Die Sowjetunion von 1953 bis 1985


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
3 Seiten
Anonym

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SOWJETUNION VON 1953-1985

Chruschtschow

Diese beiden Jahreszahlen sind nicht zufällig ausgewählt. 1953 ist das Todesjahr des Diktators Stalin und ab 1985 hatte Gorbatschow großen Einfluß in der Sowjetunion.

Nach Stalins Tod trat eine kollektive Führung an die Spitze der Sowjetunion. Diese neue Spitze bildeten Malenkow, Berija, und Molotow. Der damalige Geheimdienstchef Berija wurde jedoch noch im selben Jahr verhaftet und beseitigt. Man fürchtete ihn als möglichen Diktator.

Ab Herbst begann der Aufstieg Nikita Chruschtschows. Er wurde erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU). Chruschtschow schaffte es in nur fünf Jahren alle Macht auf sich zu konzentrieren.

Dies gelang ihm indem er alle Schlüsselpositionen mit seinen Leuten besetzte. So ersetzte Cruchtschow 1955 Regierungschef Malenkow durch Bulganin und 1957 gelang ihm der entscheidende Schlag gegen den Rest der Stalin-Ära indem er Molotow, Malenkow und einige andere Parteifeinde absetzte. 1958 vereinigte er Partei und Regierungsspitze auf sich.

Ab 1956 wurde auf Churchtschows Initiative der stalinistische Personenkult und Terror verurteilt.

Er dezentralisierte die Wirtschaftsleitung in sogenannte Volkswirtschaftsräte. Er reformierte auch die Agrarpolitik und begann ein Neulandprogramm in Kasachstan. Durch das erste Schulgesetz reformierte Crustchow das gesamte Schulwesen.

Wir werden die selbe Zeit jetzt ab 1953 außenpolitisch betrachten:

Chrustschow beseitigt einige Konfliktherde. Er schloß in Korea und Indochina Waffenstillstand und beendete den Kriegszustand mit Japan. Am 15. Mai 1955 wurde der Staatsvertrag mit Österreich geschlossen (das weiß ja hoffentlich jeder!) Diese Liberalisierungen führten in einigen Ländern zu Unabhängigkeitsbestrebungen , diese wurden jedoch blutig unterdrückt. In der DDR 1953, in Polen und Ungarn 1956. Damals bewährte sich Österreich als Asylland und nahm 10 Tausende Flüchtlinge freundlich auf. Es gab in der Ära Chrustschow auch viele technische Erfolge wie den ersten Mann im All , Gagarin.

1962 kam es zur Kuba Krise. Die UDSSR stationierte auf dem kommunistischen Kuba Atomraketen. Diese hätten nur 6 Minuten gebraucht um in Miami zu detonieren. In der Folge standen einander Teile der Sowjwtflotte und der US - Flotte im Karibischen Meer gegenüber, und wartete auf den Feuerbefehl.

Die Kuba Krise endete damit , daß die Russen ihre Atomraketen wieder abzogen. In China entwickelte der Kommunismus eine eigene Ausprägung, den sogenannten Maoismus. Dieser bestritt daß die SU der einzig wahre Hüter der kommunistischen Doktrin sei. Chrustschow brach 1963 mit China und wurde ein Jahr später gestürzt.

Resümee : Trotz mehrerer Liberalisierungen ließ Ch. In den Satellitenstaaten keine Unabhängigkeitsbewegungen aufkommen. Durch militärische Interventionen wurde dieses Streben in Albanien, Jugoslawien, Polen und Ungarn unterdrückt. Er reformierte teile der Wirtschaft und beendete einige Krisenherde.

Breschnew

Als Parteichef folgte B. Und als Ministerpräsident Kosygin. Die Herrschaft wurde wieder straffer, Liberalisierungen wurden zurückgenommen.

1968 entstand in der CSSR eine demokratische sozialistische Bewegung die einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz schaffe wollte. ( Prager Frühling) Auf das hin besetzten russische Truppen Prag. Man sagte damals der russische Winter brach in den Prager Frühling ein.

In der Herrschaft B. wurde Nordvietnam gestützt obwohl die SU nie direkt eingegriffen hat. Die UdSSR unterstützte auch Ägypten Syrien und den Irak gegen das mit den USA verbündete Israel. Ägypten beendete jedoch die Zusammenarbeit mit der SU und diese verloren Einfluß im Nahostkonflikt.

Innerhalb des regierenden Kollektivs rückte B. immer mehr in den Vordergrund . 1977 übernahm er das Amt des Staatsoberhauptes und 1980 ersetzte er Kossygin durch einen seiner Vertrauten. Ähnlich wie CH. Konzentrierte er alle Machtfunktionen auf sich.

Trotz der damaligen Verfassungsnovelle bildete die Schwerindustrie den wichtigsten Sektor im Kommunistischen Wirtschaftssystem. Im Ausland beruhte das Ansehen der Sowjetunion hauptsächlich auf ihrer militärischen Stärke. Die Rüstungsindustrie wurde wesentlich wichtiger genommen als alle anderen Lebensbereiche. ( In der SU) In den 70 er Jahren kam es zu Abrüstungsverträgen und zur Sicherheitskonferenz Helsinki. Andererseits rüstete die UDSSR ihre Flotte auf wurde auf den Weltmeeren präsenter und begann einen Machtkampf mit China. 1979 besetzte die SU Afghanistan was ähnlich wie der Vietnamkrieg zu großen Verlusten und einer weltweiten Imageschädigung führte. 1981 errichtete die UDSSR in Polen ein Militärregime. 1982 starb Breschnew.

Breschnew Nachfolger wurden Andropow und Tschernjenko. Sie hatten in ihren paar regierungsjahren keinen wesentlichen Einfluß auf die Weltgeschichte. In 2 ½ Jahren Regierungszeit bereiteten sie doch einige Liberalisierungen vor.

1985 begann der Einfluß Gorbatschows.

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Details

Titel
Die Sowjetunion von 1953 bis 1985
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V102613
Dateigröße
323 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sowjetunion
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Anonym, 2001, Die Sowjetunion von 1953 bis 1985, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102613

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