieser Basis nicht signifikant reduziert wird, werden deutlich größere psychische Schäden erwartet (vgl. Kutschke 2012, Seite 67f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Alter: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Alter und Altern, beleuchtet den demografischen Wandel und erläutert die verschiedenen Lebensbedingungen älterer Menschen in Deutschland.

2. Alkohol: Konsum und Abhängigkeit: Hier werden Definitionen von Alkoholkonsum und Abhängigkeit, epidemiologische Daten sowie kurzfristige Auswirkungen des Alkoholkonsums auf den menschlichen Körper dargelegt.

3. Alkoholabhängigkeit im Alter: Dieses Kapitel analysiert Ursachen, Folgen für Betroffene und Angehörige sowie die derzeitige Versorgungsstruktur im Kontext der Sucht im Alter.

4. Geragogische Methoden im Umgang mit alkoholabhängigen Senioren: Hier werden geragogische Ansätze und Bildungsangebote für Betroffene sowie Fortbildungen für Professionelle und die Angehörigenarbeit als Interventionsstrategien untersucht.

Schlüsselwörter

Alkoholabhängigkeit, Alter, Geragogik, Soziale Arbeit, Suchtprävention, Bildungsangebote, Biografisches Lernen, Gesundheitsförderung, Intergenerationales Lernen, Freiwilliges Engagement, Angehörigenarbeit, Sucht im Alter, Versorgungsstruktur, Lebensbedingungen, Co-Abhängigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Sucht bei älteren Menschen und stellt diese als eine spezifische Herausforderung für die Disziplinen der Geragogik und Sozialen Arbeit in Deutschland dar.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Ursachen von Alkoholabhängigkeit bei Senioren, die gesundheitlichen und sozialen Folgen für Betroffene und ihr Umfeld sowie die Potenziale geragogischer Methoden zur Verbesserung der Lebenssituation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Handlungsbedarf für die Geragogik aufzuzeigen und zu untersuchen, ob und wie bestehende geragogische Bildungsangebote dazu genutzt werden können, die Lebensqualität alkoholabhängiger Senioren zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Diskussion fachwissenschaftlicher Literatur, um den aktuellen Kenntnisstand zu Alkoholabhängigkeit im Alter und entsprechenden Interventionsansätzen zusammenzufassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine terminologische und epidemiologische Einordnung, eine detaillierte Analyse der Ursachen und Folgen der Sucht bei Älteren sowie eine Prüfung verschiedener geragogischer Methoden und deren Übertragbarkeit auf diese Zielgruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Alkoholabhängigkeit, Alter, Geragogik, Soziale Arbeit, Suchtprävention, Bildungsangebote und Angehörigenarbeit charakterisiert.

Warum ist die Diagnose von Alkoholabhängigkeit bei älteren Menschen laut der Autorin erschwert?

Die Diagnose wird erschwert, da viele sucht-spezifische Symptome den biologischen und alterstypischen Beschwerden des Alterns stark ähneln, wodurch eine kausale Zuordnung zum Alkoholkonsum oft schwierig ist.

Welche Rolle spielt die Angehörigenarbeit in diesem Kontext?

Die Angehörigenarbeit ist essenziell, um die Verwandten zu unterstützen, eine Co-Abhängigkeit zu vermeiden und ihnen zu helfen, einen konstruktiven Umgang mit der Suchterkrankung des Familienmitglieds zu erlernen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alkoholabhängigkeit im Alter. Hilfeansätze unter Berücksichtigung geragogischer Ansätze
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1.7
Autor
Lia Köhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
31
Katalognummer
V1025956
ISBN (eBook)
9783346425423
ISBN (Buch)
9783346425430
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abhängigkeit Alkoholsucht Geragogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lia Köhl (Autor:in), 2021, Alkoholabhängigkeit im Alter. Hilfeansätze unter Berücksichtigung geragogischer Ansätze, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025956
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Leseprobe aus  31  Seiten
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