Die Tropenzone. Klima, Vegetation, landwirtschaftliche Nutzung und Zerstörung des Regenwaldes


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

3 Seiten, Note: 13 P.


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Inhalt

1. Allgemeine Informat ionen zur immerfeucht en Tropenzone

2. Klima in der Tropenzone

3. Vegetation

4. Boden

5. Wasserregime

6. landwirt schaftliche Nut zung

7. Zerstörung des Regenwaldes

zu 1.) - erstreckt sich zw. 10 nördl. und 10 südl. Breite

- nach borealer Nadelwaldzone 2. Größtes zusammenhängendes Waldgebiet der Erde
- ,,Wälder!. . Tiefe, große Wälder! Es gibt nichts als Wälder, meilenweit, breiten- gradweit .” - so beschrieb ein Euro päer am Anfang des 19. Jhrd. den Regenwald

zu 2.) - herrscht Äq.klima vor hohe Durchschnittstemp.

- sehr hohe NS, vor allem wegen Passatwinde

- gleiches Klima lässt alle Tage des Jahres ähneln

- typ. Tagesablauf :
* 6 Uhr : Sonne geht fast ohne vorangehende Dämmerung auf
* 9 Uhr : 1. Cumulluswolken
* Wolken nehmen immer mehr zu zur Mittagszeit ist Himmel völlig bedeckt
* am Nachmittag fällt dann wolkenbruchartig Regen
* 18 Uhr : So nne verschwindet unter dem Horizont

- Bsp. für Klima : Kisangani in Afrika : Jahrestemp.: 25 C/ NS: bis zu 230mm Kassel : Jahrestemp.: 8 C/ NS: 75mm im Juli

- zu jeder Jahreszeit treffen Sonnenstrahlen fast senkrecht im Bereich des Äq. auf Erde geringe Temperaturschwankungen

Der unter diesen Klimabedingungen ausgebildete Regenwald ist die artenreichste Veg.- form der Erde

zu 3.) - trop. Regenwald ist gebunden an gl.bleibende Durchschnittstemp. von 24 C - 28 C und NS von mind. 1800mm

- reichen über 10 nördlicher und 10 südl. Breite nicht hinaus

- nur wo feuchte Seewinde sind, welche ständig Regen bringen kann sich Wald bis zu Wendekreisen ausbreiten (Brasilien, Hinterindien)

- grö. Gebiete im Amazonasbecken, an Küste Oberguineas, im Kongo becken, indonesische Inselwelt

- charakteristisch ist Artenreichtum pflanzl. Lebens

- überwältigend ist Reichtum an Baumarten : auf 1 ha Regenwaldflä. stehen bis zu 100 versch. Arten
* Bsp. dafür : bei uns 40 Baumarten - Amazonasgebiet : 3000

1000 versch. Farne

1000 versch. Orchideenarten

- jeder Baum hat eigene Höhe und Form kein Kronendacch

- z.B.: * wachsen Bäume mit schmalen, spitzen Kronen neben solchen mit schirmför- igen
* einzelne Baumriesen von 50 - 70 m Höhe überragen das in 20 - 30 m Höhe gechlo. Kronendach des Urwaldes

- Sträucher + Jungwuchs füllen Raum darunter aus
- auf Erdboden gelangt nur 1 % des Lichtes, das Kronen fast gesamte Lichtintensität verbrauchen am Boden fehlen Krautschicht + dichter Unterwuchs
- letzten Lücken schließen Lianen und Epiphyten (=auf anderen Gewächsen lebende Pfl. (Orchideen))
- Beschriebene = Stockwerkaufbau

- Folie: oberes Stockwerk : einzelne Baumriesen mit glatten, hellschimmernden

Stämmen

Baumschicht : mittelhohe Bäume, Kronen bilden Blätterdach des Urwaldes Baum - und Strauchschicht

Strauch- und Krautschicht : schattenliebende Kräuter, Moo se, Farne

zu 4.) - ganzjährig gro. Menge totes or g. Material

- aber auf Boden nur dünne Streumenge, das ein Teil in dichten Blätterdach hängen bleibt, der andere Teil wird jedoch von Termiten, Würmern und vor allem Pilzen zersetzt geringe Humusschicht
- mächtige Bodenschicht, das sich klimat. Bedingungen sich seit Tertiär nicht verän- dert haben (5m Dicke)
- Stickstoff- und Phosphorverbindungen werden durch Wurzelspitze den Pfl. zugeführt geringe Menge von Nährstoffen in Boden
- d.h. Die Veg. form mit der größten Biomasseproduktion und den größten Stoffumsatz steht also auf einem der nährstoffärmstes Böden der Erde

- weiters Merkmal : charakt. Rotfärbung, da sich Al + Eisenoxid im Boden anreichern Name Roterde
zu 5.) - mehr als Hälfte von NS gibt Wald durch Verdunst. in Atm. zurück
- nur 30 % des Wassers erreichen Waldboden
- nur 5 % des Wassers fließt oberflächlich ab
- Wassermengen sind so hoch das im Äq.bereich die wasserreichsten Ströme der Erde fließen
- bilden verzweigte Flussnetze aus
- sehr große NS-Mengen Überschwemmungen

zu 6.) - Ureinwohner haben eine den Beding. angepasste Form der Landnutzg. entw., den Brandrodungsfeldbau (S hifting Cultivation)
- für Nahrung Felder anlegen, man muss unteres Pflanzenstockwerk abholzen
- wenn das Holz getrocknet ist wird es angezündet Feld
- durch Rodung weiterhin Verbesserung von Bodeneigenschaft (Verhärtung) + kurz- zeitige Verdrängung von Schädlingen Veränderung von Mineralstoffanteil im Boden
- entstandene Asche erhöht den Nährstoffgehalt im Boden, den pH-Wert des sehr sehr sauren Bodens + vergrößert Nährstoffaustschkappazität
- nach der Ernte nimmt der Nährsto ffgehalt wieder ab neue Ackerflächen müssen geschaffen werden, deshalb versuchen die Einheimischen mittels Hacken und Grabstöcken das Wiederbewachsen zu beschleunigen
- Anbauprodukte : Yams, Mais, Bataten
- diese Art von landwirt. Nutzg. zerstört Gl.gewicht der immerfeuchten Tropenzone nicht
- Ursachen für Brandrodung : die enorme Bev.explosion zwingt Bev. die landwirt. Nutzflächen auszubreiten + es werden gro. Flächen für Anbau von Agrarexportgütern vorbereitet
- es gibt aber auch Pro jekte, die eine dauerhafte und nachhaltige LW in Regenwaldzone ermöglichen
- Ecofarming stellt integriertes System von Holzprodukten, Tierhaltung und Ackerbau dar
- ohne gro. Kapitaleinsatz umsetzbar
- Bewohner stehen skeptisch der Sache gegenüber, das es einen zeitl. Arbeitsaufwand bedeutet
- z.b: beim Anlegen von Terrassen in Gebirgsregionen oder beim Anpfl. von Hecken und Bäumen
- außerdem haben Anlegen von Komposten und der Anbau von Stickstoff bindenden Pflanzen keine Tradition

zu 7.) - jedes Jahr werden 10 Mio. Hektar Regenwald zerstört
- Abholzg. ist so schnell, dass in 50 Jahren Ökosysteme verschwinden sein könnten
- während 1950 noch 30 % der Erde von Wald bedeckt wurden, waren es 1975 nur noch 12 %
- Im Jahr 2050 werden bei gl.bleibender Wirt.weise nur noch 1/3 der heutigen Regenwälder vorhanden sein
- als Ursachen gelten z.B. die schlechten Lebensbedingungen. Als Hilfe dient der Brandrodungsfeldbau (den ich schon erläutert habe) und weiterhin die Brennholzkrise
- mindestens die Hälfte des geschlagenen Holzes wird nicht zur Verarbeitung von Möbeln oder Papier verwendet, sondern es deckt ein Grundbedürfnis der Bewohner der Dritten Welt, die auf diese angewiesen sind um ihre Nahrung zu kochen. Sie ist damit einzige En.quelle
- viele Menschen besitzen nicht einmal Holz und heizen mit Viehdung während der gewinnbringend in der LW eingesetzt werden könnte fehlt ihnen einerseits die Nahrung und andererseits der Brennsto ff müssen weiterroden um zu überleben
- auch durch die zunehmende Zahl der Menschen auf der Welt wird jährl. immer mehr Holz benötigt
- derzeit liegt Verbrauch bei 3 Milliarden Tonnen Holz
- Importeure sind hauptsächl. Ind.staaten, die ihren Anteil in Papier-und Luxusgüterind. stecken
- diese Länder wären durchaus im Stande eigene Wälder anzulegen
- z.B. baut Japan mehr Holz an, als es schlägt, wobei es aber dennoch nicht auf importierte Tropenprodukte verzichtet
- Folgen sind z.B. die Gefahr einer Klimaveränderung im Landbau, die kahlgeschlagene Erden würde die Sonnenstrahlen vermehrt reflektieren (Albedo-Effekt) Auswirkg. auf Wind-und Wassermassen, bei Brandrodung tritt vermehrt Kohlenstoffdioxid auf

Erhöhung des Treibhauseffektes

Diese Folgen wären katastrophal für die Erde. Deshalb muss verhindert werden das die Waldbestände weiter abgeholzt werden. Die Reg. müsste auf schädl. Einschlagtechniken verzichten. Sie sollte wirt. Brennholzpflanzungen anlegen oder das Projekt Eco farming mehr fördern, denn in geregeltem Maße könnte die Erde uns alle mit genügend Holz versorgen.

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Details

Titel
Die Tropenzone. Klima, Vegetation, landwirtschaftliche Nutzung und Zerstörung des Regenwaldes
Note
13 P.
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V103106
Dateigröße
646 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tropenzone
Arbeit zitieren
Christian Weiß (Autor), 2001, Die Tropenzone. Klima, Vegetation, landwirtschaftliche Nutzung und Zerstörung des Regenwaldes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103106

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