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Mentales Training im Basketball. Ein Weg zur Leistungssteigerung?

Titel: Mentales Training im Basketball. Ein Weg zur Leistungssteigerung?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Studienrat Daniel Gerhardt (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit soll erörtert werden, inwieweit mentales Training zu einer Leistungssteigerung im Basketballsport beitragen kann. Das Konzept des mentalen Trainings ist sehr weitumfassend angelegt, weswegen sich auf einen Teil das Bewegungsvorstellungstraining konzentriert wurde.

Die Intention dieser Arbeit soll durch einen Vergleich beziehungsweise kritische Gegenüberstellung zweier Studien erfüllt werden, welche sich beide mit dem Einfluss von mentalem Training auf Basketball beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Hintergründe des Mentalen Trainings

2.1 Definition

2.2 Bewegungsvorstellung als Teil des mentalen Trainings

2.2.1 Sprachlich-symbolische Ansätze

2.2.2 Räumlich-bildhafte Ansätze

2.2.3 Kinästhetische Ansätze

3. Studien zum Einfluss mentalen Trainings im Basketball

3.1 Studie zum Korbleger

3.2 Studie zum Freiwurf

3.3 Diskussion und Gegenüberstellung der Studien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von mentalem Training, insbesondere des Bewegungsvorstellungstrainings („motor imagery“), zur Leistungssteigerung im Basketballsport. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwieweit diese sportpsychologische Methode sowohl bei komplexen Bewegungsabläufen als auch bei akuten Drucksituationen die Leistungsfähigkeit von Athleten beeinflussen und optimieren kann.

  • Grundlagen des mentalen Trainings und der Bewegungsvorstellung
  • Kritische Gegenüberstellung zweier spezifischer Studien zum Basketball
  • Einfluss auf komplexe Bewegungsmuster wie den Korbleger
  • Untersuchung von Kurzzeiteffekten bei Freiwürfen
  • Empfehlungen für die Integration in das sportliche Training

Auszug aus dem Buch

3.1 Studie zum Korbleger

Die Studie von Gaggioli et al. (2013), versucht herauszufinden, inwieweit MT in Kombination mit physischem Training zu besseren Trainingseffekten im Erlernen einer komplexen basketballspezifischen Bewegung, in diesem Fall dem Korbleger, führt. Die Forscher betonen, dass es bereits einiges an Forschung auf dem Gebiet der Kombination dieser beiden Trainingsmethoden gibt, jedoch zu wenig hinsichtlich einer komplexen motorischen sportartspezifischen Aufgabe wie dem Korbleger.

Um dies zu untersuchen warb das Forschungsteam 60 junge Studentinnen (Durchschnittsalter: 21,25 Jahre) an, welche über keinerlei Vorerfahrungen im Basketballsport verfügten. Um eine homogene Stichprobengruppe zu haben, wurden nur weibliche Teilnehmerinnen akzeptiert. Die Studentinnen wurden zufällig auf zwei Gruppen verteilt. Die erste Gruppe sollte in einer Periode von vier Wochen den Korbleger sowohl mental, als auch physisch trainieren (Versuchsgruppe), wohingegen die zweite Gruppe in der gleichen Zeitspanne ausschließlich physisches Training erfuhr (Kontrollgruppe).

Um das Erkenntnisinteresse der Studie zu bedienen wurden zwei verschiedene Maßstäbe angelegt. Erstens die Fähigkeit sich die entsprechende Bewegung geistig zu vergegenwärtigen, welche anhand eines Fragebogens gemessen wurde, in dem die Probandinnen sich selbst auf einer Skala von 1 (sehr schwer vorzustellen) bis 5 (sehr einfach vorzustellen) einschätzen mussten. Zweitens wurde die Ausführung des Korblegers ebenfalls anhand einer Skala von 1 (sehr schwach) bis 5 (sehr gute Ausführung) bewertet. Zur Bewertung wurden Indikatoren wie Koordination, Genauigkeit der Schrittfolge, Flüssigkeit der Bewegung, Rhythmus sowie eine ausbalancierte Landung herangezogen. Diese Bewertung der Technik erfolgte durch drei professionelle Basketball Trainer, denen jeder einzelne, von den Studentinnen ausgeführte Korbleger, auf Video zur Verfügung stand.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die wachsende Bedeutung des mentalen Trainings im Sport und führt in die Thematik der kognitiven Begleitung sportlicher Handlungen ein.

2. Theoretische Hintergründe des Mentalen Trainings: Dieses Kapitel definiert den Begriff des mentalen Trainings und beleuchtet verschiedene Ansätze der Bewegungsvorstellung wie sprachlich-symbolische, räumlich-bildhafte und kinästhetische Methoden.

3. Studien zum Einfluss mentalen Trainings im Basketball: In diesem Hauptteil werden zwei Studien – eine zum Erlernen des Korblegers und eine zur Leistung beim Freiwurf – detailliert dargestellt, analysiert und kritisch miteinander verglichen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont das Potenzial für verschiedene Leistungsniveaus und plädiert für eine stärkere, systematische Integration mentaler Trainingsmethoden in den Basketball-Trainingsalltag.

Schlüsselwörter

Mentales Training, Bewegungsvorstellung, Motor Imagery, Basketball, Leistungssteigerung, Korbleger, Freiwurf, Sportpsychologie, Bewegungsausführung, Selbsteffizienz, Trainingsmethodik, Koordination, kognitive Fertigkeiten, sportartspezifisches Training, motorisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag mentales Training zur Leistungssteigerung im Basketballsport leisten kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des mentalen Trainings sowie die praktische Anwendung durch Bewegungsvorstellung im Kontext von Basketball-Techniken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu evaluieren, ob mentales Training das Erlernen komplexer basketballspezifischer Bewegungen verbessern oder die Leistung in akuten Spielsituationen unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse und kritische Gegenüberstellung zweier spezifischer sportpsychologischer Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition des Konzepts, der Vorstellung der Ansätze (sprachlich, bildhaft, kinästhetisch) und der Analyse zweier Studien zu Korbleger und Freiwurf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Mentales Training, Motor Imagery, Leistungssteigerung im Basketball und Bewegungsvorstellung.

Wie unterscheidet sich die Untersuchung des Korblegers von der Freiwurf-Studie?

Die Korbleger-Studie betrachtete den langfristigen Lerneffekt bei Anfängern, während die Freiwurf-Studie den akuten Kurzzeiteffekt bei geübten Spielern untersuchte.

Welche Rolle spielt die Selbsteffizienz in der Arbeit?

Die Selbsteffizienz wird als psychologische Variable untersucht, um zu verstehen, wie Athleten ihre eigene Leistungsfähigkeit mental einschätzen und in die praktische Ausführung transferieren.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mentales Training im Basketball. Ein Weg zur Leistungssteigerung?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Autor
Studienrat Daniel Gerhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V1031513
ISBN (eBook)
9783346435880
ISBN (Buch)
9783346435897
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mentales training basketball leistungssteigerung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Studienrat Daniel Gerhardt (Autor:in), 2017, Mentales Training im Basketball. Ein Weg zur Leistungssteigerung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031513
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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