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Soziale Arbeit in Social Start-ups

Ein Vergleich von Social Start-ups und klassischen Organisationen

Title: Soziale Arbeit in Social Start-ups

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Klinger (Author)

Social Work
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Im Rahmen der Hausarbeit soll ein Überblick erarbeitet werden, ob Social Start-ups eine neuere und moderne Art von Institutionen von Sozialer Arbeit sind. Im ersten und zweiten Kapitel soll der Frage nachgegangen werden, was unter Social Start-ups und klassischen Organisationen von Sozialer Arbeit zu verstehen ist. Am Ende des Kapitels wird ein kurzer Vergleich erfolgen. Im dritten Kapitel soll geklärt werden, was unter Sozialer Arbeit zu verstehen ist, um im vierten Kapitel Soziale Arbeit mit Social Start-ups zu verknüpfen. Im Fazit wird der Einblick in das Thema zusammengefasst und Forschungsbedarfe festgehalten.

In Deutschland ist der Sozialstaat die Grundlage für die soziale Sicherung aller Menschen. Für diese soziale Sicherung der Menschen werden Hilfs-, Unterstützungs- und Bildungsangebote von Sozialer Arbeit über Institutionen gesteuert. Mit der historischen Entwicklung haben sich zwei Instanzen der Sozialen Arbeit gebildet, staatliche Institutionen (öffentliche Träger) und Institutionen, die sich weitgehend unabhängig von staatlichen Vorgaben und Aufgabenbeschreibung gründeten, die freien Träger der Sozialen Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Social Startups und klassische Organisation

2.1 Social Startups

2.2 Klassische soziale Organisationen

2.2.1 Träger der freien Wohlfahrtspflege

2.2.2 privat-gewerbliche Träger

2.2.3 Freiberufliche Anbieter

2.3 Vergleich von Social Startups und klassischen Organisationen

3 Soziale Arbeit

4 Soziale Arbeit in Social Startups

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Social Startups zu klassischen Akteuren der Sozialen Arbeit in Deutschland. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Social Startups als innovative Organisationsform gesellschaftliche Probleme adressieren und inwieweit sie sich in ihrem Selbstverständnis sowie ihrer Arbeitsweise von traditionellen, staatlich geprägten Wohlfahrtsorganisationen unterscheiden.

  • Charakterisierung von Social Startups als unternehmerisches Modell im sozialen Sektor.
  • Analyse klassischer Strukturen in der deutschen Wohlfahrtspflege.
  • Vergleich der Zielsetzungen und Finanzierungsmodelle von Social Startups und etablierten Trägern.
  • Verortung der Sozialen Arbeit als Profession im Kontext gesellschaftlichen Wandels.
  • Potenziale und Grenzen der Verknüpfung von Social Startups mit der Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

Social Startups

Die Kennzeichen von Startups sind eine innovative Geschäftsidee, geringes Startkapital und ein noch nicht etabliertes Unternehmen (vgl. Achleitner 2018). Nach Achleitner zielen Startups auf eine sehr frühe „[...] Ausweitung ihre Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis“ (Achleitner 2018). Startups entwickeln neue Geschäftsmodelle, um Probleme des Kunden zu lösen. Social Startups sind eine besondere Form von Startups. Für Social Startups [...] steht die gesellschaftliche Wirkung (Social Impact) im Vordergrund“ (BMWi 2019: 1). Sie rücken die nachhaltige Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Probleme ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit (vgl. ww.startplatz.de).

In der wissenschaftlichen Literatur findet der Begriff Social Startups wenig Anwendung. Diese Art von Geschäftstätigkeit wird unter dem Begriff Social Entrepreneur in der deutschsprachigen Literatur unter Sozialunternehmen diskutiert. Social Startups können als Social Entrepreneurship, Startups mit sozialen Ansatz verstanden werden (vgl. Röhl 2018: 1). In der wissenschaftlichen Literatur finden sich verschiedenste Definitionen des Begriff Social Entrepreneur. Die diskutierten Definitionen weisen Überschneidungspunkte aus. Der Begriff wurde vor allem vom Gründer der Ashoka Organisation Bill Drayton geprägt. „Drayton stellte fest, dass der wesentliche Erfolgsfaktor für nachhaltigen positiven gesellschaftlichen Wandel die Person hinter einem Projekt ist.“ (Achleitner 2007: 4). Er stellt Personen in den Fokus, „[...] die eine innovative Idee zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems haben und diese mit unternehmerischen Denken umsetzen“ (Achleitner 2007: 4). An den Auswahlkriterien der Ashoka Organisation und dem Bezug auf Personen kann festgehalten werden, was Social Entrepreneur ausmachen (vgl. Achleitner 2007: 4). Die fünf Auswahlkriterien sind: Neue Idee; Kreativität; unternehmerische Umsetzung; gesellschaftliche Wirkung und Integrität (vgl. ww.ashko.org).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet das Thema im deutschen Sozialstaat und definiert die Relevanz von Social Startups als innovative Akteure neben etablierten Organisationen.

2 Social Startups und klassische Organisation: Dieses Kapitel differenziert zwischen Social Startups und traditionellen Anbietern wie der freien Wohlfahrtspflege sowie privat-gewerblichen Trägern.

3 Soziale Arbeit: Es wird das professionelle Selbstverständnis der Sozialen Arbeit, ihr institutioneller Rahmen und ihr gesellschaftlicher Auftrag erläutert.

4 Soziale Arbeit in Social Startups: Der Abschnitt diskutiert Schnittmengen, Unterschiede und die bisherige Rolle von Social Startups im professionellen Feld der Sozialen Arbeit.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich der Professionalität und methodischen Arbeit in Social Startups.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Social Startups, Social Entrepreneurship, Wohlfahrtspflege, Sozialunternehmen, gesellschaftliche Wirkung, Social Impact, soziale Innovation, Träger, Gemeinwohl, Organisationsformen, Sozialstaat, Unternehmertum, professionelles Handeln, Sozialwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der aufkommenden Rolle von Social Startups im Kontext des deutschen Sozialwesens und setzt diese in Beziehung zu den klassischen Strukturen der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Charakterisierung von Social Startups, der Aufbau der klassischen Wohlfahrtspflege sowie der Vergleich beider Organisationsformen hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Arbeitsweise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Status quo von Social Startups zu beleuchten und eine Einordnung vorzunehmen, ob diese Organisationen als neue Akteure im Feld der Sozialen Arbeit betrachtet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Quellen, Fachpublikationen und offizielle Dokumente zur Sozialwirtschaft ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen von Social Startups, beschreibt die Struktur der freien Wohlfahrtspflege, vergleicht beide Ansätze miteinander und diskutiert die professionellen Anforderungen der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Social Impact, soziale Innovation, Sozialstaat, freie Wohlfahrtspflege, Unternehmertum und professionelle Soziale Arbeit.

Wie unterscheiden sich die Zielsetzungen von Social Startups von denen klassischer Träger?

Während klassische Organisationen häufig im Auftrag des Staates öffentliche Aufgaben erfüllen und die Gewinnmaximierung nicht primär im Fokus steht, legen Social Startups den Schwerpunkt auf innovative, unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Probleme, wobei soziale Wirkung an erster Stelle steht.

Welche Rolle spielt die Person hinter einem Social Startup laut der Ashoka-Definition?

Die Person wird als wesentlicher Erfolgsfaktor betrachtet, die eine innovative Idee besitzt und diese durch unternehmerisches Denken in die Tat umsetzt, um einen positiven gesellschaftlichen Wandel zu bewirken.

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Details

Title
Soziale Arbeit in Social Start-ups
Subtitle
Ein Vergleich von Social Start-ups und klassischen Organisationen
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
1,0
Author
Nicole Klinger (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1031030
ISBN (eBook)
9783346433534
ISBN (Book)
9783346433541
Language
German
Tags
soziale arbeit social start-ups vergleich organisationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Klinger (Author), 2020, Soziale Arbeit in Social Start-ups, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031030
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