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Transformation der liberalen Demokratie? Populismus, Postdemokratie und illiberale Demokratie

Title: Transformation der liberalen Demokratie? Populismus, Postdemokratie und illiberale Demokratie

Presentation (Elaboration) , 2021 , 7 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anja Schneider (Author)

World History - Modern History
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In diesem Referat wurde über die Transformation der liberalen Demokratie, Populismus, Postmoderne und illiberale Demokratie gesprochen.

Laut gesammelter Literaturen und durchgeführten Recherchen kann angenommen werden, dass die Transformation der liberalen Demokratie mit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus im Jahr 1989 einsetzte. Philipp Ther berichtet in seinem Werk „Das andere Ende der Geschichte“ über die polyanische Pendelbewegung. Dieser Begriff wurde wiederum von Karl Polyani, welcher ein ungarisch-österreichischer Wirtschaftshistoriker und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler war, ins Leben gerufen. Sein Werk „The Great Transformation“ dient bis heute als Ausgangspunkt für die aktuelle Forschung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Transformation der liberalen Demokratie

Democraty Rankings

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Transformation der liberalen Demokratie im europäischen Kontext, wobei sie insbesondere die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Staatssozialismus sowie aktuelle Herausforderungen wie Populismus, Postdemokratie und illiberale Tendenzen analysiert.

  • Die historische Entwicklung seit 1989 und die "polyanische Pendelbewegung".
  • Die Krise der zentristischen Sozialdemokratie und der Aufstieg des Rechtsnationalismus.
  • Theoretische Abgrenzungen von Postdemokratie und Prädemokratie.
  • Der Einfluss des Populismus auf aktuelle politische Entscheidungsprozesse.
  • Analyse der Demokratiequalität in Österreich anhand von Rankings.

Auszug aus dem Buch

Transformation der liberalen Demokratie

Laut gesammelter Literaturen und durchgeführten Recherchen kann angenommen werden, dass die Transformation der liberalen Demokratie mit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus im Jahr 1989 einsetzte. Philipp Ther berichtet in seinem Werk „Das andere Ende der Geschichte“ über die polyanische Pendelbewegung. Dieser Begriff wurde wiederum von Karl Polyani, welcher ein ungarisch-österreichischer Wirtschaftshistoriker und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler war, ins Leben gerufen. Sein Werk „The Great Transformation“ dient bis heute als Ausgangspunkt für die aktuelle Forschung.

Der Begriff Staatssozialismus, mit dem die Transformation ihren Lauf nahm, gehört dem Oberbegriff Sozialismus an. Konkret liegt hier der Fokus auf die Verstaatlichung von Produktionsmitteln. Für die Menschen in Osteuropa bedeutete der Zusammenbruch des Staatssozialismus die Befreiung aus einem menschenverachtenden System. In Westeuropa hingegen gerieten die Sozialdemokraten, welchen es gelungen war, sogenannte Wohlfahrtsstaaten zu schaffen, unter erhöhten Druck. Ein Wohlfahrtsstaat leistet eine rechtlich verbürgte soziale Sicherung und Förderung aller seiner Bürger, indem er monetäre Transfers, soziale Dienste und Infrastruktur zur Verfügung stellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Transformation der liberalen Demokratie: Dieses Kapitel analysiert die historischen Ursprünge der demokratischen Transformation seit 1989, beleuchtet die Krise des Wohlfahrtsstaates und diskutiert aktuelle Bedrohungen durch Rechtsnationalismus und Faschismus.

Democraty Rankings: Hier werden die Ergebnisse internationaler Demokratie-Vergleiche für Österreich betrachtet, Defizite identifiziert und konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Demokratiequalität formuliert.

Schlüsselwörter

Transformation, liberale Demokratie, Staatssozialismus, Wohlfahrtsstaat, Postdemokratie, Prädemokratie, Populismus, Rechtspopulismus, Demokratiequalität, Österreich, Gewaltenteilung, Illiberalismus, Polyanische Pendelbewegung, politische Bildung, Pressefreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Wandlungsprozessen liberaler Demokratien unter besonderer Berücksichtigung der politischen Entwicklung in Österreich und Europa nach 1989.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen des Zusammenbruchs des Staatssozialismus, der Krise der Sozialdemokratie, dem Aufstieg rechtspopulistischer Strömungen und der theoretischen Einordnung von Demokratieformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Transformation der Demokratie zu verstehen und zu hinterfragen, wie Begriffe wie Populismus, Postdemokratie und illiberale Demokratie die aktuelle politische Landschaft prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Demokratie-Rankings und der Auseinandersetzung mit politikwissenschaftlichen Theorien, unter anderem von Philipp Ther und Samuel Salzborn.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen für das Erstarken des Rechtsnationalismus, die Rolle des Populismus bei Wahlerfolgen und die Qualität der österreichischen Demokratie unter Berücksichtigung von Institutionen wie der Gewaltenteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transformation, liberale Demokratie, Wohlfahrtsstaat, Populismus, Postdemokratie und Demokratiequalität.

Wie definiert der Text den Begriff "Postdemokratie"?

Postdemokratie wird als Gemeinwesen beschrieben, in dem zwar Wahlen stattfinden, die öffentliche Debatte jedoch von professionellen PR-Experten dominiert und auf ein politisches Spektakel reduziert wird.

Was unterscheidet eine "illiberale Demokratie" laut Autorin?

Eine illiberale Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass zwar demokratische Strukturen (wie Wahlen) existieren, jedoch Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit zunehmend eingeschränkt werden und die Regierung autoritär agiert.

Warum wird Österreich als Beispiel für die Gewaltenteilung herangezogen?

Österreich dient als konkretes Fallbeispiel, um die Funktionsweise der Gewaltenteilung (Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichtsbarkeit) als stabilisierendes Element einer modernen Demokratie aufzuzeigen.

Welche Empfehlungen gibt David Campbell für Österreich?

Campbell empfiehlt, politische Bildung stärker im Bildungssystem zu verankern und sich bei Reformen intensiver auf die Bekämpfung von Korruption sowie die Stärkung der Pressefreiheit zu konzentrieren.

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Details

Title
Transformation der liberalen Demokratie? Populismus, Postdemokratie und illiberale Demokratie
College
Klagenfurt University
Grade
1
Author
Anja Schneider (Author)
Publication Year
2021
Pages
7
Catalog Number
V1027453
ISBN (eBook)
9783346431028
Language
German
Tags
transformation demokratie populismus postdemokratie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Schneider (Author), 2021, Transformation der liberalen Demokratie? Populismus, Postdemokratie und illiberale Demokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027453
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