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Teamdiversität und Innovationen. Welche Faktoren beeinflussen die Innovationskraft von homogenen und heterogenen Teams?

Titel: Teamdiversität und Innovationen. Welche Faktoren beeinflussen die Innovationskraft von homogenen und heterogenen Teams?

Seminararbeit , 2018 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Juliane Mohr (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Seminararbeit soll herausgestellt werden, unter welchen Bedingungen heterogene Teams eine höhere Innovationskraft als homogene Teams haben. Dabei wird untersucht, inwiefern sich Diversität in Teams positiv oder negativ auswirkt und welche weiteren Einflussfaktoren eine effiziente Zusammenarbeit ermöglichen. Ferner ist es Ziel dieser Arbeit, herauszustellen, wie Vorteile von Diversität im Unternehmen von Führungskräften am besten gesteuert werden können und wie das Bewusstsein von den Individuen damit zusammenhängt.

Teams stellen eine zentrale Rolle in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens dar. Ein Unternehmen besteht meistens aus einer Vielzahl von Angestellten, weswegen sich die Bildung von einem oder mehreren Teams anbietet. Im Gegensatz zur Einzelarbeit ist die Arbeit im Team durch eine komplexe Struktur zu beschreiben, dessen verschiedenen Aspekte es zu ergründen gilt, um zu verstehen, wie mehrere Individuen erfolgreich zusammen arbeiten können. Dabei bedeutet erfolgreich arbeiten, dass Teams effizienter als ein einzelnes Individuum sein sollen und durch gegenseitige Kontrolle, Motivation und Unterstützung dem Unternehmen einen zusätzlichen Mehrwert durch die Zusammenarbeit bringen.

Ein solcher Mehrwert können Innovationen sein, welche ebenso ein wesentliches Wettbewerbsargument am Markt darstellen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist der Konkurrenzdruck gestiegen, sodass qualitativ hochwertige Innovationen, dem Unternehmen einen entscheidenden Vorteil zur Kundenbindung liefern können. Daher ist es interessant zu untersuchen, inwiefern die Arbeit in Teams zu Innovationen führt und ob und in welchem Maße die Diversität innerhalb der Teams dazu beiträgt. Bei der Zusammenstellung von Teams muss auf die verschiedenen Attribute der einzelnen Teammitglieder geachtet werden. Dabei tendiert die Teamaufstellung meistens entweder in überwiegend homogene oder heterogene Teams. In heterogenen Teams befinden sich diverse Individuen, die sich in demografischen und persönlichen Merkmalen unterscheiden. Daneben kann man solche Teams nach der Größe sowie der Amtszeit des Teams vergleichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Motivation

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Homogene Teams

2.2 Heterogene Teams

2.3 Innovationskraft

3. Literaturreview

3.1 Horwitz, S. & Horwitz, I.: The effects of team diversity on team outcomes

3.2 Hülsheger, U. R., Anderson, N., & Salgado, J. F.: Team-level predictors of innovation at work

3.3 Kearney, E., & Voelpel, S. C.: Diversity research

3.4 Garcia Martinez, M., Zouaghi, F., & Garcia Marco, T.: Diversity is strategy

3.5 Kritische Würdigung der Paper

4. Forschungsdesign

4.1 Aufbau

4.2 Empirische Grundlagen

4.3 Mögliche Ergebnisse

5. Limitationen

6. Implikationen für Forschung und Praxis

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Diversität innerhalb von Teams und deren Innovationskraft, wobei der Fokus gezielt auf die aufgabenbezogene Diversität in heterogenen Teams gelegt wird. Das Ziel ist es, unter Einbeziehung bestehender Forschungsergebnisse zu ergründen, unter welchen Bedingungen heterogene Teams eine höhere Innovationsleistung erzielen können und wie Führungskräfte diesen Prozess steuern können.

  • Analyse von diversitätsbasierten Teamstrukturen in Unternehmen.
  • Untersuchung des Einflusses von aufgabenbezogener Diversität auf Innovationskraft.
  • Vergleich der Performance von homogenen gegenüber heterogenen Teams.
  • Ableitung von Empfehlungen für Führungskräfte zur Optimierung der Teaminteraktion.

Auszug aus dem Buch

2.2 Heterogene Teams

Heterogene beziehungsweise diverse Teams setzen sich aus Mitgliedern zusammen, die sich zu einem hohen Anteil in demografischen, persönlichen und beruflichen Merkmalen unterscheiden. Daraus resultiert, dass die einzelnen Teammitglieder verschiedenartige Meinungen, Netzwerke und Erfahrungen haben. Das führt im Gegensatz zu den homogenen Teams öfter zu Missverständnissen, Konflikten und Kritik. Zweifellos impliziert dies in einigen Fällen eine schlechtere Teamperformance, jedoch wird in vielen wissenschaftlichen Arbeiten gerade die Heterogenität in Teams als einzige Möglichkeit für kreative Ideen und Innovationen angesehen, wodurch heterogene Teams die homogenen Teams übertreffen können (Horwitz & Horwitz, 2007, S. 988).

Insbesondere die aufgabenbezogene Diversität, die durch die Verschiedenartigkeit der Ausbildungen und des Fachwissens geprägt wird, wurde als positiver Aspekt zur Leistungsverbesserung im Team festgestellt, da sie ein breiteres Spektrum an kognitiven Fähigkeiten beinhaltet (Horwitz & Horwitz, 2007, S. 992). Daher kann geschlussfolgert werden, dass heterogene Teams das höhere Potential, aber gleichzeitig auch die größere Gefahr einer schlechten Performance haben, sodass sie ein Risiko für das Unternehmen sein können (Kearney & Voelpel, 2012, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Motivation: Einführung in die Bedeutung von Teamarbeit für Unternehmen und erste Hinführung zur zentralen Forschungsfrage bezüglich Diversität und Innovation.

2. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Begrifflichkeiten rund um homogene und heterogene Teams sowie die Definition der Innovationskraft als entscheidende Kennzahl.

3. Literaturreview: Analyse von vier zentralen wissenschaftlichen Studien, die den Zusammenhang zwischen Team-Diversität und Teamergebnissen empirisch und theoretisch beleuchten.

4. Forschungsdesign: Darstellung des methodischen Aufbaus der Arbeit, der zugrunde liegenden quantitativen Meta-Analysen und der Aufstellung der zentralen Forschungshypothese.

5. Limitationen: Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der vorliegenden Studie, insbesondere hinsichtlich der fehlenden Erhebung eigener Primärdaten und der Varianz in den analysierten Quellen.

6. Implikationen für Forschung und Praxis: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur erfolgreichen Steuerung diverser Teams.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bestätigung der Hypothese, dass heterogene Teams bei komplexen Aufgaben vorteilhaft sind, und Vorschläge für weiterführende Forschungsaspekte.

Schlüsselwörter

Team Diversität, Innovationskraft, Heterogene Teams, Homogene Teams, Innovationsmanagement, Teamperformance, Aufgabenbezogene Diversität, Forschungsdesign, Wissensmanagement, Führungskräfte, Unternehmenserfolg, Kreativität, Metaanalyse, Diversitätsforschung, Kollaboration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit die Zusammensetzung von Teams hinsichtlich ihrer Diversität die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens beeinflussen kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Vergleich von homogenen und heterogenen Teams, dem Einfluss von aufgabenbezogener Diversität und den Faktoren, die Innovation in Forschungs- und Entwicklungsumgebungen fördern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen heterogene Teams eine höhere Innovationskraft als homogene Teams entfalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Studie, die ein systematisches Literaturreview nutzt, um Erkenntnisse aus bestehenden Metaanalysen und quantitativen Studien zu aggregieren und auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, ein detailliertes Literaturreview wichtiger Studien sowie die Darlegung eines Forschungsdesigns zur Beantwortung der Hypothese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Team Diversität, Innovationskraft, aufgabenbezogene Diversität, Teamperformance und Innovationsmanagement.

Warum ist gerade die aufgabenbezogene Diversität so entscheidend?

Die Arbeit stellt heraus, dass aufgabenbezogene Merkmale wie Ausbildung, Fachwissen und berufliche Erfahrungen maßgeblich für die Lösung komplexer Probleme sind und somit direkt zur Innovationskraft beitragen.

Welche Bedeutung haben Mediatoren und Moderatoren bei der Analyse?

Sie erklären, wie und warum Diversität auf die Teamperformance wirkt, wobei Faktoren wie Informationsausarbeitung oder Aufgabenkomplexität den direkten Zusammenhang beeinflussen.

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Details

Titel
Teamdiversität und Innovationen. Welche Faktoren beeinflussen die Innovationskraft von homogenen und heterogenen Teams?
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Note
1,3
Autor
Juliane Mohr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V1030901
ISBN (eBook)
9783346525352
ISBN (Buch)
9783346525369
Sprache
Deutsch
Schlagworte
teamdiversität innovationen welche faktoren innovationskraft teams
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Mohr (Autor:in), 2018, Teamdiversität und Innovationen. Welche Faktoren beeinflussen die Innovationskraft von homogenen und heterogenen Teams?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030901
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Leseprobe aus  28  Seiten
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