Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Sonstiges

Zu Hans-Georg Gadamers "Hermeneutik II: Mensch und Sprache"

Gadamers Theorie in Elias Vorpahl's Roman "Der Wortschatz"

Titel: Zu Hans-Georg Gadamers "Hermeneutik II: Mensch und Sprache"

Essay , 2019 , 5 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Josefine Stahl (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die drei Unterscheidungen des Bewusstseins der Sprache nach Gadamer finden kreative und greifbare Anwendung in Elias Vorphal's Roman "Der Wortschatz", der auf unterhaltsame Weise Phänomene der Sprache, Identität und Zugang zu Perspektiven und Realität zeichnet, die an Lewis Carroll's "Alice im Wunderland" erinnern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gadamer: Mensch und Sprache

2.1 Phänomenologie der Sprache

2.2 Unterscheidungen des Bewusstseins

3. Elias Vorpahl: Der Wortschatz

3.1 Sprache als Instrument

3.2 Sprache als handelndes Subjekt

4. Synthese und Analyse

4.1 Das Gespräch im Spiel

4.2 Selbstständigkeit der Sprache

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Schnittstellen zwischen Hans-Georg Gadamers phänomenologischer Sprachtheorie und dem Roman „Der Wortschatz“ von Elias Vorpahl, um zu analysieren, wie literarische Fiktion komplexe philosophische Konzepte zur Natur der Sprache veranschaulichen kann.

  • Die phänomenologische Definition von Sprache nach Hans-Georg Gadamer.
  • Die Rolle der Sprache als Werkzeug versus die Eigenständigkeit des Wortes.
  • Analogiebildung zwischen dem menschlichen Gespräch und dem Spielbegriff.
  • Narrative Umsetzung philosophischer Thesen in moderner Literatur.
  • Die Bedeutung von Identität und Charakter in der Beziehung zwischen Sprache und Sprechendem.

Auszug aus dem Buch

Die Instrumentalisierung der Sprache

Dieser Charakter des Werkzeugs wird in „Der Wortschatz“ deutlich, als das Wort seinen tauben Freund „Zeig“ besucht, der mittels Angestellter kommuniziert: In dieser Welt ist jedes Wort eine Person, und „Zeig“ lässt nach und nach die Angestellten hervortreten, die genau das Wort als Namen tragen, welches er aussprechen lässt. Da die Worte als Personen dargestellt sind, lässt sich die Herrschaft des Wortes „Zeig“, das seinem Namen nach auf die Worte zeigt, um sie verlauten zu lassen, sich gut auf das umgekehrte Konzept der Instrumentalisierung anwenden. Gleichzeitig klingt hier die Selbstaussage eines jeden Wortes an, das immer für das steht, was sein Name ist. Wenn man hier noch weiter ausholt, könnte man behaupten, dass der Mensch durch die Sprache definiert wird. Im Roman wird dies dadurch dargestellt, dass die Charaktere der Worte immer auch das sind, was sie sagen. Der Name bestimmt nicht nur den Charakter, sondern auch die Lebensumstände und Fähigkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Sprachphänomenologie und Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes.

2. Gadamer: Mensch und Sprache: Darstellung der philosophischen Grundlagen Gadamers bezüglich der Entwicklung und Universalität der Sprache.

3. Elias Vorpahl: Der Wortschatz: Untersuchung, wie der Roman Vorpahls die Instrumentalisierung von Sprache thematisiert und illustriert.

4. Synthese und Analyse: Verknüpfung der theoretischen Konzepte mit der literarischen Darstellung durch den Vergleich von Spiel und Gespräch.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Einbindung phänomenologischer Ansätze in die populäre Literatur.

Schlüsselwörter

Hans-Georg Gadamer, Hermeneutik, Phänomenologie der Sprache, Der Wortschatz, Elias Vorpahl, Sprachphilosophie, Instrumentalisierung, Universalität der Sprache, Spielbegriff, Wahrheit und Methode, Literaturanalyse, Wortbedeutung, Logos, Selbstvergessenheit, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die philosophischen Thesen Hans-Georg Gadamers aus seinem Werk "Mensch und Sprache" und vergleicht diese mit der Darstellung von Sprache im Roman "Der Wortschatz" von Elias Vorpahl.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Phänomenologie der Sprache, das Verhältnis von Mensch und Wort, die Instrumentalisierung der Sprache sowie die Eigenständigkeit des Sprachvermögens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie literarische Erzählungen als Illustration dienen können, um komplexe phänomenologische Konzepte Gadamers verständlich zu machen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine hermeneutische Textanalyse durchgeführt, die theoretische philosophische Grundlagen auf ein literarisches Werk appliziert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Gadamers Sprachphilosophie und deren Anwendung auf spezifische Szenen und Charaktere in Elias Vorpahls Roman.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hermeneutik, Sprachphänomenologie, Instrumentalisierung und literarische Repräsentation charakterisieren.

Wie unterscheidet Gadamer zwischen dem Menschen als Anwender der Sprache und der Sprache selbst?

Gadamer stellt in Frage, ob die Sprache nur ein Werkzeug des Menschen ist; er tendiert dazu, die Sprache als eigenständiges Phänomen zu betrachten, das den Menschen erst konstituiert.

Welche Rolle spielt der Roman "Der Wortschatz" für die Beweisführung?

Der Roman dient als anschauliches Beispiel, da er Worte als handelnde Personen darstellt, was Gadamers Thesen zur Selbstständigkeit der Sprache in eine greifbare, illustrative Form übersetzt.

Wie verhält sich das Konzept des "Spiels" zum menschlichen Gespräch?

Die Arbeit legt dar, dass die Dynamik eines echten Gesprächs strukturelle Analogien zur Grundverfassung des Spiels aufweist, wie Gadamer es beschreibt.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zu Hans-Georg Gadamers "Hermeneutik II: Mensch und Sprache"
Untertitel
Gadamers Theorie in Elias Vorpahl's Roman "Der Wortschatz"
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
HS: Phänomenologie der Sprache
Note
2,0
Autor
Josefine Stahl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
5
Katalognummer
V1030914
ISBN (eBook)
9783346432155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gadamer Hermeneutik Elias Vorpahl Der Wortschatz Philosophie Phänomenologie der Sprache Zugang zum Wesen des Menschen Universalität der Sprache Wortreise Illustration von Theorie Ichlosigkeit Selbstvergessenheit Meinen Werkzeug der Sprache Germanisitik Literaturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josefine Stahl (Autor:in), 2019, Zu Hans-Georg Gadamers "Hermeneutik II: Mensch und Sprache", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030914
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  5  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum