Die nationalsozialistische Arbeiterpolitik 1933-39


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000

29 Seiten, Note: sehr gut (


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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung
1. Die Bedeutung der Arbeiterschaft für die Nationalsozialisten
2. Zielsetzung und Fragestellungen

II. Wirtschaftliche Rahmengesetzgebung
1. Erste Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
2. Arbeitermythos und Volksgemeinschaft
3. Gleichschaltung der Gewerkschaften
4. Die Treuhänder der Arbeit
5. Lohnstopp und Leistungsprinzip
6. Arbeitskraftlenkung und Reglementierung

III. Der Betrieb im NS-Staat
1. Die Betriebsgemeinschaft
2. Die Betriebsordnungen
3. Der Vertrauensrat
4. Etablierung der Treuhänder der Arbeit und Rolle der DAF
5. Betriebliche Sozialleistungen
6. Zwischenbilanz: Die Auswirkungen des AOG

IV. Arbeiteralltag im NS-Staat
1. Lebenshaltung und Wohnungssituation
2. Freizeit und Urlaub
3. Der Privatbereich

V. Zusammenfassung

VI. Literaturverzeichnis

1. Quellen und Quellensammlungen

2. Sekundärliteratur..

I. Einleitung

1. Die Bedeutung der Arbeiterschaft für die Nationalsozialisten

„In den Arbeitern mit der schwieligen Faust steckt die Kraft, diese müssen wir für uns gewinnen.“1 Dieser Ausspruch Hitlers vom März 1922 verdeutlicht, dass die Nationalsozialisten schon lange vor der Machtergreifung in der Gewinnung der Arbei- terschaft eine der Hauptaufgaben ihrer Partei sahen.2 Dass an den Schlossern, Drehern und Schweißern politisch kein Weg vorbei führte, lag schon allein in der demograp h-i schen Struktur Deutschlands begründet: Rund die Hälfte aller erwerbstätigen Personen

im Land waren Arbeiter.3 Ohne Mithilfe oder in Opposition zu dieser riesigen Bevölke- rungsgruppe wäre eine Realisierung der von der NS-Führung angestrebten territorialen Expansion nach Osten4 undenkbar gewesen. Vor allem für die geplante Aufrüstung war die Mitwirkung der Industriearbeiter „ unumgänglich notwendig“5.

Der Anteil der Arbeiter an der Mitgliederzahl der NSDAP war jedoch äußerst gering. 1930 gehörte etwas mehr als ein Viertel der Parteimitglieder dem Arbeitermilieu an.6 Auch nach der Machtergreifung blieb der überwiegende Teil der Arbeiter der NSDAP fern.7 Verglichen mit ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung war die Arbeiterschaft damit in der Partei deutlich unterrepräsentiert. Um seine politischen Ziele in die Tat umzusetzen, musste das NS-Regime also entweder das Vertrauen der Arbeiter gewinnen, oder deren Widerstandsgeistdurch Repression und Zwangsmaßnahmen brechen.

2. Zielsetzung und Fragestellungen

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welches dieser beiden Prinzipien der nationalsozialistischen Arbeiterpolitik von 1933 bis 1939 zugrunde lag. Die Analyse soll dabei absteigend von der wirtschaftspolitischen Makroebene zur Mikroebene erfolgen.

Zunächst wird die wirtschaftspolitische Rahmengesetzgebung des NS-Regimes zu be- trachten sein. Hierbei sind zu unterscheiden die Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Gleichschaltung der Gewerkschaften, die daraus resultierende Neu- ordnung des Tarifsystems durch die Treuhänder der Arbeit und das Leistungsprinzip so- wie schließlich die Vorbereitung und Durchführung einer gezielten Arbeitskraftlenkung. Der zweite Teil der Analyse befasst sich mit der Umstrukturierung der Arbeitswelt im Zuge der Neuordnung der Betriebsebene. In einem dritten Teil sollen dann die Eingriffe des NS-Regimes in den Arbeiteralltag und in die Arbeiterhaushalte untersucht werden.

Auf Grundlage dieser Analyse-Ergebnisse soll dann nach den übergreifenden Prinzipien der NS-Arbeiterpolitik gefragt werden, um die eingangs gestellte Frage zu beantworten, auf welche Weise sich das Regime die Unterstützung der Arbeiter gesichert hat.

II. Wirtschaftspolitische Rahmengesetzgebung

1. Erste Maßnahmen zur Bekämpfungder Arbeitslosigkeit

Als die Nationalsozialisten im März 1933 die Macht übernahmen, hatte die Weltwirt- schaftskrise ihren Höhepunkt erreicht.8 Es kündigte sich bereits ein leichtes Abflauen der Rezession an.9 Dennoch war die wirtschaftliche Situation besorgniserregend: Jede dritte Erwerbsperson in Deutschland war ohne Arbeit.10 Die Arbeitnehmer waren dem- entsprechend verunsichert.11 Es überwog die Ansicht, „ daß das wichtigste sei, überhaupt Arbeit zu haben“.12

Hier setzten auch die Wahlversprechen der Nationalsozialisten an: Sie wollten alle leis- tungswilligen deutschen Arbeiter wieder in Lohn und Brot stellen. Mit welchen Mitteln das neue Regime dieses Ziel erreichen wollte, blieb aber zunächst offen. Die wirt- schaftspolitischen Forderungen der NSDAP vor 1933 waren „ verschwommen und viel- deutig und konnten deshalb [...] von verschiedenen Gruppen verschieden verstanden werden“ .13 Die wahren wirtschaftspolitischen Pläne der NSDAP unterlagen nämlich strengster Geheimhaltung,14 da die Partei keine potenziellen Anhänger verschrecken wollte.15

Auch in den ersten Monaten nach der Machtergreifung legte sich das neue Regime öf- fentlich auf keinen Kurs fest. Zum einen herrschte innerhalb der Partei keineswegs Ei- nigkeit über die einzuschlagende Linie.16 Zum anderen musste, um das nationalsozialis- tische Kernziel „ Aufrüstung“ 17 verwirklichen zu können, zunächst das Vertrauen aller gesellschaftlicher Gruppen und Wirtschaftsparteien gewonnen werden,18 um eine „na- tionale Solidarität“ mit der Regierung zu schaffen.19 Dem hätten spezifische wirt-

schaftspolitische Entscheidungen im Wege gestanden, da es keinen einheitlichen Kurs für die gesamte potenzielle Anhängerschaft geben konnte.20

Konkrete Wirtschaftspläne wurden also nur recht langsam geschaffen.21 Umso nach- drücklicher setzten sich die neuen Machthaber von Anfang an für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ein, konnte ein Erfolg in dieser Frage doch erheblich zur angestrebten Festigung der plebiszitären Machtbasis beitragen.22 Zunächst bediente sich die NS-Re- gierung des von dem englischen Nationalökonom John Maynard Keynes propagierten

„ deficit spending“ : Mit dem sogeannten Reinhard-Programm wurde durch eine Reichs- Neuverschuldung in Form von Arbeits-Schatzanweisungen die Wirtschaft wieder ange- kurbelt.23 Der bald einsetzende Rückgang der Arbeitslosigkeit war jedoch nicht aus- schließlich auf das Reinhard-Programm zurückzuführen, vielmehr zeigten jetzt auch mit zeitlicher Verzögerung Maßnahmen der Regierungen von Papen und Schleicher ihre Wirkung.24 Durch zahlreiche Arbeitsbeschaffungs-Maßnah men und die finanzielle För- derung von Frauen, die aus dem Erwerbsleben ausschieden („ Ehestandsdarlehen “) wur- de die Arbeitslosenzahl deutlich reduziert.25 Das Engagement in der Arbeitslosigkeits- Frage wurde durch öffentliche Aktionen propagandistisch aufgewertet,26 was zu einer Festigung der NS-Herrschaft führte.

2. Arbeitermythos und Volksgemeinschaft

Ein anderer Versuch, dass Vertrauen der Arbeiterschaft zu gewinnen, war die mythische Überhöhung der Arbeit. Durch Schlagworte wie „ Arbeit adelt“ 27 sollte die körperliche Arbeit aufgewertet werden.28 Außerdem wurden die NS-Funktionäre nicht müde, die Bedeutung der Arbeiter für die Nation zu betonen: „ Ohne den deutschen Arbeiter gibt es kein deutsches Volk“ , verkündete der spätere Vorsitzende der Deutschen Arbeitsfront (DAF) Robert Ley.29

Durch die Volksgemeinschafts-Ideologie sollte dem Arbeiter das Gefühl einer Status-

sollten die gleichen Aufstiegschancen erhalten.30 In der Tat verbesserten sich im Dritten Reich die Möglichkeiten der Arbeiter, durch fachliche Qualifikation ihren Status zu er- höhen.31 Auf diese Weise entwickelte sich ein „ Ventil für gesellschaftliche Spannun- gen“ ,32 das den aufgrund der geplanten einschneidenden Veränderungen im Wirtschafts- system zu erwartenden Unmut der Arbeiterschaft kanalisieren sollte.

3. Gleichschaltung der Gewerkschaften

Die Haltung zu den Gewerkschaften war innerhalb der Partei sehr uneinheitlich.33 Vor allem viele Mitglieder und Funktionäre der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisaton (NSBO) standen den Arbeitnehmer-Vertretungen als solches nicht feindlich gegenüber34 und setzten sich sogar für eine arbeitnehmerfreundliche Umgestaltung des Wirtschaftssystems ein.35 In den Führungskreisen herrschte hingegen die Ansicht vor, dass von den Gerwerkschaften ein latentes Gefahrenpotenzial für das Regime ausgehe.36 Außerdem könnten betriebliche Interessens-Vertretungen für Arbeit- nehmer den angestrebten Aufrüstungsprozess behindern.37

Die Führungsspitze setzte ihren Kurs schließlich durch. Bei der Zerschlagung der Ge- werkschaften ließ die NS-Spitze jedoch Vorsicht walten. Mit „ propagandistischen Avancen“ 38 sollte zunächst das Vertrauen der Arbeiter gewonnen werden: Im ganzen Land fanden am 1. Mai 1933 Massenveranstaltungen statt, bei denen sich das Regime als „ volksgemeinschaftlicher Arbeiterstaat“ präsentierte.39 Der 1. Mai wurde zum „ Tag der nationalen Arbeit“ deklariert40 und Hitler kündigte ein Ende der Ständegesellschaft an und versprach den sozialen Frieden.41

Nur einen Tag später wurden reichsweit die Büros, Banken und Redaktionen der Freien

Gewerkschaften durch SS und SA besetzt, die Führer und Funktionäre festgenommen und in Konzentrationslager deportiert, das Gewerkschafts-Vermögen beschlagnahmt.42 Ausgewählten Mitgliedern der NSBO wurde kommissarisch die Leitung übertragen.43 Der Widerstand hielt sich in überschaubaren Grenzen. Um die Arbeiter dennoch zu be- sänftigen und seine eigene Position zu stärken und sich zu profilieren versprach Robert Ley, die Gründung einer Einheitsgewerkschaft.44 Dadurch nährte er die Hoffnungen in- nerhalb der NSBO, diese Aufgabe übernehmen zu können.45 Doch die Pläne der Be- triebszellenorganisation zerschlugen sich bereits wenige Tage später: Am 10. Mai wurde die Deutsche Arbeitsfront gegründet, eine Organisation, die alle Wirtschaftsparteien unter einem Dach vereinigte.46 Welche Struktur jedoch die DAF besitzen sollte und wel- che Rolle ihr im NS-Wirtschaftssystem zugedacht war, das blieb beim Gründungsakt völlig offen.47

So war es nicht verwunderlich, dass die arbeitnehmer-orientierten Kräfte in der NSDAP die Initiative ergriffen. Lautstark wurden Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen erhoben, in einigen Fällen sogar die Verhaftung als unsozial geltender Arbeitgeber an- geordnet.48 Dieser wilde und planlose Radikalismus alamierte die Parteiführung, drohten die sozial-revolutionären Umtriebe doch die Arbeitgeber zu verschrecken,49 deren Loyalität zur Realisierung der angestrebten Aufrüstung unerlässlich war. Mit scharfen Parteibefehlen versuchte Hitler den linken Flügel auf Kurs zu bringen.50 Außerdem be- schleunigte die NS-Führung die Erarbeitung einer neuen Gesellschafts-Ordnung. 51

In einem Aufruf Ende November 1933 wurde der Arbeitsfront jegliche Tarifkompetenz abgesprochen. 52 Die DAF sei nicht „ die Stätte, wo materielle Fragen des täglichen Ar- beitslebens entschieden, die natürlichen Unterschiede der Interessen der einzelnen Ar- beitsmenschen aufeinander abgestimmt werden“ , hieß es.53 Vielmehr sei ihre Aufgabe die „ Erziehung aller im Arbeitsleben stehenden Deutschen zum nationalsozialistischen

Staat und zur nationalsozialistischen Gesinnung “.54 Eine verbindliche Regelung des neuen Wirtschaftssystems sollte dann im Januar 1934 das „ Gesetz zur Ordnung der na- tionalen Arbeit“ (AOG) bringen. Welche Rolle der DAF dort zugewiesen wurde, wird im Zusammenhang mit der Untersuchung der Betriebsebene zu analysieren sein.55

4. Die Treuhänder der Arbeit

Neben der DAF riefen die Nationalsozialisten in den ersten Monaten nach der Machter- greifung eine weitere neue wirtschaftspolitische Instanz ins Leben: Die „ Treuhänder der Arbeit“ . Sie unterstanden direkt der Reichsregierung und waren an deren „ Richtlinien und Weisungen“ gebunden. 56 Aufgabe der Treuhänder war es, „ die Bedingungen für den Abschluss von Arbeitsverträgen“ festzusetzen. Außerdem sollten sie für die

„ Aufrechterhaltung des Arbeitsfriedens“ sorgen.57 Die Treuhänder waren also zum einen eine betriebliche Kontrollinstanz, 58 zum anderen mit der Regelung der Tariffragen betraut. Die kollektive Lohnregelung der Weimarer Zeit wurde durch eine staatliche Lohnfestsetzung ersetzt.59

Der provisorische Charakter des Treuhänder-Amtes, der in dem Gesetz deutlich zum Ausdruck kam,60 deutet daraufhin, dass die neue Institution geschaffen wurde, um den zunehmenden Eingriffen der DAF in tarifpolitischen Fragen zugunsten der Arbeitneh- mer ein Ende zu setzen.61 Die Treuhänder wurden deshalb angewiesen, so wenig wie möglich zu intervenieren und in die innerbetrieblichen Abläufe einzugreifen.62 Darüber hinaus wurde der überwiegende Teil der Treuhänder-Posten mit unternehmerfreundli- chen Personen besetzt63 - Maßnahmen, die fruchteten, wurde doch nur in seltenen Fällen von Seiten der Treuhänder Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt.64 Die von Kranig at- testierte unbedeutende Kontrollfunktion der Reichstreuhänder65 war also intendiert.

[...]


1 Zit. nach Rainer Zitelmann, Hitler - Selbstverständnis eines Revolutionärs, 150.

2 Vgl. ebd.

3 Im Jahre 1925 waren es 50 Prozent, 1933 sogar 52 Prozent (vgl. David Schoenbaum, Die braune Revolution, 28).

4 Vgl. Heinz Lampert, Staatliche Sozialpolitik im Dritten Reich, 179.

5 Vgl. Michael Schneider, Unterm Hakenkreuz, 753.

6 Vgl. Schoenbaum, 53.

7 Vgl. Martin Broszat, Der Staat Hitlers, 181.

8 Vgl. Andreas Kranig, Arbeitnehmer, Arbeitsbeziehungen und Sozialpolitik unter dem Nationalsozialismus, 136.

9 Vgl. Broszat, 176.

10 Vgl. Werner Abelshauser/Ansel m Faust/Dieter Petzina, Deutsche Sozialgeschichte 1914-1945, 350; verschärft wurde die Arbeitsmarktsituation der männlichen Arbeitnehmer noch durch die zunehmende Frauenarbeit (vgl. Schoenbaum, 33).

11 Vgl. Kranig, Arbeitnehmer, 136.

12 Vgl. die Deutschland-Berichte der SOPADE vom Juni 1935 (zit. nach Wolfgang Zollitsch, Arbeiter zwischen Weltwirtschaftskriseund Nationalsozialismus, 165).

13 Vgl. Karl Hardach, WirtschaftsgeschichteDeutschlands im 20. Jahrhundert, 66; vgl. auch Schoenbaum, 55; vgl. ferner ebd., 67: die Nationalsozialisten versprachen „ jedem alles“ .

14 Vgl. Zitelmann, 153.

15 Vgl. Schoenbaum, 54; vgl. auch Zitelmann, 195f.

16 Es gab unterschiedlicheStrömungen (vgl. Kranig, Arbeitnehmer, 137).

17 Vgl. Schoenbaum, 100.

18 Vgl. Hardach, 67.

19 Vgl. Schoenbaum, 69.

20 Vgl. Karl-Heinz Weißmann, Der Weg in den Abgrund, 81.

21 Vgl. Friedrich-Wilhelm Henning, Das industrialisierte Deutschland 1914-1972, 145.

22 Vgl. Broszat, 175.

23 Und das mit Erfolg (vgl. Henning, 155).

24 Vgl. Hardach, 71.

25 Vgl. Broszat, 177; so konnte das NS-Regime gleichzeitig seine bevölkerungspolitischenVorstellungen verwirklichen (vgl. Lampert, 189).

26 Vgl. Broszat, 178f.

27 Vgl. Schoenbaum, 100.

28 Vgl. Zitelmann, 160.

29 Robert Ley zur Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 (vgl. Wolfgang Michalka, Das Dritte Reich, 74).

30 Vgl. Schoenbaum, 82.

31 Vgl. Ronald Smelser, Die Sozialplanung der Deutschen Arbeitsfront, 75.

32 Vgl. Zollitsch, 238.

33 Vgl. Broszat, 181.

34 Vgl. Schoenbaum (106), der von Versuchen der NSBO berichtet,„ revolutionäre Eingriffe in das wirtschaftliche Leben der Nation“ vorzunehmen; auch Hitler selbst hielt die Gewerkschaften für „ an sich nicht schädlich“ (Zitelmann, 175).

35 Vgl. Tilla Siegel, Rationalisierung statt Klassenkampf, 102.

36 Vgl. Kranig, Arbeitnehmer, 140; Hitler sah in den Gewerkschaften ein Instrument des Klassenkampfes und befürchtetepolitischen Widerstand (vgl. Zitelmann, 175).

37 Vgl. Timothy W. Mason, Arbeiterklasse und Volksgemeinschaft, 44.

38 Vgl. Weißmann, 79; zum propagandistischenCharakter der Veranstaltungen vgl. Joseph Goebbels Erklärung zur Gleichschaltung der Gewerkschaften vom 17. April 1933: „ Den 1. Mai werden wir zu einer grandiosen Demonstration deutschen Volkswillens gestalten.“ (vgl. Michalka, 72).

39 Vgl. Broszat, 182.

40 Vgl. Michalka, 70.

41 Vgl. Broszat, 182f.

42 Vgl. Lampert, 189; vgl. auch Siegel, 99.

43 Vgl. Broszat, 183.

44 Vgl. Mason, Arbeiterklasse und Volksgemeinschaft, 32.

45 Vgl. Schoenbaum, 106.

46 Vgl. Zollitsch, 213.

47 Vgl. Siegel, 101.

48 Vgl. ebd., 102.

49 Vgl. ebd., 103.

50 Vgl. Broszat, 185; vgl. auch Zollitsch, 214.

51 Vgl. Mason, Arbeiterklasse und Volksgemeinschaft, 33

52 Vgl. ebd., 40.

53 Vgl. „ An alle schaffenden Deutschen“ , Aufruf der Deutschen Arbeitsfront, 27.11.1933 (vgl. Michalka, 80).

54 Vgl. ebd.

55 Vgl. Kap. III,4.

56 Gesetz über Treuhänder der Arbeit vom 19. Mai 1933, §4 (vgl. Michalka, 76).

57 Vgl. ebd., §2.

58 Vgl. Andreas Kranig, Lockung und Zwang, 43

59 Vgl. Lampert, 190; vgl. auch Broszat, 186.

60 Gesetz über Treuhänder der Arbeit, §2 (Michalka, 76): Die Treuhänder sollten ihre Aufgaben „ bis zur Neuordnung der Sozialverfassung“ ausüben; vgl. dazu Broszat, 186.

61 Vgl. Schneider, Unterm Hakenkreuz, 292.

62 Vgl. Timothy W. Mason, The Origins of the Law on the Organization of National Labour, 81; Siegel (105) nennt die Treuhänder daher eine „ sozialpolitische Feuerwehr“ .

63 Vgl. Weißmann, 81.

64 Vgl. Broszat, 190.

65 Vgl. Kranig, Lockung und Zwang, 52.

29 von 29 Seiten

Details

Titel
Die nationalsozialistische Arbeiterpolitik 1933-39
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
sehr gut (
Autor
Jahr
2000
Seiten
29
Katalognummer
V102848
Dateigröße
433 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeiterpolitik, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Marco Kamphaus (Autor), 2000, Die nationalsozialistische Arbeiterpolitik 1933-39, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102848

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