Diese Abschlussarbeit untersucht den Souveränitätsbegriff, wie er von den führenden Staats- und Verfassungsrechtlern der Weimarer Republik (Hans Kelsen, Rudolf Smend, Hermann Heller und Carl Schmitt) verstanden wurde. Der Begriff erlebte in den 1920er-Jahren enorme Relevanz, da gerade der Umgang gesetzlicher Regelungen zum Ausnahmezustand während der Krisenzeiten der 1920er-Jahren in Frage stand.
Inhaltsverzeichnis
- I Bearbeitungsvermerk
- II Literaturverzeichnis
- III
- IV
- V
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Prinzip der Souveränität in der Weimarer Republik. Ziel ist es, die unterschiedlichen Auffassungen zur Souveränität innerhalb der Staats- und Verfassungslehre der Weimarer Republik zu beleuchten und diese mit der konkreten Ausgestaltung der Souveränität in der Weimarer Reichsverfassung zu vergleichen.
- Das Subjekt der Souveränität im deutschen Staat
- Die völkerrechtliche Bedeutung der Souveränität im Kontext der Weimarer Republik
- Die Relevanz der Staats- und Verfassungslehre für die Auslegung der Weimarer Reichsverfassung
- Die verschiedenen rechtlichen Facetten und Wirkungsrichtungen des Souveränitätsprinzips
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Gegenstand der Arbeit dar und erläutert die methodische Vorgehensweise. Im Hauptteil wird das Prinzip der Souveränität in der Weimarer Republik aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Dazu werden die Auffassungen der Staats- und Verfassungslehre sowie die Ausgestaltung der Souveränität in der Weimarer Reichsverfassung analysiert. Die Untersuchung beinhaltet zudem eine Auseinandersetzung mit der völkerrechtlichen Bedeutung der Souveränität in der Weimarer Republik. Die Arbeit betrachtet dabei die unterschiedlichen Facetten des Souveränitätsprinzips und deren Auswirkungen auf die deutsche Rechtsordnung.
Schlüsselwörter
Souveränität, Weimarer Republik, Staats- und Verfassungslehre, Weimarer Reichsverfassung, Subjekt der Souveränität, völkerrechtliche Bedeutung, rechtliche Facetten, Wirkungsrichtungen, deutsche Rechtsordnung.
Häufig gestellte Fragen
Wer waren die führenden Staatsrechtler der Weimarer Republik?
Zu den zentralen Figuren gehörten Hans Kelsen, Rudolf Smend, Hermann Heller und Carl Schmitt.
Warum war der Souveränitätsbegriff in den 1920er-Jahren so wichtig?
Wegen der Krisenzeiten und der Frage, wer in einem Ausnahmezustand die rechtliche Entscheidungsgewalt besitzt.
Wie definierte die Weimarer Reichsverfassung die Souveränität?
Die Arbeit untersucht, wie die Verfassung das Subjekt der Souveränität (das Volk) und dessen rechtliche Wirkungsrichtungen festlegte.
Welche Rolle spielte das Völkerrecht für die Souveränität Preußens/Deutschlands?
Die Untersuchung beleuchtet die völkerrechtliche Bedeutung der Souveränität im Kontext der internationalen Stellung der Weimarer Republik.
Was ist der Unterschied zwischen Kelsens und Schmitts Souveränitätsverständnis?
Kelsen sah Souveränität rein rechtlich-normativ, während Schmitt sie durch die Fähigkeit definierte, über den Ausnahmezustand zu entscheiden.
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- Fritz Grosch (Author), 2017, Das Prinzip der Souveränität in der Weimarer Republik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030174