Die Darstellung der Beschulung von kranken Kindern und Jugendlichen. Das Beispiel des außerschulischen Lernortes der Klinik- und Krankenhausschulen


Hausarbeit, 2021

18 Seiten, Note: 2.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur aktuellen Lage der Inklusionsdebatte
2.1 Begriffserklärung Inklusion
2.2 Begriffserklärung außerschulische Lernorte

3. Die Schule für Kranke
3.1 Die erkrankten Schülerund Schülerinnen
3.2 Die Schule für Kranke und ihre Aufgaben
3.3 Der Unterricht der Schule für Kranke
3.4 Die Lehrer und Lehrerinnen der Schule für Kranke
3.5 Die Zusammenarbeit mit der Herkunftsschule

4. Die Schule im Heithof

5. Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Jedes Kind in Deutschland hat ein Recht auf Bildung - und somit auch Kinder oder Jugendliche, die aufgrund stationärer Behandlung über einen längeren Zeitraum nicht an dem Unterricht ihrer Heimatschule teilnehmen können. Seit den 1970er Jahren hat sich die Krankenpädagogik herausgebildet, als eine Fachdisziplin der Sonderpädagogik. Diese Entwicklung der Krankenpädagogik ergab sich durch die vermehrte Einrichtung von Krankenhausschulen (Wienhaus 1979). Eine Schule für Kranke hat die besondere Aufgabe, den Bildungsauftrag der Heimatschule unter erschwerten Bedienungen während eines Krankenhaus- oder Klinikaufenthaltes zu gewährleisten. Die schulische Bildung und Erziehung ist für die Kinder oder auch für die Jugendlichen während des Aufenthaltes in einem Krankenhaus oder einer Klinik von hoher Relevanz, damit ihr Bildungsstandard erhalten bleibt und sie gefördert werden können (Lungfiel 1971). Es wird die Möglichkeit geboten, trotz der außergewöhnlichen Situation am schulischen Leben teilzunehmen, was einen positiven Effekt auf verschiedene Krankheiten und deren Besserungen zeigt, da die Schüler und Schülerinnen abgelenkt sind. Das Bildungsrecht für betroffene Kinder und Jugendliche ist durch den Gesetzgeber sichergestellt.

In dieser Hausarbeit werde ich mich mit der Bedeutung der Beschulung von kranken Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ich möchte mich vor allem mit der Frage beschäftigen, wie die Beschulung der Kinder und Jugendlichen aussieht und was diese mit ihnen anstellt oder in ihnen hervorruft, das heißt, ob die Inklusion weiterhin gegeben ist. Gerade deshalb, da die Inklusion in solchen besonderen Fällen, sichergestellt werden muss. Dieses Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen, da ich bereits selber in der Situation war, dass ich außerhalb des Lernortes der Schule, beschult werden musste. Ich lag damals aufgrund von mehreren OPs über einen Monat im Krankenhaus und zwei Monate befand ich mich zuhause in der Pflege. Leider wurde die schulische Bildung dadurch extrem beeinflusst und es ergab sich für mich einen deutlichen Nachteil gegenüber meinen Mitschülern und Mitschülerinnen. Deshalb finde ich es nun umso interessanter mich mit der Thematik auseinanderzusetzen, mit besonderem Hinblick auf mein zukünftiges Berufsleben. Es ist durchaus denkbar, dass ein Schüler oder eine Schülerin meiner späteren Klasse durch eine Krankheit benachteiligt wird. Gerade deshalb möchte ich mich in diesem Themengebiet auskennen, das ichjederzeit den Schülern und Schülerinnen ihre Bildung bieten kann, ohne dass es zu Nachteilen kommt.

Am Anfang der Hausarbeit werde ich mich mit der aktuellen Lage der Inklussionsdebatte auseinandersetzen und Input darüber geben, wie Inklusion zur heutigen Zeit in Deutschland diskutiert wird und wie es eigentlich um das Thema Inklusion steht.

Diese Debatte und die aktuellen Fakten sollen als eine Art Einführung in die Thematik der Hausarbeit dienen. Im zweiten Schritt werde ich grundlegende Begriffe, so weit wie möglich, definieren - und erklären. Hierzu zählt, wie bereits der Tittel der Arbeit verrät, der Begriff der Inklusion und der Begriff der außerschulischen Lernorte. Dies dient dafür eine Grundlage der Thematik darzulegen. Wenn diese Grundlage geschaffen wurde, werde ich mich explizit mit der Schule für Kranke auseinandersetzen. Um für diese besondere Art von Schule einen Überblick zu erhalten, gebe ich vorerst einen ersten Eindruck über die Schule für Kranke. Danach setze ich mit verschiedenen Thematiken der Schule für Kranke auseinander. Hierzu wird beispielsweise über die erkrankten Schüler und Schülerinnen informiert, die eine Klinik­oder Krankenhausschule besuchen. Zusätzlich wird dargestellt, welche Aufgaben die Schule hat beispielsweise im Vergleich zu der Heimatschule der Patienten und Patientinnen. Im weiterem Verlauf der Hausarbeit werden die Unterrichtsformen dargestellt, die für die Kinder und Jugendlichen in Frage kommen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer Schule, ganz gleich, ob es sich um eine herkömmliche Schule oder um eine Klinik- oder Krankenhausschule handelt, sind die Lehrer und Lehrerinnen. Es werden also die Funktionen und die Aufgaben der Lehrkräfte dargestellt. Weiterhin ist es wichtig, einen Kontakt zur Heimatschule herzustellen, wie diese Kommunikation idealweiser gelingt und was beachtet werden muss, wird ebenfalls dargestellt. Abschließend wird ein Fallbeispiel einer Schule für Kranke in meiner Heimatstadt dargestellt, um die zuvor genannten Informationen zu verarbeiten.

2. Zur aktuellen Lage der Inklusionsdebatte

„Eines der zentralen und immer wiederkehrenden Themen pädagogischen Handels beschäftigt sich mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden können oder welche Formen der Differenzierung Anwendung finden müssen“ (Saldern n.d.). Dieser Diskurs wurde erst am Anfang des 19. Jahrhundert aktuell, wo die ersten Hilfsschulen eröffnet wurden und somit auch insbesondere den Menschen mit Beeinträchtigung, die zuvor außer Acht gelassen wurden, eine Möglichkeit boten, die schulische Bildung auf ihre Art und Weise wahr zu nehmen. Hilfsschulen werden heute als Sonder- oder Förderschulen bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurde das System der damaligen Hilfsschulen immer weiter ausgebaut, sodass mittlerweile alle Förderschwerpunkte gemäß der Definition der WHO abgedeckt sind (ebd.). Beim Anbetracht der Zahlen der Inklusionsqoute wird eines besonders deutlich, Deutschland liegt im Gegensatz zum europäischen Ausland deutlich zurück, was bedeutet, dass Deutschland einen Nachholbedarf in der Inklusionsthematik hat. Europaweit liegt die Inklusionsqoute bei 80%, wohingegen diese in Deutschland nur bei 25% liegt. Die Umsetzung des Inklusionsgedanken ist in Deutschland also bei weitem noch nicht so, wie er sein sollte (Saldem n.d.). Bei dem Thema Inklusionen in Schule und Unterricht handelt es ich um eine der größten Schulreformen der letzten 100 Jahre, daher ist es eher weniger überraschend, dass das Thema in Deutschland hauptsächlich kontrovers diskutiert wird (Poldi et. al 2015).

2.1 Begriffserklärung Inklusion

Inklusion ist ein Wort, welches oft injeglichen Medien zu hören oder zu lesen ist, welches dann einfach so wahrgenommen wird. Doch was bedeutet das Wort Inklusion eigentlich und was steckt hinter diesem Begriff? Um an eine gute Definition des Begriffes zu gelangen ist es notwendig den Begriff von weiteren Begriffen wie Separation und Integration abzugrenzen. Eine Abgrenzung dieser beiden Begriff ist daher von Nöten, da sie eng mit dem Begriff Inklusion verbunden sind. Um eine Abgrenzung nachvollziehen zu können ist es vorerst wichtig die Begriffe Separation und Integration zu definieren und auch diese voneinander abzugrenzen. Separation bedeutet vereinfacht gesagt, dass Kinder aufgrund bestimmter Merkmale, wie das Wort schon enthält, separiert werden und infolgedessen unterschiedlichen Institutionen zugewiesen werden (Saldern n.d.). Der Begriff der Integration setzt den Begriff der Separation bereits voraus und somit auch die äußere Differenzierung bei Kindern. Hierbei wird auf die Unterscheidung von Menschen, hinsichtlich willkürlich gewählter Faktoren, verzichtet. Die Inklusion wird beschrieben, durch ihr zieldifferentes Lernen, wo äußere Differenzierungen keine Rolle spielen (ebd.). Ein meiner Meinung nach wichtiger Satz, der mir bei der Sichtung der Literatur aufgefallen ist, lautet: „Inklusiv wird erst dort gearbeitet, wo man auf den Begriff inklusion verzichtet“ (ebd.).

Ein weiterer wichtiger Punkt um die Thematik der Inklusion ist, dass es laut Forschern und Forscherinnen keine genaue und vor allem genügende oder ausreichende Definition zu dem Begriff der Inklusion gibt. Der Begriff der Inklusion und dessen Defmion sind kaum anerkannt, da der Begriff der Inklusion zu sehr mit dem Begriff der Integration verwandt ist, welches die Definition auf erhebliche Weise erschwert (Poldi et. al 2015). „Das verbreitet Verständnis von Inklusion als der gemeinsame Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarfin allgemeinen Schulen greift zu kurz“ (Poldi et. al 2015).

Die Erschwerung der Definition des Begriffs hindert die Autoren und Autorinnen allerdings nicht daran, Definitionen aufzustellen, die nach ihrem eigenen Gewissen den Begriff bestmöglich beschreiben. Um einen Eindruck hierfür zu erhalten habe ich mich bei meiner Literaturrecherche auf eine Definition festgelegt, die meiner Meinung nach alle wichtigen Aspekte der Inklusion erfasst. Die Definition des Begriffes Inklusion stammt von Biewer und wurde im Jahr 2009 veröffentlicht. Sie lautet wie folgt:

„Inklusive Pädagogik bezeichnet Theorien zur Bildung, Erziehung und Ent­wicklung, die Etikettierungen und Klassizierungen ablehnen, ihren Ausgang von den Rechten vulnerabler und marginalisierter Menschen nehmen, für deren Partizipation in allen Lebensbereichen plädieren und auf strukturelle Veränderungen der regulären Institutionen zielen, um der Verschiedenheit der Voraussetzungen und Bedürfnisse aller Nutzer/innen gerecht zu werden“ (ebd.).

Diese Definition soll als Veranschaulichung des oben genannten Problems gelten.

2.2 Begriffserklärung Außerschulische Lernorte

In diesem Abschnitt soll es darum gehen, eine kurze Begriffserklärung zu der Thematik der außerschulischen Lernorte zu geben und die Aktualität dieser darzustellen. Es wird sich mit der Bedeutung der außerschulischen Lernorte für die Schulpädagogik beschäftigt.

Allgemeinbildung ist seit dem 19. Jahrhundert als gesellschaftlicher Auftrag der Institution Schule zugewiesen, wodurch die Schule zu einem wesentlichen Lernort von Kinder und Jugendlichen geworden ist, der außerhalb anderer Lebens- und Erfahrungsbereichen, stattfindet (Baar et. al). „Lernorte außerhalb der Schule sind also Thema der Pädagogik, seit es die Schule als Institution und damit eine räumliche sowie konzeptuelle Trennung von schulischer und nichtschulischer Bildung und Erziehung gibt“ (ebd.). Außerschulische Lernorte finden daher, wie der Name bereits verrät, außerhalb der Schule statt. Hierbei wird in zwei Kategorien aufgeteilt. Zum einen gibt es außerschulische Lernorte mit Bildungsauftrag, wie beispielsweise ein Museum oder ein Theater, und zum anderen gibt es Lernorte ohne bewussten Bildungsauftrag, hierzu zählt beispielsweise ein Wald oder ein Einkaufszentrum (ebd.).

Die Klinik- oder Krankenhausschule lassen sich als außerschulischer Lernort mit Bildungsauftrag einteilen.

3. Die Schule für Kranke

Die Schule für Kranke, eine Brücke zum ganz normalen Leben? Wenn sich die Schule als zentraler Ort des Lernens bestimmen lässt, so bestimmt oder beschränkt sich das Lernen hingegen nicht nur auf den Ort Schule (Erhorm/Schwier 2016). Die Schule für Kranke zählt zu einer der zehn Schulen des Sonderschulwesens, welche im Schulgesetz für Nordrhein­Westfalen nachlesbar sind (Schulgesetz 2005) und wird zudem definiert als Klinikschule, Krankenhausschule und Krankenhausunterricht (Fesch / Müller 2014).

Kinder und Jugendliche, die aufgrund von verschiedenen Erkrankungen für eine längere Zeit oder in regelmäßigen Abständen im Krankenhaus bleiben müssen, unterliegen - auch bei einer schweren Erkrankung, der Schulpflicht. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Schulpflicht und somit der Unterricht außerhalb der Schule nur in Kraft treten kann, wenn es diejeweilige Krankheit und der Grad der Krankheit zulässt. Nach dem Stattfinden der Kulturministerkonferenz 1998 wurde beschlossen, dass alle Schüler und Schülerin, die unter längeren und schweren Erkrankungen leiden oder in regelmäßigen Abständen Einrichtung wie beispielsweise eine Psychiatrie besuchen und daher verhindert sind, am Unterricht ihrer Stammschule teilzunehmen oder diesen zu besuchen, nach den Bestimmungen, die auf Bundesebene getroffen wurden, unterrichtet zu werden (Kultusministerkonferenz 1998).

3.1 Die erkrankten Schülerund Schülerinnen

Die Erkrankungen der betroffenen Kinder und Jugendlichen können von ganz unterschiedlicher Art sein - zum Beispiel körperliche Erkrankungen, geistige Erkrankungen aber es können auch seelische Erkrankungen bei den Schüler oder Schülerinnen vorliegen. Die Schule für Kranke kann erst dann besucht werden, wenn Kinder oder Jugendliche unabhängig vom Ausmaß und Grad der Erkrankung, mindestens vier Woche teilstationär oder stationär behandelt werden (Fesch/Müller 2014). Erst wenn dieser Zeitraum gegeben ist, wird das Lernen außerhalb der Schule ermöglicht. In den ersten vier Wochen der Behandlung sind die Kinder und Jugendlichen und somit auch die Eltern als Erziehungsberechtigten selbst für die Beschulung zuständig und es muss selbstständig dafür gesorgt werden, dass kein Rückstand zum Bildungsstoff entsteht. Jeder Stillstand, den Kinder und Jugendliche zum Bildungsstoff erleben, bedeutet einen Rückschritt. Abgesehen von der Krankheit wird der Entzug vom Unterricht an der Heimschule als zusätzlicher Schmerz bei Patienten und Patientinnen beobachtet (Landesinstitut für Schule und Weiterbildung 1985). Wenn ein Erwachsener erkrankt und sich für längere Zeit im Krankenhaus oder in einer medizinischen Einrichtung aufhält, dann wird er an seinem Arbeitsplatz vertreten oder ersetzt. Bei Kinder und Jugendlichen, die erkrankt sind, kann der Bildungsprozeß hingegen mehr oder weniger folgenschwere Unterbrechungen und Folgen mit sich tragen. Es ist nicht möglich Schüler oder Schülerinnen innerhalb der Schule zu ersetzen und ihren Lern- und Entwicklungsfortschritt zu übernehmen (ebd.). Dieses Beispiel soll verdeutlichen, mit welchen erschwerten Bedingungen die erkrankten Kinder und Jugendlichen zu kämpfen haben und wie diese ihr Leben und vor allem den weiteren Bildungsweg gefährden können.

3.2 Die Schule für Kranke und ihre Aufgaben

Die Schule für Kranke ist von ihrer Art und Weise höchst individuell. Schüler und Schülerinnen mit verschiedenem Alter werden von Lehrern und Lehrerinnen unterschiedlicher Schulform (Klinikhammer 2015) unterrichtet, was eine große Bandbreite für einen individuellen und gesellschaftlichen Austausch bietet und ermöglicht.

Die Aufgaben der Schule für Kranke umfassen ein großes Aufgabengebiet- vor allem möchte die Schule für Kranke den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit bieten, Schwierigkeiten beim Lernen zu verhindern und sie sorgt gleichzeitig dafür, dass kein Rückstand (Fesch/ Mülller 2014) zu dem aktuellen Schulstoff besteht, der in der Stammschule durchgenommen wird. Die erkrankten Schüler und Schülerinnen haben oft genügend Schwierigkeiten sich mit ihrer teilweise unheilbaren Krankheit abzufinden, deshalb ist es umso wichtiger, dass der Anschluss an die Heimatschule nicht verloren geht, um nicht weitere Probleme zu produzieren. Zudem gibt dies den Schülern oft halt und sie sind umso motivierter wieder gesund zu werden und an ihre Heimatschule zurückzukehren.

„Auftrag der Schule für Kranke ist die Sicherstellung von Unterricht in Anlehnung an das Programm der Heimatschule, zur Vermeidung von Lernrückständen in Vorbereitung auf die Rückkehr und unter Bedingungen einer Krankenhaussituation“ (Berndt 2006).

Die pädagogischen Ziele dieser Sonderschule bestehen darin, die Vorbereitung auf die weitere schulische Laufbahn zu gewähren, die pädagogische Diagnostik, eine gewissen Hilfestellung im Umgang mit der Krankheit des Betroffenen und die Erhaltung der Ganzheitlichkeit der erkrankten Person (Wanke 2004).

3.3 Der Unterricht der Schule für Kranke

Der Unterricht in der Schule für Kranke gestaltet sich höchst individuell und wird auf jeden einzelnen erkrankten Schüler und aufjede erkrankte Schülerin persönlich angepasst. Bevorzugt wird der Unterricht in einer kleinen Gruppe. Je nach Bedarfkann aus Sicht der medizinischen, organisatorischen und pädagogischen Gründen auch ein Einzelunterricht durchgeführt werden, was aber eher der Ausnahme entspricht (Landesinstitut für Schule und Weiterbildung 1985). Da die Schüler und Schülerinnen ganz unterschiedliche Krankheiten haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Unterricht im Krankenhaus oder einer anderen medizinischen Einrichtung. Erkrankte Kinder oder Jugendliche, die aufgrund von ihrer Krankheit an das Bett gefesselt sind oder auf die Nähe einer Behandlungsmöglichkeit wie beispielsweise einem Beatmungsgerät, angewiesen sind, erhalten die Möglichkeit entweder im eigenen Zimmer unterrichtet zu werden oder in einem Zimmer der zugehörigen Station (ebd.). Schüler und Schülerinnen hingegen die als transportfähig gelten, werden in sogenannten Krankenklassen unterrichtet, die sich innerhalb einer medizinischen Einrichtung befinden. Für die Betroffenen ist es daher also nicht von Nöten, die Einrichtung zu verlassen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung der Beschulung von kranken Kindern und Jugendlichen. Das Beispiel des außerschulischen Lernortes der Klinik- und Krankenhausschulen
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2.0
Autor
Jahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1031730
ISBN (eBook)
9783346434074
ISBN (Buch)
9783346434081
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darstellung, beschulung, kindern, jugendlichen, beispiel, lernortes, klinik-, krankenhausschulen
Arbeit zitieren
Marie Musshoff (Autor:in), 2021, Die Darstellung der Beschulung von kranken Kindern und Jugendlichen. Das Beispiel des außerschulischen Lernortes der Klinik- und Krankenhausschulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031730

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Darstellung der Beschulung von kranken Kindern und Jugendlichen. Das Beispiel des außerschulischen Lernortes der Klinik- und Krankenhausschulen



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden