Soap Operas Analyse von Gestaltungsmitteln und Rezeptionsmotiven am Beispiel von "Verbotene Liebe"


Hausarbeit, 2000

14 Seiten, Note: 1


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Soap Operas - Analyse von Gestaltungsmitteln und Rezeptionsmotiven am Beispiel von "Verbotene Liebe"

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit befasse ich mich mit der Analyse von Gestaltungsmitteln und Rezeptionsmotiven von Soap Operas. Im ersten Teil werde ich auf allgemeine Merkmale eingehen, im zweiten Teil mich dann direkt auf die Endlosserie „Verbotene Liebe“ (ARD, tägl. von 17:55 bis 18:20 Uhr) beziehen, um noch nicht genannte, wichtige Punkte besser verdeutlichen zu können.

Das Phänomen Soap Opera ist mittlerweile zum Hauptbestandteil des Nachmittag- bzw.

frühen Abendprogramms geworden mit mehr oder weniger hohen Einschaltquoten und einem regelmäßigen Zuschauerkreis. Doch was ist der Grund dafür, dass so viele, vor allem junge Menschen, es sich jeden Abend um die selbe Zeit vor dem Fernseher bequem machen, das klingelnde Telefon nicht beachten und die Tür nicht öffnen, bis die tägliche Dosis an Lieblingssoaps gedeckt ist? Wie sind Soap Operas aufgebaut, was macht sie so erfolgreich und wer schaut sie sich an?

Diesen Fragen werde ich in meiner Arbeit nachgehen.

2. Wie sind Soap Operas entstanden?

Den Namen erhielt das Genre Soap Opera von Radiokurzgeschichten, die seit den 30er Jahren in den USA ausgestrahlt wurden. Diese Kurzgeschichten wurden von Waschmittelherstellern für Werbezwecke gesponsort und zielten vor allem auf die Gruppe der Hausfrauen ab, die das Radio während der häuslichen Arbeiten laufen ließen.

Die Fernseh-Soap Opera wurde erst in den 50er Jahren in den USA populär.

Bis auch in Deutschland eigene „Endlosserien“ produziert wurden, vergingen 30 Jahre, in denen ausschließlich amerikanische (Familien-)Serien auf dem Bildschirm zu sehen waren. Die deutschen Soaps lehnen sich vom Grundprinzip und Konzept her an ihre erfolgreichen, amerikanischen Vorgänger an, die Thematik hat jedoch stets regionalen Bezug. Dies soll bewirken, dass der Zuschauer sich „zu Hause“ fühlt; die Geschichten wirken für ihn echter, da sie sich in abschätzbarer Entfernung abspielen oder vielleicht sogar in der eigenen Stadt.

3. Konzepte von Soap Operas

3.1. Angestrebte Ziele

Die Macher der Soap Operas verfolgen zwei ganz bestimmte Ziele bei der Produktion der Endlosserien:

- Eine feste Zuschauerzahl soll gewonnen werden 1

- Das Publikum soll regelmäßig an die Sendung gebunden werden

Diese beiden Punkte sind sehr wichtig, da hohe Zuschauerquoten über die Attraktivität des Senders für Werbekunden entscheiden. Auch wenn einige Soap Operas, wie z.B. „Verbotene Liebe“, der öffentlich-rechtlichen Sender nicht von Werbeblöcken unterbrochen werden, somit nicht konzipiert sind für ein werbendes Umfeld, so trägt eine erfolgreiche Produktion sicher zu einem positiven Senderimage bei. Dies wiederum ist Grundlage für das Interesse am Sender bei Werbekunden.

3. 2. Produktionsweise

„Die Geschichte der amerikanischen Serienproduktion war von Beginn an mit ihrem Werbeumfeld verknüpft, so dass gerade Daily Soaps als „kommerzielles Format“ bezeichnet werden können. Dies wird auf vielen Ebenen deutlich: die Beziehungen von Produktionsfirmen zu den Sendeanstalten, die Zusammenarbeit von Produzenten mit ihren Skriptschreibern und Schauspielern oder die günstige Relation von Produktionskosten und Werbeeinnahmen.“ (medien praktisch, Zeitschrift für Medienpädagogik, S.51)

Dass gerade die Produktionskosten extrem niedrig gehalten werden können, wird durch

- eine begrenzte Anzahl von Schauplätzen

- kurze Proben und Produktionszeiten

- und lange Einstellungen mit abwechselnder Darstellung der Gesprächspartner

gewährleistet. Die Schauplätze müssen nicht stark verändert werden, der Zuschauer kennt die Umgebung, in der die Soap spielt und fühlt sich „heimisch“ .

Die Schauspieler stehen unter zeitlich starkem Druck, da die Produktionszeiten und Proben extra kurz gehalten werden.

„Die Produktionsarbeit erfolgt unter enormen Zeitdruck an fünf Tagen in der Woche und wird bei dieser Art vo n Low-Budget-Produktionen schlecht bezahlt. Versetzt man sich in die Lage eines Schauspielers, so gestaltet sich sein Tagesablauf etwa folgendermaßen: Er erhält am Vorabend das Skript für die Aufnahmen des nächsten Tages, das er bis zum nächsten Morgen, an dem die Proben früh beginnen, beherrschen muß. Nach den Proben beginnen am Nachmittag die eigentlichen Aufnahmen, wobei in der Regel mit der kostengünstigen Videotechnik gearbeitet wird. Trotz der geringen Gage wird von den Schauspielern ein hohes Maß an Flexibilität verlangt. Sie müssen mit einem relativ kurzfristigen Zeithorizont in bezug auf ihre Spielzeit leben.“ ( medien praktisch, Zeitschrift für Medienpädagogik, S. 53 unter Anmerkungen)

Ein Hauptmerkmal bei Soap Operas ist das Filmen mit meißt nur zwei starren Kameras und statischen Kameraeinstellungen. Nicht auf eine „Hollywood -Kinooptik“ wird hier Wert gelegt, sondern es wird eine bewusst theatralische Atmosphäre geschaffen. Dieses wichtige Detail bewirkt beim Zuschauer, dass ihm das Geschehen nicht als zu weit weg erscheint und in dem Moment nicht wirklich als „Film“ , der in einem Studio gedreht wird, sondern als reale Lebensgeschichte in abschätzbarer Entfernung von ihm selbst, gesehen wird.

„ Der wesentliche Grund war, dass eine solche Serie nicht von der opulenten Optik eines Kinofilms lebt, sondern von den Schauspielerpersönlichkeiten und deren Leistungen, von den Köpfen und Gesichtern dieser Menschen. Dafür ist es gut, wenn der Schauspieler konzentrierte, längere Passagen in einem 'leben' kann. Das kann er bei dieser Technik.“ (Geißendörfer in Müller 1985,9 ; aus „Fernsehtextualität und Rezeption“, Studien zur Kommunikationswissenschaft, Martin Jurga)

3.3. Narrative Unabgeschlossenheit

Ein wichtiges Merkmal bei Soap Operas ist die Unabgeschlossenheit der einzelnen Folgen. Die Folgen bleiben offen, damit der Zuschauer gespannt ist, wie es das nächste Mal weiter geht. Ebenso wichtig ist es, dem Zuschauer das Gefühl zu geben, dass das Geschehen im Fernsehen jetzt gerade stattfindet, d.h. der Zuschauer soll sich in dem Moment, wo er die Erzählung im Fernsehen sieht, an seine eigene Vergangenheit erinnern und über seine Gegenwart und Zukunft nachdenken.

Vergleicht man nun Soap Operas mit der Dramaturgie von Hollywoodfilmen, so wird ein klarer Unterschied deutlich:

Bei Hollywoodfilmen werden Probleme und Rätsel, die im Laufe des Films auftauchen, am Ende gelöst, d.h. es wird aus dem entstandenen Ungleichgewicht am Schluß wieder ein Gleichgewichtszustand hergestellt.

Bei Soap Operas ist das nicht der Fall. Hier besteht ein ständiges Ungleichgewicht und Konflikte werden nur teilweise gelöst. Oft sind auch scheinbare Lösungen für ein Problem Anlaß für neue Konflikte.

„Brandt (1995a) hat gezeigt, welche Problemlösungen zur „Wiederherstellung des vorhergehenden Zustandes, also die Behebung einer anfänglichen Störung“ (69) in US- amerikanischen Episodenserien Verwendung finden: 1. Für ein Problem wird eine Lösung angeboten, die einen neuen Zustand herbeiführt oder 2. den Ursprungszustand wiederherstellt (rund ein Fünftel aller Serienfolgen). Die erste Variante wird in ' angemessene' Problemlösungen unterschieden, bei denen für das Problem 'passende' Lösungen vorgestellt werden, die sich an Angemessenheitskriterien orientieren (rund ein Drittel aller Serienfolgen) und in „endgültige, finale und oft letale Lösung[en für] ein durchaus nicht immer einschneidendes Problem“ (69) münden, wobei häufig das ende durch den Tod einer Figur markiert ist (rund ein Viertel der Serien). Ein weiterer seltenerer Typ vo n Episodenhandlungen beinhaltet eine Fragestellung, die am Beginn einer Folge steht und am Ende beantwortet wird (ca. 7%). Die restlichen 13% der Serienfolgen lassen keinen Zusammenhang zwischen anfänglicher Problemstellung und dem Ende der Folgen erkennen.“ (Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S.142/143)

3.4. Leer-/ Unbestimmtheitsstellen

In einer Folge einer Soap Opera gibt es verschiedene Handlungsstränge. Beim Wechsel von einem zum anderen Handlungsstrang treten beabsichtigt Lücken auf, die den Zuschauer dazu anregen sollen, sich Gedanken über den weitern Verlauf der Handlung zu machen. So bleibt es spannender für den Zuschauer und ein abruptes Enden bzw. Abschließen eines Handlungsstranges wird somit verhindert.

Einzelne Szenen sind sehr kurz, sie erreichen höchstens eine Länge von 2 Minuten und 30 Sekunden und folgen nicht unmittelbar aufeinander, sondern werden von Szenen aus anderen Handlungssträngen unterbrochen.

4. Der Cliffhanger

Als Cliffhanger bezeichnet man einen abrupten Handlungsabbruch an einer besonders spannenden Stelle.

Er dient als Vorverweis auf den weiteren Handlungsverlauf und der Zuschauer kann die Handlung imaginär weiterführen, an der Stelle, wo die Folge mit einem Cliffhanger endet.

Der Ursprung des Cliffhangers findet sich in der Zeit der Stummfilme wieder. Damals hing tatsächlich ein Protagonist an einer Klippe und drohte abzustürzen. An der dramatischsten Stelle endete dann die Erzähleinheit und die Zuschauer konnten sich bis zur nächsten Folge Gedanken machen, wie er wohl gerettet werden würde.

Die Phantasie der Zuschauer wird durch Cliffhanger angeregt und die aufgekommene Spannung in der Folge bleibt bis zur nächsten Folge erhalten.

4.1. Psychologische Cliffhanger

Ein psychologischer Cliffhanger ist ein emotional angespannter Moment, mit dem eine Folge endet. Diese Art von Cliffhanger wird sehr oft bei Soap Operas verwendet, allerdings fast immer in Zusammenhang mit einem dazu geeignetem Mittel: Das Gesicht des Protagonisten wird in Nahaufnahme gezeigt und am Ende schließlich 'eingefroren'. Der Zuschauer kann dann in diesem starren Gesicht herauslesen, was der Protagonist gerade denkt und empfindet und kann auch eventuell seine eigenen Gefühle hinein projizieren. In dem Moment wirkt der Ausdruck des Protagonisten für den Zuschauer echt und dramatisch.

4.2. Minicliffs

Als Minicliffs bezeichnet man Cliffhanger, die nicht das Ende einer Folge akzentuieren, sondern die Spannung zwischen den Handlungssträngen aufrechterhalten sollen. Da eine Folge einer Soap Opera immer aus mehreren Handlungssträngen besteht, ist es wichtig, die Spannung nach jedem einzelnen Handlungsstrang beizubehalten, damit der Zuschauer die Soap bis zum Schluß verfolgt.

4.3. Gestaltungsmittel von Cliffhangern

Es gibt verschiedene Gestaltungsmittel, um Cliffhanger zu inszenieren:

- Tonale Gestaltungsmittel

- Visuelle Gestaltungsmittel und

- Verbale Gestaltungsmittel

Tonale Mittel beziehen sich auf Musik und Geräusche, so wird z.B. am Ende einer spannenden Szene eine dramatische Musik gewählt, um den Cliffhanger damit zu unterstreichen.

Visuelle Mittel betreffen die Bildebene, z.B. wird am Ende einer Folge ein Autounfall mit der Kamera nah herangeholt.

Verbale Mittel beziehen sich auf die Sprachebene, z.B. wird am Ende einer Folge ein Verdacht geäußert, dem nicht widersprochen wird oder es steht eine offene Frage am Ende. Oft werden auch während des Abspanns Fragen über den weiteren Verlauf der Handlung gestellt, was den Zuschauer dazu animieren soll, die nächste Folge auch zu sehen.

In vielen Soap Operas werden mindestens zwei der Gestaltungsmittel kombiniert, um einen optimalen Effekt für die Cliffhanger zu erzielen.

4.4. Strukturierung von Cliffhangern

Cliffhanger sind unter anderem dazu da, die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf Elemente des nachfolgenden Handlungsverlaufs zu lenken und „sie sind Vorabinformationen auf einen noch ausstehenden Geschehensverlauf, die ein strukturiertes „Erwartungsfeld“(Wulff1993b, 332) aufbauen, innerhalb dessen die Entwurfstätigkeit (im Hinblick auf den weiteren Handlungsverlauf) der Rezipienten stattfindet.“(Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S.156). Dies bedeutet also, dass der Zuschauer sich, wie schon gesagt, selbst ausmalt, wie die Handlung weitergehen könnte. „Für Prozesse des Aufbaus und Erlebens von Spannung sind das Erwarten des künftigen Geschehens und die Steuerung der Entwurfstätigkeit der Zuschauer ganz wesentliche Voraussetzungen.“ (Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studie zur Kommunikationswissenschaft, S.156).

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in den Cliffhangern vorkommende Problematik weiterzuführen oder aufzulösen:

1. Der Cliffhanger wird in der nächsten Folge an der gleichen Stelle wieder aufgenommen, z.B. droht in einer Folge von „Verbotene Liebe“ ein Flugzeug abzustürzen. Als es senkrecht nach unten stürzt, endet die Folge. In der nächsten Folge sieht der Zuschauer als erste Einstellung das senkrecht nach unten stürzende Flugzeug, welches dann in letzter Sekunde doch noch nach oben gelenkt werden kann.

2. Das Thema der letzten Folge wird in der anschließenden Folge wieder aufgegriffen, inzwischen ist jedoch erzählte Zeit verstrichen. Diese Möglichkeit findet keine Verwendung in der Soap „Verbotene Liebe“, als Verdeutlichung hier ein anderes Beispiel: eine Person wird am Ende einer Folge verhaftet, in der nächsten Folge sieht man diese dann schon im Gefängnis sitzen.

3. Der Cliffhanger wird erst im Verlauf weiterer Folgen oder erst sehr spät gelöst, z.B. verliebt sich Alexa in „Verbotene Liebe“ unsterblich in den homosexuellen Uli, der erfährt es aber erst im Verlauf späterer Folgen.

4. Der Cliffhanger wird gar nicht gelöst und erst Jahre später wieder aufgenommen, z.B. verschwindet der adlige Henning spurlos von Schloß Friedenau. Erst ca. 2 Jahre später taucht er in der Serie wieder auf.

5. Handlung

5.1. Thematische Vielfalt

Bei Inszenierungen von Soap Operas wird generell starken Wert darauf gelegt, dass möglichst alle Bereiche des Alltag-Erlebens abgedeckt sind. So werden z.B. in „Verbotene Liebe“ Themen wie, u.a., Scheidung, Geschwisterhass, Homosexualität, Abtreibung, finanzieller Ruin, heimliche Affairen, Tod, Wohnungssuche, neue Liebe und vie les mehr, angesprochen.

„Fernsehserien sind potentiell für alle denkbaren Themen offen. Das bedeutet, dass in ihnen alle möglichen Probleme und Konflikte inszeniert werden können, so dass „die Zuschauer aus diesem Supermarkt der Gefühle aussuchen [können], was sie betrifft, was sie kennen und erkennen.“ (Mikos/Moeller 1986, 135f. in Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S.163)

Gerade diese Vielfältigkeit der Themen und die Konflikte und Probleme, die aus allen Themen resultieren können, „[...] zielen auf eine starke emotionale Beteiligung des Rezipienten ab.“ (Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S.167) Durch die Vielzahl der Themen wird versucht sicherzustellen, möglichst für jeden Zuschauer einen passenden Konflikt bzw. eine passende Problematik zu finden, von dem er sich angesprochen fühlt.

Generell lässt sich sagen: die Anzahl der Zuschauer steigt, je höher das Konfliktpotential der Serie ist!

5.2. Verschiedene Handlungsstränge

Vorallem in Soap Operas, aber auch in normalen Serien, laufen viele Handlungsstränge nebeneinander her; sie sind dazu da, die einzelnen Episoden miteinander zu verknüpfen.

Erst durch die verschiedenen Handlungsstränge ist es möglich, die vielen Figuren, die in einer Serie mitspielen, gleichrangig und auch oft getrennt voneinander, sinnvoll darzustellen. So gibt es z.B. in „Verbotene Liebe“ keine Hauptfiguren, sondern jeder rückt gleichermaßen in die Mitte des Geschehens, was nur möglich ist durch die einzelnen Handlungsstränge, die schließlich zusammengefasst werden zu einer Textform.

Um die verschiedenen „Alltagsdramen“ der Personen am besten und einfachsten darstellen zu können, spielen sich deren Probleme und Konflikte fast immer in Familien, Freundeskreisen oder Lebensgemeinschaften ab, in denen sie in engen Beziehungen zueinander stehen.

5.3. Mischszenen

Es ist nicht immer möglich, Szenen einem bestimmten Handlungsstrang zuzuordnen, man spricht dann von Mischszenen.

Von diesen gibt es zwei Varianten:

1. Mischszenen, die mit einem Handlungsstrang beginnen und dann zu einem anderen übergehen, die Handlung wird dabei aber nicht verknüpft.

Von dieser Variante spricht man, wenn ein Handlungsstrang den anderen innerhalb einer Szene ablöst; dadurch kommt ein fließendes Ineinanderübergehen der Handlungsstränge zustande.

z.B. stehen in einer Szene von „Verbotene Liebe“ Kati und ihre Freundin Gabriella im Treppenaufgang von Schloss Friedenau und unterhalten sich, als im Hintergrund Caroline die Treppe herunterkommt. Die Kamera geht von Kati und Gabriella weg und bleibt bei Caroline, die in Christofs Zimmer verschwindet und anfängt mit ihm über ihre heimliche Affaire zu sprechen.

Es kamen also zwei Szenen in einem Handlungsstrang vor, die in sich aber nicht verknüpft wurden.

2. Mischszenen, in denen zwei Handlungsstränge zusammengeführt werden.

Hier werden die Handlungen der verschiedenen Handlungsstränge miteinander verbunden, wodurch die Beziehungen der Personen untereinander besser verknüpft werden können. z.B. freunden Philipp und Max sich in „Verbotene Liebe“ an und ziehen zusammen. Max lernt durch einen Zufall Philipps Exfreundin Steffi kennen, verliebt sich in sie, hat aber Philipp gegenüber ein schlechtes Gewissen. Nun steht Steffi zwischen ihnen. Hier werden also verschiedene Personen miteinander verbunden, wodurch neuer Stoff für Konflikte geschaffen wird.

6. Figurenkonstellation in der Soap „Verbotene Liebe“

6.1. Figurenvielfalt und Schichtverteilung

In „Verbotene Liebe“ gibt es ca. 24 Stammfiguren, von denen die meißten der unteren bis mittleren Mittelschicht angehören. Nur die auf Schloß Friedenau lebenden „von Anstettens“ kann man der Oberschicht zuordnen. Figuren aus der unteren sozialen Schicht sind in der Soap nicht vertreten.

Minderheiten hingegen gibt es: das homosexuelle Paar Ulli und Tom, die lesbische Nina und der Ausländer Philipp.

Das Alter der Figuren reicht von ca. 16 Jahren bis hin zu ca.. 50 Jahren, dies ergibt ein breites Spektrum für die unterschiedlichsten Probleme der einzelnen Figuren.

„Hauptsächlich repräsentiert sind aber Figuren im späten Jugend- und im Erwachsenenalter, da sie potentiell in vielfältiger Weise miteinander in Beziehung treten können und insbesondere als Kandidaten für emotionsreiche Liebesbeziehungen in Betracht kommen. Die Zugehörigkeit der Figuren zu verschiedenen ethnischen, sozialen und altersmäßigen Gruppen liefert eine Vielzahl von Identifikations- oder Distanzierungsmöglichkeiten für die Zuschauer (vgl. Frey-Vor 1990b, 45).“ (Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S. 160) Folgende Personen treten in der Soap in verschiedenen Handlungssträngen auf:

Arno Brandner (~ 40 J.)

Elisabeth Ryan (~ 40 J.)

Charly Schneider ( ~35 J.) Peter Kaufmann ( ~ 40 J.)

Philipp Brandner (~ 28 J.) Max Jansen ( ~ 30 J.) Steffi Sander ( ~ 25 J.)

Ulli Prozeski ( ~ 23 J.) Tom Seifert ( ~ 25 J.) Alexa Seifert ( ~ 16 J.) Christian Toppe ( ~ 20 J.)

Daniel Friztsche ( ~ 22 J.) Gabriella Santos ( ~ 19 J.)

Jonas Schelling ( ~ 22 J.)

Nina Ryan ( ~ 26 J.)

Simon Roloff ( ~ 27 J.)

Marc Roloff ( ~ 25 J. )

Isabell Mohr ( ~23 J.)

Sebastian Leutner ( ~ 26 J.)

Christoff von Anstetten ( ~ 50 J.) Henning von Anstetten ( ~ 30 J.) Carolin Odenthal ( ~ 30 J.) Kathi von Sterneck ( ~ 20 J.)

Clarissa von Anstetten ( ~ 40 J.)

6.2. Beziehungen der Personen untereinander

In „Verbotene Liebe“ kennen sich die Figuren untereinander alle, auch wenn sie nicht in den gleichen Handlungssträngen mitspielen.

Die folgenden Figuren stehen in direktem Bezug zueinander bzw. werden in den einzelnen Handlungssträngen und Mischszenen wie folgt, dargestellt:

1.Arno Brandner und Elisabeth Ryan:

Arno hat finanzielle Probleme, da er seinen Job durch eine Intrige Philipps verloren hat. Arno und Elisabeth planen trotzdem ein gemeinsames Haus.

2. Charly Schneider und Peter Kaufmann:

Charly, ehemalig beste Freundin von Clarissa und nun Freundin von Peter, Ex-Mann von Clarissa. Sie besitzt ein Bistro, in dem sich viele der Figuren aufhalten und sich öfter treffen.

3. Philipp Brandner, Max Jansen, Steffi Sander:

Philipp, Cousin von Arno und verantwortlich für Arnos Bankrott, wohnt mit Max Jansen zusammen, Sohn von Peter Kaufmann. Beide wissen jedoch nichts davon. Max liebt Steffi, Ex-Freundin von Philipp, und hat deshalb ein schlechtes Gewissen gegenüber Philipp, er hält deshalb die Beziehung vor ihm geheim. Steffi und Philipp hassen sich auf Grund der Intrige gegen Arno.

4. Ulli Prozeski, Tom Seifert, Alexa Seifert, Christian Toppe:

Sie wohnen alle zusammen in einer WG. Ulli und Tom sind ein homosexuelles Paar. Alexa, Tom’s Schwester, liebt Ulli und versucht alles, um ihn und Tom auseinander zu kriegen. Christian, verliebt in Alexa, muss mit ansehen, wie sie seine beiden Freunde in eine Beziehungskrise stürzt.

5. Daniel Friztsche, Gabriella Santos , Jonas Schelling:

Daniel und Gabriella sind schon seit langem ein Paar. Jonas, guter Freund von Daniel und in einer tiefen Krise auf Grund der Trennung von seiner Freundin Kathi, lässt niemanden an sich heran.

6. Nina Ryan und Simon Roloff:

Nina, Tochter von Elisabeth, führt die Kneipe, in der sich ein großer Teil der Handlung abspielt. Sie ist lesbisch und interessiert sich nur platonisch für Simon, der sich jedoch unsterblich in sie verliebt hat.

7. Marc Roloff, Isabell Mohr, Sebastian Leutner:

Marc Roloff, Bruder von Simon, ist mit Isabell zusammen. Sebastian, Isabell’s Ex-Freund, will sie wieder für sich gewinnen und sorgt für Eifersuchtsszenen zwischen Marc und Isabell.

8. Christof von Anstetten, Henning von Anstetten, Carolin Odenthal, Kathi von Sterneck:

Christof ist Besitzer von Schloss Friedenau und Vater von Henning. Carolin und Henning wollten heiraten, kurz davor beginnt aber eine Affaire zwischen Christof und Carolin. Sie verlässt Henning, worauf dieser sich betrinkt und einen schweren Autounfall erleidet, Diagnose Querschnittslähmung. Kathi, Schwester von Henning, weiß von Carolins Trennungsgrund und verachtet sie daraufhin, sagt aber ihrem Bruder nicht, dass sein Vater der Grund der Trennung ist.

9. Clarissa von Anstetten:

Sie war vor langer Zeit mit Christof verheiratet und überna hm seinen Adelstitel.

Sie spinnt Intrigen, wo es nur möglich ist und wird von allen anderen Figuren verachtet. Durch sie entstehen viele der Probleme, die die einzelnen Figuren miteinander haben.

6.3. Äußeres Erscheinungsbild

Bei jeder der Figuren kann man feststellen, dass sie äusserlich sehr gepflegt sind; sowohl von der Kleidung, als auch von Make- up und Frisur.

Die jungen Figuren tragen top- aktuelle Kleidung, die momentan in jedem Modekatalog zu finden ist. Auch ihr Hair-Styling ist absolut dem Trend angepasst.

Die älteren Figuren tragen ebenfalls gepflegte, moderne Kleidung. Hier muss man allerdings zwischen der gehobenen Schicht, wie die „von Anstettens“ und der Mittelschicht unterscheiden. Christof von Anstetten trägt zum Beispiel fast ausschliesslich feine Anzüge, wobei die Figuren aus der Mittelschicht, wie Charly Schneider oder Arno Brandner eher in „normaler“ Kleidung zu sehen sind.

Es fällt auf, dass die Figur Clarissa rein vom Äußerlichen her, sofort als die Aussenseiterin der Serie zu erkennen ist. Sie trägt schwarze Haare (Cleopatra-Schnitt), dazu stets einen kräftigen, roten Lippenstift und ihre Kleidung ist auffällig grell. Sie steht in starkem Kontrast zu den übrigen Figuren.

7. Sprache

In „Verbotene Liebe“ sprechen alle Figuren Hochdeutsch, die einzige Ausnahme ist der Ausländer Philipp, der einen starken englischen Akzent hat.

Die Sprache wird bei den jungen Leuten in der Serie auffallend „jugendlich“ und umgangssprachlich gehalten. „Durch den sogenannten „Jugendton“ (Hene 1986, 210) werden zusätzlich Identifikationsmöglichkeiten für jugendliche Zuschauer geschaffen.“(Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S. 183) Es werden Ausdrücke wie z.B. „hab keinen Bock“, „voll easy“, „total super“, „echt klasse“ u.ä. benutzt.

Die „von Anstettens“ drücken sich gewählt und sehr vornehm aus, passend zu deren gesellschaftlichen Stand; Ausdrücke wie z.B. „ich lasse bitten“, „darf ich etwas zu trinken reichen“ u.ä. werden hier gebrauc ht. Allgemein ist es wichtig, in Soap Operas eine Sprachebene zu finden, mit der sich ein möglichst großer Zuschauerkreis identifizieren kann. Die Sprache darf nicht zu jugendlich sein, da sich sonst ältere Rezipienten nicht mehr angesprochen fühlen, sie darf aber auch nicht zu steif und unverständlich wirken, dies würde bei Jugendlichen auf Ablehnung stoßen.

8. Musik und Kulisse

Auch wenn Musik und Kulisse nicht im Vordergrund stehen in Soap Operas, so gibt es doch kleine Auffälligkeiten diesbezüglich. Ich beziehe mich wieder auf die Soap „Verbotene Liebe“: Als Begleitfaktor Musik werden stets moderne und aktuelle „hits“ gespielt, was einen weiteren Identifikationspunkt für Jugendliche darstellt. Sie können so ihre Lieblingsmusik erkennen und während der Soap hören.

Als Kulisse dienen verschiedene Plätze. Ob Wohngemeinschaft, Bar, Bistro oder Büro, es wird stets auf eine moderne, geschmackvolle Einrichtung Wert gelegt. Ins Bild gerückte Details, wie große Obstschalen mit frischen Früchten, stilvolle Kerzenständer oder sogar Designermöbel, schmücken die Räume. Es soll eine, für das Auge angenehme, Atmosphäre geschaffen werden und vielleicht soll gerade das auch den ein oder anderen zu neuen Einrichtungsideen bewegen.

9. Welchen Zuschauerkreis haben Soap Operas?

Als letzten und sehr wichtigen Punkt möchte ich mich nun mit der Frage nach dem potentiellen Zuschauerkreis bei Soap Operas beschäftigen.

Durch diverse Studien wurde bekannt, dass besonders Frauen treue Anhänger von Soap Operas sind. Dies hat verschiedene Gründe:

In vielen Soaps werden starke, emanzipierte Frauen dargestellt, die ihr Leben erfolgreich alleine meistern. Diese Darstellung bietet den Zuschauerinnen die Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. In der Soap „Verbotene Liebe“ gibt es solche straken Frauenfiguren: Nina Ryan, lesbisch und Single, die Besitzerin einer Kneipe ist und das Sagen hat; sie lässt sich durch nichts und niemanden einschüchtern und schmeißt auch gelegentlich Männer aus ihrer Kneipe.

Clarissa von Anstetten, die sich völlig allein und ohne Freunde durchs Leben kämpft. Sie ist die reiche Geschäftsfrau, der alle noch so gemeinen Intrigen gelingen. Charlie Schneider, erfolgreiche Besitzerin des Bistro. Ihr Freund Peter Kaufmann liegt ihr zu Füßen und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab.

Als weiterer Punkt sind die vielen Minicliffs in den einzelnen Folgen zu nennen. Frauen werden eher durch die Endlosigkeit und die immer neu entstehenden Probleme angesprochen, als Männer. „ Diese prozessuale Struktur, die eine Lösung immer weiter aufschiebt, kommt der weiblichen Präferenz von „anhaltenden und zyklischen Vergnügen“(Fiske 1987a, 183) entgegen. Männer dagegen sind eher final und auf einen Höhepunkt orientiert.“ (Fernsehtextualität und Rezeption, Martin Jurga, Studien zur Kommunikationswissenschaft, S.188)

Ebenfalls kommt dazu, dass die vielen Nah- und Großaufnahmen, die oft am Ende einer Folge gezeigt werden, von Frauen besser angenommen werden, als von Männern. Sie können eher in Gesichtern von Persone n Gefühle lesen, sei es Wut, Trauer, Bestürzung, oder ähnliches.

Dies ist wohl durch ihre Sozialisation und durch eher emotionales, statt rationales Denken, zu erklären.

In folgender Tabelle lassen sich, unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht, bestimmte Präferenzen beim Publikum, hinsichtlich verschiedener Soap Operas, erkennen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: SWR Medienforschung 1998, Zeitraum: 16.11.-29.11.1998 (jeweils zehn Sendungen) In: medienpraktisch, Zeitschrift für Medienpädagogik 1/99 Bei allen Serien wird die hohe Anzahl der 14-29 jährigen Zuschauer deutlich. Dabei ist der Marktanteil der Frauen auffällig höher, als der der Männer. „Verbotene Liebe“ z.B. hat bei den unter 30-jährigen Frauen 33,5% Zuschauer, wohingegen es nur 17,3% der unter 30- jährigen Männer sind, die sich diese Soap ansehen.

Auffällig ist ebenfalls, dass die Anzahl der 50-jährigen und älter bei dem öffentlich- rechtlichem Sender ARD höher ist, als bei dem Privatsender RTL. Dies lässt sich auf das generell höhere Durchschnittsalter des Publikums bei den öffentlich-rechtlichen Sendern im Vergleich zu den Privaten beziehen.

Insgesamt lässt sich aus der Tabelle schließen, dass Soap Operas zu einer sowohl 'weiblichen', als auch sehr 'jungen' Textsorte zählen.

10. Schlußwort

Soap Operas sind längst nicht mehr einfach Fernsehserien, sie verkörpern für viele der Zuschauer eine Art Kultobjekt. Ob sie aus der Unterstützung eigener Wertvorstellungen, Entspannung, Langeweile oder Flucht aus dem Alltag gesehen werden, die Soap Opera ist für viele ein fester Bestandteil des Tagesablaufs geworden.

Wie die Macher dieser Serien auf die optimale Rezeption beim Zuschauer abzielen, wurde deutlich durch die vielen verschiedenen Mittel, aus denen Soap Operas aufgebaut sind. In erster Linie sind Endlosserien kommerziell geprägt, sie zielen vor allem auf große Gewinne und hohe Einschaltquoten ab.

Dies lässt sich ebenfalls deutlich an den vielen Merchandising-Produkten rund um die Serien erkennen: mittlerweile gibt es nicht nur Fanclubs, sondern auch Bücher zur Serie, Cd’s, Zeitschriften, Fanpartys, T-Shirts und vieles mehr.

Die Soap „Verbotene Liebe“ läuft nun schon seit dem 21.1. 1995 und ist mittlerweile bei der ca. 1300. Folge angelangt. Das Erfolgsrezept scheint einfach zu sein:

„Über 3 Millionen wollen täglich dabei sein, wenn Herzen sich finden und andere zerbrechen. Sie wollen wissen, ob Krisen und Schicksalsschläge gemeistert werden können, ob Freude und Freundschaft andauern. Warum? Es gibt Dinge, die sind überall und immer gleich. Die Liebe gehört dazu.“ (www.das-erste. de/liebe/info. asp) Die Zuschauer identifizieren sich mit den Darstellern und leiden mit ihnen und gerade das macht das Anschauen der Soaps so interessant für sie. Die immer wiederkehrenden Probleme, die Erleichterung, wenn sie gelöst werden, und die Gewissheit, dass dies nicht von großer Dauer sein wird; all das sind Gründe für viele Zuschauer zum Soap Opera-Fan zu werden.

Abschließend kann man sagen, dass Soap Operas ein angenehmer Zeitvertreib sind, für die, die sie mögen, denn „Geben wir’s doch zu: ohne unsere Daily-Soaps wäre der Fernsehabend nur halb so schön. Wir sind mit ihnen vertraut, kennen ihre intimsten Geheimnisse und können unsere Hände dennoch in Unschuld waschen. Wir teilen Freud und Leid mit ihnen und niemand wird sauer, wenn wir nach Herzenslust über sie tratschen.“ (www.vk.shuttle.de/vk/wg/dacapo/heft 3/soap.htm)

11. Literaturverzeichnis

Martin Jurga:

Fernsehtextualität und Rezeption,

Studien zur Kommunikationswissenschaft Band 41 Westdeutscher Verlag 1999

Medienpraktisch

Zeitschrift für Medienpädagogik Januar 1999, Heft 89, 23. Jahrgang

Heinz Moser:

Einführung in die Medienpädagogik Aufwachsen im Medienzeitalter Leske + Budrich, Opladen 2000

www.daily-soaps.de

www.ard.de

www.das-erste.de/liebe/chat.asp)

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Soap Operas Analyse von Gestaltungsmitteln und Rezeptionsmotiven am Beispiel von "Verbotene Liebe"
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
14
Katalognummer
V103043
Dateigröße
363 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soap, Operas, Analyse, Gestaltungsmitteln, Rezeptionsmotiven, Beispiel, Verbotene, Liebe
Arbeit zitieren
Julia Meckes (Autor), 2000, Soap Operas Analyse von Gestaltungsmitteln und Rezeptionsmotiven am Beispiel von "Verbotene Liebe", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103043

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