Kommunikation im Chat


Diplomarbeit, 2002

111 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Der Chat als Teil der Internetdienste
1. 0 Begriffsdefinition Internet
2. 0 Datenautobahn und Cyberspace – Zwei Internetmetaphern im Vergleich
2. 1 Datenautobahn
2. 2 Cyberspace
2. 3 Resümee
3. 0 Internetdienste
3. 1 World Wide Web (WWW, Web)
3. 2 Gopher
3. 3 Electronic Mail (Email, Mail)
3. 4 Mailinglisten
3. 5 Newsgroups
3. 6 File Transfer Protocol (FTP)
3. 7 Telnet
3. 8 Chat
3. 9 ICQ
4. 0 Arten und Formen des Chats
4. 1 Unterscheidung nach technischer Funktionsweise
4. 1. 1 Internet Relay Chat (IRC)
4. 1. 2 Web-Chat
4. 1. 3 Visual Virtual World Chat (3D-Chat)
4. 1. 4 Resümee
4. 2 Unterscheidung nach medialer Ausgestaltung
4. 2. 1 Textbasierte Chats
4. 2. 2 Voice-Chats
4. 2. 3 Video-Chats
4. 2. 4 Resümee
4. 3 Unterscheidung nach Teilnahmemöglichkeit
4. 3. 1 Offene Chats
4. 3. 2 Geschlossene Chats
4. 3. 3 Moderierte Chats
4. 3. 4 Unmoderierte Chats
4. 4 Unterscheidung nach inhaltlicher Zielsetzung des Anbieters
4. 4. 1 Kommerzielle Chats
4. 4. 1. 1 Kostenpflichtige Chats
4. 4. 1. 2 Chats als Mittel der Kundenbindung
4. 4. 2 Nichtkommerzielle Chats
4. 4. 2. 1 Therapie-Chats, Online-Beratungen
4. 4. 2. 2 Selbsthilfe-Chats
4. 4. 2. 3 Themenbasierte Chats
5. 0 Technischer Ablauf des Web-Chats
Literatur

II. Chat-Kommunikation
1. 0 Grundzüge der Kommunikation im Chat
2. 0 Standardisierungsformen
2. 1 Emoticons
2. 2 ASCII-Bildobjekte
2. 3 Akronyme
2. 4 Disclaimer
2. 5 Soundwörter
2. 6 Aktionswörter
3. 0 Theorien und Modelle zur Chat-Kommunikation
3. 1 Kanalreduktionsmodell
3. 2 Filtermodelle
3. 3 Rationale Medienwahl
3. 4 Normative Medienwahl
3. 5 Interpersonale Medienwahl
3. 6 Soziale Informationsverarbeitung
3. 7 Simulationsmodell
3. 8 Imaginationsmodell
3. 9 Digitalisierungsmodell
3. 10 Kulturraummodell
3. 11 Medienökologisches Rahmenmodell
3. 11. 1 Medienwahl
3. 11. 2 Mediale Umgebung
3. 11. 3 Mediales Kommunikationsverhalten
3. 11. 4 Kurzfristige soziale Effekte
3. 11. 5 Langfristige soziale Folgen
Literatur

III. Sozialpädagogischer Ausblick
1. 0 Die Konstruktion von Identität im Chat
1. 1 Eindrucksbildung
1. 2 Geschlechtsidentität und Gender-Switch
1. 3 Veränderung bestehender Identitäten
2. 0 Soziale Beziehungen und Gemeinschaften
2. 1 Soziale Beziehungen
2. 2 Beziehungsentwicklung
2. 3 Gemeinschaften
Literatur

Schlussbetrachtung

Eidesstattliche Erklärung

Einleitung

Das Internet wird nach aktuellen Schätzungen derzeit von ungefähr 20 bis 40 Millionen Menschen weltweit in verschiedener Form genutzt. Dabei beträgt die Zuwachsrate der Netzteilnehmer etwa 10 Prozent monatlich. Durch diese explosionsartige Entwicklung kommt dem Internet in der Gesellschaft eine wachsende Bedeutung zu. Es ist anzunehmen, dass der Chat als eine der beliebtesten Kommunikationsformen, die das Internet zur Verfügung stellt, dadurch ebenfalls verstärkt Einfluss nehmen wird auf verschiedene Bereiche des menschlichen Lebens. Aus diesem Grund bin ich davon überzeugt, dass die Sozialwissenschaften, insbesondere die Sozialpädagogik, in Zukunft zunehmend mit dem Thema der Chat-Kommunikation konfrontiert werden und sich mit diesem auseinandersetzen müssen.

Die neue, mediale Kommunikationsform „Chatten“ befindet sich jedoch noch mehr oder minder in der Einführungsphase, weshalb die öffentliche Diskussion zu diesem Thema vor allem durch ambivalente Stereotype geprägt ist. Dementsprechend ist auch die fortschrittgläubige Phantasie von der Allmacht der Technik tet, wie die der vereinsamten, isoliert lebenden Chat-Teilnehmer.ebenso verbreitet, wie die Befürchtung durch die computervermittelte Kommunikation würden die Menschen vereinsamen und sich voneinander isolieren. Meiner Meinung nach kann auf die spezifischen Vor- und Nachteile der Chat-Kommunikation allerdings nur adäquat eingegangen werden, wenn eine möglichst realistische Vorstellung der Charakteristika des neuen Kommunikationsmediums existiert. Aus diesem Grund möchte ich in meiner Diplomarbeit versuchen, einen möglichst umfassenden Überblick zum Thema der Chat-Kommunikation zu geben.

Zunächst soll hierfür im ersten Kapitel der Chat als Teil der Internetdienste vorgestellt werden. Daran schließt sich der zweite Abschnitt meiner Diplomarbeit an, der speziell auf die Grundzüge der Chat-Kommunikation und die dabei entstandenen Standardisierungsformen eingeht, um anschließend die verschiedenen theoretischen Strömungen zu diesem Thema aufzuzeigen. Abschließend soll im dritten Kapitel ein sozialpädagogischer Ausblick auf die Zusammenhänge zwischen der computervermittelten Kommunikation und Identitäten, Beziehungen sowie Gemeinschaften gegeben werden.

Ich hoffe, dass meine Diplomarbeit dem Leser einen Anstoß gibt, sich eingehender mit der Thematik der Chat-Kommunikation zu befassen, Bestehendes zu hinterfragen und den einen oder anderen Gedanken weiter zu verfolgen.

I. Der Chat als Teil der Internetdienste

1. 0 Begriffsdefinition Internet

Der Begriff Internet ist zusammengesetzt aus dem lateinischen Ausdruck „inter“ (zwischen) und der Abkürzung des englischen Wortes „networking“ (vernetzen) und bedeutet somit soviel wie „Vernetzung zwischen Computern beziehungsweise Computernetzen“[1]. Es besteht, trotz der weiten Verbreitung dieses Wortgebrauches in der öffentlichen Diskussion und den Medien, keine Übereinkunft darüber, was sich hinter diesem zentralen Begriff unserer Informationsgesellschaft verbirgt. Die unterschiedlichen Auffassungen über die exakte Bedeutung des Begriffs Internet manifestieren sich meiner Meinung nach besonders deutlich bei der Betrachtung folgender, häufig zitierter Definitionen aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten.

Technische Definition:

“Network based on TCP/IP[2] protocols.”[3]

Soziologische Definition:

“A community of people who use and develop those networks.”[4]

Kognitive Definition:

“A collection of resources that can be reached from those networks.”[5]

Verschiedene Aspekte des Internets finden in diesen Begriffsbestimmungen Beachtung, wobei allerdings immer nur ein einzelner Ausschnitt betrachtet wird, ohne andere Gesichtspunkte mit einzubeziehen. Dieses Defizit behebt Thomas Fasching in seiner Definition und konkretisiert seine umfassende Beschreibung der Charakteristika des Internets sogar noch weiter. Aus diesem Grund möchte ich seine Begriffsbestimmung nun kurz vorstellen, und mich im weiteren Verlauf meiner Diplomarbeit auf diese beziehen, wenn der Ausdruck Internet gebraucht wird.

„Das Internet ist ein globales Netzwerk unterschiedlicher Computernetze, das, technisch hierarchisch aufgebaut, Daten mittels TCP/IP-Protokollierung, als selbststeuernde Pakete transportiert, um den Nutzern Programm-, Datei- und Informationsaustausch und gegenseitige Kommunikation, mittels verschiedener Dienste zu ermöglichen. Dieses Netzwerk ist ein von seinen Nutzern selbstverwaltetes System ohne zentrale Instanzen mit formell legitimierter Sanktionsgewalt; das Miteinander vollzieht sich nach einem informellen dynamischen Regelwerk, das Teil einer gewachsenen Kultur ist. Die Nutzer sind darin in Subkulturen enkulturiert und grenzen sich über Kulturgüter nach außen ab.“[6]

2. 0 Datenautobahn und Cyberspace – 2 Internetmetaphern im Vergleich

Ähnlich wie mit den Begriffsdefinitionen verhält es sich mit den beiden Metaphern Cyberspace und Datenautobahn, die häufig als Synonyme für das Internet verwendet werden. Sie erzeugen jeweils unterschiedliche Vorstellungen von der Beschaffenheit und den Nutzungsmöglichkeiten des Internets. Meiner Meinung nach ist es hierbei jedoch weniger wichtig, eine allgemeingültige Metapher zu (er-)finden, vielmehr muss einer Person bewusst werden, dass sie mit dem Gebrauch der beiden Ausdrücke unterschiedliche Assoziationen hervorruft und somit verschiedene Aussagen trifft.

2. 1 Datenautobahn

1993 erwähnte der damalige Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika Al Gore in seiner Regierungserklärung zum ersten Mal öffentlich den Begriff „data highway“, dem Vorläufer der Metapher Datenautobahn. In seiner Rede ging es darum, das Vorhaben eine nationale Informationsinfrastruktur (NII) zu entwickeln, der Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei wählte Al Gore bewusst einen Ausdruck, der an das anerkannte Werk seines Vaters, die „Highway-Gores“, erinnerte. Auf diese Weise versuchte er ein positives Grundgefühl gegenüber der neuen Technik bei der Bevölkerung zu erzeugen. Schließlich benutzt fast jeder Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika, aufgrund der Größe des Landes und mangels alternativer Verkehrsmittel, ständig diese großen Straßenverkehrsnetze. Die Highways in den Vereinigten Staaten sind für die Einwohner dort jedoch nicht nur etwas Altbekanntes, sie sind auch ein Symbol für wirtschaftliches Wachstum, Freiheit und Mobilität.[7]

Die vertrauenserweckenden Assoziationen, die der Begriff auslöst, sind sicher mit dafür verantwortlich, dass auch die deutsche Bundesregierung die Metapher von der Datenautobahn bevorzugt. Beispielsweise eröffnete am 2. Januar 1995 die erste Bundesdatenautobahn (BDA). Sie entstand durch den Zusammenschluss verschiedener regionaler Datenautobahnen zu einem föderativen Verbund und zielt darauf ab, die neuen Medien für die breite Bevölkerung nutzbar zu machen. Das Langzeitziel dieser Organisation sieht eine „Einbettung der Nutzung der BDA in das tägliche Leben des Verbrauchers, so selbstverständlich wie das Telefon“[8] vor. Hierbei wird offensichtlich die ursprüngliche Idee Al Gores aufgegriffen, die Datenautobahn zu einer ebenso alltäglichen Erscheinung werden zu lassen, wie dies auch bei den Straßenverkehrsnetzen der Fall ist. Das Logo der Bundesdatenautobahn (siehe Abbildung 1) verdeutlicht ebenfalls den nahen Bezug dieser Firma zur Metapher der Datenautobahn.[9]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Firmenzeichen der Bundesdatenautobahn (BDA)[10]

Die Bundesregierung versteht, laut Schwalm, das Internet hauptsächlich auch als „Verteilungsmedium überregionaler Serviceangebote“[11]. Somit wird die Datenautobahn vornehmlich zu einer Kanalmetapher, die sinnbildlich ausdrückt, dass das Internet eine Art Transportweg darstellt. Informationen werden auf der Datenautobahn ähnlich wie Warenlieferungen in Form von einzelnen Datenpaketen von einem Ort zum anderen versandt. Das Computersystem ermittelt dabei die momentan günstigste Route und leitet den Transfer gegebenenfalls um, wenn ein Knotenpunkt zu dieser Zeit blockiert ist. Durch seine vielfältige Vernetzung ähnelt das Internet somit realen Autobahnen. Beispielsweise kann der Benutzer frei wählen, welche „Auffahrt“ zur Datenautobahn für ihn die günstigste darstellt, zum Beispiel durch die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter.[12]

Je nach technischer Ausstattung erfolgt der bereits erwähnte Datentransport mit unterschiedlich schneller Geschwindigkeit. Dies ist in etwa vergleichbar mit der Motorkraft eines Fahrzeugs, das verschiedene Tempi ermöglicht. Dabei erlauben Autobahnen, ähnlich wie das Internet, durch ihre parallel verlaufenden Spuren, dass Kraftfahrzeuge mit unterschiedlicher Schnelligkeit gleichzeitig am Verkehr teilnehmen. Dadurch ist die Datenautobahn vor allem auch als Geschwindigkeitsmetapher zu sehen. Im Internet existieren zudem keine Zulassungsbeschränkungen, was die Mindestgeschwindigkeit betrifft, auch wenn ab einem gewissen Grad der Zugang nur noch wenig effektiv ist.[13]

Der Informations- und Datenaustausch im Internet verläuft jedoch nicht nur unterschiedlich schnell, er kann auch in verschiedene Richtungen erfolgen. Ein Benutzer kann nicht nur Informationen abrufen, sondern sich auch aktiv durch eigene Beiträge beteiligen, wodurch die Datenautobahn ebenso wie herkömmliche Autobahnen bidirektional ist.[14]

Besonders wenn auf diese Weise Menschen im Internet über weite Entfernungen hinweg miteinander interagieren, wird jedoch auch deutlich, welche Mängel die Metapher von der Datenautobahn aufweist. Aufgrund der hohen Übertragungsgeschwindigkeit ist die eigentliche „Fahrzeit“ meistens kaum spürbar. Bill Gates sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer „Raumaufhebung“. Im Internet werden lediglich Informationen transportiert, wobei die Interaktionspartner jedoch nicht ihren Aufenthaltsort ändern. Das virtuell weitergegebene Wissen ist beliebig reproduzierbar und kann an mehrere Zielorte gleichzeitig versendet werden, wohingegen Menschen und Waren natürlich nur einmal existieren und somit zur selben Zeit auch nur ein einziges Ziel auf Autobahnen ansteuern können.[15]

Die Metapher der Datenautobahn erlaubt somit hauptsächlich eine Betrachtung des Internets aus einem eher technischen Blickwinkel und betont vornehmlich die Nutzungsmöglichkeit als Medium zum Informationsaustausch. Diesem Sinnbild steht eine weitere Analogie des Internets gegenüber, die im Folgenden beschrieben werden soll.[16]

2. 2 Cyberspace

Der Ausdruck Cyberspace wurde bekannt durch einen Science-Fiction-Roman von William Gibson namens „Neuromancer“, indem sich der Held Case in einer technischen, körperlosen Welt, dem so genannten Kyberspace (in der englischen Ausgabe Cyberspace genannt), bewegt und dort seine Abenteuer erlebt. In seinem 1984 erschienenen Werk beschreibt der Autor die Verschmelzung des Menschen beziehungsweise seines Nervensystem mit dem Computer, wodurch eine Aufhebung der Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt erfolgt. Spracherkennungssysteme und Bewegungsabnehmer, wie zum Beispiel Datenhandschuhe, -brillen oder –anzüge, haben diese Vorstellung von einem sinnlich erlebbaren Raum im Internet durchführbarer erscheinen lassen, bis zu ihrer Weiterentwicklung und Verbreitung bleibt die Vorstellung von Gibson, die Realität vom Cyberspace nicht mehr unterscheiden zu können, jedoch ein reines Phantasiegebilde.[17]

Die Raummetapher vom Cyberspace beschreibt somit vornehmlich eine Art virtuellen Ort oder Treffpunkt. Dieser wird erst durch das miteinander Interagieren der beteiligten Personen im Internet „belebt“. Beispielsweise ist eine sinnvolle Kommunikation im Webchat davon abhängig ob ausreichend viele Mitwirkende daran teilnehmen. Auf der anderen Seite basiert auch die Herausbildung von Gruppen und Gemeinschaften im Internet auf dem Vorhandensein fester Anlaufpunkte für die Benutzer. Meiner Meinung nach wird dadurch der soziale Aspekt der Metapher vom Cyberspace deutlich, da sich im Internet der virtuelle Raum und zwischenmenschliche Beziehungen gegenseitig bedingen.[18]

So genannte Siedlungsmetaphern, wie zum Beispiel „globales Dorf“ oder „digitale Stadt“, lassen zudem den Eindruck entstehen, das Internet würde für seine Benutzer sogar eine Art Wohnraum oder Heimat darstellen. Meine eigenen Beobachtungen bestätigen zumindest teilweise diese Vermutung. Viele User (Internetbenutzer) bezeichneten sich selbst häufig als „Netzbewohner“ oder einfach nur „Einwohner“ und nannten den Cyberspace „my second home“ („mein zweites Zuhause“). Scherzhaft stellten einige sogar Überlegungen an, sich einen Zweitwohnsitz im Internet genehmigen zu lassen. Außerdem wurden neu hinzu gekommene Benutzer nach einiger Zeit von den Erfahreneren gefragt, ob sie sich schon „eingelebt“ hätten. Diese Beispiele verdeutlichen sehr anschaulich, wie stark verwurzelt die Vorstellung eines irgendwie gearteten Raumes in der Internetkultur ist.

Hauptsächlich bieten solche sozialen Verortungen im Cyberspace, neben der eben beschriebenen (Be-)Siedlungskomponente, Gelegenheiten sich kommunikativ mit anderen Benutzern auszutauschen. Insbesondere aufgrund neuer Verbreitungstechniken, wie zum Beispiel dem Internet, hat eine ungeheure Vermehrung, Beschleunigung, Verdichtung und Globalisierung von Kommunikation stattgefunden. Es erstaunt deshalb kaum, wenn Carola Schwalm den Cyberspace auch als „Metapher auf die Kommunikationsgesellschaft“[19] bezeichnet.

Letztendlich wird der Cyberspace aber ebenso als Analogie zum Weltraum gesehen. „Dort erwartet die Menschheit Dinge, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“[20] Dieses Zitat erinnert sehr stark an den Vorspann der beliebten Science-Fiction-Serie „Star Trek“, in der die Raumschiffmannschaft der „Enterprise“ noch unbekannte Bereiche des Universums erforscht. Im Gegensatz zum Universum enthält der Cyberspace aber nur Elemente, die bewusst von Menschen erzeugt wurden. Durch das Internet erschließen sich für einige Menschen häufig derart neue Möglichkeiten, dass daraus der Eindruck entstehen kann, eine „neue Welt“ betreten zu haben. Trotzdem bleibt der Cyberspace, ähnlich wie der Kosmos, eine letzte Grenze, an die man sich zwar annähern kann, die im Endeffekt aber nie überschritten wird.[21]

2. 3 Resümee

Es wird deutlich, dass durch den Gebrauch einer Metapher mehr erzeugt wird, als nur eine einfache bildliche Umschreibung für einen Begriff. Vielmehr sind immer auch gewisse Erwartungen und Vorstellungen damit verbunden. Infolgedessen verspricht die Datenautobahn den schnellen Zugang zu verschiedensten Informationen, während sich durch den Cyberspace eine Art neuer Raum erschließen lässt, der Gelegenheit zur zwischenmenschlichen Kommunikation bietet. Auf diese Weise entsteht beinahe der Eindruck, es würden zwei verschiedene Dinge beschrieben werden. Es handelt sich bei den beiden Metaphern, wie bereits angedeutet, allerdings nur um die Beschreibung der unterschiedlichen Teilaspekte des Internets, die in der Gesamtbetrachtung eine umfassende Vorstellung von den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten bietet. In meiner Diplomarbeit wird speziell die zwischenmenschliche Kommunikation den virtuellen Räumen des Chats behandelt, weshalb die Metapher vom Cyberspace in diesem Rahmen sicherlich zutreffender erscheint, als die der Datenautobahn, weshalb im weiteren Kontext das Internet auch eher als solcher verstanden werden soll.[22]

3. 0 Internetdienste

Die eher abstrakte Auseinandersetzung mit der begrifflichen Bestimmung des Internets wird häufig umgangen, indem das Internet anhand seiner einzelnen Bestandteile beschrieben wird. Leider wird dabei meist versäumt, eingangs eine Festlegung vorzunehmen, was unter den aufgeführten Internetdiensten zu verstehen ist. Dies ist meiner Meinung nach jedoch notwendig, da sonst unklar bleibt, unter welchen Gesichtspunkten eine Gruppierung vorgenommen wurde und dadurch Missverständnisse auftreten können. Aus diesem Grund soll nun zunächst eine prägnante, wenn auch kurze Definition der Internetdienste von Pior und Tiedemann wiedergeben werden.

„Die verschiedenen Anwendungsgebiete des Internet werden als „Dienste“ bezeichnet. Sie werden mit speziellen Internet-Protokollen und unterschiedlichen Softwareprogrammen genutzt.“[23]

Im Folgenden werden die wichtigsten Dienste aus der großen Bandbreite des Internets vorgestellt. Aufgrund der Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten kann dabei allerdings kein Anspruch auf Vollständigkeit bestehen.

3. 1 World Wide Web (WWW, Web)

Obwohl das World Wide Web (weltumspannendes Netz) eigentlich nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten des Internet darstellt wird es häufig mit diesem gleichgesetzt beziehungsweise verwechselt. Hauptgrund dafür ist gewiss, dass es sich beim Web zusammen mit der Email um einen der wichtigsten und am häufigsten genutzten Internetdienste handelt. Vor allem wurde das Internet aber auch erst durch die Entwicklung des World Wide Web zu einem Medium für die breite Öffentlichkeit.[24]

Ab 1989 arbeitete Doktor Tim Berner-Lee am europäischen Kernforschungszentrum CERN (Centre Européen de Recherches Nucléaires) in Genf an der Erstellung des nicht-linearen Informationssystems World Wide Web. Grundidee dabei war es, ein Programm zu schaffen, das in der Lage sein würde, Daten leichter zugänglich zu machen. Vor dieser Erfindung war es insbesondere nicht möglich, gezielt auf Informationen im Internet zuzugreifen. Ein Benutzer musste sich von Seite zu Seite vorarbeiten, bis er an der gewünschten Stelle angelangt war, wobei die hierarchische Struktur nicht umgangen werden konnte. Recherchearbeiten im Internet gestalteten sich dementsprechend schwierig.

Berner-Lee entwickelte zur Verwirklichung seiner Vorstellungen zunächst die Editierungssprache HTML (HyperText Markup Language), die auf der bereits anerkannten Auszeichnungssprache „SGML“ (Standard Generalized Markup Language) basierte. Sie dient zur Strukturierung von Texten und Dokumenten im World Wide Web, beispielsweise durch Tabellen oder Absätze. Die so genannten „Tags“ sind dabei einzelne Formatierungsanweisungen innerhalb der HTML, die durch die Standardzeichen <““/> kenntlich gemacht werden. Daraus ergab sich eine große Neuerung. Erstmals konnten auch multimediale Elemente direkt in Internetdokumente eingebettet werden. Außerdem sind Schnittstellen für verschiedene Erweiterungssprachen, zum Beispiel JavaScript, vorhanden. Der größte Fortschritt wurde jedoch durch die Entwicklung der Hyperlinks beziehungsweise Links erzielt. Diese stellen Querverweise her zu einer beliebigen Stelle in der jeweiligen Datei oder sogar zu einer anderen Internetseite. In der Regel werden Hyperlinks in Webdokumenten durch eine andere Farbgebung und/oder Unterstreichungen gekennzeichnet, allerdings können beispielsweise auch Grafikelemente einen Querverweis enthalten. Die hierarchische Informationsstruktur in früheren Internetdiensten konnte somit letztendlich durch dieses Hypertextprinzip des World Wide Web durchbrochen werden.[25]

Zusätzlich zur Editierungssprache HTML entwickelte Berner-Lee speziell für das World Wide Web ein eigenes, einfaches Verbindungsprotokoll namens „HTTP“ (HyperText Transfer Protocol). Dieses legt ein Verfahren fest, nach welchem ein vom Benutzer angefordertes Dokument als Kopie an dessen Rechner übersendet wird. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass sie durch ihre einfache Vorgehensweise auf allen Computersystemen einsetzbar ist. Als Berner-Lee 1992 das World Wide Web der Öffentlichkeit vorstellte, hatte er somit sein Ziel mehr als erreicht.[26]

Die NCSA (National Center for Supercomputing Applications) griff 1993 an der Universität Illinois das Konzept Berner-Lees auf und entwickelte dazu den ersten betriebssystemunabhängigen Browser namens Mosiac, der später durch Netscape abgelöst wurde.[27] Es handelt sich bei einem Browser um eine Software, die es ermöglicht, die einzelnen Zeichen der HTML in eine lesbare Seitenansicht zu formatieren. Somit stellt der Browser auch eine Art grafische Benutzeroberfläche für den User dar, die leicht bedienbar ist. Die gebräuchlichsten sind heutzutage der Internet Explorer und der Netscape Navigator.[28]

Die einzelnen Dateien, die mit einem derartigen Browser aufgerufen werden können, bezeichnet man als Web-Seiten beziehungsweise Homepages. Viele dieser Seiten enthalten Elemente, so genannte Dialog-Felder, die Interaktionen mit ihrem jeweiligen Herausgeber („Webmaster“) ermöglichen. Darüber hinaus ist jeder Homepage eine Internetadresse zugeschrieben, über die sie erreicht werden kann. Ähnlich wie Postanschriften müssen diese als URL (Uniform Resource Locator) bezeichneten Web-Adressen eindeutig festgelegt werden, so dass jede von diesen nur einmal existiert und somit unverwechselbar ist. Auch die Struktur einer URL ist genauestens geregelt. Zunächst wird dabei die Datentransfermethode benannt, zum Beispiel „http:“ oder „gopher:“. Abgetrennt durch zwei Schrägstriche („Slashs“) erfolgt daraufhin der jeweilige Server- beziehungsweise Rechnername. Schließlich wird eine Internetadresse abgeschlossen von einem Punkt, der so genannten Top-Level-Domain und einem erneuten Schrägstrich (siehe Abbildung 2). Teilweise sind dahinter noch Pfad- und Dateiname angegeben, die URL von der Hauptseite einer Homepage endet aber in der Regel durch die Top-Level-Domain, die entweder aus einer Länderkennung, zum Beispiel „de“ für Deutschland oder „us“ für die Vereinigten Staaten von Amerika, oder der Anzeige einer inhaltlichen Zielsetzung des Anbieters, zum Beispiel „com“ für kommerzielle Angebote oder „edu“ für Bildungseinrichtungen, besteht. Es ist im Übrigen bei der Eingabe einer Internetadresse genauestens auf die Schreibweise zu achten, da die jeweilige Web-Seite sonst nicht aufgerufen werden kann.[29]

http://www.autismus-online.de/

Abb. 2: Beispiel einer URL[30]

Um Web-Seiten zu einem bestimmten Thema zu finden kann man themenverwandte Begriffe auch versuchsweise in die Adresszeile eingeben. Wesentlich effektiver ist allerdings die Verwendung von Suchmaschinen. Diese durchsuchen das Internet permanent nach Informationen und zeigen dem Benutzer nach der Eingabe eines oder mehrerer Schlüsselwörter die jeweiligen Ergebnisse an. Besonders interessante Web-Seiten kann der User für gewöhnlich in einer dafür vorgesehenen Liste des Browsers, beispielsweise den „Favoriten“ beim Internet Explorer von der Firma Microsoft, abspeichern. Durch die Entwicklung des World Wide Web haben sich somit die Recherchemöglichkeiten im Internet erheblich verbessert. Außerdem konnten fast alle Internetdienste erfolgreich in die verschiedenen Browser des World Wide Web integriert werden. Die meisten Computerbenutzer verwenden deshalb nur noch das World Wide Web, um sich einen Zugang zum Internet zu verschaffen.

3. 2 Gopher

Ein Vorläufer des World Wide Web ist das 1991 auf dem Markt erschienene Informationssystem Gopher („Wühlmaus“). Es bietet hauptsächlich einen menüorientierten Zugang zu Textdateien, die thematisch geordnet in Verzeichnissen gespeichert sind. Der Benutzer hat die Möglichkeit die in den Dateien hinterlegten Informationen abzurufen und zu lesen. Außerdem kann er sie sich aus dem Internet herunterladen („downloaden“) und auf dem eigenen Computer abspeichern. Ähnlich dem Web existieren auch bei Gopher Links, die nicht auf eine beliebige Stelle im Text verweisen können, sondern immer eingebunden sind in die Menüstruktur und dadurch weitestgehend hierarchisch organisiert bleiben. Gopher wurde heute größtenteils vom World Wide Web abgelöst. Insofern kommt diesem eher eine historische Bedeutung zu, wobei dieser Internetdienst weiterhin vorhanden und in das Web integriert worden ist. Die jeweiligen Seiten sind dort durch eine Internetadresse, die mit gopher:// beginnt gekennzeichnet.[31]

3. 3 Electronic Mail (Email, Mail)

Wie bereits erwähnt, zählt die elektronische Post zusammen mit dem World Wide Web zu den verbreitetsten Internetdiensten. Im Gegensatz zum Web existiert die Email wesentlich länger. Als das ARPANET, der Vorläufer des heutigen Internets, 1969 gegründet wurde, war die Electronic Mail eine der drei ersten Basisdienste, wobei ihr damals nur eine geringe Bedeutung zugeschrieben wurde. Es sollte sich aber herausstellen, dass die Email großen Zuspruch bei ihren Anwendern fand. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie weitaus mehr genutzt als die beiden anderen Basisinternetdienste FTP (File Transfer Protocol) und Telnet, die in den Kapiteln 3. 6 beziehungsweise 3. 7 noch näher erläutert werden.[32]

Diese unerwartete Entwicklung ist sicherlich auf die vielen Vorteile der Email gegenüber dem normalen Briefverkehr (im Hackerslogan „Snail Mail“ – „Schneckenpost“ genannt) zurückzuführen. Nachrichten können per Email wesentlich schneller und kostengünstiger an eine oder mehrere Personen versendet und wiederum empfangen werden. Während ursprünglich nur reine Textbotschaften übermittelt werden konnten, ist es mittlerweile möglich beispielsweise Grafiken einzubinden. Außerdem kann einer Nachricht eine Datei jeden Formats als so genanntes Attachement (Anhang) beigefügt werden.[33]

Zum Versenden beziehungsweise Empfangen einer Electronic Mail benötigt man, neben einer geeigneten Software wie zum Beispiel Microsoft Outlook Express, zunächst eine Email Adresse. Diese ist ebenso wie die Internetadresse im World Wide Web hierarchisch aufgebaut und hat eine vorgeschriebene Struktur, nämlich Benutzername@Rechnername (siehe Abbildung 3). Der Benutzername, wird normalerweise vom jeweiligen Anbieter zugeteilt, wobei meistens leichte Abänderungswünsche durch den User möglich sind. Das Symbol „@“ (aus dem englischen at – bei), das auch als Klammeraffe bekannt ist, stellt innerhalb einer Emailadresse ein Trennungszeichen dar. Mit dem Rechnernamen ist in der Regel der Computer gemeint, bei dem der Benutzer seine Zugangsberechtigung erhalten hat.[34]

ateplan@fh-landshut.de

Abb. 3: Beispiel einer Emailadresse[35]

Die eigentliche Emailnachricht besteht fast immer aus drei Teilen, einer briefumschlagähnlichen Kopfzeile (Header), der Nachricht selbst (Body) und einer Signatur (Footer). Der Header enthält neben den Informationen über den Absender und den Empfänger auch den Betreff, sowie Datum und Emailregistrierungsnummer. Die Signatur dagegen dient hauptsächlich der Selbstdarstellung, da diese frei gestaltet werden kann und eine Art persönliche Unterschrift darstellt.[36]

3. 4 Mailinglisten

Werden Emails zu einem bestimmten Thema an einen geschlossenen Personenkreis versendet, spricht man von einer Mailingliste. In der Regel erhält man als Teilnehmer einer solchen Liste mehr oder weniger regelmäßig Diskussionsbeiträge, so genannte „Postings“, anderer User. Andererseits ist man auch selbst dazu aufgefordert, eigene Kommentare beizusteuern. Normalerweise werden diese automatisch an sämtliche Listenmitglieder versendet, es besteht aber auch die Möglichkeit, gezielt nur einen der Teilnehmer anzuschreiben. Man spricht deshalb sowohl von einem polydirektionalen, wie auch von einem bidirektionalen Austausch. Besteht die Gelegenheit zur wechselseitigen Interaktion nicht, die Listenmitglieder sind in diesem Fall reine Rezipienten, spricht man von einem so genannten Newsletter.[37]

3. 5 Newsgroups

Ähnlich den Mailinglisten hat das Mitglied einer Newsgroup die Möglichkeit, Beiträge zu einem bestimmten Thema beizusteuern. Allerdings werden diese nicht an die anderen Teilnehmer weitergeleitet, sondern auf einem Newsserver veröffentlicht. Die Gesamtheit dieser Newsgroups wird als USENET bezeichnet. Dabei kann eine Newsgroup moderiert oder unmoderiert sein. Während bei einer unmoderierten Newsgroup die einzelnen Beiträge sofort publiziert werden, trifft bei moderierten Newsgroups der Moderator eine Vorauswahl und veröffentlicht die sortierten Beiträge anschließend.[38]

3. 6 File Transfer Protocol (FTP)

Ebenso wie die Email war auch das File Transfer Protocol einer der drei Basisdienste im ARPANET. Dieser Datentransportdienst erlaubt einerseits das Herunterladen von Daten aller Art von fremden Rechnern auf den eigenen, andererseits können Dateien auf externe Rechner hochgeladen werden. Im Gegensatz zum World Wide Web ist es jedoch nicht möglich, den Inhalt vorher zu betrachten.[39]

3. 7 Telnet

Telnet ermöglicht das interaktive Arbeiten an einem entfernten Rechner über eine Terminalemulation. Dies bedeutet, dass man durch Telnet vom heimischen Computer aus Zugriff auf einen fremden Rechner erhält. Dabei können die Daten nicht heruntergeladen oder kopiert werden, man arbeitet vielmehr direkt mit dem jeweiligen, externen Computer. Heutzutage wird Telnet fast ausschließlich zur Abfrage von Bibliothekskatalogen genutzt, die allerdings zunehmend auf das World Wide Web umgestellt werden.[40]

3. 8 Chat

Der Begriff Chat stammt ursprünglich aus dem Englischen. „To chat“ bedeutet soviel wie schwatzen oder plaudern. Die nahezu zeitgleiche Kommunikation im Chat findet per Tastatur in so genannten Chat-Rooms (beim Web-Chat oder Visual Virtual World Chat) beziehungsweise Chat-Channels (im IRC) statt. Wie bei der Email können auch hier Gespräche sowohl mit Einzelpersonen als auch mit mehreren Menschen geführt werden. Obwohl sich die einzelnen Chats in ihrem Prozedere sehr ähneln, existieren teilweise doch erhebliche Unterschiede, was zum Beispiel die benötigte Software oder ihre grafische Aufbereitung betrifft. Auf die verschiedenen Arten und Formen des Chats wird im folgenden Kapitel jedoch noch explizit eingegangen, weswegen an dieser Stelle darauf verzichtet werden soll.[41]

3. 9 ICQ

Das ICQ (gesprochen: I seek you – Ich such dich) gehört zu den so genannten Instant-Messaging-Programmen und ist einer der neuesten Internetdienste. Um ICQ benutzen zu können, muss zunächst die Zugangssoftware installiert werden, die kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann. Anschließend ist noch eine Registrierung nötig, bei der die persönlichen Daten des Benutzers abgefragt werden. Wie viel eine Person dabei von sich preisgibt, ist ihr selbst überlassen. Diese Angaben werden von dem Programm gespeichert und in einer Informationsbox anderen Usern angezeigt, insofern diese die Daten abrufen. Nach erfolgreicher Registrierung bekommt der Benutzer eine Universal Internet Number (UIN), die ihn in Zukunft eindeutig identifiziert. Ab diesem Zeitpunkt hat der Nutzer die Möglichkeit, Personen aus seinem Bekanntenkreis, die ebenfalls ICQ installiert haben, in eine Kontaktliste einzutragen und deren Online-Status einzusehen. Auch der Benutzer selbst kann natürlich einstellen, inwieweit er für andere erreichbar ist, ob er beispielsweise nicht gestört werden oder nur bestimmten Personen aus der Liste angezeigt werden möchte (siehe Abbildung 4).[42]

[...]


[1] Vgl. Bauser, Sylvia, Riautschnig, Rudolf: Internet & Identität. URL: http://www.uni-klu.ac.at/~ruriauts/turkle/html/definition.html, entnommen am 11.09.2002.

[2] Transmission Control Protocol / Internet Protocol

[3] Krol, Ed, Hoffmann, Ellen: What is internet? Request for comments 1462. URL: http://rfc.eunet.fi/rfc1462.txt, entnommen am 10.09.2002.

[4] Ebd.

[5] Ebd.

[6] Fasching, Thomas: Internet und Pädagogik. Kommunikation, Bildung und Lernen im Netz. München [KoPäd Verlag], 1997, Seite 49.

[7] Vgl. Schwalm, Carola: Globale Kommunikation. Der Wandel sozialer Beziehungen durch die Kommunikation in Computernetzwerken. Berlin [Wissenschaftlicher Verlag], 1998, Seite 23.

[8] O. A.: Bundesdatenautobahn. URL: http://www2.heldenfussallee.de/bda/gen/info.html, entnommen am 12.09.2002.

[9] Vgl. Schwalm, Carola: Globale Kommunikation. Der Wandel sozialer Beziehungen durch die Kommunikation in Computernetzwerken. Berlin [Wissenschaftlicher Verlag], 1998, Seite 29-33.

[10] O. A.: Bundesdatenautobahn. URL: http://www2.heldenfussallee.de/bda/gen/info.html, entnommen am 12.09.2002.

[11] Schwalm, Carola: Globale Kommunikation. Der Wandel sozialer Beziehungen durch die Kommunikation in Computernetzwerken. Berlin [Wissenschaftlicher Verlag], 1998, Seite 29-33.

[12] Vgl. ebd.

[13] Vgl. Herrmann, Andrea: Internet: Revolution oder Spielerei? Mythen, Metaphern und Netzparadigmen: Datenautobahn, Cyberspace, CyberSociety, Digitale Stadt oder globales Dorf? URL: http://www.erziehung.uni-giessen.de/studis/Robert/1512_2.html, entnommen am 12.09.2002.

[14] Vgl. ebd.

[15] Vgl. Schwalm, Carola: Globale Kommunikation. Der Wandel sozialer Beziehungen durch die Kommunikation in Computernetzwerken. Berlin [Wissenschaftlicher Verlag], 1998, Seite 31-33.

[16] Vgl. ebd.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. ebd.

[19] Vgl. ebd.

[20] Ebd., Seite 29.

[21] Vgl. Köhntopp, Kristian: Was ist das Internet? Ein Überblick. In: Rost, Martin (Hrsg.): Die Netzrevolution. Frankfurt am Main [Eichborn-Verlag], 1996. Seite 20-36.

[22] Vgl. Gräf, Lorenz, Krajewski, Markus: Soziologie im Internet. Handeln im elektronischen Web-Werk. Frankfurt am Main, New York [Campus Verlag], 1997, Seite 81-89.

[23] Pior, Rainer, Tiedemann, Paul: Internet für Psychologen. Eine praxisorientierte Einführung. Darmstadt [Primus Verlag], 2000, Seite 17.

[24] Vgl. ebd., Seite 3-6.

[25] Vgl. ebd.

[26] Vgl. ebd.

[27] Vgl. Döring, Nicola: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen, Bern , Toronto, Seattle [Hogrefe Verlag], 1999, Seite 76-77.

[28] Vgl. Pior, Rainer, Tiedemann, Paul: Internet für Psychologen. Eine praxisorientierte Einführung. Darmstadt [Primus Verlag], 2000, Seite 31.

[29] Vgl. Döring, Nicola: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen, Bern , Toronto, Seattle [Hogrefe Verlag], 1999, Seite 77-78.

[30] Eigener Entwurf

[31] Vgl. Pior, Rainer, Tiedemann, Paul: Internet für Psychologen. Eine praxisorientierte Einführung. Darmstadt [Primus Verlag], 2000, Seite 18-19.

[32] Vgl. Döring, Nicola: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen, Bern , Toronto, Seattle [Hogrefe Verlag], 1999, Seite 33.

[33] Vgl. ebd., Seite 36-39.

[34] Vgl. ebd.

[35] Eigener Entwurf

[36] Vgl. Döring, Nicola: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen, Bern , Toronto, Seattle [Hogrefe Verlag], 1999, Seite 36-39.

[37] Vgl. ebd., Seite 51.

[38] Vgl. ebd., Seite 58-61.

[39] Vgl. Pior, Rainer, Tiedemann, Paul: Internet für Psychologen. Eine praxisorientierte Einführung. Darmstadt [Primus Verlag], 2000, Seite 19.

[40] Vgl. ebd., Seite 49.

[41] Vgl. Heine, Carola: Info-Guide Chatten. Alles über Chatsysteme, Communities und die Netzkultur. Würzburg [Arena Verlag], 2001, Seite 12-13.

[42] Vgl. Döring, Nicola: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen, Bern, Toronto, Seattle [Hogrefe Verlag], 1999, Seite 134.

Ende der Leseprobe aus 111 Seiten

Details

Titel
Kommunikation im Chat
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, ehem. Fachhochschule Landshut  (Fachbereich Soziale Arbeit)
Note
2
Autor
Jahr
2002
Seiten
111
Katalognummer
V10300
ISBN (eBook)
9783638167628
Dateigröße
1370 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation, Chat
Arbeit zitieren
Diplom-Sozialpädagogin (FH) Annegret Teplan (Autor), 2002, Kommunikation im Chat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10300

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