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Soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf Migrationsentscheidungen. Essay zum Buch "Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration" von Sonja Haug

Title: Soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf Migrationsentscheidungen. Essay zum Buch "Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration" von Sonja Haug

Essay , 2015 , 12 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Sergio Merz (Author)

Sociology - Basics and General
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In diesem Essay wird eine Informationshypothese von Frau Dr. Sonja Haug aus ihrem Buch "Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration" zur Rolle von sozialem Kapital in der modernen Gesellschaft empirisch bewiesen. Dabei wird versucht, die Probleme der Migration und Gründe für eine Migration zu erschließen.

Leitfragen des Essays sind: Inwieweit beeinflusst soziales Kapital am Zielort eine Migration? Welche Gründe veranlassen einen Menschen dazu, in einem anderen Land zu arbeiten? Die Untersuchung beschränkt sich auf eine Zeitperiode von 2011 bis 2013, da der Einwandereranteil in dieser Periode am höchsten war. Durch eine empirische Auswertung verschiedener statistischer Daten kann die Rolle von Netzwerken im Kontext von Migration in Deutschland beleuchtet werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Soziale Netzwerke und Migrationsentscheidungen

2.2 Die Makroanalyse

2.3 Migrationsstatistik

3. Gründe für die Migrationsentscheidung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

5.1 Artikel aus Büchern

5.2 Zeitungsartikel

5.3 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von sozialem Kapital, insbesondere durch soziale Netzwerke, auf Migrationsentscheidungen. Das primäre Ziel ist es, die sogenannte Informationshypothese empirisch zu prüfen und zu analysieren, inwieweit bestehende soziale Netzwerke am Zielort die Entscheidung zur Migration sowie die Integration von Migranten beeinflussen.

  • Die Rolle von sozialem Kapital in modernen Gesellschaften
  • Die Informationshypothese als migrationsfördernder Faktor
  • Netzwerkdichte und Netzwerkarmut als soziologische Messgrößen
  • Statistische Analyse der Migrationsbewegungen in Deutschland (2011–2013)
  • Ökonomische und politische Motive für Migrationsentscheidungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Soziale Netzwerke und Migrationsentscheidungen

Die soziale Netzwerke lassen sich als eine Menge von Individuen, Institutionen oder Organisationen und Beziehungen zwischen diesen Elementen definieren. Die soziale Netzwerke bieten vielfältige Vorteile für Migranten. Ein ganz wesentlicher Vorteil von sozialen Netzwerken ist die Entstehung des Sozialkapitals. Durch die Einbindung in soziale Netzwerke (Migrantennetzwerke) wird die soziale Kapital gebildet. „Soziales Kapital wird als individuelle Ressource, die durch Einbindung in soziale Netzwerke entsteht, aufgefasst“ (Burt 1992, Coleman 1990, Flap 1991, Portes 1995a, Kap. 4). „Dabei wird angenommen, dass das Eingebettetsein in dichte soziale Netzwerke, das darin entstehende Vertrauen und die gegenseitigen Unterstützungsleistungen ein hohes soziales Kapital für die Einzelnen darstellen. Die sozialen Beziehungen können dazu verwendet werden, vielfältigen Nutzen daraus zu ziehen, so z. B. in Form von Unterstützungsleistungen oder der Vermittlung von Wohnungen, Arbeitsplätzen oder anderen Erleichterungen des Alltagslebens“ (Haug 2004, S. 222). Dies trägt in erheblichem Maße dazu bei, dass viele Menschen emigrieren. Migrantennetzwerk wird dadurch immer größer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Ziel des Essays formuliert, die Informationshypothese von Dr. Haug empirisch zu prüfen und die zentralen Leitfragen zur Bedeutung von sozialem Kapital bei der Migration zu definieren.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt erläutert die theoretischen Grundlagen des sozialen Kapitals, führt die makro-analytische Perspektive ein und liefert eine statistische Einordnung des Migrationsgeschehens in Deutschland.

3. Gründe für die Migrationsentscheidung: In diesem Kapitel werden die komplexen Motive für Migration, wie ökonomische Faktoren und der Zugang zu Kapitalmärkten sowie die Rolle staatlicher Zuwanderungspolitik, detailliert untersucht.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass soziales Kapital am Zielort einen starken migrationsfördernden Effekt hat und die Einbettung in Netzwerke entscheidend für den Migrationsprozess ist.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen aus Büchern, Zeitungen und Internetrecherchen chronologisch und nach Kategorien aufgelistet.

Schlüsselwörter

Soziales Kapital, Migrationsentscheidung, soziale Netzwerke, Informationshypothese, Migrantennetzwerke, Netzwerkdichte, Integrationsforschung, Migration, Humankapital, Netzwerkanalyse, Zuwanderung, soziologische Forschung, Arbeitsmigration, Kollektivgut, Migrationsstatistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung, wie soziale Netzwerke und das damit verbundene soziale Kapital die Migrationsentscheidungen von Menschen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Begriff des sozialen Kapitals, die Funktionsweise von Migrantennetzwerken, die theoretische Migrationsforschung und die Rolle von Netzwerken bei der Integration in einem neuen Land.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die „Informationshypothese“ von Dr. Sonja Haug anhand soziologischer Konzepte und aktueller statistischer Daten empirisch nachzuvollziehen und ihre Gültigkeit im Migrationskontext zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen makro-analytischen Forschungsansatz und stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und des Statistischen Bundesamtes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des sozialen Kapitals, die Analyse der Netzwerkstrukturen sowie eine statistische Betrachtung der Migrationsbewegungen nach Deutschland zwischen 2011 und 2013.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind soziales Kapital, Migrationsentscheidung, Netzwerkdichte, Informationshypothese und Zuwanderungspolitik.

Inwieweit spielt die „Informationshypothese“ eine Rolle?

Die Informationshypothese besagt, dass soziales Kapital am Zielort – wie etwa die Anwesenheit von Freunden oder Familie – migrationsförderlich wirkt, da Risiken reduziert und Arbeitsmöglichkeiten durch Kontakte leichter zugänglich werden.

Welche Bedeutung haben „islamische Netzwerke“ in der Arbeit?

Der Autor führt islamische Bildungsnetzwerke als ein spezifisches Beispiel für interpersonale Beziehungsgeflechte an, um zu verdeutlichen, wie ethnisch homogene Gemeinschaften den Zugang zu Ressourcen und Informationen erleichtern können.

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Details

Title
Soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf Migrationsentscheidungen. Essay zum Buch "Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration" von Sonja Haug
College
University of Hannover  (Institut für Soziologie)
Course
Soziale Netzwerke. Theorie und Anwendungen.
Grade
2.0
Author
Sergio Merz (Author)
Publication Year
2015
Pages
12
Catalog Number
V1027251
ISBN (eBook)
9783346436290
ISBN (Book)
9783346436306
Language
German
Tags
Soziale Netzwerke Migrationsentscheidungen Migration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sergio Merz (Author), 2015, Soziale Netzwerke und ihr Einfluss auf Migrationsentscheidungen. Essay zum Buch "Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integration" von Sonja Haug, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027251
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