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Die Arbeitslosigkeit

Titel: Die Arbeitslosigkeit

Seminararbeit , 2003 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Eileen Schott (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Soziologen verstehen unter dem Begriff Arbeit „die Aufwendung physischer, geistiger oder emotionaler Anstrengung für die Herstellung von Waren zum eigenen oder fremden Gebrauch sowie das Erbringen von Dienstleistungen.“
Die Berufstätigkeit zählt heutzutage zu den wichtigsten Aufgaben im Leben eines Menschen. Mit der Ausübung einer Tätigkeit wird Selbstvertrauen, Selbstverwirklichung und Zufriedenheit assoziiert. Jeder Mensch ist bestrebt, einen festen Arbeitsplatz zu finden, sich in seinem Beruf wohl zu fühlen und sich einen Status in der Gesellschaft anzueignen.

Doch was ist, wenn man keine Arbeit hat? Wenn man arbeitslos ist? Wenn man nicht jeden Tag einen Arbeitsplatz aufsuchen kann? Ist man dann schlechter und minderwertiger als andere?
Mit diesem allgegenwärtigen Thema soll sich meine Hausarbeit auseinandersetzen: die Arbeitslosigkeit.

In einer Marktwirtschaft ist die Arbeitslosigkeit immer wieder der Schwachpunkt, der durch die wirtschaftliche Lage, die sich durch Angebot und Nachfrage bestimmt, hervorgerufen wird. Im Folgenden möchte ich einige Schwerpunkte zu diesem Thema setzen. Ich möchte unter anderem darauf eingehen, was Arbeitslosigkeit im Allgemeinen bedeutet. Welche Formen der Arbeitslosigkeit gibt es? Wo liegen die Ursachen für die Arbeitslosigkeit in einer Wirtschaft?
Welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich für den Betroffenen und was kann der Arbeitslose tun, um wieder zurück ins Berufsleben zu finden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeitslosigkeit

2.1 Begriff und Struktur

2.2 Formen der Arbeitslosigkeit

2.3 Ursachen der Arbeitslosigkeit

2.4 Theorien der Arbeitslosigkeit

2.5 Arbeitslos in der Gesellschaft

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit in der modernen Marktwirtschaft auseinander, um ein tieferes Verständnis für die Situation von Arbeitssuchenden zu schaffen und individuelle sowie gesellschaftliche Dimensionen dieses Zustands zu beleuchten.

  • Definition und statistische Erfassung von Arbeitslosigkeit
  • Klassifizierung der verschiedenen Formen der Arbeitslosigkeit
  • Analyse der Ursachen und theoretischen Erklärungsmodelle
  • Soziologische Betrachtung der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Arbeitslosen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriff und Struktur

Für den Begriff der Arbeitslosigkeit gibt es zwei verschiedene Definitionen. Laut Gesetz zählt derjenige Arbeitnehmer als arbeitslos, der vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht oder nur eine kurzfristige Beschäftigung ausübt (Paragraph 101 Arbeitsförderungsgesetz). Im Sinne der amtlichen Statistik jedoch ist derjenige arbeitslos, „wer ohne Arbeitsverhältnis ist, sich als arbeitssuchend beim Arbeitsamt gemeldet hat, eine Beschäftigung für mindestens 19 Stunden für mehr als drei Monate sucht, für eine Arbeitsaufnahme sofort zur Verfügung steht, nicht arbeitsunfähig erkrankt ist und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.“2 Daraus lässt sich erkennen, dass laut Statistik mehr Menschen als arbeitslos gelten als vor dem Gesetz. Es kommt zu wesentlich höheren Arbeitslosenzahlen, da das Statistische Bundesamt Deutschland umfangreichere Kriterien für die Zuordnung zur Arbeitslosigkeit in ihre Berechnungen einbezieht.

Die Höhe der Arbeitssuchenden kann anhand der Arbeitslosenquote festgestellt werden. Die Arbeitslosenquote gibt demnach das Verhältnis der registrierten Arbeitslosen zur Zahl der abhängig beschäftigten Erwerbspersonen an und zeigt zumeist den Durchschnitt eines Monats oder Jahres.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den soziologischen Arbeitsbegriff und führt in die Problematik der Arbeitslosigkeit als eine Herausforderung für Individuum und Gesellschaft ein.

2. Die Arbeitslosigkeit: Dieses Hauptkapitel analysiert Definitionen, Formen, Ursachen und theoretische Erklärungen der Arbeitslosigkeit sowie deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Ansehen der Betroffenen.

3. Schlussbemerkung: Das Fazit fordert einen individuellen Umgang mit Arbeitslosigkeit und betont die Notwendigkeit aktiver Unterstützung sowie den Abbau gesellschaftlicher Stigmatisierung.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, Arbeit, Marktwirtschaft, Arbeitslosenquote, offene Arbeitslosigkeit, versteckte Arbeitslosigkeit, Stille Reserve, Arbeitsmarkt, Langzeitarbeitslosigkeit, Sucharbeitslosigkeit, Kapitalmangelarbeitslosigkeit, gesellschaftliche Norm, Stigmatisierung, Humankapital, Beschäftigungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen der Arbeitslosigkeit aus soziologischer Perspektive und untersucht deren Hintergründe, Auswirkungen und theoretische Einordnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Definition von Arbeitslosigkeit, ihre verschiedenen Ursachen, theoretische Erklärungsmodelle sowie die Auswirkungen des Arbeitsplatzverlustes auf das Identitätsempfinden und den gesellschaftlichen Status der Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Situation von Arbeitssuchenden zu schaffen und aufzuzeigen, dass Arbeitslosigkeit nicht als persönliches Versagen, sondern als komplexes strukturelles Problem betrachtet werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer und wirtschaftspolitischer Schriften, um die verschiedenen Aspekte und Theorien zur Arbeitslosigkeit aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Klassifizierung von Arbeitslosigkeitsformen, die Analyse von Ursachen wie technologischer Wandel oder Nachfrageschwankungen und die soziologische Betrachtung der Stigmatisierung von Arbeitslosen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Arbeitslosigkeit, Stille Reserve, Langzeitarbeitslosigkeit, Stigmatisierung, Arbeitsmarkt und der soziologische Arbeitsbegriff.

Was unterscheidet laut Autor die gesetzliche von der statistischen Definition der Arbeitslosigkeit?

Die statistische Definition ist umfangreicher als die gesetzliche, da das Statistische Bundesamt zusätzliche Kriterien einbezieht, was zu höheren Arbeitslosenzahlen in der amtlichen Statistik führt.

Wie hat sich das gesellschaftliche Ansehen von Arbeitslosen laut der Arbeit verändert?

Früher wurde Arbeitslosigkeit primär als individueller Charakterfehler betrachtet, während heute zunehmend ökonomische und strukturelle Bedingungen sowie die Rolle des sozialen Sicherungssystems in den Vordergrund rücken.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Arbeitslosigkeit
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Arbeits- und Industriesoziologie
Note
1,0
Autor
Eileen Schott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V10296
ISBN (eBook)
9783638167598
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitslosigkeit Arbeits- Industriesoziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eileen Schott (Autor:in), 2003, Die Arbeitslosigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10296
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Leseprobe aus  13  Seiten
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