Der Vietnamkrieg


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
3 Seiten

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Der Vietnamkrieg

Situation nach dem zweiten Weltkrieg:

1. Vietnamkrieg (Indochinakrieg):

Nach der japanischen Kapitulation versuchte Frankreich, sein an die Japaner verlorenes Kolonialreich in Indochina wiederzuerrichten.

Stützung eines abhängigen Regimes in Saigon (Süden)

Gegner: kommunistische Regierung unter Ho Tschi Minh (seit 1946 in Hanoi (Norden), erhob Anspruch auf ganz Vietnam)

1954 Niederlage in der Dschungelfestung Dien Bien Phu Rückzug aus Indochina Genfer Konferenz der Großmächte: (inkl. VR China) Unabhängigkeit des Königreiches Laos und Kambodscha; Teilung Vietnams entlang des 17. Breitengrades: N: Volksrepublik, Ho Chi Minh; S: Diktatur, Ngo-Dinh Diem

2. Vietnamkrieg:

Ziel Südvietnams: Aufrechterhaltung ihrer Regierung; Einheit des Landes unter ihrer Vorherrschaft

Ziel Nordvietnams: Wiedervereinigung unter kommunistisch-nationalen Prinzipien

Ziel USA: Bewahrung des nichtkommunistischen Systems in Südvietnam

USA: Unterstützung Südvietnams gegen kommunistische Unterwanderung (zunächst „militärische Berater“)

Gründe der US-Containment-Politik nach Eisenhower (1945) „Dominotheorie“:

Wenn eines der Länder in SO-Asien in die Hände der Kommunisten gerate, würden alle Staaten der Region wie umstürzende Dominosteine bald ebenfalls den Kommunisten zufallen.

Mangelndes Kulturverständnis der USA gegenüber Vietnam

1959 Versorgungslinie vom Norden zum Süden (Ho-Tschi-minh-Pfad)

1960 Bildung der Nationalen Befreiungsfront im Norden (stärkstes Mitglied: Vietcong)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1961 Amtsantritt John F. Kennedy: Uneinigkeit über Fortfahren im Kalten Krieg (Konfrontation oder Rückzug?)

USA übersahen drei Dinge: 1. Kampf des Vietcong seinem Wesen nach eher national als sozialistisch
2. China und Sowjetunion unterschiedliche Interessen Möglichkeit, sie geg eneinander auszuspielen
3. mögliche Neutralität des Landes (Charles de Gaulle)

Vietnamkrieg immer unübersichtlicher – USA wird immer mehr hineingezogen nach Robert McNamara (US-Verteidigungsminister)

1963 direkter Eingriff der USA in den Krieg („ clear and hold “ – säubern und besetzen) Begründung: unfähige Regierung in Saigon

1964 - angeblicher Angriff nordvietnamesischer Torpedoboote im Golf von Tonkin auf amerikanische Kriegsschiffe (2./4. August: 2. betätigt) Luftkrieg
- Entdeckung des Ho-Tschi-Minh-Pfades durch USA Bombardierung Ausbau

1967 550.000 US-Soldaten in Vietnam; Unterstützung durch 1,5 Mio. südvietn. Soldaten; militärische Unterstützung des Nordens durch Sowjetunion

Flächenbombardements, chemische Kampfmittel durch USA („ search and destroy “ – aufspüren und vernichten) ohne Erfolg, trotz hohem technischen Standard („wie ein Fisch im Wasser“, Mao Zedong: Untertauchen in Bevölkerung, in Dschungelgebieten nicht zu fassen)

Widerspruch zu amerikanischen Idealen Zweifel am Sinn des Krieges

1968 Tet-Offensive: Partisanen/Guerillas stürmen Regierungsgebäude und US-Botschaft in Saigon; Vietcong attackiert amerikanische Stützpunkte

Eroberung der alten Kaiserstadt Hue (für 4 Wochen) blutig militärisches Debakel (Stärke des vietnamesischen Untergrunds!)

Wachsende Verluste auf Seiten der Amerikaner Zunahme der Antikriegsbewegung in den USA

Versuch des amerikanischen Militärs durch „ Säuberungsaktionen “ Partisanen aufzuspüren ohne Erfolg, da die Bevölkerung Saigons den Partisanen Unterschlupfgab („ rote Adressen “), jedoch grobe Unmenschlichkeit gegenüber der Bevölkerung

- Widerstand in der US-Bevölkerung

Friedensverhandlungen mit Nordvietnam (US-Präs. Lyndon B. Johnson), Rückzug der Truppen bis Anfang 1973 (mehr als 40.000 Amerikaner gefallen) Rückzug: Kriegsführung Südvietnamesen

1969 US-Präs. Nixon: schrittweise Reduzierung der Divisionen

1972 Offensive, Ziel: USA bei Pariser Friedensgesprächen unter Druck setzen USA: Bombenoffensiven gegen Nordvietnam (Weihnachten ´72)

27.01.1973 Unterzeichnung eines Waffenstillstandes in Paris: endgültiger Abzug der US- Truppen – Bremsung der sowjetischen Waffen- und Munitionslieferungen (Kissinger (USA), Le Duc Tho (Vietnam))

10.03.1973 Angriff der Stadt Ban Me Thuot, Vertreibung der Thieu-Truppen, Fluch]t der südvietnamesischen Truppen

Dezember 1974 Vietcong und Nordvietnam greifen südvietnamesische Armee an hält Widerstand nicht stand

30.04.1975 Kapitulation in Saigon, Eroberung durch N-Vietnam Umbenennung in Ho- Tschi-Minh-Stadt

Wiedervereinigung unter kommunistischer Regierung

Über eine Million versuchen Enteignung und „Umerziehung“ zu entgehen, mehr als 10.000 sterben als „ boat people

1976 Offizielle Vereinigung – Gründung einer Sozialistischen Republik

Folgen:

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Verluste:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 von 3 Seiten

Details

Titel
Der Vietnamkrieg
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V102719
Dateigröße
326 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vietnamkrieg
Arbeit zitieren
Alexander Dony (Autor), 2001, Der Vietnamkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102719

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