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Gewalt durch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Präventionsmaßnahmen gegen Alltagsgewalt

Titel: Gewalt durch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Präventionsmaßnahmen gegen Alltagsgewalt

Ausarbeitung , 2020 , 30 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Simon Jaehn (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit Gewalt auseinander, die abseits von Prügel und Schlägen stattfindet, Gewalt, die meistens gar nicht als solche erkannt wird und sich in Einrichtungen dadurch schon ein Stück weit normalisiert hat.

So soll diese Arbeit aufmerksam machen auf Situationen, in denen Fachkräfte aus verschiedenen Gründen das Wohl des Kindes übergehen. Sie soll aber auch Antworten liefern: Antworten darauf, was Alltagsgewalt ist, warum sie existiert, wie sie aufgebaut ist und wie man präventiv gegen sie vorgehen kann.

In aller Regel ist die Kita für Kinder ein sicherer Ort. Sie werden dort von gut ausgebildeten Fachkräften betreut, bekommen pädagogische Angebote und haben Freiraum, um mit Gleichaltrigen zu spielen und die Welt zu entdecken. All das passiert in den allermeisten Fällen frei von Schlägen, Tritten oder anderer körperlicher Gewalt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Themenwahlbegründung

1.2 Ziele

1.3 Aufbau „Prozessmodell pädagogischen Handelns“

2. Praxisbeispiel

2.1 Fallbeispiel

3. Wissen & Verstehen

3.1 Zusammenfassung der Schlüsselsituationen

3.2 Perspektivwechsel

3.2.1 Situation „Paul“

3.2.2 Situation „Cem“

3.2.3 Situation „Jana und Max“

3.2.4 Situation „Jonas“

4. Analyse & Bewertung

4.1 Begriffsbestimmung Gewalt

4.2 Erscheinungsformen von Gewalt im pädagogischen Alltag

4.2.1 Gewalt beim Essen

4.2.2 Gewalt im Badezimmer

4.2.3 Gewalt beim Ruhen

4.2.4 Gewalt durch Vergleiche und Bloßstellung

4.2.5 Sonstiges

4.3 Gründe für Alltags-Gewalt

4.3.1 Zeitpläne

4.3.2 Fachkräftemangel

4.3.3 Ausbildung

4.3.4 Persönliche Einstellung

4.3.5 Zusätzliche Schwierigkeiten

5. Planung & Konzeption

5.1 Das Schutzkonzept

5.2 Zusätzliche Maßnahmen

6. Reflexion & Evaluation

6.1 Prävention durch die Fachkraft

6.1.1 Selbstreflexion

6.1.2 Reflektion mit Kolleg*innen

6.1.3 Fortbildungen

7. Schlussfolgerung

7.1 Zusammenfassung

7.2 Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht das Phänomen der „Alltagsgewalt“ in Kindertageseinrichtungen, welche oft unbewusst durch Fachkräfte ausgeübt wird und abseits körperlicher Gewalt stattfindet. Ziel ist es, solche Situationen zu identifizieren, zu analysieren und präventive Lösungsansätze zu entwickeln, um das Wohlbefinden der Kinder zu gewährleisten.

  • Phänomenologische Analyse von Alltagsgewalt in Kitas
  • Einfluss von strukturellen Rahmenbedingungen und Fachkräftemangel
  • Die Rolle der pädagogischen Fachkraft und ihre Selbstreflexion
  • Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten
  • Reflexion des professionellen Umgangs mit Kindern in alltäglichen Routinen

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Gewalt durch Vergleiche und Bloßstellung:

Anders als in der Schule sollte in der Kita kein Leistungsdruck herrschen. Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, in der Kita in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Neues zu entdecken, ohne dabei auf Noten oder Ähnliches achten zu müssen. Das ist wichtig, denn jedes Kind ist ein Individuum. Gerade junge Kinder haben ihr eigenes Tempo und lernen in diesem spielerisch Prozesse und Aktivitäten kennen. Der Orientierungsplan beschreibt, dass der Entwicklungsprozess eines Kindes durch biologisch bedingte Reifung, unterschiedliche Lernerfahrungen sowie persönliche Anlagen und soziale Faktoren bestimmt wird (vgl. Orientierungsplan BW, 2011).

Im pädagogischen Alltag bemerkt die Fachkraft dies immer wieder. Auch wenn Kinder exakt gleich alt sind, werden sie nie in allen Bereichen die gleichen Fähigkeiten und den gleichen Entwicklungsstand haben. Das ist völlig in Ordnung, schließlich ist es bei Erwachsenen ja nicht anders. Die Aufgabe der Fachkraft ist es, zwar auch Defizite des Kindes zu erkennen, vor allem aber muss sie die Fähigkeiten des Kindes fördern und diese in den Vordergrund stellen (vgl. Orientierungsplan BW, 2011).

Malen und Gestalten ist eine Tätigkeit, der in der Kita viel Raum gegeben wird. Auch im Praxisbeispiel beschäftigen sich die Kinder gerade am Maltisch. Was diesen von z.B. der Puppenecke unterscheidet, ist, dass die Kinder hier in aller Regel „Ergebnisse“ haben und vorzeigen können. Das ist auf der einen Seite gut, da man so den Kindern viel Wertschätzung zeigen kann, birgt aber auch Gefahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Themenwahl und stellt das „Prozessmodell pädagogischen Handelns“ als theoretische Grundlage für die Untersuchung von Alltagsgewalt in Kitas vor.

2. Praxisbeispiel: Das Kapitel präsentiert ein fiktives, aber realistisches Szenario in einer Kindertagesstätte, das als Grundlage für die spätere Analyse von pädagogischen Handlungssituationen dient.

3. Wissen & Verstehen: Hier werden die Schlüsselsituationen des Praxisbeispiels erläutert und durch einen Perspektivwechsel aus der Sicht der betroffenen Kinder und Fachkräfte ergänzt.

4. Analyse & Bewertung: Dieses Kapitel definiert den Gewaltbegriff in pädagogischen Kontexten, beleuchtet verschiedene Erscheinungsformen (wie Essen, Ruhen, Badezimmer) und untersucht die Ursachen für Alltagsgewalt.

5. Planung & Konzeption: Der Fokus liegt hier auf der Erstellung und Umsetzung von institutionellen Schutzkonzepten sowie begleitenden Maßnahmen zur Gewaltprävention in Einrichtungen.

6. Reflexion & Evaluation: Es wird die Bedeutung der persönlichen Selbstreflexion der Fachkraft, kollegialer Austausch sowie kontinuierliche Fortbildung als Präventionsmethoden hervorgehoben.

7. Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert das persönliche Fazit des Autors zur Relevanz des Themas in der pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Alltagsgewalt, Kindertageseinrichtung, pädagogische Fachkraft, Gewaltprävention, Schutzkonzept, Kindeswohl, Selbstreflexion, Erziehung, pädagogisches Handeln, Prozessmodell, Professionalität, Kinderrechte, Personalmangel, Zeitdruck, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die oft unbewusste Form der „Alltagsgewalt“, die Kinder in Kindertageseinrichtungen durch das Handeln von Fachkräften erfahren können, jenseits von körperlicher Misshandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Gewalt, die Analyse typischer Alltagssituationen (Essen, Ruhen, Toilette), die Ursachenforschung und die Entwicklung von Schutzkonzepten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, für Alltagsgewalt zu sensibilisieren, ihre Ursachen zu ergründen und konkrete Strategien für eine präventive und gewaltfreie pädagogische Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt ein fiktives Fallbeispiel als roten Faden, das mittels Literaturanalyse und dem „Prozessmodell pädagogischen Handelns“ theoretisch fundiert analysiert und bewertet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des Praxisbeispiels, die theoretische Auseinandersetzung mit Gewaltformen, die Reflexion struktureller Gründe wie Fachkräftemangel sowie die Erarbeitung von Präventionskonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alltagsgewalt, Schutzkonzept, Kindeswohl, pädagogische Fachkraft, Selbstreflexion und Gewaltprävention.

Welche Bedeutung hat das „Prozessmodell pädagogischen Handelns“ für die Arbeit?

Das Modell dient als strukturgebendes Gerüst für die Arbeit, um von der Analyse des Wissens über die Planung bis hin zur Reflexion und Evaluation methodisch vorzugehen.

Wie unterscheidet sich die in der Arbeit thematisierte Gewalt von physischer Gewalt?

Die Arbeit fokussiert auf psychische Gewalt, wie Drohungen, Nötigung, Bloßstellung oder Vernachlässigung, die oft als „normaler“ Bestandteil des Kita-Alltags wahrgenommen und daher nicht unmittelbar als Gewalt erkannt wird.

Welchen Stellenwert nimmt die Selbstreflexion der Fachkraft ein?

Die Selbstreflexion wird als zentrale Methode gewertet, um das eigene Handeln, die persönliche Lebensgeschichte und das Verhältnis zur Erziehung kritisch zu hinterfragen und so Fehlverhalten präventiv vorzubeugen.

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Details

Titel
Gewalt durch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Präventionsmaßnahmen gegen Alltagsgewalt
Note
1,5
Autor
Simon Jaehn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V1027380
ISBN (eBook)
9783346431790
ISBN (Buch)
9783346431806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewalt fachkräfte kindertageseinrichtungen präventionsmaßnahmen alltagsgewalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Jaehn (Autor:in), 2020, Gewalt durch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Präventionsmaßnahmen gegen Alltagsgewalt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027380
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Leseprobe aus  30  Seiten
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