Engagierte Organisationen


Facharbeit (Schule), 2000
23 Seiten, Note: 1

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Inhalt

- die Bundeswehr

- die NATO

- die UNO )

- die UNESCO

- Fazit & Begründung ( Seite 27 )

- Quellenverzeichnis

EngagierteOrganisationen

Es gibt zahlreiche Organisationen, die überall auf der Welt versuchen für Frieden, Gesundheit und Bildung Minderbemittelter zu sorgen.

Da gibt es zum Beispiel Organisationen die durch vorbeugende Diplomatie den Frieden suchen und den Krieg vermeiden wollen.

Oder Organisationen die sich mit der Sorge und Hilfe von Menschen beschäftigen die in Kriesengebieten oder armen Ländern leben. Viele dieser Organisationen werden durch Spenden von Befürwortern oder durch Gelder der Regierungen finanziert.

Ich möchte nun einige dieser Organisationen näher ans Licht ziehen, um so einen kleinen Überblick zu geben, der durch Zeitangaben noch anschaulicher wirken soll.

Die Bundeswehr

Inhalt

- Die Gründungsphase

- Umstrukturierung nach der Wiedervereinigung · Befehls- und Kommandogewalt

- Gliederung

- Struktur · Heer

- Luftwaffe · Marine

- Sanitätsdienst · Wehrdienst

- Die Bundeswehr in der Zeitenfolge bis in die `80er Jahre

die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland.

Die Gründungsphase

Am 11.8.1950 stimmten die Beratenden des Europarates der Bildung einer europäischen Armee unter Einbeziehung deutscher Kontingente zu. Am 26.10.1950 wurde der Bundestagsabgeordnete Blank zum “Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der allierten Truppen zusammenhängenden Fragen” ernannt. Die “Dienststelle Blank” erarbeitete die Planung der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland unter Einsatz der in der BRD alliierten Truppen und eines eigene deutschen Verteidigungsbeitrages.

Am 19.3.1953 wurde der EVG-Vertrag durch den Deutschen Bundestag gebilligt.

Am 30.8.1954 wurde der Vertrag durch die Französische Nationalversammlung abgelehnt. Danach verändert sich die Planung für den Einbau deutscher Streitkräfte in das westliche Verteidigungssystem.

Bei der Londoner Neunmächtekonferenz ( USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Italien, Benelux- Staaten, BRD ) vom 29.9.-3.10.1954 wurde der Beitritt der BRD zur NATO und zum Brüsseler Pakt ( seit 1955 WEU è Westeuropäische Union) beschlossen.

Am 5.5.1955 trat der Pariser Vertrag in Kraft.

Am 9.5.1955 war die Aufnahme der BRD in die NATO.

Am 7.6.1955 wurde die “Dienststelle Blank” in das Bundesministerium für Verteidigung umgewandelt.

Am 24.7.1955 treten die ersten Wehrgesetze in der BRD in Kraft ( Freiwilligengesetz und Personalgutachterausschußgesetz ).

Am 12.11.1955 wurden die ersten 101 freiwilligen Soldaten der BRD ernannt.

Seit dem 1.4.1956 gelten die Soldatengesetze und gleichzeitig begann damit die Einführung der Bezeichnung Bundeswehr für die Streitkräfte der BRD. Gemäß dem 2.Gesetz über den Bundesgrenzschutz vom 30.5.1956 werden große Teile dieser Truppe in die Bundeswehr übernommen, aus denen am 1.7.1956 die ersten drei Grenadier-Divisionen ( 1., 2. und 4. ) gebildet werden.

Umstrukturierung nach derWiedervereinigung

Am 15./16.7.1990 war die Vereinbarung zwischen dem Präsidenten der Sowjetunion, Gorbatschow, und Bundeskanzler Kohl über die Reduzierung der Bundeswehr auf 370 000 Soldaten bis Ende1994.

Am 30.8.1990 soll das Bundeswehrkommando Ost während einer Übergangszeit von mindestens 6 Monaten als zentrale Führungseinrichtung der Truppenteile auf dem Gebiet des beigetretenen Teils Deutschlands arbeiten und die Auflösung der NVA durchführen. Am 3.10.1990 übernimmt der Verteidigungsminister die Befehls - und Kommandogewalt über die gesamten deutschen Streitkräfte.

Am 1.7.1991, wird das Kommando Ost außer Dienst gestellt und den Teilstreitkräften unterstellt.

Am 12.7.1994 entscheidet das Bundesverfassungsgericht, daß deutsche Soldaten ohne Einschränkung an internationalen Friedensmissionen außerhalb des Bündnisgebietes der NATO teilnehmen können. Auch Kampfeinsätze sind nach dem Grundgesetz zulässig. Bedingung dafür ist die Zustimmung des Bundestages in jedem einzelnen Fall mit einfacher Mehrheit.

Am 1.10.1994 wurden die Großverbände der deutschen Landstreitkräfte dem Heeresführungs kommando unterstellt. Dadurch erhält die Bundeswehr eine einheitliche nationale Führungsfähigkeit außerhalb der NATO- Strukturen.

Seit Januar 1995 hat die Bundeswehr mit dem neu eingerichteten Führungszentrum erstmals ein teilstreitkraftübergreifendes Planungs- und Führungsinstrument.

Befehls- und Kommandogewalt

Die Befehls- und Kommandogewalt über die Bundeswehr hat der Bundesminister der Verteidigung, im Verteidigungsfall der Bundeskanzler. Unter dem Minister steht der Generalinspekteur. Es folgen die Inspekteure der Teilstreitkräfte und des Sanitätsdienstes.

Gliederung

Die Bundeswehr gliedert sich in einen militärischen und einen zivilen Teil ( Bundeswehrverwaltung ). Zum militärischen Teil gehören die drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine. Bei einem Friedensumfang von zukünftig 340 000 aktiven Soldaten setzt sich die Bundeswehr aus etwa 200 000 Berufs- und Zeitsoldaten und bis zu 135 000 Wehrpflichtigen zusammen. Es gibt ca. 3 000 Wehrübungsplätze.

Struktur

Entsprechend den neuen Anforderungen ist die Bundeswehr in Hauptverteidigungskräfte (HVK ), Kriesenreaktionskräfte ( KRK ) und die Militärische Grundorganisation ( MGO ) strukturiert. Eingesetzt werden die HVK zur Landes- und Bündnisverteidigung, KRK zur Konfliktverhütung und Kriesenbewältigung im Rahmen des Bündnisses oder bei internationa len Friedensmissionen und die MGO als dritte Streitkräftekategorie hat Führungs-, Unterstützungs-, Ausbildungs- und Versorgungsaufgaben und wird für Aufgaben der „Zivil-Militärischen“ Zusammenarbeit und zur Unterstützung der in Deutschland stationierten Alliierten benötigt.

Heer

Dem Inspekteur des Heeres stehen im Bundesministerium der Verteidigung ( BMVg ) als Unterstützung der Führungsstab des Heeres zur Verfügung. Es unterstehen ihm das Heeresführungskommando, das Heeresamt und das Heeresunterstützungskommando unmittelbar.

Die Hauptverteidigungskommandos ( HVK ) sind abgestuft präsent.

Alle Operationen luftbeweglicher Kräfte für Einsätze im Rahmen der Bündnisse, für Friedensmissionen der UN und OSZE ( Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ) sowie für humanitäre Hilfe plant und führt das Kommando Luftbewegliche Kräfte ( KLK ).

Die Militärische Grundorganisation ( MGO ) hat nationale Aufgaben. Das Heer stellt wesentliche Teile deutscher Kontingente für Friedensmissionen der UN. Dafür hält es derzeit 2 Brigaden als Leitverbände verfügbar.

Nationale territoriale und Einsatzaufgaben sind beim Heeresführungskommando und bei den 8 Wehrbereichskommandos ( WBK ) / Divisionen zusammengefaßt. Das Heeresamt ist für die Grundsätze der Ausbildung des Heeres und die Weiterentwicklung der Truppengattungen verantwortlich. Ihm sind 17 Schulen des Heeres, der Stammdienststelle des Heeres und der Truppenübungsplatzkommandaturen unterstellt.

Das Heeresunterstützungskommando stellt die materialle Einsatzbereitschaft des Heeres sicher. Es nimmt zentrale Aufgaben der Logistik und des Sanitätsdienstes wahr, teilweise in Pilotfunktion für die gesamten Streitkräfte. Ihm sind unterstellt : die zentrale Militärkraftfahr -stelle und das Materialamt des Heeres.

Luftwaffe

Dem Inspekteur untersteht die Luftwaffe mit dem Führungsstab der Luftwaffe. Im BMVg sind das Luftwaffenführungskommando, das Luftwaffenunterstützungkommando und das Luftwaffenamt vereinigt.

Die Kommandobereiche gliedern sich in das Luftwaffenführungskommando mit den nachgeordneten Luftwaffenkommandos Nord und Süd mit je 2 Luftwaffendivisionen, daß Luftwaffenführungskommando und das Lufttransportkommando.

Das Lufttransportkommando führt die Lufttransportgeschwader der Luftwaffe und die Flugbereitschaft des BMVg.

Das Luftunterstützungskommando nimmt zentrale logistische Aufgaben der Luftwaffe und Aufgaben der Luftwaffenrüstung wahr. Ihm sind die Luftwaffenversorgungsregimenter und das Materialamt unterstellt.

Das Luftwaffenamt ist für die Ausbildung und für zentrale Aufgaben verantwortlich. Ihm sind zentrale Dienststellen und Einrichtungen der Ausbildung, Personalführung, der Wehr - geophysik, der Generalarzt der Luftwaffe und das Luftwaffenmusikkorps nachgeordnet. Auch für die Teilnahme an Friedensmissionen und für schnelle, weltweite humanitäre Hilfeleistung der UN stehen die Lufttransportkräfte der Luftwaffe zur Verfügung.

Marine

Die Marine ist im BMVg durch den Führungsstab der Marine vertreten. An seiner Spitze steht der Inspekteur der Mari ne. Ihm sind als höhere Kommandobehörden das Flottenkommando, das Marineamt und das Marineunterstützungskommando nachgeordnet.

Aus dem Marinehauptquartier führt der Befehlshaber der Flotte die See- und Seeluft - streitkräfte und schwimmende Unterstützungseineiten : Flottille der Marineflieger, Zerstörerflottille, Schnellbootflottille, Flottille der Minenstreitkäfte, U-Bootflottille und das Marineführungsdienstkommando.

An Bedeutung gewonnen haben Eigenschaften und Fähigkeiten von hochseefähigen Einheiten sowie Konfliktverhütung und Kriesenbewältigung.

Die Marine stellt ständig Einheiten zu den bereits im Frieden operierenden multinationalen “Ständigen Einsatzverbänden” der NATO im Atlantik und im Mittelmeer. Das Marineunterstützungskommando ist für Rüstung und Ausrüstung, Betrieb, Versorgung und Instandsetzung der Einheiten sowie aller weiteren Unterstützungsleistungen in der Marine zuständig.

Das Marineamt ist für die lehrgangsgebundene und militärfachliche Ausbildung des Marine

-personals und für den Sanitätsdienst- und Gesundheitsdienst in der Marine zuständig. Dem Amtschef unterstehen die Schulen der Marine, das Segelschulschiff “Gorch Fock”, der landgebundene Marinesanitätsdienst, das Marinemusikkorps und die Stammdienststelle der Marine.

Sanitätsdienst

Die fachlichen Grundsätze für die medizinische Versorgung der Soldaten werden in der Verantwortung des Inspekteurs des Sanitätsdienstes im BMVg erarbeitet.

In jeder Hinsicht unterstellt ist ihm der Organisationsbereich Zentrale Sanitätsdienststellen, ein Element der militärischen Grundorganisation ( MGO ). Die fachärztliche ambulante und stationäre medizinische Betreuung wird in den 10 Bundeswehrkrankenhäusern und den angegliederten Facharztzentren wahrgenommen. Diese Zentren bilden mit dem Sanitätsamt der Bundeswehr, der Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens, den Instituten des Sanitätsdienstes sowie dem Sanitätszentrum Bonn den Organisationsbereich Zentrale Sanitätsdienststellen der Bundeswehr.

Wehrdienst

Für die Bundeswehr besteht allgemeine Wehrpflicht für Männer vom 18. Lebensjahr mit einer Wehrüberwachung bei Mannschaften bis zum 32.,bei Unteroffizieren bis zum 45. und bei Offizieren bis zum 60. Lebensjahr. Der Grundwehrdienst, zu dem Wehrpflichtige bis zum 25., in Ausnahmefällen bis zum 28. oder 32. Lebensjahr herangezogen werden können, dauert seit 1996 10 Monate . Über die 10 Monate hinaus kann bis zu 13 Monaten zusätzlich Wehrdienst freiwillig und bei höherem Wehrsold geleistet werden. Für Soldaten, die 10 Monate dienen, schließt sich eine besondere Verfügungsbereitschaft an, in der sie für weitere 2 Monate zum Dienst herangezogen werden können. Die Gesamtdauer der Wehrübungen beträgt höchstens : bei Mannschaften 9, bei Unteroffizieren 15 und bei Offizieren 18 Monate. Frauen können im Sanitäts- und Musikdienst eingesetzt werden.

Die Wehrpflicht kann auch durch Zivildienst erfüllt werden.

Die Bundeswehr in der Zeitenfolge bis in die `80er Jahre

Die `50er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die `60er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die `80er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die NATO

Inhalt

-Die NATO allgemein

-Die NATO in der Zeitenfolge bis in die frühen `80er Jahre

Die NATO

Die NATO allgemein:

Englisch für :

North Atlantic Treaty Organisation ( Nordatlantik- Pakt, Atlantikpakt )

Am 4.4.1949 von Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada,

Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal und den USA unterzeichnetes kollektives Verteidigungsbündnis.

1952 traten Griechenland und die Türkei bei. Auch die Bundesrepublik Deutschland trat der NATO bei, im Mai 1955 nach scheitern der EVG ( Europäische Verteidigungsgemeinschaft ). Spanien trat erst 1982 bei.

Die NATO entstand unter dem Eindruck einer zunehmenden politischen und militärischen Bedrohung der westlichen Staaten. Aber insbesondere der kriegsgeschwächten und politisch, wirtschaftlich und gesellschaftliche teilweise instabilen europäischen Mächten einschließlich der nur durch Besatzungstruppen geschützten Bundesrepublik Deutschland, deren westliche Bindung an die westlichen Staaten später zu einem wichtigen Nebenzweck der NATO wurde.

Der Nordatlantik -Pakt war der erste in einem System von Pakten der USA gegen die UdSSR und den Kommunismus. Er beinhaltete aber als einziger eine automatische Beistandspflicht der USA wie aller anderen Mitglieder. Als Bündnisfall gilt der Angriff auf ein Mitglied oder dessen Streitkräfte im nordatlantischen Raum. Davon ausgeschlossen waren überseeischer Gebiete. Das Bündnis wurde auf unbestimmte Dauer abgeschlossen.

Seit 1969 kann jedes Mitglied mit einjähriger Kündigungsfrist austreten.

Die NATO ist das erste moderne Bündnis, das sich bereits in Friedenszeiten mit einem gemeinsamen Oberbefehlshaber, mit gemeinsamen (integrierten ) regionalen Stäben, mit Versorgungseinrichtungen, mit Ausrüstungen und Vorschriften sowie mit der dauernden Unterstellung von Streitkräften die für den Bündnisfall heute notwendigen Voraussetzungen geschaffen hat und unterhält. Das Bündnis einer weltweit interessierten und dem politischen, militärischen und wirtschaftlichen Potenzial nach weit überlegenen Weltmacht mit europäischen Mächten geringeren Potentials, beschränkter Reichweite und teilweise abweichender Interessen führte mit der Entwicklung der Weltpolitik und der US-amerikanischen Strategie, Kostenverteilung, Mitbestimmung und Nutzung der NATO und schließlich der Rückzug Frankreichs aus der militärischen Organisation 1966, aber auch zu Reformvorhaben der NATO, zur größeren Eigenständigkeit der europäischen Mitglieder sowie zur verstärkten Kooperation der Euro- Gruppe ( europäische NATO-Staaten ) bezüglich der Planung, Logistik, Ausbildung und der Standardisierung der Rüstungssysteme.

Schwierigkeiten verursachte der Zypernkonflikt, der Griechenland 1974 veranlaßte, aus der militärischen Organisation auszuscheiden. Das wurde allerdings 1981 wieder rückgängig gemacht.

Ein wichtiger Schritt in der NATO-Politik wurde 1972 vollzogen. Der Atlantikrat beschloß, mit den Staaten des Warschauer Pakts sowie mit jenen Staaten Europas, die keinem der beiden Verteidigungsbündnisse angehören, Gespräche zur Vorbereitung einer Europäischen Sicherheitskonferenz zu führen ( OSZE ). Außerdem lud die NATO zu vorbereitenden Gesprächen über einen gegenseitigen und ausgewogenen Truppenabzug in Mitteleuropa ( MBFR ) ein. Durch die Rüstungsanstrengungen der UdSSR auf dem Gebiet der nuklearen Mittelstreckenwaffen sahen die NATO -Staaten ihre Strategie der Vorneverteidigung und der flexiblen Reaktion ( flexible response ) gefährdet. So fasste man 1979 den sogenannten NATO -Doppelbeschluß. Aufgrund der verbesserten politischen Rahmenbedingungen seit Mitte der `80er Jahre verringerte sich das Konfrontationspotential zwischen NATO und Warschauer -Pakt. Beleg dafür waren unter anderem die Verhandlungen über konventionelle Streitkräfte in Europa. Die epochalen politischen Veränderungen in Osteuropa seit 1989 sowie das Ende des Warschauer Pakts führten 1991 zur Verabschiedung einer neuen NATO-Strategie. Damit wurde vom Konzept der Vorneverteidigung abgerückt, wodurch der Gesamtumfang der Streitkräfte verringert werden kann. Eine schnelle Eingreiftruppe ( Rapid reaction Corps ) soll flexibles militärisches Reagieren sichern.

Die Schaffung multinationaler Verbände fand ebenfalls Eingang in die neue Strategie. Nukleare Streitkräfte wurden als wichtiges Mitte. der Friedenssicherung beibehalten. Außerdem wurde ein NATO-Kooperation geschaffen, mit dem eine dauerhafte Friedensordnung in Europa gesichert werden soll. Oberstes Organ der NATO ist der NATO-Rat. Ihm gehören die Vertreter der Mitgliedstaaten an. Dies sind während der Ratstagungen die zuständigen Minister, in der Zwischenzeit die permanenten Vertreter ( NATO-Botschafter ). Der NATO -Rat muß seine Beschlüsse einstimmig fassen. Oberstes militärisches Organ ist der Militärausschuß aus Vertretern der nationalen militärischen Führungsorgane ( außer Frankreich ). Sein Exekutivorgan ist der Internationale Militärische Stab ( Abkürzung IMS ). Die Führung der laufenden Geschäffte und der umfangreichen Organisation obliegt dem Generalsekretär ( seit 1995J. Solana Madariage) und dem Sekretariat.

Die NATO in der Zeitenfolge bis in die frühen´80er Jahre:

Die ‘40er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘50er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘60er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘70er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘80er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die UNO

Inhalt

-Die UNO allgemein

- Die UNO in der Zeitenfolge bis in die `80er Jahre

Die UNO

Die UNO allgemein :

Englisch für :

United Nations Organisation ( Vereinte Nationen Organisation, auch UN) Die am 26.06.1945 auf der UN -Konferenz von San Francisco von 50 Staaten aufgrund der Konferenzbeschlüsse von Moskau, Jalta und Dumbarton Oaks mit eigener, am

14.10.1945 ( Tag der UNO ) in Kraft getretener Charta ( Abkommen internationaler Gültigkeit ) gegründete Vertragsorganisation souveräner und gleichberechtigter Staaten.

Ziele sind : - Sicherung des Weltfriedens durch Vermittlung und

schiedsgerichtliche Entscheidung

- Beobachtung und Untersuchung von Konflikten

- Entsendung von UN-Streitkräften

- durch diplomatische, wirtschaftliche und militärische

Sanktionen und durch Abrüstungsmaßnahmen.

Zur Schaffung der positiven Friedensbedingungen fördern die UN die Menschenrechte, schließen Diskriminierungen aus, betreiben die Entkolonialisierung und fördern die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung und Zusammenarbeit.

Die Mitgliedschaft steht allen “friedliebenden” Staaten auf Antrag offen. Unter anderem gehören die neutrale Schweiz und der Vatikan der UNO nicht an. Die Bundesrepublik Deutschland und die ehemalige DDR wurden 1973 Mitglieder. Im Mai 1996 hatte die UNO 185 Mitglieder.

Das oberste Organ der UNO ist die Vollversammlung ( VV ), auch Generalversammlung, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Sie kann nur Empfehlungen geben, im Fall von Friedensbedrohungen und -brüchen sogar nur bei Versagen des Sicherheitsrats. Die VV tagt jährlich von September bis etwa Januar. Sie wählte ( ernennt ) den Generalsekretär, die 10 nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, ihr eigenes Präsidium und die Mitglieder bestimmter Ausschüsse der VV. Sie beschließt das Budget und die Beiträge der Mitglieder.

Die Hauptarbeit wird von 7 Fachabteilungen fürPolitisch und Sicherheitsfragen, Wirtschaft und Finanzen, soziale, humanitäre und kulturelle Fragen, Treuhandschaftsangelegenheiten, Rechtsfragenund einemPolitischenSonderausschußsowie einemLenkungsausschußgeleistet. Mit Ausnahme des letzteren gehören ihnen alle Mitglieder an. Das politisch wichtigste Organ ist derSicherheitsrat( SR ), auch Weltsicherheitsratmit primärer Zuständigkeit für die Wahrung des Friedens.

Neben den ständigen Mitgliedern USA, Rußland, China, Großbritannien und Frankreich

gehören dem SR weitere 10 von der VV auf 2 Jahre gewählte nichtständige Mitglieder an (

1 osteuropäischer Staat, 5 afrikanische und asiatische, 2 lateinamerikanische und 2 westeuropäische bzw. andere Staaten ).

Sachfragen bedürfen einer Mehrheit von 9 Stimmen einschließlich der ständigen

Mitglieder, die über ihr Veto -Recht Sachentscheidungen, die nicht in ihrem Interesse liegen, blockieren können. Die Beschlüsse der SR binden alle Mitglieder, doch setzen materielle und militärische Hilfeleistungen der UN -Mitglieder Sonderabkommen voraus. DasSekretariat( Sitz : New York, europäische Dienststelle in Genf ) unter dem Generalsekretärführt die Geschäfte der UN und ihrer Organe. Der Generalsekretär ist Berechtigt, den Sicherheitsrat auf wichtige Probleme insbesondere Friedensbedrohungen, aufmerksam zu machen. Bisherige Generalsekretäre : T. Lie ( 1946- 1952 ), D. Hammerskjöld ( 1953- 1961 ), S. U Thant ( 1961- 1971 ), K. Waldheim ( 1972- 1981 ), J. Pérez de Cuéllar

( 1982- 1991 ), B. Boutros Ghali ( 1992- 1998 ), seit 1998 ist Kofi Annan UNGeneralsekretär.

Ein weiteres wichtiges Organ ist derWirtschafts-undSozialratzur Förderung vor allem der wirtschaftlichen- und sozialen Entwicklung und Zusammenarbeit und zur Koordination der verschiedenen Internationalen Organisationen auf diesen Gebieten. Ihm gehören 54 auf drei Jahre gewählte Mitgliedstaaten an, und ihm unterstehen unter anderem die Menschenrechtskommission, die Rauschgiftkommission und fünf regionale Wirtschaftskommissionen.

Zu nennen sind ferner die 1964 gegründete Welthandelskonferenz der VV ( UNCTAD ) und der Internationale Gerichtshof. Außerdem besitzen die UN mehrere Sonderorganisationen von zum Teil beachtlichem Einfluß (UNESCO).

Die UNO in der Zeitenfolge bis in die´80er Jahre:

Die `40er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘50er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ’60er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘70er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ’80er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die UNESCO

Inhalt

- Die UNESCO allgemein

- Die UNESCO in der Zeitenfolge bis in die `80er Jahre

Die UNESCO

Die UNESCO allgemein:

Englisch für :

United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation

(Organisation zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Kultur )

Die UNESCO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen zur Förderung von

Wissenschaft, Erziehung, Kultur und internationaler Zusammenarbeit auf diesen Gebieten. Sie begann ihre Tätigkeit am 04.11.1946. Ihre Hauptorgane sind dieGeneralkonferenz( der Delegierten der Mitgliedsstaaten ),Exekutivrat( 30 Mitglieder ) und dasSekretariatin Paris. Verbindungsorgane zu den Mitgliedstaaten sind dieLandeskommissionen.Die Bundesrepublik Deutschland war seit 1954 Mitglied des Exekutivrats.

Die Zeitenfolge der UNESCO bis in die‘80er Jahre

Die ‘40er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘50er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘60er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‘80er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Montag)

Fazit & Begründung

Ich gehe natürlich davon aus das alle diese Organisationen noch wesentlich mehr geholfen und unterstützt haben als ich es hier hätte vermerken können. Dennoch hoffe ich das ich einen passablen Überblick über das Tun dieser Organisationen bieten konnte. Ich weis nicht ob dieser zeitliche Ablauf, wie ich ihn schilderte, dem Thema entsprach, aber mir half er die Funktionen dieser Organisationen zu verstehen.

Ich habe bewusst nicht über die 90er Jahre erzählt, weil man sich an die nahe Vergangenheit meist noch erinnert.

Außerdem wollte ich die Vergangenheit ins Licht rücken.

Zu meinem bedauern bin ich durch diese Ausführungen auch zu dem Schluß gekommen, dass es noch viel zu viel Streitigkeiten, Elend, Kriege und andere Auseinandersetzungen gibt, als es nötig wäre.

Dann ist es schon schön zu sehen, dass es Organisationen wie die Bundeswehr, NATO, UNO und

UNESCO und natürlich noch viele andere gibt, die sich engagieren. Und das nicht nur weil es ihr Job ist, sondern aus Nächsten- und Friedenliebe.

Quellenverzeichnis

- „Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton“‘Bertelsmann Lexikothek Verlag

( Generalindex, die 40er Jahre, die 50er Jahre, die 60er Jahre, die 70er Jahre und die 80er Jahre )

-Meyers Lexikon (Ausgabe 1987 )

-„Discovery“‘Bertelsmann, Das große Universallexikon auf CD -Rom

-„Info -Post“Bundeswehrbroschüre

23 von 23 Seiten

Details

Titel
Engagierte Organisationen
Veranstaltung
Politik Abschlussarbeit
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
23
Katalognummer
V102972
Dateigröße
420 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Es steckt viel Arbeit drin, und vor allem Informationen aus mindestens 10 verschiedenen Büchern zu diesem Thema.
Schlagworte
Engagierte, Organisationen, Politik, Abschlussarbeit
Arbeit zitieren
Anja Renger (Autor), 2000, Engagierte Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/102972

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