Vor allem in den Sportarten Basketball und Volleyball ist der Parameter Sprungkraft eine sehr wichtige, oft spielentscheidende Größe. Sie trägt unter anderem dazu bei, das athletische Niveau in den Bereichen Schnelligkeit und Beweglichkeit, sowie der Koordination zu verbessern. Nichtsdestotrotz wird diese oftmals nicht separat und konsequent trainiert und in den Vordergrund des Vereinstrainings gestellt. Ein Volleyballtraining, welches rein spielorientiert ist, eignet sich nicht, um die Sprungkraft der Spieler zu erhalten oder gar zu verbessern.
Die vorliegende Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf zum gezielten Training der Sprungkraft dar.
Inhaltsverzeichnis
1 DARSTELLUNG DER DIDAKTISCH-METHODISCHEN ENTSCHEIDUNG
1.1 Sachanalyse
1.2 Bedingungsanalyse
1.2.1 Untersuchung von zu unterrichtender Schülerschaft und äußere Bedingungen
1.2.1 Legitimation der Stundenthemenwahl
1.3 Didaktische Analyse
1.2.2 Aufzeigen geeigneter Unterrichtsmethoden aufgrund der vorherigen Überlegungen
1.2.3 Methodische und didaktische Unterrichtsmittel
2 KONZEPTION DES STUNDENVERLAUFS
2.1 Sequenzplanung
2.2 Aufbau und Vorstellung der Stationen
2.3 Aufwärmen
2.4 Zirkeltraining
2.5 Auslaufen und Dehnen
2.6 Mögliche Probleme und Lösungsansätze
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen methodisch fundierten Unterrichtsentwurf für ein volleyballspezifisches Sprungkrafttraining in der gymnasialen Oberstufe zu entwickeln, der unterschiedliche Leistungsniveaus integriert und motivierend gestaltet ist.
- Theoretische Grundlagen der Sprungkraft und deren Bedeutung im Volleyball
- Analyse der spezifischen Bedingungsfaktoren in heterogenen Schulklassen
- Didaktische Gestaltung von Zirkeltraining als effektive Unterrichtsform
- Integration kooperativer Lernelemente zur Förderung der Klassendynamik
- Praktische Umsetzung von Übungsreihen zur Steigerung der explosiven Kraft
Auszug aus dem Buch
1.1 Sachanalyse
Vor allem in den Sportarten Basketball und Volleyball ist der Parameter Sprungkraft eine sehr wichtige, oft spielentscheidende Größe. Sie trägt unter anderem dazu bei, das athletische Niveau in den Bereichen Schnelligkeit und Beweglichkeit, sowie der Koordination zu verbessern.
Nichtsdestotrotz wird diese oftmals nicht separat und konsequent trainiert und in den Vordergrund des Vereinstrainings gestellt.
Ein Volleyballtraining, welches rein spielorientiert ist, eignet sich nicht, um die Sprungkraft der Spieler zu erhalten oder gar zu verbessern.
Die Fähigkeit „Sprungkraft“ setzt sich aus den Bestandteilen Schnellkraft, Explosivkraft und Maximalkraft zusammen. Daher ein permanentes Training in besagten Bereichen sinnvoll und kann als grundlegend angesehen werden. Hingegen wird „die Maximalkraft als Anteil der Absolutkraft interpretiert, der willkürlich aktiviert werden kann“. (Carl, K. & Schiffer, J., 1989, S. 17)
Die Explosivkraft kann als Fähigkeit bezeichnet werden, „hohe Kraftwerte schnell entwickeln zu können (...)“ und „kann dabei sowohl isometrisch als auch dynamisch erfolgen.“ (vgl. ebd.)
Diese drei Kraftarten können demnach im Folgenden isoliert betrachtet werden und bilden gemeinsam die Sprungkraft.
Diese „ist im Volleyball ein entscheidender Faktor. 15 % aller Aktionen werden in der Luft ausgeführt; ein Spieler führt pro Spiel etwa 150 Sprünge aus.“ (Carl, K. & Schiffer, J., 1989, S.41)
Im Volleyballsport können je nach Spielsituation verschiedenste Sprungvariationen auftreten. Dies kann beispielsweise der Blocksprung ein Angriffssprung sein. Diese verschiedenen Charakteristika müssen demnach im volleyballspezifischen Sprungkrafttraining berücksichtigt werden.
So kommen beispielsweise Tiefsprünge vom Kasten sowie Sprungläufe in verschiedenen Variationen zum Einsatz, wie man unter anderem auch im späteren Verlauf der Arbeit erkennen kann.
Beim speziellen Krafttraining des Volleyballers handelt es sich um ein „submaximales Krafttraining“, bei dem jedoch „erfahrungsgemäß das Risiko eines Koordinationsverlusts“ (vgl. ebd.) besteht. Deshalb wird oftmals nach dieser Art des
Zusammenfassung der Kapitel
1 DARSTELLUNG DER DIDAKTISCH-METHODISCHEN ENTSCHEIDUNG: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung über die physiologischen Grundlagen der Sprungkraft im Volleyball und analysiert die spezifischen pädagogischen Rahmenbedingungen der Zielgruppe in der Oberstufe.
2 KONZEPTION DES STUNDENVERLAUFS: Hier wird der praktische Ablauf der Sportstunde detailliert strukturiert, inklusive der Sequenzplanung, des Aufbaus eines Zirkeltrainings sowie der Reflexion über mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung.
Schlüsselwörter
Volleyball, Sprungkraft, Zirkeltraining, Oberstufe, Sportunterricht, Schnellkraft, Explosivkraft, Koordination, Trainingsmethodik, Unterrichtsentwurf, Bedingungsanalyse, Didaktik, Krafttraining, Gruppendynamik, Bewegungsschulung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Planung einer Sportstunde für die gymnasiale Oberstufe, die gezielt die Sprungkraft von Volleyballspielern verbessern soll.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die sportwissenschaftliche Theorie der Sprungkraft, die Analyse der spezifischen Lernvoraussetzungen in der Schule sowie die didaktische Umsetzung in Form eines Zirkeltrainings.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Unterrichtsentwurfs, der sportliche Leistungssteigerung mit motivierenden kooperativen Lernelementen verbindet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktisch-methodische Analyse durchgeführt, die fachwissenschaftliche Erkenntnisse über Krafttraining auf die spezifischen Bedingungen des Schulsports überträgt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Sach- und Bedingungsanalyse sowie die konkrete Ausgestaltung des Unterrichtsverlaufs, einschließlich der Übungsauswahl und methodischer Hinweise.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Volleyball, Sprungkraft, Zirkeltraining, Oberstufe, Sportunterricht, Explosivkraft und methodische Unterrichtsgestaltung.
Warum wird für das Training ein Zirkeltraining gewählt?
Ein Zirkeltraining ermöglicht es, bei großen Schülerzahlen eine hohe Bewegungszeit zu gewährleisten und gleichzeitig die Belastung individuell und abwechslungsreich zu variieren.
Wie geht der Entwurf mit heterogenen Leistungsgruppen um?
Durch die Integration von Gruppenarbeit, Kooperationsspielen und variablen Schwierigkeitsgraden bei den Stationen werden sowohl leistungsschwächere als auch fortgeschrittene Schüler gleichermaßen eingebunden.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2011, Unterrichtsentwurf eines volleyballspezifischen Sprungkrafttrainings in einer gymnasialen Oberstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1026268