Vorgang und Bedeutung des Klonens von Säuge tieren und Menschen in anschaulicher Darstellung


Facharbeit (Schule), 2001

29 Seiten, Note: 12


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Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1. Definition des Begriffes „Klon“
2.2. In-vitro-Fertilisation
2.3. Klonen von Genen
2.4. Die frühe Embryonalentwicklung bei Säugetieren

3. Die geläufigsten Methoden, chronologisch angeordnet
3.1. Vorangegangenes
3.2. Anfänge
3.2.1. Erste Klonungsversuche
3.2.2. Zellkerntransfer bei Fröschen
3.2.3. Schaffung uniparentaler Mäuse
3.3. Die Schafsklone vom Roslin Institute
3.3.1. Megan und Morag
3.3.2. Dolly
3.3.3. Polly
3.3.4. Die Roslin Technik im Detail
3.3.4.1. Voraussetzungen für die Durchführung
3.3.4.2. Durchführung
3.4. Honolulu Technik
3.5. Weitere bedeutende Ereignisse
3.5.1. Erste transgene Kuh
3.5.2. Effektive Klonung produktiver Kühe
3.5.3. Projekt zur Klonung eines Mammuts
3.5.4. Geklonte Schweine
3.5.5. Versuch zur Rettung gefährdeter Art
3.5.6. Klonen von Affen
3.5.6.1. Tetra
3.5.6.2. ANDi

4. Anwendungsgebiete des Klonens von Säugetieren
4.1. Klonen von Tieren
4.1.1. Anwendung in der Medizin
4.1.1.1. Herstellung von Proteinen
4.1.1.2. Xenotransplantation
4.1.1.2.1. Hyperakute Abstoßung
4.1.1.2.2. Verzögerte Abstoßung
4.1.1.2.3. Chronische Abstoßung
4.1.1.3. Forschung
4.1.2. Nutzen in der Landwirtschaft
4.1.3. Nutzen in der Industrie
4.1.4. Klonen von Haustieren
4.2. Klonen von Menschen
4.2.1. Homosexuelle Väter
4.2.2. Unfruchtbarkeit
4.2.3. Therapeutisches Klonen

5. Schluss

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Erklärung

1. Einleitung

Im Februar 1997 zog eine Reihe Schottischer Wissenschaftler des Roslin Institutes in Edinburgh eine weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Mit der ersten erfolgreichen Klonierung eines Säugetieres aus einer erwachsenen Zelle lösten die Bri- ten nicht nur Aufsehen und Erstaunen, sondern auch Erschrecken aus. Fragen, die sich die Menschen jetzt stellten, waren nicht nur Fragen nach der Technik und den Anwendungsgebieten des Klonens, sondern auch nach ethischen, moralischen und rechtlichen Grenzen die nun gesetzt werden müssten. Kurz nach der Pressemitteilung des Roslin Institutes beauftragte Bill Clinton, die NBAC in einem Brief da- mit, Untersuchungen über die ethischen Konsequenzen anzustellen.1 Trotz oder gerade wegen mangelndem Wissen über das Forschungsgebiet Klonen, kamen bald Zweifel und Ängste auf. Die Erschaffung identischer Lebewesen erschien der Bevölkerung unnatürlich. Als Folge des Klonens von Dolly forderte das Europäische Parlament ein weltweites Verbot, Menschen zu klonen.2

In dieser Facharbeit werden in erster Linie die Klonungstechniken, sowie die Anwendungsgebiete erläutert. Nachdem zunächst einige Grundlagen zugunsten des besseren Verständnisses dargestellt werden, werden die Klonungsmethoden ausführlich erklärt. Die Unterpunkte des 3. Abschnittes sind chronologisch angeordnet, wodurch der 3. Abschnitt auch gleichzeitig Überblick über die Geschichte des Klonens verschafft. Die Bedeutung des Klonens von Säugetieren für den Menschen wird im 4. Teil erläutert. Dabei werden zuerst die Vorteile des Klonens von Säugetieren, und danach die Möglichkeiten, die sich explizit aus der Klonung von Menschen ergeben, aufgezählt. Das Thema der Facharbeit ist es nicht eine Erörterung der Problematik des Klonens darzulegen, weswegen die Nachteile nicht extra aufgeführt werden. Die damit verbundenen ethischen und moralischen Aspekte werden somit auch nicht ausdrücklich erwähnt. Probleme in Form von Risiken werden lediglich angesprochen jedoch nicht weiter vertieft. Im letzten Abschnitt wird der Ausblick auf die Anwendungsgebiete in der Zukunft dargestellt, und es werden noch mal die wichtigeren Aspekte des Klonens betont.

2. Grundlagen

2.1. Definition des Begriffes „Klon“

Der Ausdruck Klon entstand aus dem griechischen Begriff „klon“, welcher übersetzt „Zweig, Reis, Schössling“ bedeutet.3 Ein Klon ist eine oder mehrere Nachkommenzellen, die durch ungeschlechtliche Fortpflanzung aus einer einzigen Zel-le hervorgegangen sind und genetisch mit dieser identisch sind. Alle Nachkommen eines Klons haben dieselben Gene und dieselben Erbeigenschaften. So sind eineiige Zwillinge, die durch Teilung einer einzigen befruchteten Eizelle entstehen, genetisch identisch, und somit auch Klone von einander. Neben den Prokaryonten vermehren sich auch viele andere einfach gebaute Lebewesen wie die meisten Protozoen, Algen und Hefearten, sowie höhere Organismen wie Plattwürmer und der Löwenzahn.4

2.2. In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation, abgekürzt IVF, bedeutet wörtlich „Befruchtung im Glas“. Die IVF stellt eine Reproduktionstechnologie dar, bei der Eizellen außerhalb des weiblichen Körpers befruchtet werden. Eine solche „künstliche Befruchtung“ wird durchgeführt, wenn eine Befruchtung auf natürlichem Wege nicht möglich ist. Zunächst sorgt man dabei durch tägliche Hormongaben für die Reifung mehrerer Eizellen. Man entnimmt die Eizellen und legt sie in eine besondere Nährlösung. Man gibt gewaschene Samenflüssigkeit hinzu, und lässt sie 18 Stunden einwirken. Dann entnimmt man die Eizellen, bringt sie in ein anderes Nährmedium und untersucht sie etwa 40 Stunden später. Wenn sie befruchtet sind und sich normal entwickelt haben, überträgt man sie in den Uterus der Mutter.5

2.3 Klonen von Genen

Seit einiger Zeit ist es möglich, Gene oder Gengruppen einer Art in eine Einzelzelle einzuschleusen und dort durch Klonbildung dieser Zelle zu vermehren. Als Empfängerzelle wählt man dabei meist eine Art mit asexueller Vermehrung, beispielsweise Bakterien oder Hefen. Auf diese Weise erhält man Zellklone, deren Zellen alle die eingeschleuste Fremd-DNA enthalten. Da sich Bakterien- und Hefezellen unter Laborbedingungen sehr schnell vermehren, lassen sich somit sehr viele Kopien des eingeschleusten Gens produzieren. In Bakterien eingeschleuste Gene finden zum Beispiel in der Medizin Verwendung. Durch Klonen von Genen wichtiger Stoffwechselprodukte wie Insulin oder Interferon, wird die Herstellung dieser Substanzen in großen Mengen möglich.6

2.4. Die frühe Embryonalenwicklung bei Säugetieren

Die Eizelle ist etwa 0,2 mm groß, polar gebaut und dotterlos. Die Befruchtung findet im Anfangsteil des Eileiters statt. Während des Transports durch den Eileiter in den Uterus furcht sich die Zygote total- äqual und entwickelt sich zur Blas-tozyste.7 Eizellen sind von einer Glycoproteinschicht umgeben, der Zona pellucida. Nach dem Eindringen des Spermiums in die Eizelle, ändert sich die Struktur der Eimembran, und das Eindringen weiterer Spermien wird somit verhindert.8 Es bilden sich männlicher und weiblicher Vorkern, mit jeweils einem haploiden Chromosomensatz, die kurz vor der ersten Zellteilung verschmelzen. Aus einer Zelle werden also zwei. Die Tochterzellen, auch Blastomere genannt, teilen sich erneut, so dass nun vier Zellen vorliegen; aus diesen werden acht usw. . Wenn der Embryo eine feste Zellmasse bildet, nennt man ihn, wegen seiner Ähnlichkeit zur Maulbeere, Morula. Aus der Morula wird bei den meisten Arten eine Hohlkugel, die Blastozyste.9 Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Zellen undifferenziert, d.h. jede einzelne besitzt die Fähigkeit, sich im Falle einer Trennung von den anderen Zellen als eigenständiger Embryo zu entwickeln. Bei den nun folgenden Teilungen differenzieren sich die einzelnen Zellen, d.h. sie verlieren die Möglichkeit, sich eigenständig zu entwickeln und spezialisieren sich in einen Zelltyp. Durch dieses Differenzieren ist das Entstehen von Organismen überhaupt erst möglich. Nur durch Zellteilung und Spezialisierung kann sich die Zygote in ein bestimmtes Lebewesen entwickeln.10

3. Die geläufigsten Methoden chronologisch angeordnet

3.1. Vorangegangenes

Bereits Ende des 18.Jahrhunderts wurden die Grundlagen für die spätere Klonforschung gelegt. 1875 beschreibt der deutsche Biologe Oskar Hertwig die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beim Seeigel, und gehört mit seinen Forschungen zu den Mitbegründern der Embryologie. 3 Jahre später befruchtet der Österreicher Samuel Schenk Eizellen von Meerschweinchen auf Gebärmutterschleim, und weitere 7 Jahre danach, entdeckt der Biologe Weismann, dass die genetischen Informationen einer Zelle bei Teilung reduziert werden. Seine These war, dass eine befruchtete Eizelle alle Informationen über ein Lebewesen trägt.11

3.2. Anfänge

3.2.1 Erste Klonungsversuche

Versuche, die man tatsächlich als Klonen bezeichnen kann, fanden aber erst Anfang des 20.Jahrhunderts statt. Mit seinen Forschungen an Meerestieren, im Besonderen an Seeigeln, schaffte Adolph Eduard Driesch die erste künstliche Klonung. Zunächst brachte er die Eier eines Seeigels dazu sich bis zum 2-Blastomer-Stadium zu entwickeln. Dann trennte er diese in einer Flasche und ließ sie wachsen. Da sich E. Driesch aber nicht erklären konnte, wieso aus den geteilten Eiern winzige Seeigel entstanden, gab er seine Forschungen auf diesem Gebiet auf. 1944 befruchteten die Amerikaner John Rock und Miriam F. Menkin menschliche Eizellen. 6 Jahre zuvor hatte der bedeutende Biologe Hans Spemann vorgschla- gen, den Kern einer Froscheizelle zu entfernen und durch einen anderen Kern zu ersetzen. Seine Theorie bestätigten 1952 die amerikanischen Biologen Robert Briggs und Thomas J. King, allerdings ohne seine Forschungen gekannt zu haben. Sie vermehrten Frösche aus den Zellen einer Kaulquappe. Das Experiment schlug zwar fehl, Spemanns Idee hat sich aber trotzdem bestätigt.12

3.2.2. Zellkerntransfer bei Fröschen

Nachdem er 1962 mit seiner Behauptung, er habe aus voll ausdifferenzierten Froschdarmzellen Frösche klonen können, auf mehr Skepsis als auf Vertrauen gestoßen ist, entwickelt John Gurdon 1973 den Zellkerntransfer. Der Entwicklungsbiologe von der Universität Cambridge, verpflanzt Zellkerne aus der Haut erwachsener Frösche in entkernte Froscheier. Obwohl die Tiere noch als Kaulquappen sterben, gilt das Experiment als Beweis dafür, dass Klonen aus Zellen erwachsener Tiere möglich ist.13 Damit war auch der Beweis erbracht, dass die Differenzierung von Zellen reversibel ist. Der Versuch war zwar ein Erfolg, je- doch ergaben sich nun 2 Probleme. Zum einen haben sich die Kaulquappen nicht zu Fröschen entwickelt, zum anderen funktionierte das Experiment bisher nur bei Amphibien, und nicht bei sonstigen Tieren.

3.2.3. Herstellung uniparentaler Mäuse

1977 verkündet Karl Illmensee, der zu dieser Zeit mit Peter Hoppe im Jackson Laboratorium in Maine gearbeitet hat, er habe uniparentale Mäuse hergestellt, das heißt Mäuse mit nur einem Elternteil. Dies umfasst sowohl Mäuse ohne Mutter, sowie auch Mäuse ohne Vater. Illmensee und Hoppe gingen dabei auf folgende Weise vor. Direkt nach der Befruchtung, bilden sich in der Eizelle 2 Vorkerne, die jeweils einen, entweder mütterlichen oder väterlichen, haploiden Chromosomensatz beinhalten. Aus dem besamten Ei wird nun einer der Vorkerne entfernt, indem er mit einer Pipette herausgesaugt wird. Daraus folgt, dass das Ei jetzt nur einen haploiden Chromosomensatz besitzt. Zur Diploidisierung wird die Zygote über Nacht in einem Kulturmedium gehalten, welches das Pilzgift Cytochalasin B enthält. Cytochalasin B verhindert die Zellteilung und der haploide Chromosomensatz im Ei entwickelt sich zu einem diploiden. Sobald dies geschehen ist, wird das Ei in normales Kulturmedium übertragen, wo es sich zum Blastozysten entwickeln kann.14 Auf diese Weise enthält das Ei nur das Erbmaterial eines Elternteiles, und das daraus entstehende Lebewesen, in diesem Fall Maus, stellt einen Klon des entsprechenden Elternteils dar. Das Experiment funktionierte sowohl für Vater- als auch Mutterlose Tiere, jedoch ist allgemein die Erfolgsquote bei mutterlosen Tieren geringer, da beim Verdoppeln eines haploiden Chromosomensatzes, welches ein Y-Chromosom enthält, ein nicht lebensfähiger YY-Embryo entsteht.

3.3. Die Schafsklone vom Roslin Institute

3.3.1. Megan und Morag

Im Juli 1995 erschufen die Wissenschafter des Roslin Institutes Ian Wilmut und Keith Campbell erfolgreich zwei Schafe, Megan und Morag, aus differenzierten Embryozellen. Die Idee Schafe zu klonen, kam dem schottischen Wissenschaftler im Rahmen seines Gen-Einschleusungs-Projekts. Wilmut hatte erkannt, dass die Einschleusung von Genen in Embryozellen sehr schwierig, und die Erfolgsquote minimal war. Nachdem er aber erfahren hatte, dass Steen Willadsen erfolgreich Kälber aus differenzierten Zellen geklont hatte, unternahm er selbst Versuche die -ser Art, da er wusste, dass Manipulation von Genen differenzierter Zellen im Labor einfacher war, als die von Embryozellen. Das Experiment gelang, nachdem Wilmut und Campbell auf die Idee gekommen waren die Zellzyklen zu synchronisieren.15

Der gesamte Klonungsvorgang wurde als die Roslin Technik bezeichnet, und wird später im Detail erläutert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Dolly und ihre Leihmutter

3.3.2. Dolly

Am fünften Juli 1996 kam dann das erste, aus einer erwachsenen Zelle entstandene Säugetier zur Welt. Dolly war aus einer vollkommen spezialisierten Drüsenzelle eines 6jährigen Finn Dorset Schafs ge- klont worden. Damit war bewiesen, dass die Diffe-renzierung von Zellen vollkommen reversibel ist. Aus 277 erwachsenen Zellen entwickelten sich 29 zu Embryos, und von diesen 29 Embryos entwi- ckelte sich nur einer weiter, weswegen die Roslin Methode zwar die bekannteste, jedoch nicht die verlässlichste ist.16

Um die, kurz nach Dollys Entstehung aufgekommenen, Zweifel zu beseitigen, wurden DNA Vergleiche zwischen Dolly und ihrer Mutter angestellt, aus de-nen hervorging, dass das Erbmaterial beider Tiere identisch war. Die einzigen möglichen genetischen Unterschiede waren der Bau der Mitochondrien, da sich die dazu benötigte mtDNA in der Eizelle befindet, und somit von der Leihmutter kommt, und die Länge der Telomere, da sich diese bei jedem Zellzyklus verkürzen, weil sich die Telomere von Dolly bereits sechs Jahre lang verkürzt haben.17

Die Technik mit der Dolly geklont wurde, ähnelt sehr der Technik die bei der Erschaffung von Megan und Morag angewandt wurde, weswegen sie in diesem Abschnitt ebenfalls noch nicht vertieft wird.

3.3.3. Polly

Genau ein Jahr später erschufen die zwei Wissenschaftler Polly. Das besondere an Polly war, dass sie aus Zellen entstand, die im Labor genetisch verändert wurden. Man hat einem Poll Dorset Schaf eine Hautzelle entnommen, und diese wurde mit einem menschlichen Gen versehen 18, welches das Schaf befähigt, in seiner Milch den menschlichen Blutgerinnungsfaktor X zu bilden, der von Menschen mit Hae-mophilia benötigt wird.19 Der größte Nutzen der sich in den Augen der Wissenschaftler dadurch ergab, war mit Sicherheit die Möglichkeit in Zukunft menschliche Proteine in Massen, und Organe, die bei Verpflanzungen nicht so leicht abgestoßen würden, herzustellen.20

3.3.4. Die Roslin Technik im Detail

Die Roslin Methode, oder wie sie auch genannt wird SCNT, was die Abkürzung für „Somatic Cell Nuclear Transfer“ ist, wurde vor allem durch das Klonen von Dolly bekannt, weswegen sie nun an diesem Beispiel erläutert wird.

3.3.4.1. Voraussetzung für die Durchführung

Wilmut und Campbell haben im Rahmen ihrer Forschungen entdeckt, dass die Eizelle sich direkt nach der Befruchtung in die G0-Phase begibt, da sie direkt nach dem Eindringen des Spermiums zunächst mit der Koordination der neu er- haltenen DNA beschäftigt ist.21 Zudem hat Campbell geglaubt, dass Zellen, wenn sie sich verdoppeln, einem bestimmten Muster folgen, was das Überprüfen und Duplizieren ihrer DNA angeht. Daraus haben die beiden Wissenschaftler ge- schlussfolgert, dass für eine funktionierende Klonierung von Organismen aus differenzierten Zellen, die Zellzyklen der zu verschmelzenden Zellen angeglichen werden müssten. Aus ihren früheren Forschungen haben sie den Zustand der Zy- gote direkt vor der Duplikation schon gekannt, und haben somit gewusst, die Zel-len müssten vor der Verschmelzung in die G0-Phase gebracht werden. Außerdem haben sie in bis dahin stattgefundenen Experimenten erkannt, dass sich unbefruchtete Eizellen besser zu Klonversuchen eigenen als befruchtete, da erstere, nach der Entkernung, eher zur Aufnahme eines Fremden Zellkerns geeignet sind als letztere.22

3.3.4.2. Durchführung

Man entnimmt zunächst dem zu klonenden Schaf eine Zelle, in diesem Fall eine Euterzelle. Dann wird diese Zelle in einem Kulturmedium in-vitro-vermehrt, wobei dieser Schritt eigentlich nur bei genetischen Manipulationen der Spenderzelle von Bedeutung ist, da daran die Veränderungen des Erbmaterials studiert und überprüft werden können. Danach wird eine dieser Zellen in ein nährstoffarmes Kulturmedium gelegt. Da die Zelle dadurch nur noch mit den zum Leben notwendigen Nährstoffen versorgt wird, schaltet sie nach und nach die aktiven Gene ab. Sobald nur noch die zum überleben notwendigen Gene aktiv sind, befindet sich die Zelle im G0-Stadium. Daraufhin wird einem anderen, oder auch dem selben, Schaf eine Eizelle entnommen und entkernt. Diese kernlose Oozyte legt man so- dann für 1-8 Stunden direkt neben die ausgehungerte Spenderzelle, in das nährstoffarme Medium. Dann werden die beiden Zellen mit einem Elektroimpuls behandelt, was zum einen dazu führt, dass sie mit einander verschmelzen, und zum anderen die Entwicklung eines Embryos eingeleitet wird. Diese Technik des Ingangsetzens der Embryonalentwicklung ist nicht die optimalste, da dabei nur sehr wenige Zellen lange genug überleben, um sich zu einem Embryo zu entwickeln. Wenn aber ein Embryo überlebt, wird er in einem Schafsovidukt ungefähr 6 Tage lang ausgebrütet. Es ist zwar auch möglich den Embryo künstlich im Labor auszubrüten, die Erfolgschancen sind in Ovidukten jedoch höher. Schließlich wird der Embryo in den Uterus einer Leihmutter verpflanzt, wo er nach einer, für die Art üblichen, Zeit von 148 Tagen zur Welt kommt.23

3.4. Die Honolulu Technik

Im Juli 1998, verkündete ein hawaiiani-sches Team von Wissenschaftlern es habe 3 Generationen genetisch identischer Mäuse produziert. Die Technik wurde von Teruhiko Wakayama und Ryuzo Yanagi-machi entwickelt. Da sich bei Mäusen die Eizellen im Gegensatz zu Schafen direkt

Abb.2:Perry,Yanagimachi, & Wakayama

nach der Befruchtung anfangen zu teilen,

galten diese Tiere zu diesem Zeitpunkt als die am schwersten zu klonenden Säugetiere. Trotz dieser Hürde schafften es die beiden Wissenschaftler ihre Vesuchs- mäuse mit einer höheren Erfolgsquote zu klonen als die der zwei Schotten. 3 von 100 Versuchen waren erfolgreich im Vergleich zu 1 von 277 ein Jahr zuvor am Roslin Institut. Wakayama benutzte Nervenzellen, Sertolizellen, und Kumuluszellen als Spenderzellen. Der Vorteil dabei ist, dass die ersten beiden Zelltypen sich immer im G0-Stadium befinden. Letztere befinden sich hauptsächlich im G0 und im G1-Stadium, haben sich aber generell als die zuverlässigsten erwiesen. Ähnlich wie in der Roslin Methode benutzen die Wissenschaftler unbefruchtete, entkernte Eizellen, um die Spenderzelle einzufügen. Der Unterschied dabei war derjenige, dass die Spenderzelle nicht extra in-vitro- gezüchtet wurde sondern innerhalb von Minuten direkt in die Eizelle übertragen wurde. Der zu klonende Zellkern wurde durch Mikroinjektion eingeschleust. Bevor diese Technik angewandt wurde starben die Eizellen 4 mal so oft, bereits nach der Injektion. Eine Stunde danach hatte die Oozyte ihren neuen Nukleus akzeptiert. Nach weiteren 5 Stunden, in denen sich die Chromo somen in der Zelle verdichtet hatten, erfolgte die chemische Ak-tivierung der Zellteilung mit Hilfe der Substanz Strontium. Das chemische Kultur-medium beinhaltete außerdem Cytochalasin B, was zugleich die Bildung eines Polkörperchens verhinderte, welcher die Chromosomen sonst teilen würde. Da-nach entwickelte sich die Zygote zu einem Embryo, welcher von einer Leihmutter ausgetragen werden konnte. Nachdem sich Wakayamas Technik bewehrt hatte, produzierte er auch Klone von Klonen, und erlaubte auch anderen Klonen sich auf natürlichem Wege forzupflanzen, was insgesamt die Verlässlichkeit seiner Methode in Bezug auf das Funktionieren, sowie in Bezug auf den Gesundheitszustand seiner Versuchsobjekte, bewies. Mit Hilfe der Honolulu Technik, dem allgemeinen Wissensstand über das Genom der Maus, und der schnellen Reproduktionsfähigkeit, eröffneten sich Langzeitforschern neue Möglichkeiten.24

3.5. Weitere bedeutende Ereignisse

Insgesamt fanden die meisten Ereignisse das Klo nen betreffend, erst in den letzten 3 Jahren statt. Außer dem was bereits erwähnt wurde, fanden im Jahr 1998 und später noch einige andere Experimente statt.

3.5.1. Erste transgene Kuh

So wurde im Januar auf der Universität von Massachusetts die erste transgene Kuh geklont. Das Experiment stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg zur ge- zielten Genmanipulation dar, mit dem Ziel die Produktion von menschlichen Proteinen zu vereinfachen.25

3.5.2. Effektive Klonung produktiverer Kühe

Im Dezember des gleichen Jahres klonten Japaner 8 Kälber aus den Zellen einer gesunden und produktiven Mutterkuh, wobei nur 10 entkernte Eizellen dazu verwendet wurden. 5 der entstandenen Tiere entstammen den Kernen von Eierstockzellen, 3 davon von Eileiterzellen. Insgesamt überlebten schließlich nur 4 Kälber, da die anderen 4 kurz nach der Geburt verstarben. Die japanischen Wissenschaftler versicherten aber, dass der Vorgang wiederholbar sei, und dass die Erfolgs - quote dabei vergleichbar ist, mit der Erfolgsquote bei der In-vitro-Fertilisation beim Menschen.26 In Zahlen ausgedrückt liegt der Erfolg mit der neuen Methode, wenn man Eierstockzellen benutzt bei 49%, wenn man Eileiterzellen benutzt bei 23%. Im Vergleich dazu hatte man bei der Dolly Methode Hunderte von Fehlversuchen, und einige amerikanische Wissenschaftler berichteten von Zahlen wie 12%, bei ihren Techniken.27

3.5.3. Projekt zur Klonung eines Mammuts

Im Oktober 1999 starteten Wissenschaftler aus den Niederlanden, Frankreich, Russland und aus den Vereinigten Staaten gemeinsam den Versuch einen Mam- mut aus einer, vor 23000 Jahren eingefrorenen Probe, zu klonen. Die Studie um-fasst generell eine mögliche Klonung und die Einpflanzung eines daraus entstandenen Embryos in eine Elephantenkuh.

Während das Projekt weiter fortgesetzt wird, glauben die Wissenschaftler eher nicht an die Wahrscheinlichkeit noch eine intakte Zelle zu finden, die sich für das Experiment eignen könnte.28

3.5.4. Geklonte Schweine

Im März 2000 wurde dann schließlich die vierte Art von Säugetieren geklont, und zugleich wohl auch das bedeutendste für die Forschung auf dem Gebiet der Organverpflanzungen. Nach Mäusen, Schafen und Rindern, wurden nun auch Schweine von Menschenhand geschaffen. 2 der 5 Schweine entstanden aus den Zellen einer Sau, die restlichen aus einer anderen. Die Mediziner erhoffen sich vom Klonen von Schweinen, durch genetische Manipulation, eines Tages Spender für „menschliche“ Organe produzieren zu können. Auf die sogenannte Xenotrans -plantation wird später noch mal genauer eingegangen. Bislang wurden tierische Organe bei früheren zwischenartlichen Transplantationen immer entweder sofort, oder kurz danach abgestoßen. Die einzigen funktionierenden Versuche diesbezüglich waren temporäre Ankoppelungen von Menschen an tierische Organe, die sich außerhalb des Körpers befanden.29

Im August des selben Jahres wurden weitere Erfolge bezüglich der Klonung von Schweinen verkündet, aus den Ergebnissen ging jedoch lediglich hervor, dass die Transplantations-Forschung mehr Hürden als erwartet noch zu bewältigen hat, bevor sie ihr Ziel, die erfolgreiche Xenotransplantation, erreicht.30

3.5.5. Versuch zur Rettung gefährdeter Art

2 Monate später kamen Wissenschaftler auf die Idee eine gefährdete Art zu ret- ten. In dem Fall sollte es ein Gaur sein. Ein Gaur ist ein hochrückiges, südost-asiatisches Wildrind, und ist wegen sei-ner Ähnlichkeit zu Kühen gut für eine zwischenartliche Klonung geeignet. Die

Abb.3:Ein Gaur

DNA des Tieres wurde in die entkernte Eizelle einer Kuh in Iowa eingesetzt.

Nachdem die Eizelle sich zu einem Embryo entwickelt hatte, wurde dieser von einer Leihmutterkuh ausgetragen. Die erfolgreiche Geburt des Tieres würde nicht nur die erste zwischenartliche Klonung darstellen, sondern auch einen weiteren Schritt in Richtung der Herstellung bereits ausgestorbener Tierarten.31 Im Januar 2001 kam es dann tatsächlich zu der Geburt des Gaurs. 2 Tage später ist das Tier jedoch an gewöhnlicher Ruhr, einer Krankheit, die landwirtschaftliche Tiere be- fällt, gestorben. In 5 anderen Leihmüttern, mit denen das Experiment durchgeführt wurde, kam es zu Spontanaborten. Wissenschaftler glauben jedoch nicht, dass der durch Krankheit herbeigeführte Tod, als Folge der zwischenartlichen Klonung eingetreten ist, und sind gegenüber weiteren Versuchen auf diesem Ge- biet, eher optimistisch eingestellt.32

3.5.6. Klonen von Affen

3.5.6.1. Tetra

Es wurden zwar bereits Affen mit der Roslin Methode geklont, da die Erfolgs- quote aber so gering war, ist dieses Thema erst im Januar 2000 wieder interes-sant geworden als Wissenschaftlern aus Oregon gelungen ist, mit der Embryo-Spaltungs-Methode den Klon ei-nes weiblichen Rhesusaffen zu produzieren. Sie gingen dabei auf folgende Weise vor. Zu-nächst wurden das Ei einer Mutter und das Sperma eines Vaters dazu benutzt, eine be-fruchtete Eizelle herzustellen (Abb.3.1). Dann, nachdem die Zygote zu einem 8-Zellen Embryo herangewach- sen war (Abb.3.2), spal-teten sie diesen in 4 gleich große Embryos, diesen in 4 gleich große Embryos, von denen jedes jeweils 2 Zellen enthielt (Abb.3.3). Schließlich wur-den die Embryos in 4 verschiedene Leih-mütter implantiert, und ausgetragen. Über-lebt hat jedoch nur ein Tier, Tetra, was so-viel heißt wie „eins von vier“. Durch das Gelingen dieses Experiments erhofften sich die Wissenschaftler, wenn es erst mal mög-lich wäre Affen genetisch zu verändern, an Therapiemöglichkeiten für Krankheiten wie Alzheimer, besser forschen zu können als bisher an Mäusen, derer Physiologie sich Abb.4: Entstehung von Tetra sehr von der des Menschen unterscheidet.33

3.5.6.2. ANDi

Fast genau ein Jahr später gelang es Wissenschaftlern einen genetisch veränderten Affen herzustellen, ANDi. Der Name leitet sich von der umgedrehten Abkürzung iDNA ab, welche für „inserted DNA“ steht. Bei dem Vorgang fügten die Wissenschaftler ein Quallen-Gen ein, welches ein, bei Blaulicht, grün fluoreszierendes Protein GFP kodiert. Das Quallen-Gen ist ein beliebtes Werkzeug zur Überprüfung ob eine genetische Veränderung stattgefunden hat. In diesem Fall hat man das Gen zuerst in Retroviren eingeschleust. Die Retroviren hat man dann Hunderte von unbefruchteten Eizellen befallen lassen, und somit das Gen in die DNA der Eizelle gebracht. Danach wurden die Eizellen mit Affen-Sperma befruchtet, und die daraus hervorgegangenen Embryos in Leihmütter eingepflanzt. Die Erfolgsquote war in diesem Experiment, mit 1 von 222, sehr gering, und die Zukunft die-ser Methode wurde von vielen Wissenschaftlern in Frage gestellt. Nicht zuletzt deswegen weil Retroviren eine bestimmte Kapazität besitzen, wodurch längere Gene, wie zum Beispiel das für Alzheimer, nicht auf diese Weise eingeschleust werden könnten. Des weiteren wurde versichert, dass man noch weit davon entfernt sei mit dieser Technik wirklich nützliche Affenklone herzustellen, und somit noch viel weiter davon entfernt Menschen genetisch zu manipulieren.34

4. Anwendungsgebiete des Klonens von Säugetieren

4.1. Klonen von Tieren

4.1.1. Anwendung in der Medizin

Am Beispiel von Schaf Polly wurde gezeigt, dass die Manipulation der Gene von Säugetieren ein aussichtsreiches Forschungsgebiet ist. Das Schaf konnte, mit dem eingefügten Gen für die Produktion von Faktor X, beträchtliche Mengen des, für die Heilung der Krankheit Haemophilia benötigten, Proteins in seiner Milch herstellen. Die präzise Einschleusung oder Entfernung von Genen war zu der Zeit je-doch nur bei Mäusen möglich. Das eingeschleuste Gen befand sich nach der Prozedur oftmals nicht am richtigen Ort im Chromosom, an dem es funktionsfähig ge-wesen wäre. Experimente an Mäusen gelten jedoch nicht als besonders wirkungsvoll, da sich die Tiere in ihrer Physiologie sehr von den Menschen unterscheiden. Als im Juni 2000 die Wissenschaftler aus Schottland eine Methode für die präzise Genveränderung entwickelt hatten, eröffneten sich neue Möglichkeiten.35

4.1.1.1. Herstellung von Proteinen

Bei der Herstellung von Proteinen mit dieser Methode folgt man prinzipiell einem einfachen Gedanken. Man schleust die gewünschten Gene so in das Chromosom des Tieres ein, dass dieses das, vom entsprechenden Gen kodierte, Protein nach seiner Geburt in der Milch produzieren kann.36 Die Vorteile des Klonens von Säugetieren mit eingeschleusten Genen liegen auf der Hand. Die Produkte werden einfacher und in größeren Mengen als mit bisherigen Methoden, beispielsweise der Klonung von genetisch veränderten Bakterien oder Hefen, hergestellt. Hinzu kommt auch noch, die Tatsache, dass komplexere Proteine nur von höheren Organismen produziert werden können, was die Methode mit der Klonierung von Bakterien komplett ausschließt. Gegenüber der teuren Technik der Gewinnung von Proteinen aus dem Plasma menschlicher Zellen, hat das Klonen transgener Säugetiere auch noch den Vorteil keine gefährlichen Infektionen zu verursachen, wie zum Beispiel AIDS. Transgene Säugetiere könnten dazu verwendet werden medizinisch nutzvolle Substanzen herzustellen wie beispielsweise:

- HSA: das menschliche Serum Albumin wird von Notärzten zur Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs verwendet, wenn jemand viel Blut verloren hat
- AAT: Alpha-1-Antitrypsin, ein Proteinase Inhibitor gegen angeborene Lungenverschleimung
- Faktor X: Blutgerinnungsfaktor gegen die Bluterkrankheit Haemophilia
- Myelin Grundeiweiß: zur Behandlung von Multipler Sklerose 37

4.1.1.2. Xenotransplantation

Ein weiteres Anwendungsgebiet, welches sich die Medizin von der Klonung von Säugetieren erhofft, ist die Xenotransplantation. Dabei sollen tierische Organe in Notfällen in Menschen hinein verpflanzt werden. Wegen ihrer Physiologie und der Ähnlichkeit ihrer Organe zu den des Menschen, beispielsweise die Größe betreffend, eignen sich Schweine zu diesem Zweck am meisten. Der Nutzen der sich bei der Xenotransplantation ergeben würde, wäre der fortwährende Bestand von Or- ganen in Krankenhäusern. Das Problem, was die Wissenschaftler noch bewältigen müssen, ist jedoch die Abstoßungsreaktion, welche sich unterteilen lässt in die hyperakute, die verzögerte, und in die chronische Abstoßung. Wie genau man da- bei versucht vorzugehen wird in den nächsten 3 Unterpunkten erläutert. Zusam- menfassend kann man aber sagen, dass dabei Gene eingeschleust, sowie - und das macht den schwierigeren Teil aus - Gene herausgeschnitten werden.38

4.1.1.2.1. Hyperakute Abstoßung

Nach der Transplantation eines Schweineorgans kommt es zuallererst zu einer hy-perakuten, einer schnellen und heftigen, Abwehrreaktion. Diese ist auf ein, überall im Schweineblut vorkommendes, Zuckermolekül zurückzuführen, die Alpha 1-3 Galaktose. Zunächst verbinden sich menschliche Antikörperchen mit der Galaktose, wodurch ihre Tertiärstruktur verändert wird. Die veränderte Form der Antikörperchen lockt wiederum eine Substanz an, welche als das „Komplement“ bezeichnet wird. Die neue Verbindung ist dann im Stande ein starkes Gift zu erzeugen, welches die Blutgefäße nach und nach auflöst. Die Gefäße werden undicht, und locken Thrombozyten und verschiedene Gerinnungsfaktoren an, welche die Adern nach und nach verstopfen, die Sauerstoffzufuhr dabei drosseln, und das Organ er-sticken lassen. Wissenschaftler haben es geschafft das Gen für die Produktion der Alpha 1-3 Galaktose zu entfernen, haben jedoch erkannt, dass aufgrund des dadurch entstandenen Mangels, ein anderes Zuckermolekül produziert wird. Also haben sie ein Gen eingefügt, das H Transferase kodiert, welches die Produktion der Zuckermoleküle verhindern kann, und die Zellen zu 95% den menschlicher aussehen lassen. Da aber die meisten Wissenschaftler davon überzeugt sind, dass noch andere Immunmechanismen überwunden werden müssen, setzen sie auf die Möglichkeit der Einschleusung des Gens DAF. Dieses stattet Zellen mit der Fähigkeit aus, „Komplemente“ zu blockieren, und kann somit die, auf die Immunantwort zurückzuführende, Abstoßung des Organs verhindern. Das große Problem bei diesem Lösungsansatz ist jedoch, die Eigenschaft von DAF, die Infektionsanfälligkeit zu erhöhen.39

4.1.1.2.2. Verzögerte Abstoßung

Die zweite Art der Abstoßung verhindern die Wissenschaftler mit Hilfe der Einschleusung von 2 weiteren Genen. Das erste Gen ist für die Blutverdünnung verantwortlich, und das zweite ist für die Behinderung bestimmter hormoneller Sig- nale verantwortlich, wodurch die Thrombozyten und die weißen Blutkörperchen von gewöhnlichen Verletzungen mehr angezogen werden, als von dem Organ.

Mit diesen Genen würden, die als Organspender gedachten Schweine, jedoch nicht lange genug überleben. Folglich kamen die Wissenschaftler auf die Idee, molekulare „Schalter“ einzubauen, welche die beiden Gene erst nach der Verpflanzung aktivieren würden. Ein Ansatz hierfür ist die Körpertemperaturdifferenz zwischen Schwein und Mensch.40

4.1.1.2.3. Chronische Abstoßung

Schließlich ist da noch das Problem der chronischen Abstoßung. Hierfür verantwortlich sind die T- Lymphozyten. Um die durch diese Zellen hervorgerufenen un-gewollten Immunantworten zu verhindern, muss der Patient sein ganzes Leben lang, Immunsystem-schwächende Mittel nehmen, welche jedoch den Nebeneffekt haben, wichtige andere Immunantworten zu hemmen. Das Problem glauben Wissenschaftler umgehen zu können, indem sie während der Transplantation Schweinezellen ins Knochenmark spritzen. Die große Schwierigkeit, die aber hierbei entsteht, ist die Tatsache, dass solche Zellen als Virenüberträger fungieren können.41

4.1.1.3. Forschung

Was die medizinische Forschung betrifft, so stellt das Klonen genetisch veränderter Säugetiere, ein erstklassiges Werkzeug zur Untersuchung genetischer Krankheiten. Beispielsweise konnte mit der neuen Methode einem Schaf ein Gen einge-fügt werden, welches, wenn defekt vorliegend, das genetische Leiden Osteogene-sis Imperfekta hervorruft. Anhand diesem und mit Hilfe anderer ähnlicher Experi-mente ist es möglich derartige Krankheiten an großen Säugetieren zu untersuchen, wodurch die Forschung auf diesem Gebiet deutlich beschleunigt werden kann.42

4.1.2. Nutzen in der Landwirtschaft

In der Nahrungsmittelindustrie eröffnen sich durch das Klonen von Säugetieren ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. Die Klonung landwirtschaftlich zuverlässiger Tiere war ein wichtiger Schritt auf diesem Gebiet.

Im September 2000 wurde ein bekannter Bulle, welcher sich hauptsächlich durch seine Gesundheit auszeichnete, kurz bevor er verstarb geklont. Das Sperma seines Vorgängers, Starbuck, wurde an 70 Länder verkauft. Nun erhofft sich die Nahrungsmittelindustrie ähnliche Produktivität von Starbuck 2.43 Ein weiterer Bulle wurde im Dezember selben Jahres geklont. Das Genmaterial hierfür war 15 Jahre lang eingefroren und stammte von einem Bullen Namens „Bull 86“, welcher natürliche Resistenzen gegen Brucellose, Tuberkulose und Salmonellenbefall zeigte. Sein jetziger Klon „Bull 86 Squared“ weist die gleichen Resistenzen auf, und ist somit von großer Bedeutung für die Landwirtschaft, da Produkte die von Tieren seines Typs kommen, keine der erwähnten Krankheiten auf Menschen übertragen.44

Ein weiterer Nutzen ist mit Sicherheit die Bekämpfung von Krankheiten wie BSE in Rind, indem das sogenannte, dafür verantwortliche, prp-Gen entfernt wer-en würde.45 Schließlich kommt noch der Profit hinzu, der sich ergibt, wenn tierische Pro-dukte, den Geschmack und die Allergieanfälligkeit betreffend, modifiziert werden. Kühe produzieren Milch die gut für Kälber ist, dagegen nicht für menschliche Babies. Wenn man aber durch gezielte genetische Veränderung der Kuh DNA, einen Kuhklon erzeugt, der Anstelle eines oder mehrerer bestimmter Kuhproteine, menschliche Proteine herstellt, dann würden sich auch Babies oder Allergiker pro-blemlos davon ernähren können.46

4.1.3. Nutzen in der Industrie

Die einzige zur Zeit denkbare Anwendung, die sich für die Industrie ergibt, ist die Produktion von industriell nutzbaren Substanzen in der Milch von Tieren. Auf die Art und Weise eröffnet sich die Möglichkeit bestimmte Materialien günstig und zugleich in großen Mengen herzustellen. Die Firma Nexia Biotechnologies hat sich diese Idee zu Nutzen gezogen.

Das Spinnen-Gen, welches für die Produk-tion von Spinnen-Seide verantwortlich ist, wurde Ziegen so eingeschleust, dass sie die Substanz in ihrer Milch produzieren können. Der Vorteil der sich hierbei bezüglich der Massenproduktion er-gibt, ist offensichtlich, da Spinnen sich nicht so leicht züchten lassen wie Ziegen, und auch indivi-duell weniger produzieren. Frühere Versuche SpinnenSeide herzustellen sind gescheitert, da es

Abb.5: “BioSteel-Ziegen“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

sich als sehr schwer herausstellte sehr lange Pro- teine, wie sie in dem Fall vorliegen, zu produzieren. Das Material, das dann aus der Seide fabriziert wird, wird „BioSteel“ genannt. BioSteel hat eine größere Zugfestigkeit als Stahl, und ist 25% leichter als synthetische, auf Petroleum basierende Polymere.Das heißt, es findet seine Anwendung auf Gebieten wo Stärke und Leichtigkeit gefragt sind. Hauptsächlich können BioSteel Fasern in 2 Bereichen verwendet werden. Zum einen in fortgeschrittenen industriellen

Anwendungen, wie der Raumfahrt oder der Herstellung kugelsicherer Westen, und in der Fabrikation medizinischer Bauelemente, wie der Konstruktion von Wunden-Verschließungs-Mechanismen oder der Gewebe Manipulation.47

4.1.4. Klonen von Haustieren

Eine weitere Anwendung des Klonens wird wohl in nächster Zukunft die Klonung von Haustieren sein. Katzen oder Hunde hat man zwar bisher noch nicht geklont, Wissenschaftler sind jedoch zuversichtlich, dass dies schon in Kürze möglich sein wird. Im Februar 2000 wurde das „Missyplicity Project“ gestartet. Der anonyme Besitzer eines Hundes Namens Missy hatte das Projekt, mit einem finanziellen Aufwand von 2,3 Millionen U.S.Dollar, aus Liebe zu seinem Haustier, ins Leben gerufen. Direkt nachdem dies geschehen war, bekamen die Wissenschaftler, die an dem Projekt beteiligt sind viele weitere Anfragen, und beschlossen deswegen kommerziell zu werden. Preislich könnte es aber, bezogen auf ein Haustier, wenn der Vorgang erst mal zur Routine wird, mit dem Kauf eines Neuwagens vergleichbar sein. Im Augenblick bieten die Firmen, die auf diesem Gebiet tätig sind, lediglich die Möglichkeit, bis man technisch weit genug entwickelt ist, das Gewebe des Tieres für 1000$ - 2500$ eingefroren zu lagern.48

4.2. Klonen von Menschen

Der nächste Schritt auf dem Gebiet des Klonens ist die Klonung von Menschen. Obwohl in den meisten industrialisierten Ländern ein Verbot herrscht Menschen zu klonen, gibt es durchaus auch Vorteile, die sich aus dem Klonen von Menschen oder menschlicher Embryos ergeben.

4.2.1. Homosexuelle Väter

Rein theoretisch betrachtet ist das Prinzip, wie 2 männliche Säugetiere mit Hilfe des Klonens ein gemeinsames Kind bekommen können, einfach. Man entkernt zu-nächst eine weibliche Eizelle, und fügt stattdessen den Kern einer männlichen Zelle ein. Danach befruchtet man die Eizelle mit männlichem Sperma und erhält eine Zygote mit 2 männlichen Chromosomensätzen. Für den Fall dass die Zygote auf diese Weise keine 2 Y-Chromosomen enthält, ist nun die Entwicklung zu einem Lebewesen, in einer Leihmutter, theoretisch möglich.

Es besteht jedoch ein grundlegendes Problem. Man hat schon vor einiger Zeit erkannt, dass während der Embryonalentwicklung im weiblichen Chromosomensatz zu anderen Zeitpunkten andere Gene aktiv sind, als beim männlichen. In langen Studien hat man herausgefunden, wie der komplizierte Mechanismus funktioniert, hat aber auch festgestellt wie wichtig die zeitlich und räumlich präzise Aktivierung, sowie die Deaktivierung der Gene, für eine korrekte Entwicklung ist. Das haargenaue An- und Ausschalten der Gene ist jedoch technisch noch sehr schwierig, weswegen die Erfolgreiche Durchführung eines solchen Vorhabens noch vermutlich ein paar Jahre in der Zukunft liegt.49

4.2.2. Unfruchtbarkeit

Noch wichtiger heutzutage ist das Problem der Unfruchtbarkeit. Bisherige Methoden, Zeugungsunfähigkeit zu heilen, hatten eine Erfolgsquote von weniger als 10 Prozent. Paare die trotzdem ein Kind wollen, müssen viel physischen und psychischen Schmerz ertragen, und viel Geld zahlen, nur um eine geringe Chance auf Nachwuchs zu haben.50 Mit Hilfe des Klonens könnte man dagegen auf bequemere Art und Weise Kinder erzeugen, indem man aus dem Zellkern eines der Elternteile einen Klon erschafft.

4.2.3. Therapeutisches Klonen

Therapeutisches Klonen ist der Vorgang bei dem sogenannte embryonale Stammzellen (kurz: ES- Zellen), Zellen aus Embryos, die sich in der frühen Entstehungsphase befinden, geklonten Embryos entnommen werden, um zur Heilung von Krankheiten wie Leukämie, Herzleiden, Alzheimer oder Parkinson eingesetzt zu werden.

ES-Zellen sind vollkommen undifferenzierte Zellen, und haben somit die Fähigkeit sich in jede beliebige Art von Gewebe zu entwickeln, beispielsweise Nerven- oder Blutzellen. 1998 haben Wissenschaftler gelernt, wie man ES-Zellen isoliert und vermehrt. Seitdem erhofft man sich, bald die Entwicklung von ES-Zel-len steuern zu können, und diese dann in Patienten mit degenerativen Krankheiten, wie Herzleiden, einzupflanzen. Ferner glaubt man, soll es in einigen Jahren möglich sein, aus ES-Zellen ganze Organe produzieren zu können zu können.

Klonen von Embryos aus erwachsenen Zellen der Patienten, ist hierbei insofern notwendig, als dass durch die genetische Identität das produzierte Gewebe vom Empfänger auf keinen Fall abgestoßen wird. Beispielsweise würden Leukä- mie Patienten nicht auf einen passenden Knochenmarkspender angewiesen sein, sondern würden passendes Knochenmark aus den Stammzellen ihres eigenen Klones bekommen. Wissenschaftler behaupten, es bestünde die Möglichkeit aus sogenannten erwachsenen Stammzellen Gewebe zu produzieren, jedoch ist es nach heutigem Wissenstand unklar, ob diese Art von Stammzellen die gleiche Flexibilität besitzt wie ES-Zellen.

Ethische Gruppen behaupten jedoch, dass Embryos, unabhängig davon wie früh sie sich in ihrer Entwicklung befinden, Leben darstellen und somit weder zu wissenschaftlichen noch zu medizinischen Zwecken „missbraucht“ werden dürfen. Aus diesem Grund ist in einigen Ländern immer noch das Verbot, an Embryos zu forschen, auferlegt, und therapeutisches Klonen kann dort nicht weiter entwickelt werden. Tatsache ist aber, dass selbst bei Vermeidung der Nutzung von ES-Zellen zum therapeutischen Klonen, Embryos als Forschungsobjekte benötigt werden, da man noch wenig über erwachsene Stammzellen, oder die Rückprogrammierung sonstiger erwachsener Zellen weiß, und deswegen mit Hilfe von Embryos mehr über die Kontrolle von jungen Zellen lernen muss.51

5. Schluss

Spätestens nachdem das Roslin Institute verkündet hatte es habe Dolly geklont, wurden ethische Gruppen dazu angeregt, gegen das Verfahren zu protestieren. Der NBAC Bericht hat zwar mit seinem Aufruf, das Klonen von Menschen vorerst zu verbieten, einige der Gruppen zufriedengestellt, andere wiederum forderten nach noch mehr. Das Verbot Menschen zu klonen wurde von vielen Ländern akzeptiert, so unterzeichneten 19 Mitgliedsländer des Europäischen Parlaments das Verbot Menschen zu klonen, lehnten jedoch, das von einigen Gruppierungen verlangte Verbot Tiere zu klonen, einstimmig ab.

Hauptargumente gegen das Menschliche Klonen waren in dem Fall die Risi-ken, die sich für die gesundheitliche Entwicklung des Kindes, mangels ausgereifter Technik, ergeben. Des weiteren ist die Klonung eines Kindes nur aufgrund des Wunsches bestimmter Ehepaare moralisch unvertretbar, da die Möglichkeit be- steht, dass das Kind, durch das Wissen es sei eine Kopie, während der Erziehung psychische Schäden erleiden könnte. Hinzu kommt die Tatsache, dass mit dem Klonen eines Kindes die, ethisch betrachtet wertvolle, menschliche Individualität entrückt. Der wichtigste Grund der gegen Klonungsexperimente an Tieren spricht, ist wohl zur Zeit die moralische Problematik, welche sich ergibt, wenn durch Manipulation der Gene und anschließendes Klonen, Tiere mit schweren Krankheiten produziert werden, um an ihnen besser Behandlungsmethoden erforschen zu können.

Der Nutzen der sich aber durch das Klonen ergibt ist zu groß, um ein vollständiges Verbot des Klonens durchsetzen zu können. Die Herstellung von Proteinen, oder die Forschung an verschiedenen Krankheiten, hat sich in der Vergangenheit bereits als sehr nutzvoll erwiesen. Nun nähern wir uns Schritt für Schritt an Anwendungsgebiete, die ebenfalls hauptsächlich in der Medizin von sehr großem Nutzen sein werden. Das Klonen genetisch angepasster Schweine, die als Organspender für Menschen fungieren könnten, die Forschung am menschlichen Embryo, um eines Tages schwere Krankheiten wie Leukämie oder Alzheimer leicht heilen zu können, schließlich noch die ferner in der Zukunft liegende Möglichkeit Organe direkt aus Stammzellen herstellen zu können. Entgegen vieler anderer Meinungen bin ich persönlich der Auffassung, dass die Forschung am Klonen von Säugetieren, sowie an menschlichen Embryos, zur Heilung schwerer Krankheiten, weiter und womöglich noch stärker betrieben wer-den sollte als es bisher getan wurde. Die Vorteile sind offensichtlich, und auch wenn die Risiken und die moralischen Bedenken, weswegen ich Gegnern des Klo-nens gegenüber tolerant bin, verständlich sind, so wird die Utopie des geklonten Menschenvorbilds sowie des „geplanten“ Kindes, in nächster Zukunft weder von Wissenschaftlern angestrebt noch durchgeführt werden. Die ethischen Aspekte werden noch lange berücksichtigt bleiben, alle vernünftigen Gruppierungen, be- achtet und dass Klonen wird einzig und alleine dem Wohle, nicht der Verdrängung der Menschheit, dienen, und der Mensch wird noch lange das bleiben was ihn de- finiert, ein Individuum.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Dolly mit ihrer Leihmutter, Team 24355

Abbildung 2: Perry,Yanagimachi, & Wakayama, Team 24355

Abbildung 3: Gaur, MSNBC

Abbildung 4: Entstehung von Tetra, CNN

Abbildung 5: „BioSteel-Ziegen“, Nexia Biotechnologies

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Erklärung

Ich erkläre hiermit, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.

Aschaffenburg den 31.01.2001

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

28 von 29 Seiten

Details

Titel
Vorgang und Bedeutung des Klonens von Säuge tieren und Menschen in anschaulicher Darstellung
Note
12
Autor
Jahr
2001
Seiten
29
Katalognummer
V103070
Dateigröße
398 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Jack`s vollkommenes Zenit der Weisheit :)
Schlagworte
Vorgang, Bedeutung, Klonens, Säuge, Menschen, Darstellung
Arbeit zitieren
Jacek Prauzner (Autor), 2001, Vorgang und Bedeutung des Klonens von Säuge tieren und Menschen in anschaulicher Darstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103070

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