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Sexualerziehung im Kindergarten?

Titel: Sexualerziehung im Kindergarten?

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alina Pries (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Verlauf dieser Arbeit soll der Begriff der Sexualität erläutert werden, und die psychosexuellen Entwicklungsphasen im Kindesalter berücksichtigt werden, indem kindliche Sexualität von der erwachsenen Sexualität abgegrenzt wird. Des Weiteren wird Sexualität als ein Bildungsthema in der Kita betrachtet und dabei auch die Position der Eltern mit einbezogen. Es werden Gründe für eine sexualfreundliche Erziehung genannt und auch durch welche Maßnahmen die Erziehung umgesetzt werden kann. Abschließend wird erläutert welche Rolle Sexualerziehung im Kindergarten für die Prävention von sexueller Gewalt spielen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Sexualität“

2.1 Abgrenzung der kindlichen Sexualität von der Erwachsenensexualität

2.2 Psychosexuelle Entwicklung im Kindesalter

3. Die Kita als Bildungsstätte hinsichtlich Sexualerziehung

3.1. Die Position der Eltern

4. Gründe für eine sexualfreundliche Erziehung im Kindergarten

5. Maßnahmen zur Umsetzung einer sexualfreundlichen Erziehung im Kindergarten

5.1. Maßnahmen zur Sexualerziehung

5.2. Sexualerziehung als Prävention vor sexuellem Missbrauch

5.3. Der Umgang mit grenzüberschreitenden Verhalten

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung einer sexualfreundlichen Erziehung im Kindergarten. Dabei wird erörtert, wie Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern gemeinsam einen Rahmen schaffen können, der die psychosexuelle Entwicklung von Kindern unterstützt, kindliche Sexualität von Erwachsenensexualität abgrenzt und gleichzeitig als präventive Maßnahme gegen sexualisierte Gewalt fungiert.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinition von Sexualität
  • Die psychosexuelle Entwicklung des Kindes in verschiedenen Phasen
  • Die Rolle der Kita als Bildungsraum und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern
  • Praktische Methoden und Materialien für eine sexualfreundliche Erziehung
  • Sexualerziehung als Werkzeug zur Prävention und zum Umgang mit Grenzüberschreitungen

Auszug aus dem Buch

2. Der Begriff „Sexualität“

Sexualität hat seinen Ursprung in der Biologie. Der Botaniker August Henschel brachte im Jahr 1820 den Begriff „Sexualität“ mit der Fortpflanzung in Verbindung. Henschel beschreibt jedoch lediglich den Fortpflanzungsprozess der Pflanzen. Dieser wurde auch auf die Kindheitspädagogik übertragen und beschreibt den Akt der Vermehrung. Allerdings geht der Begriff „Sexualität“ weit über den Fortpflanzungsbegriff hinaus, es gibt aber keine eindeutige und alleinige Definition. Nach Uwe Sielert lassen sich 4 verschiedene Aspekte beschreiben, die den Sexualitätsbegriff beschreiben. Es müssen aber nicht alle Aspekte nebeneinander für ein Individuum bestehen, jedoch können sie nebeneinander existieren.

Der erste Aspekt ist der Identitätsbegriff. Dieser beschreibt das persönliche Empfinden als sexuelles Wesen, also ob sich jemand als Frau, Mann, Transgender oder intersexuell beschreibt. (vgl. Hierholzer 2017: 5f.) Transsexualität ist ein biopsychosozialer Prozess, der das Gefühl der Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht hervorruft. Der Kern der Transsexualität ist also das Bewusstsein der Zugehörigkeit zu dem Gegengeschlecht. (vgl. Senf 2008: 317) Intersexualität beschreibt kurz gefasst biologische Phänomene bei denen die geschlechtsdifferenzierenden Merkmale, wie zum Beispiel Hormone, Gene oder äußere Geschlechtsorgane, nicht alle demselben Geschlecht entsprechen. Diese biologischen Phänomene machen sich teilweise von Geburt an bemerkbar, teilweise aber auch erst mit dem Eintritt der Pubertät. (vgl. Appelt 2007: 52) Als zweites lässt sich der Beziehungsaspekt beschreiben. Damit ist der intime Kontakt mit einem oder mehreren anderen Menschen gemeint. Wärme, Sicherheit und Geborgenheit können hier gegeben und empfangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unsicherheit von Eltern und Fachkräften gegenüber der kindlichen Sexualität und stellt das Ziel der Arbeit vor, Sexualität als Bildungsthema in der Kita zu etablieren.

2. Der Begriff „Sexualität“: Dieses Kapitel definiert Sexualität durch verschiedene Aspekte wie Identität, Beziehung, Lust und Fruchtbarkeit und erweitert den Begriff um biografische und genderspezifische Dimensionen.

2.1 Abgrenzung der kindlichen Sexualität von der Erwachsenensexualität: Hier werden die wesentlichen Unterschiede herausgearbeitet, wobei die kindliche Sexualität als vielseitig, unschuldig und erkundend beschrieben wird.

2.2 Psychosexuelle Entwicklung im Kindesalter: Basierend auf dem Phasenmodell nach Freud wird die Entwicklung vom Säuglingsalter bis zur Pubertät dargestellt.

3. Die Kita als Bildungsstätte hinsichtlich Sexualerziehung: Es wird diskutiert, wie die Institution Kita und deren Leitung die Rahmenbedingungen für eine professionelle Sexualerziehung schaffen können.

3.1. Die Position der Eltern: Dieses Unterkapitel thematisiert die Zusammenarbeit mit Eltern, den Umgang mit Tabuisierungen und die Notwendigkeit einer offenen Kommunikation.

4. Gründe für eine sexualfreundliche Erziehung im Kindergarten: Es werden pädagogische Argumente angeführt, warum Sexualerziehung im Kita-Alltag unvermeidbar ist und zur Entwicklung sozialer Kompetenzen beiträgt.

5. Maßnahmen zur Umsetzung einer sexualfreundlichen Erziehung im Kindergarten: Es werden praktische Ansätze und Methoden zur Gestaltung einer sexualfreundlichen Lernumgebung vorgestellt.

5.1. Maßnahmen zur Sexualerziehung: Dieser Abschnitt konkretisiert Lernziele und stellt Materialien wie die „Kindergartenbox“ vor.

5.2. Sexualerziehung als Prävention vor sexuellem Missbrauch: Es wird dargelegt, wie sexuelle Bildung Kinder dazu befähigt, Grenzen zu erkennen und Hilfe zu suchen.

5.3. Der Umgang mit grenzüberschreitenden Verhalten: Hier wird der professionelle Umgang mit auffälligem Verhalten und die Bedeutung der Selbstreflexion der Fachkräfte thematisiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass Sexualerziehung ein notwendiger Bestandteil frühkindlicher Bildung ist, der eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordert.

Schlüsselwörter

Sexualerziehung, Kindergarten, psychosexuelle Entwicklung, Kindheitspädagogik, sexuelle Bildung, Prävention, sexualisierte Gewalt, Elternarbeit, kindliche Sexualität, pädagogische Konzepte, Grenzziehung, Selbstreflexion, Identität, Kita-Alltag, Sexualpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der praktischen Umsetzung von Sexualerziehung im Kindergarten, um eine gesunde psychosexuelle Entwicklung von Kindern zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die psychosexuelle Entwicklung, die Zusammenarbeit mit Eltern, präventive Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt und die methodische Gestaltung von sexualpädagogischer Arbeit im Kita-Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kitas als professionelle Bildungsstätten die natürliche Sexualität von Kindern begleiten können, anstatt sie zu tabuisieren.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf entwicklungspsychologische Modelle (u.a. Sigmund Freud) sowie auf Konzepte des sexualpädagogischen Bildungsmanagements in frühkindlichen Einrichtungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Begriffsbestimmung, Entwicklungsphasen, die Rolle der Kita und Elternarbeit sowie konkrete Methoden und Materialien für die Umsetzung im Gruppenalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sexualerziehung, Kindergarten, Prävention, kindliche Entwicklung, Elternarbeit und sexualpädagogische Materialien.

Wie unterscheidet sich die kindliche von der erwachsenen Sexualität laut der Autorin?

Kindliche Sexualität wird als vielseitig und nicht primär genitalorientiert beschrieben, geprägt von Neugier, Spontanität und einer noch fehlenden Ausrichtung an erwachsenen Normen.

Warum spielt die Selbstreflexion für Erzieher*innen eine so große Rolle?

Erzieher*innen müssen ihre eigenen Werte, Unsicherheiten und Grenzen kennen, um Kindern professionell begegnen zu können und um in Situationen von Grenzüberschreitungen angemessen zu reagieren.

Welche Funktion hat die „Kindergartenbox“?

Die Box dient als Werkzeugkoffer für Fachkräfte, um Themen wie Körperaufklärung, Identität und Gefühle altersgerecht und spielerisch in den Kita-Alltag zu integrieren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexualerziehung im Kindergarten?
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Pädagogik)
Veranstaltung
Sexualpädagogik
Note
1,3
Autor
Alina Pries (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1030847
ISBN (eBook)
9783346432599
ISBN (Buch)
9783346432605
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinder Sexualerziehung Sexualpädagogik Kindergarten Sex Tabu
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Pries (Autor:in), 2021, Sexualerziehung im Kindergarten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030847
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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