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Federico Baroccis zweite Fassung der "Flucht des Aeneas aus Troja" in der Galleria Borghese in Rom

Titel: Federico Baroccis zweite Fassung der "Flucht des Aeneas aus Troja" in der Galleria Borghese in Rom

Magisterarbeit , 2013 , 138 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Claudia Lindenlaub-Sauer (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Masterarbeit hat zum Ziel, dem Gemälde Federico Baroccis eine wissenschaftliche Würdigung zukommen zu lassen, welche in der Vergangenheit selten ausführlich hervorgebracht wurde. Im Zentrum der Überlegungen und Untersuchungen der vorliegenden Arbeit steht Federico Baroccis Werk "Die Flucht des Aeneas aus Troja" von 1598, welches heute in der Galleria Borghese in Rom zu sehen ist.

Es stellt die zweite Fassung eines Gemäldes dar, welches ursprünglich 1589 in Urbino entstand.
Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick und eine Analyse des Gemäldes im Kontextzusammenhang zu erstellen und auf einzelne, ausgewählte Aspekte des Bildaufbaus näher einzugehen, um dem eigentlichen Gehalt des Kunstwerkes näher zu kommen und diesen in Beziehung zu den historischen Gegebenheiten und Situationen zu setzen. Abschließend folgt eine Zusammenfassung und kritische Bewertung des Erarbeiteten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort und Einleitung

Erstes Kapitel: Einführung

Zweites Kapitel: Ikonographische Analyse

Drittes Kapitel: Visuelle Referenzen und sprachliche Verknüpfungen

Literarische Verweise bezüglich Baroccis „Flucht aus Troja“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Würdigung des Gemäldes „Die Flucht des Aeneas aus Troja“ von Federico Barocci. Ziel ist es, das Werk kunsthistorisch einzuordnen, den Bildaufbau zu analysieren und in Beziehung zu historischen Kontexten sowie literarischen Vorlagen zu setzen.

  • Analyse der verschiedenen Fassungen und Provenienz des Gemäldes
  • Untersuchung der ikonographischen Details und der Bildkomposition
  • Vergleich der Darstellung mit traditionellen Bildtypen des Motivs
  • Interpretation im Kontext der habsburgischen Herrschaftslegitimation
  • Betrachtung des Einflusses humanistischer Ideale und literarischer Quellen

Auszug aus dem Buch

V. „Wie der Eneas seinen Vattern Anchises aus dem brand tregt.“

Ein interessanter Aspekt ist bereits die Betitelung des Gemäldes. Auffallend ist, dass bisher kein Hinweis auf eine Betitelung durch den Künstler, noch eine einheitliche Titel - Zuweisung bekannt geworden ist. Weder für das erste Gemälde, welches nach Prag zu Kaiser Rudolf II. von Habsburg gesandt wurde und heute als verschollen gilt, noch für das folgende Werk welches heute in der Galleria Borghese in Rom zu sehen ist, sind Andeutungen auf einen konkreten Titel zu finden. Es findet sich in der Kunsthistorischen Literatur lediglich ein Hinweis darauf, dass Barocci sich direkt zu dem Werk geäußert haben soll, doch über einen Titel ist nichts bekannt geworden. Wie die Überschrift dieses Kapitels bereits zeigt, wurde das Gemälde im Besitz Kaiser Rudolfs II. lediglich umschrieben betitelt.

Des Querrechteckige Gemälde zeigt, wie im Titel dieser Arbeit bereits angedeutet, die Flucht des trojanischen Helden und tradierten Gründervater Roms, Aeneas, wie er mit seiner Familie aus dem brennenden und umkämpften Troja flieht (Abb. 1). Aeneas hat seinen Vater auf den Armen, sein Sohn befindet sich rechts von ihm und seine Frau folgt der kleinen Gruppe.

Der Standpunkt des Betrachters des querrechteckigen Gemäldes wurde so gewählt, dass sich dieser, je nach Körpergröße, leicht unter den dargestellten Personen, ungefähr auf Kopfhöhe des Askanius, befindet. Diese „Nähe“ zum Geschehen wird dadurch unterstrichen, dass sich die Figuren sehr weit im Vordergrund befinden, es kommt das Gefühl auf, als würden sie den Betrachter „über den Haufen“ laufen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort und Einleitung: Das Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die emotionale Bedeutung des Zitats aus der Aeneis für das Werk und dankt den Unterstützern der Arbeit.

Erstes Kapitel: Einführung: Es wird Federico Baroccis Gemälde „Die Flucht des Aeneas aus Troja“ vorgestellt, die Vorgehensweise der Arbeit definiert und die Geschichte der verschiedenen Versionen sowie deren Provenienz geklärt.

Zweites Kapitel: Ikonographische Analyse: Dieses Kapitel vergleicht Bild und literarische Vorlage, untersucht die Darstellungstradition und analysiert einzelne Bildelemente sowie die Bedeutung der Penaten und des Palladiums.

Drittes Kapitel: Visuelle Referenzen und sprachliche Verknüpfungen: Die Untersuchung befasst sich mit architektonischen Einflüssen wie dem Rundtempel und der Loggia im Gemälde sowie der Bedeutung zeitgenössischer Gedichte für die Interpretation.

Literarische Verweise bezüglich Baroccis „Flucht aus Troja“: Ein Quellenanhang, der wichtige historische Briefe und zeitgenössische literarische Zeugnisse zum Werk im Original wiedergibt.

Schlüsselwörter

Federico Barocci, Flucht des Aeneas, Troja, Aeneis, Ikonographie, Manierismus, Kunstgeschichte, Provenienz, Kaiser Rudolf II., Scipione Borghese, Pietas, Herrschaftslegitimation, Visuelle Referenzen, Architektur, Humanismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Federico Baroccis Gemälde „Die Flucht des Aeneas aus Troja“ (1598) im Hinblick auf seine kunsthistorische Bedeutung, ikonographische Details und seine historische Verortung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Provenienzgeschichte, der Ikonographie der Figuren und Architekturelemente sowie der Verflechtung von Malerei und zeitgenössischer Literatur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Würdigung des Gemäldes, die dessen Bedeutung innerhalb des Gesamtwerkes von Barocci und im Kontext der politischen Propaganda seiner Auftraggeber hervorhebt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen kunstgeschichtlichen, hermeneutischen Ansatz, der den Bild-Text-Vergleich mit der Analyse der historischen Entstehungsbedingungen verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte ikonographische Untersuchung der Figuren (Aeneas, Anchises, Askanius, Kreusa) und architektonischen Referenzen (Rundtempel, Loggia) sowie deren Einordnung in die Darstellungstradition.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Federico Barocci, Flucht des Aeneas, Ikonographie, Manierismus, Herrschaftslegitimation und die Rezeption antiker Mythen in der Frühen Neuzeit.

Warum spielt der Rundtempel im Hintergrund des Gemäldes eine so wichtige Rolle?

Der Rundtempel fungiert als komplexes Symbol, das sowohl auf die antike Vergangenheit (Vesta-Tempel) als auch auf die christliche Gegenwart (Bramantes Tempietto, Petrus-Bezug) verweist und den Führungsanspruch der katholischen Kirche unterstreicht.

Welche Bedeutung hat das Wappen auf dem Schild im Vordergrund?

Das Wappen und die Darstellung der Iustitia (Gerechtigkeit) auf dem Zierschild dienen als politisches Instrument, um die Herrschertugenden des Auftraggebers und dessen Legitimation durch die antike Tradition zu betonen.

Ende der Leseprobe aus 138 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Federico Baroccis zweite Fassung der "Flucht des Aeneas aus Troja" in der Galleria Borghese in Rom
Hochschule
Universität Passau  (Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Claudia Lindenlaub-Sauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
138
Katalognummer
V1026137
ISBN (eBook)
9783346430601
ISBN (Buch)
9783346430618
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Barock Italien Federico Barocci Aeneas Troja Galleria Borghese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Lindenlaub-Sauer (Autor:in), 2013, Federico Baroccis zweite Fassung der "Flucht des Aeneas aus Troja" in der Galleria Borghese in Rom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1026137
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  138  Seiten
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