Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Children and Youth

Jugendliche Gewalt. Ursachen und Präventionsmaßnahmen

Title: Jugendliche Gewalt. Ursachen und Präventionsmaßnahmen

Term Paper , 2020 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Seda Köse (Author)

Sociology - Children and Youth
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Zu Beginn der Hausarbeit wird der Terminus Gewalt geklärt, als kurze Einführung in das Thema. Hierbei werden verschiedene Definitionen von Autoren vorgestellt. Der dritte Punkt behandelt die verschiedenen Formen von Gewalt an Schulen. Der Hauptteil umfasst die möglichen Ursachen für gewalttätiges Handeln. Der Schuss legt sich zusammen aus einer kurzen Definition und den Arten von Präventionsmöglichkeiten, sowie der kurzen Vorstellung von Interventionsmöglichkeiten anhand eines Beispiels.

Die Jugendgewalt ist ein breit gefächertes Themengebiet, welches inner- und außerhalb der Schule stattfinden kann. Der Schwerpunkt wird hier freilich auf den innerschulischen Bereich gelegt. Es ist essenziell, dem Thema schulischer Gewalt mehr Aufmerksamkeit zu schenken, da dies kollektiv die Gesellschaft betrifft. Des Weiteren unterstreichen Vorurteile und Übertreibungen der jugendlichen Gewalt, das Argument, dass dieses Thema näher behandelt werden muss. Auch angehende LehrerInnen müssen sich vorher mit dem Thema beschäftigen, zumal es später zu den alltäglichen Situationen dazugehört und von Lehrkräften sofort präventiv und intervenierend behandelt werden sollte. Eine vorzeitige Sensibilisierung mit dem Thema ist daher sehr wichtig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet Gewalt?

3. Jugendliche Gewalt an Schulen

3.1 Differente Formen von Gewalt

3.1.1 Mobbing

3.1.2 Bullying

4. Empirische Ergebnisse für Ursachen von Mobbing und Gewalt

5. Was ist der Auslöser von jugendlicher Gewalt an Schulen?

5.1 Interne Faktoren

5.1.1 Persönlichkeit

5.1.2 Familie

5.2 Externe Faktoren

5.2.1 Peergroups

5.2.2 Medien

5.2.3 Schule

5.2.4 Gesellschaft

6. Gewaltprävention

6.1 Definition von Gewaltprävention

6.2 Primärprävention

6.3 Sekundärprävention

6.4 Tertiärprävention

7. Gewaltintervention

8. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen von jugendlicher Gewalt an Schulen sowie entsprechende Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, um Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften einen fundierten Einblick in die Thematik zur Gestaltung eines gewaltfreien Lernklimas zu geben.

  • Definition und Formen von Gewalt an Schulen (Mobbing, Bullying)
  • Analyse interner und externer Ursachen für gewalttätiges Verhalten
  • Untersuchung des Einflusses von Peergroups und Medien auf Jugendliche
  • Strukturierung und Anwendung von Gewaltprävention (Primär-, Sekundär-, Tertiärprävention)
  • Vorstellung von Interventionskonzepten zur Konfliktbewältigung im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Bullying

Bullying: „Das Mobbing im schulischen Kontext wird als Bullying (Glossar) bezeichnet. Die Gruppe derer, die Mitschüler in verschiedenen Formen attackieren und quälen, ohne selbst in besonderem Maße Opfer zu werden, kann auf etwa 5 % eingegrenzt werden. Es gibt hohe Korrelationen zwischen dem Schul-Bullying und allgemein delinquentem (Glossar) und dissozialem Verhalten wie Diebstahl, Drogenkonsum, Schwänzen oder Mogeln.“ (Fritzsche 2020, S.15)

In einer spezifischen Opfer-Täter-Beziehung wird das Opfer dauerhaft gequält und drangsaliert, wobei körperliche und psychische Gewalt angewendet wird. Häufig werden keine klaren Grenzen zwischen Gewalt und deviantem Verhalten (Diebstahl, Drogenkonsum, Schwänzen, Mogeln usw. ) gezogen. Der Begriff „Bullying“ beschreibt genauso wie Mobbing eine bestimmte Form von aggressivem Verhalten in der Schule, bei der einE oder mehrere SchülerInnen eineN andere(n) SchülerIn in einem längeren Zeitraum schädigen.

Das Macht- und Kräfteverhältnis ist hierbei jedoch im Ungleichgewicht. Dieses kann physischer Kräfteungleichgewicht sein, kann aber auch die verbalen-, sozialen Kompetenzen und den Status meinen (Vgl. Scheithauer/Krumbholz 2009, S.214).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die anhaltende gesellschaftliche Relevanz von Jugendgewalt und deren mediale Präsenz sowie die Notwendigkeit für angehende Lehrkräfte, sich präventiv mit diesem Thema zu befassen.

2. Was bedeutet Gewalt?: Dieses Kapitel führt in verschiedene Definitionen des Gewaltbegriffs ein und verdeutlicht die Komplexität durch die Abgrenzung von psychischer und physischer Gewalt.

3. Jugendliche Gewalt an Schulen: Es wird die historische Entwicklung der Erforschung von Gewalt an Schulen dargestellt und zwischen verschiedenen Gewaltformen wie Mobbing und Bullying unterschieden.

4. Empirische Ergebnisse für Ursachen von Mobbing und Gewalt: Das Kapitel hinterfragt gängige Annahmen über eine zunehmende Brutalisierung Jugendlicher anhand von Hell- und Dunkelfeldstudien und analysiert geschlechterspezifische Rollenverteilungen bei Täter und Opfern.

5. Was ist der Auslöser von jugendlicher Gewalt an Schulen?: Hier werden diverse interne Faktoren (Persönlichkeit, Familie) und externe Einflussgrößen (Peergroups, Medien, Schule, Gesellschaft) als potenzielle Ursachen für gewalttätiges Verhalten identifiziert.

6. Gewaltprävention: Der Fokus liegt auf der Definition von Prävention und der Differenzierung in drei Stufen: Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention zur Vermeidung oder Reduktion von Gewalt.

7. Gewaltintervention: Dieses Kapitel erläutert, wie Lehrkräfte unmittelbar auf Gewalttaten reagieren können, wobei ein schrittweises Interventionskonzept für den Schulalltag vorgestellt wird.

8. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse zu den Ursachen und den Möglichkeiten der Prävention und Intervention zusammen und unterstreicht die Verantwortung der Schule für ein positives Miteinander.

Schlüsselwörter

Jugendgewalt, Mobbing, Bullying, Schulalltag, Prävention, Intervention, Aggression, Peergroups, Medienkompetenz, Jugendkriminalität, Schüler, Lehrerprofessionalität, Sozialisation, Konfliktbewältigung, Gewaltursachen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der jugendlichen Gewalt an Schulen, analysiert deren Ursachen und zeigt praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention für pädagogische Fachkräfte auf.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Differenzierung von Gewaltformen, die psychologischen und sozialen Ursachen von Gewalt sowie methodische Konzepte zur Konfliktvermeidung und Krisenbewältigung im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Hintergründe von Jugendgewalt zu schaffen und Lehrkräften Instrumente an die Hand zu geben, um Gewalt an Schulen wirksam vorzubeugen und bei auftretenden Konflikten professionell einzugreifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur, der Analyse empirischer Studien sowie der Darstellung systematischer Präventions- und Interventionskonzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von internen (Persönlichkeit, Familie) und externen (Peergroups, Medien, Schule, Gesellschaft) Gewaltfaktoren sowie die detaillierte Darstellung präventiver Maßnahmen und konkreter Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Jugendgewalt, Schulalltag, Präventionsstrategien, Mobbing und Interventionskonzepte charakterisiert.

Was besagt die sogenannte „Überschwapp-These“ im Kontext schulischer Gewalt?

Die These geht davon aus, dass Gewalt von außerhalb der Schule in das schulische Umfeld transportiert wird; die Forschung zeigt jedoch, dass auch schulinterne Faktoren, wie das Lehrerhandeln, maßgeblich als Auslöser wirken können.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention wichtig?

Diese Differenzierung ermöglicht den gezielten Einsatz von Maßnahmen: Primärprävention richtet sich an die Allgemeinheit, Sekundärprävention an gefährdete Gruppen und Tertiärprävention an bereits auffällige Individuen, um Rückfälle oder eine Verfestigung des Verhaltens zu verhindern.

Welchen Einfluss haben digitale Medien laut der Arbeit auf das Gewaltverhalten?

Digitale Medien fungieren als wichtige Sozialisationsinstanzen, die durch Phänomene wie Cyberbullying oder Happy-Slapping das Gewaltpotenzial beeinflussen können, wobei die Wirkung stark von der Medienkompetenz und den individuellen Voraussetzungen der Jugendlichen abhängt.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Jugendliche Gewalt. Ursachen und Präventionsmaßnahmen
College
University of Cologne
Grade
1,0
Author
Seda Köse (Author)
Publication Year
2020
Pages
25
Catalog Number
V1030782
ISBN (eBook)
9783346465788
ISBN (Book)
9783346465795
Language
German
Tags
Gewalt Prävention Jugendgewalt Mobbing Bullying
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Seda Köse (Author), 2020, Jugendliche Gewalt. Ursachen und Präventionsmaßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030782
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint